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Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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301

Sonntag, 3. September 2017, 08:58

Der Grundgedanke war bereits: bloß kein Strömungsabriß. Scheint ja richtig zu sein.

Also Strömungsabriss in geringer Höhe ist sehr oft tötlich für das Modell!!!!! Wie schon beschrieben (nicht nur von mir) möglichst hohe Geschwindigkeit und dann sanft ziehen. Was das Landen angeht, da kann es bei meiner Do sein, das sie jetzt auch mit höherer Geschwindigkeit aufsetzen kann. Blockierende Räder sind halt nicht so der Bonus!
on MPX ein Spannungssensor rein, der die Spannung des Fahrakkus am Sender anzeigt.

Von MPX / Roxxy gibt es auch einen Reglertyp der die "Tankuhr" schon drin hat. Da brauchst du dann nicht mehr viel zu löten. Beide Tankuhrtypen musst du aber über "Puter" programmieren.Hierzu den Launcher von MPX runter laden und die passenden Programmierkabel beschaffen. Eine einmalige (aber auch nicht billige) Anschaffung Da du aber (so glaube ich zu wissen) einen MPX - Sender hast, der auch von Zeit zu Zeit upgedatet werden muss und dem du dann auch einen "Programmschutz" geben willst, wirst du eh dann so insgesammt zwei Kabel brauchen...... Erkundige dich aber vorher. Mein Sender braucht einen speziellen Stecker. Das kann an deinem Sender anders sein!
In der "Tankuhr" wird nur die Kapazität des vorgesehenen Akkus eingegeben. Und die läuft dann bei Motorbetrieb "rückwärts"! Wärend du bei der MPX - Version dann kurz nach dem Einlegen (oder auch nach der Landung) eine Taste drücken musst um die Uhr wieder auf "100%" zu stellen, musst du das bei der Roxxy - Version nicht. Die erkennt HOHE SPANNUNG und resetiertiert! Aber auch da musst du am Puter eventuelle Einstellungen machen!
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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302

Sonntag, 3. September 2017, 09:09

von der do gibt es jede Menge verschiedener Modelle. Welche ist es? Ich hab am Realflight-Sim die Corsair mal mit Halbgas gestartet und extra zu früh hochgezogen. Dann haben wir genau das, sie kippt zur Seite ab. Strömungsabriß. Halbgas weil Modell im Sim mit 60 cc Verbrenner total übermotorisiert, da kannst du sie senkrecht hochziehen, wir haben aber beide keine 60 cc.

Also das ist die gestreifte von Staufenbiel. Die schaffte der Mann an, als Staufenbiel noch nicht HORIZON war. Sie hat 1,60 Spannweite. Der Flächeninhalt ( mit Höhenleitwerk) beträgt, wie schon beschrieben, so ungefähr 43 Quadratdezimeter. Eigentlich ist das ein schnuckeliges Fliegerchen. Halt mit Fehlern behaftet. Und die gilt es jetzt, Stück für Stück auszumerzen.
Die Steuergestänge von SL und HL wurden von mir, wegen der "China - Gewinde" und den Plastikklammern schon ausgewechselt, das Fahrwerk verbessert. Jetzt noch ein zusätzliches Scharnier ins Seitenleitwerk und bei Gelegenheit vier Scharniere für Höhenleitwerk vor sehen.
Naja, der übliche Kram, wenn man "zu billig" einkäuft!
Was die Motorisierung angeht, da sind wir besser motorisiert als du denkst. Während ein Verbrenner nur bei einer bestimmten Drehzahl sein volles Drehmoment hat, haben wir es fast bei jeder Drehzahl. Naja, GAS MUSST DU HALT SELBST GEBEN ! OK?
Und mit Teilgas, wie bei der dicken XL, naja, das geht halt nicht mit allen Modellen. Dann musst du halt mehr "POWER" (oder wie das heißt) installieren.
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ströher« (3. September 2017, 09:16)


303

Sonntag, 3. September 2017, 15:07

Start:

Wenn ich im Realflight 7.5 die Corsair (ca. 2,10 m, Verbrenner) mit Halbgas starte (die Leistsung dürfte ungefähr meiner E-Version entsprechen) und beim Rollen ziehe, um das Heck unten zu halten, steigt das Miststück nach ein paar Metern weg, mit Strömungsabriß, meistens zur Seite, und peng (siehe Video Nr. 1, exakt genau so). In Realflight krieg ich die nur gestartet, wenn ich nach einer gefühlten Millisekunde die Höhe komplett rausnehme, bzw., wenn ich das Gas nicht zu schnell aufmache und ohne zu ziehen.

Wißt ihr, warum die einen Knickflügel hat? Weil der Prop im Original 4 m gemessen hat, und das paßte nicht über den Boden. Der umgekehrte Knickflügel wurde aus dem einzigen Grund gewählt, den Prop höher zu legen. Im Modell sehe ich zum Boden massig viel Platz, sehr viel mehr als bei der Funcub oder der Pilatus, auch wenn ich das Heck anhebe, bleibt da noch reichlich Platz. Bis zum Beweis des Gegenteils tendiere ich daher zu einem Start, ohne beim Rollen zu ziehen, lieber gefühlvoll Gas aufmachen, denn wenn sie zu früh abhebt und mit Strömungsabriß abkippt, ist der Flieger Schrott.

Sehr lehrreiche Videos, zweimal Strömungsabriß:

https://www.youtube.com/watch?v=uw3-Wr_bz8k


Der Pilot sagt Scheiße, aber wer die gebaut hat, sagt er nicht. Der zieht wie Teufel, kann man gut sehen. Ergebnis vorhersehbar. Sound Modul oder Moki Sternmotor? Was da aus dem abgerissenen Bug raushängt, sieht mir eher wie ein Tank aus. Also Moki, dann war es doppelt Scheiße.

https://www.youtube.com/watch?v=nQJ3TzSZkpo


Dieser Pilot sagt sagt fucking Shit. Beim Vorbeiflug geht der Flieger wie ein Lämmerschwanz, kontrollierten Vorbeiflug würde ich das nicht nennen. Den folgenden Landeanflug hab ich nicht verstanden. Man sieht nicht, was der eigentlich will. Außer daß der Flieger in der Luft fast stehen bleibt. Strömungsabriß. Die Amis sagen dazu "Stall".

Da war ein Moki 250 Sternmotor drin. Die Amis haben einfach mehr Geld als wir hierzulande.

Wenn Gott gewollt hätte, daß der Mensch fliegt, hätte er dem Menschen viel mehr Geld gegeben!

Xeno

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »xenophon« (3. September 2017, 15:24)


304

Sonntag, 3. September 2017, 15:58

Hallo Xeno,
das sind 2 typische Fehler bei Warbirds,
dümmer kann man sie nicht fliegen.
[*] Video 1 : er zieht Höhenruder läßt aber nicht wie ich's beschrieben hab langsam nach dem Anrollmoment los, sondern hält es gezogen bis
die Corsair natürlich dadurch viel zu früh abhebt. (Siehe Film bei Sec 34-36, Ruder immer noch auf Höhe)
Ist ein Warbird mal in der horizontalen (Höhenruder auf fast null) kannst Du mit Schmackes über den ganzen Platz fegen, ganz l e i c h t ziehen und sie steigt schön flach weg.
Video 2 : das ist genau das gegondel das ich beschrieben hab, viel zu flacher Anflug, sie fängt zu schieben an, wird zuuuu langsam in der horizontalen und Abriss.
Der hattet sogar die Klappen noch drin, wenn ichs richtig gesehen hab, dann hätte sie noch brutaler abgebremst und er wäre soweit gar nicht gekommen.
Machs genau so nicht, ich hab's beschrieben wie es geht.
Gruß Günther
Unsere Warbirds setzen schon mal mi 35 km/h auf, die schleichen sich nicht an die Piste............
Fliege immer mit etwas Fahrt an, lieber schneller aufsetzen, da sind keine Schaumwaffel Hochdecker.
Gruß Günther
PS: schau Dir nicht die Crash Filme an, man kann mit herzeigen von ner Wasserleiche auch niemand zum Schwimmen lernen bewegen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DB-605« (3. September 2017, 16:03)


305

Sonntag, 3. September 2017, 16:15

Hallo Xeno,
das sind 2 typische Fehler bei Warbirds,
dümmer kann man sie nicht fliegen.
[*]
PS: schau Dir nicht die Crash Filme an, man kann mit herzeigen von ner Wasserleiche auch niemand zum Schwimmen lernen bewegen
Doch, genau die schau ich mir an.


Ich will nicht als Wasserleiche enden! 8)



Gruß Xeno

306

Sonntag, 3. September 2017, 17:04

Na ja,
das macht höchstens Mores in den Hosen,
es war so gemeint dass Du draußen selber fliegen musst, da hat's Thermik, Ablösungen, Seitenwind,
da hilft auch das beste animierte Realflight computer Spiel nicht, es ist eben anders, weil dort alles zusammenkommen kann.
Ich hab die letzte Jahre keinen Crash gehabt, bin aber Vielflieger.
Deshalb sind im Hangar auch mittlerweile 12 Einsatzbereite Modelle aller Art.(wären sonst sicher weniger wenn ich solche Anfängerfehler machen würde).
Am Besten lass dir von einem erfahrenen Piloten neben Dir stehend ein bißchen helfen, so machen wir das.
Der kann z. Bsp. sagen wie weit ausholen zum Anfliegen usw.
Vergleiche es nicht mit Funcup XL, die fliegen wir auf dem Platz herum ohne ihn zu verlassen und landen aus der Kurve raus.
Gruß Günther
[*]

MultiShark

RCLine Neu User

Wohnort: Aalen

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307

Sonntag, 3. September 2017, 18:01

Ich denke die beiden in den Videos hatten einfach noch nicht so viel Flugerfahrung wie du xeno ...

Das erste ist auch mit Sternmotor

schmonzel

RCLine User

Wohnort: Lüchow im Wendland

Beruf: Versicherungskaufmann

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308

Sonntag, 3. September 2017, 20:13

Tut schon sehr weh, sich solche vermeidbaren Crashs ansehen zu müssen. Je schwerer die Kiste , desto mehr Fahrt, vor allem
in Kurven. Hatte mal ne 1,50 m Mustang, die hob brav den Hintern...und mit dann mehr Gas stieg sie fast von allein weg.
Da ist aber im Anflug nix mit schleichen, schön mit Schleppgas ran an die Piste.
Natürlich vorher in großer Höhe ganz genau das Abrissverhalten angeschaut
Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 5500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
Sender : DX 9 & DX 6 i ( letztere für Filius )

309

Sonntag, 3. September 2017, 20:21

Ist ein Warbird mal in der horizontalen (Höhenruder auf fast null) kannst Du mit Schmackes über den ganzen Platz fegen, ganz l e i c h t ziehen und sie steigt schön flach weg.
Das ist der letzte Baustein.

So wollen wir es haben.

Wirklich gute Info.


Wenn der Erstflug in die Hose gehen sollte, trifft dich keine Schuld. Du hast getan, was du konntest.

Trotzdem werde ich vorher testen, ob ich nicht auch anrollen kann ohne zu ziehen. Wenn der Bürzel hochkommt, gibt´s dann Schmackes.

VOR DEN STERNMOTOR haben die GÖTTER DEN ERSTFLUG mit SCHAUMWAFFEL gesetzt. :evil:

Dabei müssen die sich was gedacht haben. ;)


Xeno

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »xenophon« (3. September 2017, 20:28)


310

Sonntag, 3. September 2017, 21:21

Hi Xeno,
Du bist auf dem richtigen Weg,
nur daran denken die Räder bremsen unten und der Motor oben zieht,
wegen diesem Kippmoment hält man die Kiste mit dem Höhenruder und läßt sie behutsam in die Waage gehen.
Aber Du wirst das schaffen, ich glaub an dich.
[*]Früher gabs keine Schaumwaffel und ich besitze bis heute nur 2 davon,
eine kleine Pitts und eine Me 262 mit 1,50und 2x 70'er Impellern.
Alle andere Flieger sind Verbrenner und natürlich schwerer und alle ohne irgendwelche Gyros.
Bitte berichte in deiner guten seitherigen Art wie's geklappt hat.
Nun warte ich......................
Gruß Günther
so siehts dann aufm Platz aus..................
»DB-605« hat folgendes Bild angehängt:
  • 100_3407.JPG

311

Sonntag, 3. September 2017, 21:34

Tut schon sehr weh, sich solche vermeidbaren Crashs ansehen zu müssen. Je schwerer die Kiste , desto mehr Fahrt, vor allem
in Kurven. Hatte mal ne 1,50 m Mustang, die hob brav den Hintern...und mit dann mehr Gas stieg sie fast von allein weg.
Da ist aber im Anflug nix mit schleichen, schön mit Schleppgas ran an die Piste.
Natürlich vorher in großer Höhe ganz genau das Abrissverhalten angeschaut

Wenn man die ganze Kunst des Fliegens in einem Satz zusammenfassen müßte, wäre die

GOLDENE REGEL, das Objekt OHNE STRÖMUNGSABRISS durch sein Medium zu bewegen.

Wer das kann, kann alles.

Trotzdem sagen mir Vereinskollegen bei der FUNCUB XL (!!!) regelmäßig schon beim Queranflug: jetzt mach bloß den Motor aus!

Und ich mach ihn nicht aus, weil die schneller sinkt, als die Kollegen denken, und sie lange vor der Landebahn verhungert wäre, würde ich das tun.

Natürlich kann ich das nicht so sagen, ich mach es einfach.

Sie wollen einschweben und den Flieger am liebsten im Stillstand auf die Landebahn setzen. Das ist ihre Idealvorstellung.

Wenn der dann noch 10 m rollt, heißt es, zu schnell reingekommen.

Man ist immer irgendwie beeinflußt und muß sich davon freimachen und seinen eigenen Kopf behalten.

Meine Meinung:

The speed is your friend, auch und vor allem bei der Landung.




Xeno

312

Sonntag, 3. September 2017, 21:49

Hi Xeno,
Du bist auf dem richtigen Weg,
nur daran denken die Räder bremsen unten und der Motor oben zieht,
wegen diesem Kippmoment hält man die Kiste mit dem Höhenruder und läßt sie behutsam in die Waage gehen.
Aber Du wirst das schaffen, ich glaub an dich.
[*]Früher gabs keine Schaumwaffel und ich besitze bis heute nur 2 davon,
eine kleine Pitts und eine Me 262 mit 1,50und 2x 70'er Impellern.
Alle andere Flieger sind Verbrenner und natürlich schwerer und alle ohne irgendwelche Gyros.
Bitte berichte in deiner guten seitherigen Art wie's geklappt hat.
Nun warte ich......................
Gruß Günther
so siehts dann aufm Platz aus..................
Das Foto: wie geil ist das denn! :prost:

Wenn ich den Erstflug überlebe und nicht wie von Kollegen angedroht im Falle des Mißlingens noch jahrelang Funcub fliegen muß, dann wäre das total meine Richtung.

Hubraum ist durch nichts zu ersetzen! Elektroflieger haben keinen Hubraum. :evil:


Wie sagte der Kollege, der nächstes Wochenende mitkommt, als ich sagte, dieser Flieger muß doch dein Fliegerherz erwärmen, Antwort war: ja, aber das aber überwiegt. ALles fliegt, fragt sich nur wohin, sagte er.

Nächste Woche sind wir schlauer.

Ich mach ein Video vom Erstflug.

Sekt oder Selters.

Wird schon schiefgehen!


Gruß Xeno

schmonzel

RCLine User

Wohnort: Lüchow im Wendland

Beruf: Versicherungskaufmann

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313

Montag, 4. September 2017, 08:29

Hier mal ein Erstflugsvideo meiner Trojan T 28, lassen wir mal als Warbird gelten :D
5,5 kg, aber das Teil ist brav, hat natürlich aber das "sichere" Fahrwerk mit Bugrad etc. :prost:



Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 5500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
Sender : DX 9 & DX 6 i ( letztere für Filius )

Dieter M

RCLine User

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Beruf: Rentner

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314

Montag, 4. September 2017, 09:09

So ähnlich wie in den Videos hatte es bei meiner Do auch ausgesehen. Der dritte Flug war dann ein Strömungsabriss mit anschließender Reparatur. Abhilfe: Höhenruderweg begrenzen. Am besten mechanisch durch andere weiter innen liegenden Servolöchern! Anflug kann schon steil sein. Beim Setzen der Landeklappen steigt sie kurz weg, bis die Fahrt raus ist. Würde ich aber mehr Tiefe einsteuern, würde die dann nach dem Fahrtverlust auf die Nase gehen. Auch nicht so toll. Naja, mal sehen.
Die FC XL kannst du natürlich ohne Motor einfliegen, aber mit gesetzten Landeklappen würde ich das nicht riskieren. Obwohl die ist handzahm.
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

315

Montag, 4. September 2017, 12:06

Also
allzeit eine Handvoll Luft unter dem Flügel und immer schön Fahrt halten,
Dann klappt's
noch ein Bildchen von unserem Platz, soll Lust aufs Warbirdfliegen machen.................
Gruß Günther
»DB-605« hat folgende Bilder angehängt:
  • CIMG2089 (4).JPG
  • IMG_4145 (3).JPG

316

Montag, 4. September 2017, 13:46

Ermittelt habe ich jetzt 5,5 kg Fluggewicht und einen Schub von 4,5 kg gemessen.


nachdem mit dieser Startmasse kein Wildflug mehr erlaubt ist, kannst Du ja einen erfahrenen Vereinspiloten testfliegen lassen.

Zitat

Mein Wunschtermin für den ERstflug wäre Samstag.

Falls dann der Hobbyking UBEC da wäre, würde ich einmalig auch mit dem fliegen


sonst bleibts beim "einmalig"

317

Montag, 4. September 2017, 17:15

Ich denke die beiden in den Videos hatten einfach noch nicht so viel Flugerfahrung wie du xeno ...

Das erste ist auch mit Sternmotor


Video Nr. 1: Flieger beim Start in 5 Sekunden vernichten:

Flugerfahrung ist nicht alles. EIn bißchen Theorie gehört schon noch dazu.

Die große Masse der Anfängerflieger hat ein Clark Y. Das erzeugt Auftrieb, weil die Oberseite stärker gewölbt ist als die Unterseite. Da muß man nicht Höhe ziehen, steigt von selbst. Praktisch alles -Cubs haben das, jeder Hochdecker hat das, auch die Trainer.

Bei symmetrischen Profilen ist das Auftriebsmoment praktisch gleich null. Die brauchen viel Geschwindigkeit, weil sie dafür ausgelegt sind, schnell zu sein. Hätten sie Clark Y, wären sie nicht schnell. Für die damaligen Verhältnisse (1938, dem Vor-Jet-Zeitalter) ist die Corsair so ausgelegt. Mit über 700 kmh war sie damals eine der schnellsten Maschinen überhaupt.

In beiden Fällen, Clark Y oder Symmetrische Profil, zieht man beim Start nicht wie doll. Bei dem einen braucht man das nicht, bei dem anderen darf man das nicht.

Warum der nun wie doll die Höhe zieht, ist logisch nicht erklärbar.

Ich vermute, er will den Prop von der Grasnarbe weghalten, und hat einfach vergessen, den Finger von der Höhe zu nehmen.

Er hat sozusagen seinen etwas unsauberen Flugstil von den Vorgänger Modellen, wo immer alles gut gegangen war, 1:1 auf die Corsair übertragen, und sich über das besondere Flugverhalten des Modells vorher überhaupt keine Gedanken gemacht. Daher war der auch völlig überrascht, als sich der Flieger nach 5 Sekunden in Luft auflöste.

Im Video Nr. 2 kann man sehen, daß der beim Start den Vogel schon kurz nachdem der Bürzel hochgeht ziemlich kräftig nach oben zieht. Das wird man mit dem FMS Corsair Elektro so nicht machen können/dürfen, schon gar nicht auf Rasen, aber mit einem 250er Moki auf Asphalt geht der ja fast senkrecht, da geht das. Der Moki bügelt den Pilotenfehler zunächst mal gerade.

Trotzdem, er hat an das Abrißverhalten seines Vogels nicht den kleinsten Gedanken verschwendet. Erstmal schaltet der beim Landeanflug den Motor viel zu früh auf Leerlauf, warum (???), der Moki ist ja seine Lebensversicherung für seinen seltsamen Flugstil, und als der Vogel kurz vor dem Absturz fast in der Luft steht, zieht er immer noch Höhe.

Abstürzen kann man, ich weiß, wovon ich rede, aber so ist das schon richtig peinlich.

Xeno

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »xenophon« (4. September 2017, 18:40)


318

Montag, 4. September 2017, 18:17

War heute mit der Funcub XL auf dem Platz.

Ziel: Anrollen zum Starten üben. Man muß den Flieger ja lenken, damit der auf der Bahn bleibt. Bei 85% Handstartquote mit den Schaumwaffeln besteht da bei mir ein Defizit.

Der Warbird soll geschätzte 20-30 Meter rollen und Speed aufbauen, bis zum Abheben.

Ergebnis:

Die Funcub frißt mir aus der Hand. Ich kann sie an jeder beliebigen STelle der Landebahn absetzen, mit Schwung, ohne Schwung, wie es beliebt. Daunenfedersanft. Die Funcub ist für mich unter Normalflugbedingungen keine Herausforderung mehr.

Flugerfahrung: ja, solange man immer mit demselben Flieger unterwegs ist, im schlimmsten Falle jahrelang, hat man viel Erfahrung. Nur was nützt die? Beim Modellwechsel geht das ganze Spiel von vorn los.

Fazit: das Anrollen mit der Funcub zu üben, ist nicht möglich.


Egal ob Höhe oder nicht, egal ob sie Gras frißt oder nicht, sie hebt nach 5-6 Metern ab. Kann man nicht verhindern, Clark-Y eben.

Mit dem Warbird muß das alles an dem einen Tag stattfinden. Vielleicht ein Extra-Akku für das Anrollen.


Xeno


@schmonzel: deine Trojan hat 78 g/dm_2. Daher geht sie so gut weg.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »xenophon« (4. September 2017, 18:35)


Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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319

Dienstag, 5. September 2017, 08:59

Egal ob Höhe oder nicht, egal ob sie Gras frißt oder nicht, sie hebt nach 5-6 Metern ab. Kann man nicht verhindern, Clark-Y eben.

Aber näääääää... mit so ungefähr 10 - 15 Ämpchen rollen lassen und nach so ungefähr 20 -30 Metern hoppelt sie ein bisschen und ist dann in der Luft. Es kommt also auch ein bisschen auf die Gasstellung an. :D Nicht zu arg verwöhnen das Vögelchen..... :D
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

320

Dienstag, 5. September 2017, 10:35

Hallo Xeno,
ganz kurz nochmal,
das Anrollen mit gezogenem Höhenruder hat überhaupt nichts mit dem Profil zu tun.
Es kommt auf das Fahrwerk an (Zwei-od. Dreibein) und wie nahe das Fahrwerk am Schwerpunkt ist.
Bei starken Motoren und Vollgas ohne voll gezogenes Höhenruder gehen Warbird's in der Regel sofort auf die Schnauze.
Die Corsair hat als Modell mit Sicherheit kein Vollsymetrisches (wie reine Kunstflugmaschienen) sondern ein "Halbsymetrisches Profil.
Ob ein Vogel selbst oder nicht abhebt ist auch vom Einstellwinkel abhängig, der bei gutmütigen Kisten meistens etwas größer ist.
Bitte geb mal mit der FUNCAP weniger Gas und halte sie auf dem Zweibein in der Spur geradeaus ohne abzuheben, das ist ein gutes
Seitenruder Training, mit der kann man mit Gefühl über den ganzen Platz rollen, bißchen mehr Gas und sie hebt ab.
Unsere Funcup kommt mit dem Schleppseil, setzt auf rollt mit erhobenem Leitwerk, klinkt aus und startet wieder durch, so liegt das Schleppseil schön auf dem Platz ohne es suchen und entwirren zu müssen.
Das ganze spielt sich mit der Corsair ja auch so ab, nur schneller, obwohl Schaumwaffeln doch sehr schnell abheben.
Gruß Günther
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DB-605« (5. September 2017, 10:45)