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21

Mittwoch, 24. September 2014, 09:42

hallöchen miteinander!!!


hab jetzt auch mit meiner maschine angefangen. wird rund 60-70 cm spannweite haben (muss niochmal messen) hab jetzt alle teile aus 3mm depron ausgeschnitten. bim mal gespannt, wie sich das so macht. jetzt fehlen nur noch die sperrholzteile für fahrwerksspant und motorträger. beim motor denk ich entweder an einen 2s mit 1200KV, den ich aus einem FMS mini warbird hab und 8x4er prop oder an einen kleineren motor für 2s mit 2000KV wie er in den hype minis drin ist (die mit 680mm sw). die prozedur mit dem talkum und parkettlack werde ich nicht anwenden, damit alles schön leicht bleibt. maximal eine lage parkettlack dafür, dass das geschliffene depron schön glatt ist, mehr nicht.


grüße

Hilmar

RCLine User

Wohnort: NRW-48149 Münster

Beruf: Designmodellbauer / Fachredakteur Bauplanmodelle bei Modell AVIATOR

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22

Donnerstag, 25. September 2014, 00:41

Bin gespannt.



Ein paar wichtige Regeln an die Hand, damit es bei Deinem 60-cm-Zwerg keine Überraschungen gibt:

- Sperrholz gibt's allerhöchstens beim Motorspant, dann auch nur wenig, und 0,8 bis maximal 1,5 mm stark. Alles andere: Depron oder Balsa. Vielleicht hier und da etwas CFK-Material.
- Oberflächenlackierungen komplett weglassen und erst schauen wie's fliegt. Eine vollflächige Lackierung wird die Flugeigenschaften spürbar verschlechtern.
- den Motor lieber hochtourig wählen. 2000 KV klingt ganz ok, besser wären 2500. Mit 1200 brauchst Du gar nicht anzufangen, weil dann der Propeller unverhältnismäßig groß sein muss. Oder 3S, aber das kostet Gewicht. Als Propeller würde ich 6x4" nehmen.
- Ein Motorgewicht zwischen 15 und 18 Gramm anpeilen, keinesfalls mehr. Dann einen 8 Ampere Steller, 2S 250 mAh. Servos 2,5 bis maximal 3,7 Gramm.
- Das Abfluggewicht sollte sich so zwischen 150 und 200 Gramm einpendeln.



Das Ganze sollte dann ähnlich wie meine Percival Mew Gull werden, nur einen Tick kleiner.

(Foto verlinkt von www.vth.de)





Herzlichst
Hilmar.
Bauplanbibliothek online!
www.lange-flugzeit.de

Friedhelm Hess

RCLine User

Wohnort: Hagen /NRW

Beruf: Rentner (früher Postler)

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23

Donnerstag, 25. September 2014, 08:09

Moin Hilmar,
ein großartiges Modell hast du da konstruiert - erinnert mich stark an meine Art Chester und zwingt mich Depron zu bestellen!

Mfg
Friedhelm

24

Donnerstag, 25. September 2014, 10:39

hallo hilmar!!

danke für die erläuterungen. dann wirds ja echt ein leichtgewicht!! ich hatte mich an meinen hype-warbirds orientiert. die wiegen 300g mit 680mm sw und haben einen 2000kv-motor. tja, sie sind schnell wie verrückt, aber auch zickig und ein strömungsabriss muss vorhergesehen werden, sonst wars das (was mir aber auch n wenig gefällt, nervenkitzel halt)

ich werde es dennoch mit deinen auslegungsvorschlägen versuchen!! noch ist ja nix geklebt! ;)

p.s. deine jolly ist ja auch ein traum!!! war schnell zu bauen und fliegt wahnsinnig gut. ich hatte da noch querruder angebracht, aber die funktionieren gar nicht, oder halt mit entgegengesetzten wendemomenten!?! nun hab ich keine querruder mehr drin dort....

Hilmar

RCLine User

Wohnort: NRW-48149 Münster

Beruf: Designmodellbauer / Fachredakteur Bauplanmodelle bei Modell AVIATOR

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25

Donnerstag, 25. September 2014, 15:34

Ja, 60 cm sind nicht gleich 60 cm! Es ist ein komplett anderes Flugzeug, wenn man es mit 150 Gramm oder mit 350 Gramm fliegt - selbst wenn da jeweils genügend Power für senkrechtes Beschleunigen drin ist.

In Modell AVIATOR 05/2014 steht mein Testbericht zu Robbes G-120 TP Nano Racer. Das Modell hat 735 mm Spannweite und wiegt fast 400 Gramm. Fliegt ganz geil, wie man auch im Video sieht, nur der Einsatzbereich ist aufs Weiträumige Heizen begrenzt. Bei Minute 1:38 sieht man übrigens einen Kreisflug des Modells mit minimaler Geschwindigkeit. Enger geht's im Langsamflug nicht, sonst kommt der Strömungsabriss.
Mit einem leicht gebauten Depronmodell ist da hingegen viel, viel mehr an Möglichkeiten drin, und das macht dann fliegerisch auch deutlich mehr Spaß.





Wenn Du die Jolly mit Querrudern fliegen willst, muss erstens die V-Form raus, und dann zwischen 70 und 100% Differenzierung rein. Also QR-Ausschläge fast nur nach oben, nichts nach unten.
Dennoch ist die Jolly eins von diesen weniger-ist-mehr-Fliegern. Als Hochdecker würde sie eh keine wirklich schönen Rollen fliegen. Und Fassrollen sowie Turns gehen ja auch prima mit dem Seitenruder.


Herzlichst
Hilmar.
Bauplanbibliothek online!
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seeyouintheair

RCLine User

Wohnort: Weserbergland

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26

Samstag, 27. September 2014, 21:07

Hallo zusammen,

in dem alten Thread beschrieb ich, daß ich mich mit der Beschichtung der Oberflächen beschäftige, um somit Erfahrungen bei der Veredelung von Depron zu sammeln.
So wie damals im Artikel von Hilmar beschrieben, macht das eine Menge Arbeit.

Ich hab' nun beide Tragflächen mehrfach beschichtet und geschliffen. Als nächstes möchte ich die beiden Hälften zusammenkleben.

@ Hilmar, wie klebe ich die Tragflächen am besten zusammen, so daß eine stabile Verbindung erzeugt wird?

Gruß
Frank
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  • 108 beschichtete Nasenleisten.JPG
  • 109 beschichtete Tragflächen.JPG

27

Freitag, 3. Oktober 2014, 13:51

Hallo Frank,

bzgl. der Frage nach dem Zusammenkleben der Flächen hab ich mal in meinen Bildern gestöbert.
Da in der Mitte ja die Balsarippen aneinander stoßen, hab ich diese im richtigen Winkel angeschliffen und mit Holzeim verklebt.

Scheint gut zu halten, hat ja schwierige Landungen und einen massiven Crash ohne Probleme überstanden.

Viel Spaß beim weiterbauen und vor allem bei den ersten Flügen;

Gruß Heiko

28

Freitag, 3. Oktober 2014, 14:06

Hallo nochmal,

ich war heute nach ewigen Zeiten wieder mal zum Testfliegen (nein wie schön sie doch im Flug aussieht).

Nachdem zuletzt das Seitenruder öfter mal hängengeblieben ist, (ja zum Glück dieses) ???
hab ich es zuletzt mal rausgefummelt und aufgeschraubt;
Innereien scheinen in Ordnung zu sein.
Also wieder rein und getestet, alles OK.

Dann heute der Testflug:

Zunächst alles gut, doch dann hat es sich wieder verabschiedet.
Scheint bei Gaslast oder Lastwechsel festzuhängen, wenn man mechanisch dran rum fummelt, läuft es wieder.
Muss ich wohl doch tauschen! (also ist wieder erst mal Pause für die Mike angesagt)

Grüße Heiko
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seeyouintheair

RCLine User

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29

Freitag, 3. Oktober 2014, 20:33

Hallo Heiko,

danke für den Tip.

Wie hast Du die Flächen angeschliffen? Einfach per Augenmaß mit einem Schleifklotz?

Ich hatte auch schon einmal das Problem mit hängenden Servos. Der Fehler lag damals nicht in der Mechanik der Servos, Gestänge oder Ruder, sondern am Regler. Er gab nicht genug Strom ab, wenn alle Servos mehr oder weniger gleichzeitig in Betrieb waren.
Ich konnte damals den Fehler provozieren, indem ich beide Steuerknüppel der Fernbedienung in alle möglichen Richtungen gleichzeitig bewegte. Es brach dann nämlich letztendlich die Funkverbindung zum Empfänger ab und es kann zum Hängen eines Servos. Durch Blinken einer LED zeigte der Empfänger Funkaussetzer an. Die Strommessung der einzelnen Servos ergab keine Unregelmäßigkeiten. Allerdings der Gesamtstromverbrauch stieg an. Ich tauschte
damals den Regler gegen einen etwas kräftigeren und das Problem war gelöst.

Ich hab’ heute an einer kleinen Motorattrappe (Zylinder mit Stehbolzen) gebastelt, die durch den Lufteinlass in der Motorhaube zu erkennen sein soll. Das ganze wiegt weniger als ein Gramm.

Gruß
Frank

seeyouintheair

RCLine User

Wohnort: Weserbergland

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30

Samstag, 10. Januar 2015, 10:47

ich bastle noch

Hallo zusammen,

ich bin noch dabei! :)

Heute hab' ich gewogen. Zurzeit kommen 711 g auf der Waage zusammen, ohne Akku.
Da sie weiß lackiert werden soll und der Untergrund weiß ist, wird der Lack nicht allzu viel Gewicht bringen. Ein paar Teile sind auch schon lackiert.

Gruß
Frank
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Leszek1963

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31

Sonntag, 11. Januar 2015, 15:57

Hallo :w
Ich bin gerade Gestern mit anderem Projekt fertig geworden , kann aber Heute schon nicht mehr ruhig sitzen. Das Wetter ist so was von bescheiden ;( .
Plan von DGA habe ich schon etwa ein Jahr hier liegen. Depron muss für das Erste reichen. Erstes Schritt ist gemacht. Ich mache diesmal ganz gemütlich. Es kann etwas dauern.
Ich werde bestimmt paar Fragen haben. Zwischendurch vielleicht paar Bilder. Auf dem Bild 2- Die Aussparungen für die Servos, habe ich erstmal nicht ausgeschnitten. Das kann ich später machen. Bin nicht wirklich sicher, welche da eingebaut werden. Reichen bei dieser Größe eigentlich die 9g Servos mit Metallgetriebe? Eigentlich müssten auch die 9g mit Plastikgetriebe ausreichen? Habe bis jetzt keine Probleme mit 9g Servos bei dieser Flugzeuggröße gehabt .

Viele Grüße Leo
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  • DGA-40002.jpg

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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32

Sonntag, 11. Januar 2015, 23:20

Abend :w
Ich hoffe, ich habe den Plan richtig umgesetzt.
Der Plan selbst ist Top. Es gibt aber immer Denkfehler. Falls ich daneben liege, bitte schnell Bescheid geben. Noch ist nichts beplankt.
Spannt 1 aus Balsa kommt noch. Muss erstmal besorgen.

Grüße Leo
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Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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33

Mittwoch, 14. Januar 2015, 11:40

Hallo.
Es hat sich noch nicht viel getan. Erst Gestern habe ich 6mm Balsaholz bekommen. Rumpfspant Nr.1 ist mit PU Kleber verklebt. 2° Seitenzug nach rechts.
Seitenteile erst ohne Ausschnitte für den Flügel aus 3mm Depron ausgeschnitten. Dabei soll man schon auf Faserrichtung achten. Ich habe die Schablone ertmal so platziert, wie auf der Seite 1 vom Plan vorgeschlagen wird. So lässt sich die Seite, die entlang Faser geschnitten wird, sehr schlecht biegen. Also noch eine quer zu den Fasern. So konnten die beiden Seiten vorab etwas in Form gebracht werden. Erst danach, wurden die Ausschnitte für den Flügel geschnitten. Die Teile sind absolut symmetrisch.
Jetzt werden die Rumpfspanten angeschlieffen, so daß ich die weiche Übergänge bekomme und die Beplankung guten Kontakt mit den Spanten bekommt.
Ich hoffe, es klappt.

Grüße Leo :w
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  • DGA-40005.jpg

seeyouintheair

RCLine User

Wohnort: Weserbergland

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34

Mittwoch, 14. Januar 2015, 13:19

Hallo Leo,

dafür, dass Du ganz gemütlich basteln möchtest, kommst Du aber gut voran.
Der Plan von Hilmar ist sehr präzise. Wenn Du genau arbeitest, werden die Teile sich gut fügen lassen.

An meinem Model habe ich als letztes die Tragflächen in den Rumpf geschoben und befestigt. Sie passen "saugend" hinein. Der Vergleich mit der Schablone ergab auf anhieb Rechwinkligkeit mit dem Seitenleitwerk.

Auf dem Foto erkennst Du meinen aktuellen Baufortschritt. Im Bereich der Akkuklappe habe ich einen größeren Ausschnitt gewählt. Er entspricht in etwa dem Kantenverlauf vom Original. Die Pilotenkanzel ist abnehmbar, weil ich die Servos erreichbar haben möchte.
Ich hatte anfangs die Sorge, dass zuviel Stabilität verloren geht, wenn ich den Rumpf so weit öffne. Die Sorge war unbegründet. Allerdings ist der Rumpf mit einer Leim-Puder-Wasser-Suspension beschichtet.

Beim Thema Servos habe ich mich an Hilmars Kaufempfehlung gehalten.

Bei der Kennung musst Du aufpassen. Sie lautet NR55Y und nicht NR56Y.

Viel Spaß weiterhin beim Bauen.
Gruß
Frank
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  • 136 Zusammenstellung der Einzelteile.JPG

Passagier

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35

Mittwoch, 14. Januar 2015, 13:40

Hallo Frank,
Deine Suspension interessiert mich: ist damit Weissleim (Ponal),Talkum und Wasser gemeint? sieht wirklich prima aus auf dem Foto..Wird das mit einem Pinsel so glatt?
Ach ja, noch was: die Dymond D190 finde ich bei Staufenbiel nicht mehr. Gibt es einen passenden Nachfolger oder wo hast du sie bezogen?

Danke im Voraus!

Gruß, Wolfram

seeyouintheair

RCLine User

Wohnort: Weserbergland

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36

Mittwoch, 14. Januar 2015, 15:06

Hallo Wolfram,

die Servos habe ich schon ein Jahr liegen.

Ich sammle auch erst bei diesem Projekt meine ersten Erfahrungen mit der Beschichtung von Depron.
Ich hab' in Bezug auf Verarbeitung, Schleifbarkeit und Zähigkeit experimentiert.

Hier mein Ergebnis.
wasserfester Leim (Ponal) : Talkum (Puder) : Wasser = 1,5 : 1,0 : 1,0
Das ganze wird mit einem Pinsel aufgetragen. Große Flächen, großer Pinsel. Kleine Flächen, kleiner Pinsel. Jeweils mit feinen Borsten.
Die Schicht trocknet relativ schnell an, so dass nicht zu langsam gearbeitet werden darf.
Es darf gerne auch dick aufgetragen werden. Vorteil: der Pinselstrich verschwindet durch die Oberflächenspannung. Nachteil: bei Rundungen fließt die Suspension seitlich ab und zieht Nasen (siehe z.B. Rumpf, Nase). Bei starken Rundungen habe ich die Masse zur jeweiligen Rundung hin dünn ausgestrichen.
Achte auf gleichmäßiges Beschichten, da sonst beim Schleifen an den dünneren Stellen schnell durchgeschliffen wird.
Zwischen den einzelnen Beschichtungsvorgängen habe ich immer wieder geschliffen.

Am häufigsten hab' ich mit einem Schleifschwamm aus dem Baumarkt gearbeitet. Leider steht die Körnung nicht drauf, nur die Bezeichnung mittel+fein. Die feine Seite hat wahrscheinlich eine 200er Körnung. Mit 200er Schleifpapier schliff ich, wenn ich nicht den Schwamm nahm. Vor dem Lackieren wird alles noch einmal mit einer 600er Körnung übergeschliffen.
Der Vollständigkeit halber: Verleimtes Depron schleife ich immer mit einer 80er Körnung, da sonst nur das Depron abgeschliffen wird und die Leimschicht hervortritt. Wenn ich mit Uhu-Por arbeite achte ich darauf, dass der Kleber nicht aus der Naht herausquillt, da diese beim Beschichten immer hervorsteht.

Wichtig ist das Thema Licht beim Schleifen.
Im Herbst reichte die untergehende Sonne nach Feierabend.
Jetzt im Winter schleife ich unterm Carport. Auf der Mülltonne steht ein kleiner 250W-Strahler.
Beides erzeugt ein flaches Licht. Bei diesen Lichtverhältnissen erkennt man jede noch so kleine Unebenheit in der Oberfläche.

Ich habe aber auch noch eine Frage. :w
Wie kann ich die Beschriftungen am besten aufbringen?
Für gewöhnlich drucke ich den Schriftzug auf Papier und schneide ihn mit einem Messer aus. Das Papier wird dann mit Sprühkleber auf der Oberfläche befestigt.
Beim Lackieren wölbt sich das Papier nach oben oder es zieht die Farbe unter das Papier.
Ich bekomme ein halbwegs passables Ergebnis, wenn ich in sehr dünnen Schichten lackiere. Nur leider gibt es keine Garantie für ein gutes Ergebnis.

Gruß
Frank
»seeyouintheair« hat folgendes Bild angehängt:
  • 123 fertige Nase.JPG

Passagier

RCLine User

Wohnort: Hamburch

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37

Mittwoch, 14. Januar 2015, 15:19

Hallo Frank,
großartig! Vielen, vielen Dank für Deine ausführlichen Erfahrungen, das hilft mir wirklich sehr weiter. SUPER!
Mit Beschriftung habe ich leider noch keine Erfahrung... aber wie wäre es mit bedruckbarer Klebefolie? Da dann die gedruckte Schrift ausschneiden und aufkleben...

Vielen Dank nochmal!!

Gruß, Wolfram

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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38

Donnerstag, 15. Januar 2015, 00:14

Guten Abend.

Frank, vielen Dank für die wertvollen Tipps :ok: . Werde ich bestimmt brauchen.
Deine Arbeit sieht ,sehr sauber und sorgfältig aus. Auch Deine "Experimente" mit der Beschichtung der Oberfläche, haben sich optisch ausgezahlt.
Ich habe mit Leim noch nicht probiert.
Wenn wir schon mal bei der Oberfläche sind. Ich habe gerade mit dem Bau angefangen, habe aber bei anderen Flugzeugen schon etwas ausprobiert. Ich hoffe, ich gehe nicht zu weit, wenn ich etwas aus meiner Erfahrung hier dazu beitrage.
Die erste Erfahrung ist, es bringt immer Mehrgewicht. Ist auch nicht anders zu erwarten :D .
Auf dem Bild1 und 2, ist die Pfalz, nur mit einer Mischung aus Parkettlack und Talkum behandelt. Geschliffen, mit Airbrush gespritzt und am Ende mit Duplicolor Aqua mattem Klarlack versiegelt.
Die Nase, da wo paar Bleche am Original waren, mit Seidenpapier vom OBI und Parkettlack parkettiert.
Bilder 3 und 4 , Komet. Wurde Blech für Blech nach Original mit Seidenpapier und Parkettlack parkettiert. Ziemlich aufwendig und zeitraubend. Hat aber Spaß gemacht. Ebenso wie Pfalz,am ende mit dem Klarlack von Dupli versiegelt.
Bild 5. Sukhoy PAK. Einfaches Modell. Grundiert mit weißer Wandfarbe. Fast alles wieder weggeschliffen. Schließt die Poren gut zu. Gespritzt mit verdünnter Acryl Farbe aus dem Baumarkt(Wasserbasis) Am Ende noch mit verdünntem Parkettlack gespritzt. Klappt besser als mit Dupli :D , hätte ich nicht gedacht und wiegt weniger.

Ich wurde sagen, alle bringen etwas Gewicht. Am wenigstes die dritte Methode, Die Erste, ist im Vergleich zu der zweiten etwas leichter. Man kann die auch kombinieren. Rumpf / Flügel.
Man muss halt entscheiden , je nach Flugzeug.
Bei Mike, tendiere ich zur ersten Methode. Mal schauen, an der Nase wird bestimmt gearbeitet.
Wie kann ich die Beschriftungen am besten aufbringen?

Für gewöhnlich drucke ich den Schriftzug auf Papier und schneide ihn mit einem Messer aus. Das Papier wird dann mit Sprühkleber auf der Oberfläche befestigt.

Beim Lackieren wölbt sich das Papier nach oben oder es zieht die Farbe unter das Papier.

Ich bekomme ein halbwegs passables Ergebnis, wenn ich in sehr dünnen Schichten lackiere. Nur leider gibt es keine Garantie für ein gutes Ergebnis.



Gruß
Frank glaube mir, es gibt wirklich keine Garantie :D :D ==[]
Ich mache es eigentlich so wie Du, mit Papier und Kleber. Wenn ich abklebe mit dem Maskierband, geht oft beim entfernen der Maskierung die Farbe ab, bis auf Depron.
Ich spritze mit Airbrush, wenn man mit wenig Luft und Farbe spritzt, geht es. Ich habe bei der Sukhoi, kurz mit etwas zu viel Farbe gespritzt, dann sind die Kanten sofort unsauber geworden.
Mit dem Pinsel würde ich gar nicht versuchen.

Wie Wolfram schon geschrieben hat, sind die Aufkleber natürlich eine Alternative. Leicht aufzubringen aber etwas dick.In Jedem Fall sicher. Versiegeln wollen die aber auch werden. Die andere Möglichkeit ist die Tatto Folie.
Damit habe ich die Beschriftungen auf der Pfalz gemacht. Die Folie ist aber sehr, sehr dünn. In dieser Größe fast unmöglich, heile vom Blatt zu trennen und aufbringen. Ich habe dann nach ausdrucken, eine dünne Schicht Acryl Klarlack drauf gespritzt. Es geht, die Nerven muss man aber haben :D :D . Ist dann auf dem weißem Untergrund doch leicht zu sehen, etwas gelblicher. Aus 50 cm. Entfernung nicht mehr .

Ich hoffe, Ihr nimmt mir nicht übel, daß ich als Neuling im Thread, so viel gelabert habe :)

Viele Grüße Leo :w
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Leszek1963

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39

Donnerstag, 15. Januar 2015, 14:47

So, ich habe gerade die Beplankung auf die Seiten geklebt.
Zur Auswahl, hatte ich Weißleim, Uhu Por und PU Kleber.
Mit Uhu Por, hat man eigentlich nur ein Versuch. Weißleim ist gut, trocknet aber für mich zu langsam.
Es ist beim PU Kleber geblieben. Die Klebestellen müssen dann für etwa halbe Stunde mit Klebeband und Stecknadel fixiert werden.

Wenn ich jetzt geschrieben hätte, es ging ohne Probleme, hätte ich gelogen. So ganz einfach ist es nicht. Ich war mir sicher, ich habe genau gearbeitet. So wie es aussieht, nicht so ganz. Unten wo die Aussparung für den Flügel ist, hat sich eine Welle gebildet. Mit PU Kleber hat man die Möglichkeit, Zeitlang zu korrigieren. Trotzdem habe ich die Welle nicht wegbekommen. Ich habe wohl irgendwo doch Fehler gemacht.So hat es sich Hilmar bestimmt nicht vorgestellt. Ich musste die Stelle trennen. Es geht um etwa 1,5 mm. Es ist nichts, was nicht korrigiert werden könnte, trotzdem bin ich nicht wirklich mit meiner Arbeit zufrieden. Korrigieren ist immer so eine Sache. Mal schauen wie der Flügel später passt. In jedem Fall, wird bei der Anpassung später, EWD gemessen. Rumpf ist sonst nicht verzogen.
Ich lasse es jetzt etwas länger trocknen. Dann kommt der Boden drauf.

Viele Grüße Leo :w
»Leszek1963« hat folgende Bilder angehängt:
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Dsungare

RCLine User

Wohnort: Erkelenz NRW

Beruf: Radio&Fernsehtechniker

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40

Donnerstag, 15. Januar 2015, 15:28



Ich habe aber auch noch eine Frage. :w
Wie kann ich die Beschriftungen am besten aufbringen?
Für gewöhnlich drucke ich den Schriftzug auf Papier und schneide ihn mit einem Messer aus. Das Papier wird dann mit Sprühkleber auf der Oberfläche befestigt.
Beim Lackieren wölbt sich das Papier nach oben oder es zieht die Farbe unter das Papier.
Ich bekomme ein halbwegs passables Ergebnis, wenn ich in sehr dünnen Schichten lackiere. Nur leider gibt es keine Garantie für ein gutes Ergebnis.

Gruß
Frank


Hallo Frank,

ich drucke aud diese Folien: http://www.avery-zweckform.com/avery/de_…Folien_3482.htm
mit dem Tintenstrahldrucker. Den Druck gut trocknen lassen (am besten über Nacht) und dann Sprühlack drauf.

Stefan :w