21

Samstag, 21. April 2018, 20:33

Also von dem Depron Hühnerhaus wollen wir aber nun Bilder sehen. :D
Gruss
Thomas
🖖

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22

Samstag, 21. April 2018, 21:02

Neenee Thomas,
Jockel hat im Titel geschrieben: statt Depron Holz

Also bitte:


:D :D :D

CU Eddy
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Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

23

Samstag, 21. April 2018, 21:09

@ Eddy:
Ich glaube nicht, dass wir beim gemeinsamen Fliegen aneinander geraten würden.
Du als als Combat-Veteran bist sicher nicht auf meine Ratschläge angewiesen, ich auf deine aus anderen Gründen nicht,
Den Zweck gemeinsamen Fliegens sehe ich nicht darin, dem anderen zu beweisen, dass man mehr weiß oder besser bauen und/oder fliegen kann, sondern gemeinsam Spaß zu haben und Erfahrungen auszutauschen.
Wie man Wissen und Auffassungen anderer Modellbauer und Piloten verinnerlicht und umsetzt, bleibt jedem selbst überlassen.

Mit vorbildähnlichen Grüßen :D
Wolfgang

24

Samstag, 21. April 2018, 21:16

Von der Theorie her verstehe ich das Diskutierte inzwischen halbwegs gut - es war lehrreich, hat mir auch geholfen mit manchem Mißverständnis / falsch verstandenem, aufzuräumen - prima.

Vom "Feeling" her kann ich nur für mich sprechen: wenn ich mal mit Modell in der Luft "unterwegs" bin, meine ich, mit etwas, das zwar kein Bomber ist, aber auch keine Feder, am ehesten zurecht zu kommen. Kann nicht erklären, woran es liegt (vielleicht am Vorleben mit Großseglern am Hang ? Die wiegen ein bißchen). Beobachtet an mir hab ich das mal mit dem Simu. Ich flog zunächst eine Wilga - geht prima, war bereits nach kurzer Zeit so. Dann eine Bleriot. Na ja, hätte sicher besser sein können (am gleichen Tag, kurz hintereinander). Danach (immer noch am gleichen Tag) eine Rare Bear (das Teil ist nicht langsam) - ging wunderbar. Ich war buff. Hätte fast alles anders erwartet, nur die Wilga hat "gepaßt" (das zweitgrößte Teil, größtes war die Bleriot). Deswegen dachte ich, es läge (bei mir) noch an mangelnder Übung ? Was anderes ? Beobachten ? Es gibt Menschen, die sind fähig, bei einem bestimmten Gegenüber zu "spüren", was sie gerade denken (lange her, da paßte das bei mir mal sehr gut) - klingt komisch, ich weiß. Aber es ist so. Unwissenschaftlich ? Mag sein. Bin aber deswegen kein Mystiker. Das Verstehen zwischen zwei Individuen, die sich vom "Feeling" her "verwandt" sind, klappt meist deutlich besser, als wenn man zwei beobachtet, die diese Basis nicht so haben. Kann das einer erklären ? Psychologen vielleicht. Wissenschaftlich ? Vielleicht, vielleicht nicht so ganz. Wir kennen diesen Zustand hoffentlich alle. Wünsche jedem, ehrlich, daß er bei ihm / ihr ein Leben lang anhält.

Wir alle haben etwas in uns, das neben Neuronen "vermittelt", "Signale" überträgt. Und es funktioniert. Die Neuronen verrichten ihre elektrische Arbeit so oder so. Aber manche von ihnen nehmen auch Signale auf, die so gar nicht elektrisch sind. Sie können "Signale" vehement verstärken, oder abschwächen. Fängt im Auge an (als Sensorik Teil des Gehirns, mit diversen neuronen-Typen, ganz unterschiedlich arbeitend). Was sich dabei chemisch abspielt, läßt sich erklären - der Rest auch ? Wir sind mit vielen unserer Wissenschaften ein ganzes Stück weit gekommen. Bei manchem jedoch, habe zumindest ich den Eindruck, wir stehen damit erst ganz am Anfang. Ich habe Dinge erlebt, die mich schockiert haben - wegen meiner eigenen Reaktion. Da waren plötzlich Grenzen weg, komplett weg, obwohl ich komplett anders erzogen bin. Grenzfälle ? Vielleicht. Doch einer nur ist uU schon einer zu viel. Ich erinnere mich an eine Sportstunde im Verein, als junger Bursche. Ein Kumpel, Hüne und Kraftpaket, zitterte plötzlich am ganzen Leib. Ich fragte ihn, was los ist. Als er es mir sagte, verstand ich zum ersten Mal, daß Neuronen nur ein Teil von uns sind - und warum er zitterte, obwohl er vor niemandem hätte Angst haben müssen - außer vor sich selbst. Genau das habe ich, anders gebaut und konstituiert, viel später zum ersten Mal an mir selbst erlebt und erkannt - Gott sei dank.

Ein kleiner Ausflug in das, was ich gut kann - hoffentlich nicht zuviel OT. Ich meine es nicht böse damit. möchte nur versuchen, etwas bewußt zu machen.

Das "Depron"-Hühnerhaus sieht super aus ! Es hat mich spontan zum Lachen gebracht, als ich den Kommentar von Thomas gelesenen und Eddys Reaktion erlebt habe. Topp !!! Und jetzt gut ? Ok.

@ Wolfgang.
das glaube ich auch nicht - sonst wäre es auch bei mir nicht gut geworden, und ich habe das Gefühl, es ist - freue mich wirklich darüber !
Gruß, Jockel

25

Samstag, 21. April 2018, 21:21

Eddy, auf das Huehnerhaus geb ich beim UT ne Runde aus. Klasse geworden. :ok:
Warum aber eigentlich so kompliziert?
Hier bei uns in der Gegend stellen derzeit diverse Landwirte einfach alte Bauwagen raus. Kleiner Zaun drum rum und die Huehner haben Freigang.
Nach einiger Zeit wird dann der Bauwagen an eine andere Stelle geschoben.

Hier kriegste gerade an allen Ecken und Enden frische Huehnereier direkt beim Bauern. Auch mit Selbstbedienung am Wochenende.
Gruss
Thomas
🖖

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26

Samstag, 21. April 2018, 23:06

@ Eddy:
Ich glaube nicht, dass wir beim gemeinsamen Fliegen aneinander geraten würden.
Es gibt bestimmt schlauere Sachen, als sich gegenseitig im Weg zu stehen.

Zitat

Du als als Combat-Veteran
Uuuups, DEUTLICH zuviel der Ehre!

Zitat

bist sicher nicht auf meine Ratschläge angewiesen,
Ich überlege bei jedem Rat oder Idee, ob ich es brauchen kann.
Irgendjemand weiß immer mehr als ich.

Zitat

ich auf deine aus anderen Gründen nicht,
Wahres Wort.

Zitat

Den Zweck gemeinsamen Fliegens sehe ich nicht darin, dem anderen zu beweisen, dass man mehr weiß oder besser bauen und/oder fliegen kann, sondern gemeinsam Spaß zu haben und Erfahrungen auszutauschen.
Deswegen hat mein Freund Michi (RIP) mir mal den Namen "Spaßflieger" gegeben.
Und weil neudeutsch ja modern ist, habe ich es nur verdenglischt.

Zitat

Wie man Wissen und Auffassungen anderer Modellbauer und Piloten verinnerlicht und umsetzt, bleibt jedem selbst überlassen.
Naja, bei manchen Menschen kann das "wie" durch ein "ob" ersetzt werden... :)

Zitat

Mit vorbildähnlichen Grüßen :D
Wolfgang
Vorbildlich hätte auch gepasst :)

Modellbau ist vielfältig und das ist gut so.

@ Thomas
Rest in Bar :O

CU Eddy
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27

Samstag, 21. April 2018, 23:12

@ Thomas
Rest in Bar :O

:ok:
Gruss
Thomas
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Ströher

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28

Sonntag, 22. April 2018, 08:48

mit einem fachgerecht konfigurierten Stabilisierungssystem ausgestattet sind.
Vielleicht bin ich da auch zu alt oder zu konservativ!!??!! Bei mir darf ein Modell auch mal zappeln! In wie fern, als Beispiel, die Funcub XL mit ihren 3 Kilo satter in der Luft liegt als die , als Beispiel Mentor, weiß / merke ich nicht unbedingt! Nur, die Mentor lässt sich bei hubbeligem Wetter leichter landen, als die schwerere Funcub XL. Und das liegt nicht unbedingt an der Angst, "das gute Modell" zu erden!!! Ansonsten habe ich Leichtwindsegler (siehe auch "Mistral" von Engel) die liegt wie ein Stein in der Luft. Na gut, sie wird nur bei sehr schönem Wetter geflogen und hat mit 2,7m auch schon ein bisschen Flügelspannweite!!!
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

PatrickK

RCLine User

Wohnort: 87764 Legau/Allgäu

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29

Sonntag, 22. April 2018, 11:53

Hier bei uns in der Gegend stellen derzeit diverse Landwirte einfach alte Bauwagen raus. Kleiner Zaun drum rum und die Huehner haben Freigang.

Oder so:

servus,
Patrick, der genau so'n Wohni als Modelltransporter nutzt
»PatrickK« hat folgendes Bild angehängt:
  • Huehner-Qek_k.jpg

30

Dienstag, 24. April 2018, 14:08

So, lange Rede, kurzer Sinn:

eben kam der Paketbote von DHL und brachte meinen neuen Cessna-Bausatz von Fa. Natterer. Gut verpackt, alles Bestens. Sauber gelasert, gut sortiert eigetütet und jeder Beutel verschweißt - kann also nix verloren gehen. Die"Scheiben" endlich mal aus mE für den E-Flug gescheitem, dünnerem Material, aber stabil genug. Ein Bauplan für den Aufbau der TF, der Rest ist via gut skizzierter Darstellung, wie zB von der Tiger Moth / BMK bekannt, beschrieben. Wer schon mal ein holzmodell, egal von wem, gebaut hat, sollte damit klar kommen (hoffe ich). Nehme daher an, das der Bausatz wohl auch von den Vietnamesen stammt. Gut so. Das Fahrgestell aus Alu ist sauber ausgefräst. Bin gespannt, bald geht's los.

Erster Eindruck: gut !

ein paar Fotos:

Foto 1: Übersicht Kartoninhalt (nur die "Scheiben"-Folie hatte ich hier vergessen, kommt nachher noch). der Umkarton ist sehr kompakt und stabil.

Foto 2: Inhalt des Umkartons - sauber.

Foto 3: die "Scheiben" (an den Sienna-farbenen Linien der Ränder zu erkennen, muß man ausschneiden). Einige Balsateile auch, Sperrholz ist gut gelasert, kann man raus brechen. Das Material wirkt auf den ersten Blick trübe, hat aber Schutzfolie drüber - deswegen. es ist sehr dünn, aber mE ausreichend stabil. mehr Dicke halte ich im e-Flug sowieso für Frevel.

Foto 4: Zubehörbeutel - sauber.

Foto 5: dito, anderesEnde, das Haupt-FW, aus Alu, zeigend. Sauber gemacht.

Jetzt kann's los gehen. Bin auf das knapp 1m (96cm) spannende Schulterdecker-Modell gespannt. Laut Umkarton für 2212er mit 1100kV an ESC 20A und 3s mit 10-11" Prop (mehr ist nicht dazu angegeben) gedacht. Das scheint weitgehend ok. Länge 82cm, Gewicht (keine Angabe, ob total oder ohne Akku. Nehme eher letzteres an, da üblich) 680g. Servos sollten laut Umkarton 9g Teile sein, 4 Stück. Bei mir werden's vielleicht 6 Stück, dazu später mehr und je Servo knapp 7g. RX 4 Kanal (3 Achsen + Gas). Akku 3s / 1400-2000mAh ist angegeben. die Anlenkdrähte liegen ebenso bei, wie Bowdenzughüllen - durchsichtige. Made in China - nix Vietnam.
»Tünnbüddel« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_20180424_133723 v.jpg
  • IMG_20180424_133953 v.jpg
  • IMG_20180424_134226 v.jpg
  • IMG_20180424_134233 v.jpg
  • IMG_20180424_134237 v.jpg
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (24. April 2018, 14:53)


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31

Dienstag, 24. April 2018, 14:13

Fotos? Wo?
viele Grüsse

Bernd

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)

Die Anrede "Jungs" gilt im Rahmen der Vereinfachung für Personen beiderlei Geschlechts. :D

dont feed a Troll :evil:

32

Dienstag, 24. April 2018, 14:15

Hallo Bernd,

sorry, kommen noch.


P.S.:

jetzätle
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (24. April 2018, 14:22)


33

Dienstag, 24. April 2018, 14:20

Sogar ein schwarzer Plastikprop für E-Flieger dabei (kein aeronaut CC, macht aber einen guten Eindruck), die Räder superleicht für E-Flieger (den selben Typ, wie ich sie an meiner MB-110 hab). Schrauben der Anlenkungen / Servogestänge auf Ruderhebel-Montage etc - alles dabei. So wie ich das bislang sehe, fehlt da nix. Klebstoff kann ich selbst, hab ja 'ne Werkstatt.

Für #ne Ergänzung des Titels bin ich leider inzwischen zu spät, sonst hätte ich "...- Bau einer 96cm Cessna aus Holz" dran gehängt. Vielleicht macht es freundlicher Weise jemand ? Nett, danke (wenn nicht, ist auch ok).
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (24. April 2018, 20:43)


34

Dienstag, 24. April 2018, 14:38

Räder: 3g pro Stück

Prop: 10g

Haupt-Fahrgestell: 20g (da geht bei der Breite noch was - Löcher bohren; material ist 3mm dick !)

Bug-FW-Draht: 5g
sonstige Bauteile Bug-FW: 20g (der ganze Beutel, derselbe mit)

"Scheiben": 20g (etwa die Hälfte des Materials wird Abfall, also 10g)


Will Euch nicht nerven, wollte nur zeigen, daß da sicher noch was machbar ist, wie Wolfgang sagt. Werde die anderen Teile peu-a-peu auch noch wiegen und die Tabelle dazu dann ergänzen. Bin ehrgeizig, möglichst ohne absehbaren Stabi-Verlust, einiges an Gewicht einzusparen, um das Ding dann mit meinen herrenlos gewordenen Winz-BL etc auszustatten. Wenn es mir gelingt, auf höchstens etwa 500g zu kommen, oder gar noch mehr einzusparen, bin ich zufrieden. Bin gespannt.
Der beiliegende Prop ist ein 10x6" - der geht dann aber mit dem herrenlosen Winz-BL nicht, sondern 10x5". Dann wird's wieder ein Aeronaut CC. Mir nur recht.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (24. April 2018, 14:54)


35

Dienstag, 24. April 2018, 17:14

Es liegen unterschiedliche Bretter bei - mal Balsa, mal Sperrholz und beides in jeweils unterschiedlicher Dicke. Die meisten davon sind gut durchgelasert, die Haltepins klein und gut positioniert, das Bauteil dort zu halten, wo es hin gehört. Das Herausbrechen ist relativ gut zu machen, nur bei dickerem Sperrholz ist es teils schwierig. Das kommt, weil es dort manchmal nicht ganz bzw breit genug durchgelasert ist (reicht zwar gerade so durch, aber Unten nicht breit genug). Hier braucht man eine dünne und scharfe Klinge (frisches Balsamesser) zur "Nachhilfe". Das Material selbst ist gute Qualität, der Laser arbeitet sehr genau und mit kleinsten Brandspuren (wirklich nur ein Hauch), wenn überhaupt zu sehen. Der Schnitt ist ausgezeichnet. Das zeugt vom Einsatz neuer Technik, stellt mehr als nur zufrieden. Der eine oder andere widerwillige Steg (es sind sehr wenige) ist mE verschmerzbar und mittels scharfer Klinge schnell gemeistert.

Großflächige Bauteile Innen enthalten meist ausreichend viele und große Aussparungen, so daß sich hier wenig Gelegenheit auf zusätzliche Gewichtseinsparung ergibt. Trotzdem sind ab und an (eher wenige) Bauteile dabei, wo das der Fall ist (Einsparpotential) und auch, zB durch zusätzliche "Erleichterungsbohrung(en)" genutzt werden sollte, um das Gewicht noch etwas zu drücken. Natürlich kann man aber auch aus dem Bausatz heraus, unverändert, bauen. Die Plätze für Servos sind schon ausgespart, somit auch deren Abessungen vorgegeben; dh ein Servo sollte von den Abmessungen da hinein passen, wenigstens annähernd. Die Nummerierung der Teile ist, soweit größenmäßig möglich, auf dem Bauteil aufgelasert - vorbildlich. Bei den wenigen Bauteilen, die hierfür zu klein sind, schreibe ich mit Bleistift die Kennungen auf das Bauteil. So wird nichts verwechselt.

Der Sauberkeit der Verarbeitung entsprechend, würde ich keine bis höchstens minmal nötige Anpassung erwarten, denke, das direkte Weiterverarbeitung / Leimung oä möglich und problemlos ist. Eines ist für mich jetzt schon sonnenklar: die Zeit des Bauens und Hantierens mit Baukästen minderer Qualität scheint mir unter namhaften Anbietern vorbei. Was uns da jetzt und heutzutage geboten wird, ist Topp-Qualität, die dem einzelnen Kunden eigentlich nur noch Kenntnisse und Fertigkeiten zur Sicherung in allerletzten Feinheiten abverlangt, sonst nicht viel. Es macht richtig Spaß, mit so etwas zu arbeiten. Gute Kenntnis und etwas Fertigkeit im Umgang mit Bausätzen kann natürlich nie schaden. Aber sehr viel ist mE nicht mehr gefordert.

Kann jedem, der wenigstens erste Erfahrungen im Bau sammeln konnte, nur empfehlen, es mal mit einem solchen Bausatz zu versuchen - er wird angenehm überrascht sein.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (24. April 2018, 19:24)


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36

Dienstag, 24. April 2018, 18:23

Hi Jockel,
auch wenn es zunächst mal schön aussieht: gelaserte Stellen und Leim/Kleber funzt seeeeehr schlecht.
Der Laser verbrennt und verdichtet das Holz so, dass kein Leim eintreten kann.
Daher ALLE gelaserten Klebestellen anschleifen. Das hält dann auch.

Ich hatte auch mal mit dem Gedanken gespielt, mir einen Laser zu kaufen. Aber ich fräse dann doch lieber ;)

CU Eddy
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37

Dienstag, 24. April 2018, 20:01

Hi Eddy,

ok, mache ich - danke für den Hinweis. Will ja nicht, daß sich das Teil in der Luft sich selbständig zerlegt.

Dürften, geschätzt, etwa zwischen 150 - 200 Einzelteile werden.

Heute nicht mehr, bin langsam müde. Aber in Kürze muß ich Euch mal die Ränder der etwas dickeren Balsabrettchen zeigen - mit sauber durchgelaserten, chineschen Schriftzeichen - sehenswert. Und die zwei Behälter mit den Einzelteilen - je einer für Balsa bzw Sperrholz.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (24. April 2018, 20:44)


38

Mittwoch, 25. April 2018, 21:23

Bin dabei, mit feinerem Schmirgelpapier einige Teile von Abbrand durch die Laserung zu befreien - das ist aber eine Lebensaufgabe, denn viele Teile sind so filigran, daß sie dabei leicht zerbrechen (bei einem passiert). So gesehen, kann ich die Idee zwar grundsätzlich verstehen und finde sie auch prinzipiell richtig, nur scheitert sie in der Ausführung uU. Denke schon, gefühlvoll mit Filigranem umzugehen.

Egal, ich hab das zerbrochene Teil wieder zusammen, war allerdings ziemliches Gefummel, es passgenau hin zu bekommen. So geschult, beschränke ich mich auf die wesentlich tragenden Teile, zB das, was zum Bau desTF-Holms nötig ist usw. So könnte es klappen. Die um 90° angenzenden Flächen sind zT auch geeignet, Klebstoff anzunehmen und so zu halten. Sicher sind stumpf aneinander stoßende Flächen, wie auch die gelaserten, besonders wichtig, weil "groß" und eigentliche Kontakfläche. Doch ich sehe da noch weitere Möglichkeiten. Wie bei vielem im Leben, muß man hier wohl Kompromisse eingehen. Bleibe aber zunächst dran. Im Wesentlichen sind es, gottlob, wenigstens Sperrholzteile, um die es damit geht und so nicht total labil. Aber auch sie sind an einigen Stellen sehr dünn gehalten und zerbrechlich. Bei massiveren ist's kein Problem.

Der Abbrand ist mMn allerdings eher schwach, ein mittleres Braun und auf die Schnittfläche selbst beschränkt. Also nicht, wie anfangs bei der Lasertechnik, im 90° Winkel dazu noch heftig und sehr dunkel. Werde in Kürze mal ein paar Fotos einstellen und versuchen, es so zu zeigen. dann kann man es sich besser vorstellen.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (25. April 2018, 21:43)


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39

Mittwoch, 25. April 2018, 22:47

Bin dabei, mit feinerem Schmirgelpapier einige Teile von Abbrand durch die Laserung zu befreien - das ist aber eine Lebensaufgabe, denn viele Teile sind so filigran, daß sie dabei leicht zerbrechen (bei einem passiert).

Ich habe zu dem Zweck meiner Frau eine Diamantnagelfeile stibitzt. :O

CU Eddy
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40

Mittwoch, 25. April 2018, 23:20

Hab zwar derzeit keine Nagelfeilen-Besitzerin, aber eine Permagrid benutzt :O Geht auch - zwei Leute, ein Gedanke... Der Tipp war aber sicher gut, Eddy.
Gruß, Jockel

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