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Samstag, 14. April 2018, 12:30

Empfehlung Motorisierung für ehawk 1500

Hallo an alle,

ich suche eine Empfehlung für die Motorisierung für die ehawk 1500 (600g) Abfluggewicht. (empfohlen wird eine Leistung von ab 352 Watt, ggf mehr für sportliches Fliegen (Senkrechte Steigflüge brauche ich nicht), für mich sind senkrechte Steigflüge reiner "Kunstflug" und hat nichts mit Elektrosegelfliegen zu tun (ich möchte auch in der Thermik Segeln bei ausgeschaltetem Motor).


Als Motorisierung für die ehawk 1500 habe ich den 1. Motor-Vorschlag gegoogelt:

1. PROPDRIVE v2 2830 800KV (270 Watt) bei 30 A ESC

oder aber auch Turnigy D2826-6 2200kv (342 Watt) bei 30 A ESC

Hat jemand eine Empfehlungen für Motor?

Eine wichtige Frage noch: Wie heißen die mit Rot makrierten Imbus-Servostangen "Teile", ich müsste mir dringend 10 Stück davon bestellen, um einmal die Ruder für die Ehawk und meine Anderen Modelle besser einzustellen!



PS: Ich habe mir beide Motoren bestellt, um die Motorisierung ggf. zu justieren (+ Ein Ersatzmotor für alle Fälle), sowie dazu 2 dünne Wing Servos mit Metallgetriebe.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »bruchpilot84« (14. April 2018, 13:04)


comicflyer

RCLine User

Wohnort: Hilgenroth

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2

Samstag, 14. April 2018, 13:15

Hallo an alle,

ich suche eine Empfehlung für die Motorisierung für die ehawk 1500 (600g) Abfluggewicht. (empfohlen wird eine Leistung von ab 352 Watt, ggf mehr für sportliches Fliegen (Senkrechte Steigflüge brauche ich nicht), für mich sind senkrechte Steigflüge reiner "Kunstflug" und hat nichts mit Elektrosegelfliegen zu tun (ich möchte auch in der Thermik Segeln bei ausgeschaltetem Motor).


Als Motorisierung für die ehawk 1500 habe ich den 1. Motor-Vorschlag gegoogelt:

1. PROPDRIVE v2 2830 800KV (270 Watt) bei 30 A ESC

oder aber auch Turnigy D2826-6 2200kv (342 Watt) bei 30 A ESC

Hat jemand eine Empfehlungen für Motor?

Eine wichtige Frage noch: Wie heißen die mit Rot makrierten Imbus-Servostangen "Teile", ich müsste mir dringend 10 Stück davon bestellen, um einmal die Ruder für die Ehawk und meine Anderen Modelle besser einzustellen!



PS: Ich habe mir beide Motoren bestellt, um die Motorisierung ggf. zu justieren (+ Ein Ersatzmotor für alle Fälle), sowie dazu 2 dünne Wing Servos mit Metallgetriebe.

Und ich mache seit Jahren immer wieder den Fehler, ein Modell vom Propeller aus mit Flugeistung zu versorgen.

Danach kommt bei MIR der Motor, der den Prop mit Leistung versorgt.
Danach der Akku, der die Leistung aufbringen können muss.
Und dazwischen der Steller, der die Leistung verwaltet.

Aber bp braucht nicht mal einen Prop.

Was mache ich falsch? Warum fliegt es bei mir nur mit Prop?

Ausserdem sind 800kv und 2200kv an demselben Akku/Prop NICHT vergleichbar.
Wie soll man dazu was sagen :nuts:

CU Eddy
Neue LuftVO! -> gravierte Alu-Namensschilder nur €2,50 -> modellplakette.de

Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »comicflyer« (14. April 2018, 13:23)


3

Samstag, 14. April 2018, 13:22

Und ich mache seit Jahren immer wieder den Fehler, ein Modell vom Propeller aus mit Flugeistung zu versorgen.


Und ich mache seit Jahren immer wieder den Fehler, ein Modell vom Propeller aus mit Flugeistung zu versorgen.

Wichtig ist doch die Frage, welche Leistung kommt an der Welle am Propeller an, die Größe / Steigung des Props bestimmt dann auch den Wirkungsgrad, d.h. wie viel Gramm Schub der Motor mit dem entsprechenden Prop leisten kann.

comicflyer

RCLine User

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4

Samstag, 14. April 2018, 13:26

d.h. wie viel Gramm Schub der Motor mit dem entsprechenden Prop leisten kann.

Denkfehler: Der Motor "leistet" keinen Schub!
Richtig: wie viel Gramm Schub der Propeller mit dem entsprechenden Motor leisten kann.

Falsch gestellte Fragen sind nicht beantwortbar.

Wenn man den Unterschied zwischen Schuberzeuger und Leistungserzeuger mal
verstanden hat, wird es einfacher.

Und hier auch mal der Hinweis auf www.drivecalc.de

CU Eddy
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5

Samstag, 14. April 2018, 15:17

Denkfehler: Der Motor "leistet" keinen Schub!


Doch, der Motor erbringt einen Schub, durch die Luftschraube durch das Produkt der beschleunigten Luftmasse x Geschwindkigkeit. Man sagt auch, ein Strahltriebwerk leistet so und so viel pound / lbs Schub, wobei der Gesamtschub am Strahltriebwerk durch die Drehzahl des N1 Fans gemessen wird, da dieser 70 bis 80% der Vortriebskraft leistet.

Schub = mL (massendurchsatz) x (Austrittsgeschwindigkeit-Eintrittsgeschwindigkeit)

ODER

Allgemeine Schub-Formel

Der Schub entsteht durch den Druckunterschied zwischen Vorderseite und Rückseite des Fan bzw. Propellers und ist proportional zur nutzbaren Fläche:

F2=A(pt2−pt0)

wobei'

F2 ' =' 'Schub des Fans/Propellers
A ' =' 'Propeller- bzw. Fan-Fläche
pt2 ' =' 'Staudruck hinter dem Fan/Propeller
pt0 ' =' 'Staudruck vor dem Fan/Propeller

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bruchpilot84« (14. April 2018, 15:40)


comicflyer

RCLine User

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6

Samstag, 14. April 2018, 20:50

Der Schub entsteht durch den Druckunterschied zwischen Vorderseite und Rückseite des Fan bzw. Propellers

Eben! Also doch Propeller.
Wenn Du es so genau weißt, warum behauptest Du dann oben unentwegt,
dass der Schub durch den Motor entstehe?

Ein Akku hat ja auch Energie (Leistung in Watt/h) gespeichert. Wieviel Schub macht denn der Akku?

Aber der Unterschied zwischen 800kv und 2200kv ist nicht klar?
Dass hier unterschiedliche Spannungen und unterschiedliche Props
für annähernd gleiches Flugverhalten nötig sind?

Wenn Du das jetzt auch vorrechnen kannst, würde ich fragen, warum Du überhaupt fragst...

Veruzen??

CU Eddy
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grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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7

Samstag, 14. April 2018, 22:49

Hallo.

@ bruchpilot84

Du solltest auf Eddy hören, denn mir scheint das du ganz gravierende Denkfehler bezüglich Antriebe hast.

Nochmal von vorn (Tschuldigung Eddy, muss sein ;) )

Grundregeln:
Man sucht sich zuerst einen Prop aus der zu dem Modell passt,
dann einen Motor der den Prop auf die erforderliche Drehzahl bringen kann (unter Berücksichtigung der möglichen Zellenanzahl),
gefolgt vom Regler der die daraus resultierende Spannung und Strom bewältigen kann,
und zuletzt der Akku, der die Spannung und den Strom über einen passenden Zeitraum auch schadlos liefern kann.
Und das Ganze natürlich so das es auch in das Modell reinpasst :O .

Den 2200KV Motor kannst du schon mal getrost in die Schublade stecken, der passt überhaupt nicht zum ehawk. Das ist etwas für kleinen Renner mit einem 5"x5" Starrprop an 3S.

Der Motor mit 800KV ist da schon besser, hat aber eigentlich schon fast eine etwas zu geringe KV. 1000KV-1200KV mit einer 9"x5" - 10"x6" an 3S würden dem Modell viel besser stehen.

Orientiere dich z.B mal an diesem Set, damit du in etwa weißt wo der Hase hinläuft ;) : http://www.torcster.de/Antriebssets/Thun…uning::389.html

Und noch etwas, vergiss die utopischen Wattangaben, das hat überhaupt nichts mit der Realität zu tun. Das sind Angaben die vielleicht mal kurzzeitig im Labor erreicht wurden (max Strom, max Spannung), und dann ist das
auch noch die Eingangsleistung. Aber bei maximaler Belastung brauchen wir nicht mehr über einen vernünftigen Wirkungsgrad reden, wovon solche Motoren eh schon etwas wenig haben.
Eddy hat dir den Link von drivecalc gegeben, beschäftige dich mal damit, dann wirst du Zusammenhänge besser verstehen.

Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »grossiman« (14. April 2018, 23:02)


8

Samstag, 14. April 2018, 23:02

Ist ja erstaunlich, das er sich in einem von ihm selbst eröffneten Thema nochmal meldet.
Diesbezüglich gibt's hier noch einige Leichen im Forum, die meine Hilfsbereitschaft auf Null eingefroren haben.
Die Reaktionen hier, zeigen, das alles was man bis jetzt an Hilfe geleistet hat, nicht gefruchtet hat.
Das, was ihr hier geschrieben habt, hab ich ihm an anderer Stelle auch schon versucht, zu erklären.
bis bald Maik

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »flymaik« (14. April 2018, 23:09)


comicflyer

RCLine User

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9

Samstag, 14. April 2018, 23:06

(Tschuldigung Eddy, muss sein ;) )

Ähh - wie - was - wofür ? ? ?

Alles bestens :)

CU Eddy
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Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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10

Samstag, 14. April 2018, 23:41

Abend Jungs!

Ohne jetzt in die Theorie tief zu greifen.
Ich habe den Hawk als Kit gebaut und natürlich geflogen. Dem Kit liegt eine 10x8 LS bei.
Ich habe genau den gleichen PropDrive V2 2830 mit 800 KV
https://hobbyking.com/en_us/ntm-prop-dri…?___store=en_us
Damit steigt der Hawk recht flott. Der reicht absolut aus.
Der Motor mit 2200 KV hat natürlich an dem Flieger nichts verloren.
In diesem Thread ist noch mal etwas mehr zu dem Hawk zum lesen.
Thunder Tiger E-Hawk 1500

Viele Grüße Leo :w

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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11

Samstag, 14. April 2018, 23:48

Diesbezüglich gibt's hier noch einige Leichen im Forum, die meine Hilfsbereitschaft auf Null eingefroren haben.

Die Reaktionen hier, zeigen, das alles was man bis jetzt an Hilfe geleistet hat, nicht gefruchtet hat.
Hi Maik!
Es gibt aber immer noch welche die dankbar sind :prost:
Viele Grüße Leo :w

12

Sonntag, 15. April 2018, 19:46

Ohne jetzt in die Theorie tief zu greifen.
Ich habe den Hawk als Kit gebaut und natürlich geflogen. Dem Kit liegt eine 10x8 LS bei.
Ich habe genau den gleichen PropDrive V2 2830 mit 800 KV
https://hobbyking.com/en_us/ntm-prop-dri…?___store=en_us
Damit steigt der Hawk recht flott. Der reicht absolut aus.
Der Motor mit 2200 KV hat natürlich an dem Flieger nichts verloren.
In diesem Thread ist noch mal etwas mehr zu dem Hawk zum lesen.


Super Danke! Das hat die Richtigkeit meiner Wahl auf den Propdrive V2 Motor bestätigt. Cool, ich werde die ehawk die kommende Woche anfangen aufzubauen.

Ist die angegebene Bauzeit mit 10h realistisch?

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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13

Sonntag, 15. April 2018, 19:55

Ist die angegebene Bauzeit mit 10h realistisch?
:D :D :D . Auch wenn es eigentlich einfach ist....NEIN. In jedem Fall nicht beim Kit. Wir wollen auch schön sauber arbeiten ;)

14

Sonntag, 15. April 2018, 21:52

Ist die angegebene Bauzeit mit 10h realistisch?
:D :D :D . Auch wenn es eigentlich einfach ist....NEIN. In jedem Fall nicht beim Kit. Wir wollen auch schön sauber arbeiten ;)


Ich finds gut das ich meine eigene Farbe für die Bespannung aussuchen kann, ich nehme keine durchsichtige Bespannfolige: Wahrscheinlich eher "gelb" oder "blau".