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Samstag, 29. Dezember 2018, 18:55

SFM Holzbausatz Fokker D VII

Bau meines ersten von bislang vier Doppeldeckern (DD)

Da ich für's Erste genug Schulter- und Hochdecker habe (derzeit vier), sollte, um Übung auf breiter Front zu bekommen, was konstruktiv Neues her – Doppeldecker (DD).

Einen hatte ich schon (Po-2, 1.9m SPW), jetzt drei neue, kleinere (Fokker D VII, SE5a (je 1.2m) und Tiger Moth mit 1.4m SPW) hatte ich dazu gekauft, alle als Holz-Bausatz. Die kleineren sollten zuerst dran. Dabei fiel meine Wahl für's erste Bauobjekt auf die Fokker D VII. Das Modell ist bei diversen Anbietern erhältlich, ich habe meine von Natterer. Den Hauptvertrieb betreibt offenbar Ripmax. Als Bausatz ist sie günstig (ca 125€), ein schöner, bis auf kleine Details, guter Holz-Bausatz, nur leider mit geringer Spannweite, eben 1.2m. Hoffe immer noch auf einen größeren des Herstellers, eines Tages (keinen für 700€).

Die Fokker D VII dieses Herstellers (SFM, Taiwan) wurde in ihrer ARF-Variante (davon gibt’s derzeit zwei, aber im Grunde ist 's konstruktiv eine und technisch identisch mit dem Bausatz) von Wolfgang Traxler in FMT 09/2017 vorgestellt. Ein lesenswerter Bericht, recht informativ. Ich halte viel von den Berichten ganz bestimmter FMT-Autoren, vor allem zB Wolfgang Traxler. Stets praxisnah und von Erfahrung zeugend. Wenn er was schreibt, kann man sich 100% darauf verlassen – eine selten gewordene Spezies, zu der ua auch Werner Baumeister (va bei den Seglern) gehört. Für ihn gilt mE das Gleiche.

Wolfgang Traxler lobte die bauliche Gesamtgüte sowie fliegerische Ausgeglichenheit der Fokker D VII dieses Herstellers und nachdem ich den Bericht mehrfach gelesen hatte, war ich, trotz seiner verhaltenen Kritik an gewissen Dingen, überzeugt, damit die richtige Wahl zu treffen. Moniert hat er vor allem die Motor-Dimensionierung/Empfehlung des Herstellers (durch seinen Tip erledigt) und die Befestigung eines tragenden Pfostens der Tragflächen-(TF)Mittelstütze der oberen TF (Kleinigkeit). Die werde ich entsprechend ändern und da er bei den E-Motoren eh oft meine Hausmarke (D-Power) einsetzt, halte ich mich an seine Empfehlung. Sie ist 100% nachvollziehbar. Damit liege ich sicher gut, sein empfohlener BL liegt schon
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (29. Dezember 2018, 21:08)


2

Samstag, 29. Dezember 2018, 18:58

Da ich kein Freund von ARF bin, sollte es bei mir der deutlich günstigere Bausatz werden. Für mich kommt noch dazu, dass ich kein Fan von Plastik bin, also auch Folien nicht mag. DD-untypisch aalglatte Oberflächen kann man allerdings mit Oratex vermeiden. Etwas anderes, also aalglatte Plastikfolie, paßt mMn zum DD nicht. Da muß für mich was rauheres drauf, und (seiden)matt, nicht hochglänzend. Ich werde daher mit Vlies oder Gewebe bespannen (noch nicht entschieden) und entsprechend lackieren.

Die Bausätze der SO-Asiaten sind inzwischen, mMn, bis auf Kleinigkeiten, gut geworden. Das Holz der Hersteller in SO-Asien läßt sich zwar nicht mit Material- und Verarbeitungs-Qualität unseres Sperrholzes vergleichen, dafür ist deren Sperrholz leichter und inzwischen so gut, daß man es akzeptieren kann. Das Balsa kommt eh aus Südamerika. Leider verwenden die Hersteller aus SOA wenig davon – wohl zu teuer für sie. Die SO-Asiaten differenzieren mMn auch nicht drei Härtegrade und somit Gewichtsgruppen (hart, mittel, weich) beim Balsa, wie wir es zB durch Sperrholz Zembrod kennen (mMn ein 1a Holzlieferant für Modellbauer), doch es ist inzwischen wirklich soweit gut geworden.

Diese Bausätze stammen idR von wenigen Lieferanten, in meinem Fall zwei, der eine aus Vietnam, der andere aus Taiwan (steht „Made in China“ drauf). Der aus Taiwan liefert immer mehr Neuheiten, die mir bislang leider etwas zu klein ausfallen, aber gut sind. Beim Vietnamesen ist die Größe besser, aber die Produktpalette der Bausätze kleiner. Na ja, kann ja noch werden. Gut ist auch er.

Was mich an der Fokker D VII ein wenig gestört hatte, war die geringe Profiltiefe. Die ist auch Maßstabs-bedingt, ein Grund, weshalb ich für mehr SPW bin. Meine Dornier Merkur II ist dagegen 'n Scheunentor – 32cm Profiltiefe (also 33% (Oben) / 100% (Unten) mehr) bei 1.7m SPW. Die Fokker D VII in 1.2m SPW hat Oben 21cm und Unten 16cm.

Ein weiterer großer Nachteil vieler DD ist die Kürze der Schnauze – ein Fakt, der die SWP-Einstellung erschwert, das Modell zum anderen. Beides nicht gut, vor allem bei E-Antrieb. In dieser Sache aber kann die Fokker mit 'ner relativ langen Schnauze glänzen – und ist daher für DD eine ganz gute Wahl (die SE5a übrigens auch).
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (30. Dezember 2018, 11:31)


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Samstag, 29. Dezember 2018, 19:00

Um's kurz zu machen. Der Bausatz ist mMn gut, schnell erstellt, man kann nur wenig wirklich falsch machen. Finde es ebenfalls gut, die sehr gut passenden Teile zunächst „trocken“ zu stecken, dann das „Gesteck“ zu zerlegen und erst im zweiten Durchgang zu kleben. Gekennzeichnet sind fast alle Teile durch Aufdruck auf dem Bauteil, nur manche Winzlinge nicht. Wo mal nicht, ergänzt man von Hand mit weichem Bleistift (zB 4B). Das „trocken“ stecken gibt Gelegenheit, sich kritische Stellen noch mal durch den Kopf gehen zu lassen und vielleicht bessere Lösungen zu finden, bevor der Klebstoff das limitiert. Gottlob ist's hier nur selten vielleicht angezeigt.

Nicht ganz ohne ist bei diesem Bausatz, daß die Rumpfseitenteile seitengleich beschriftet sind; dh im einen Fall die Beschriftung Außen (F1L, linke Seite), im anderen Innen (F1R, rechte Seite) ist! Das muß man wissen, bevor man klebt. Entsprechend Seiten-ungleich sind die Versteifungsteile aufzukleben – bitte auf der jeweils richtigen Seite (bei F1L auf die nicht-beschriftete Innenseite, bei F1R auf die beschriftete Innenseite)! Der anzubringende Balsa-Verstärkungsgurt F4, entlang der unteren, hinteren Seitenteillinie, muß gebogen werden, beim Ankleben. Hier kann man nur zuerst „trocken“ stecken, Abschnitt-weise mit Nadeln sichern, dann kleben, wenn die Linie, gefühlt, stimmt. Also: erst steckt man „trocken“ ab, erst danach trägt man hier CA-Kleber dünnflüssig auf (dito beim oberen Verstärkungsgurt F3; F15 am Heck klebt man mittels dickflüssigem CA).

Bild 1: Gesamt-Innenansicht F1L mit Verstärkungen. die sind jeweils am oberen, unteren und hinteren Rand. Die Vierkant-Balsaleisten Oben F3 und Unten F4 mittels CA-dünnflüssig, die hintere F15 sowie F17A mittels CA-dickflüssig und F2L mittels Weißleim.
Bild 2: Front des Unten ansetzenden Sperrholz-Innenverstärkungsteils F2L. An einigen Stellen sind hier 1mm Bohrungen, die für die Holzschrauben der TF-Baldachinstützen-Kugelpfannen gedacht sind. Da W.Traxler richtig von der Nutzung jener Holzschrauben abriet, werde ich hier Innen Metallbuchsen M2 gegenkleben, die Kugelpfannen der TF-Baldachinstützen da durch fixieren und mit Schraubensicherungslack halten - wesentlich montagefreundlicher. Damit kann ich auch das im W.Traxler-Bericht angesprochene Problem des winkels der einen Gelenkpfanne (kurze Stütze) lösen.
Bild 3: Sperrholz-Aufdopplung der obersten TF-Baldachinstützen-Befestigung. Sie muß 2mm nach Unten, unter die Seitenwandoberkante, gesetzt werden, damit später hier der Deckel zur vorderen Rumpföffnung Oben (Motorraumdeckel/Akkuschacht) eingesenkt werden kann (Sperrholzrahmen waaagerecht zwischen den Seitenwänden dort).
Bild 4: Hinteres Ende der Sperrholz-Aufdoppelung/Verstärkung Innen auf Höhe vom unteren ende des Spants F10. Man sieht, wie auch schon auf vorherigen Bildern, das die seitliche Verzapfung der Spanten hier mit der Aufdopplung genau fluchten muß, um die Spanten exakt in Position zu halten. Evtl ist hier mit einer feinen Feile/ einem Messer nachzuarbeiten. Von solchen Passungen ist auch ein Teil der Rumpfstabilität abhängig.
Bild 5: Hinteres, oberes Ende der Motorhaube/des Akkuschachtes bzw der Vierkant-Balsa-Verstärkungsleiste. hier muß zur Öffnung nachgearbeitet (gefeilt) werden, da sie minimal zu lang ist (besser, als zu kurz).
»Tünnbüddel« hat folgende Bilder angehängt:
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Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (30. Dezember 2018, 11:26)


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Samstag, 29. Dezember 2018, 19:58

F15 (Balsaverdickung; Rumpfende, senkrecht) ist später etwas schräg zu schleifen, da die Seitenteile am Rumpfende schräg zusammentreffen. Folglich wird diese Aufdickung auch nur auf einer Seite aufgeklebt, bevor der Rumpf komplett zusammengeleimt wird. Ein kleiner Balsaspalt muß bleiben, um später eines der SR-Scharniere (Vlies) aufzunehmen. Man darf die Hinterkante also nicht messerscharf schleifen.

Wo die 1mm Bohrungen mit Weißleim beim Pressen verquollen sind, müssen sie nach Trocknung von der Außenseite des Seitenteils her neu Aufgebohrt werden. Mehr sieht man durch spätere Bespannung nicht.

Jetzt ist das andere Seitenteil F1R mit allen Aufdopplungs-/Verstärkungsteilen dran. Das beide später verbindende Mittelstück ist schon hergestellt. die Schilderung kommt jetzt im Anschluß.
Gruß, Jockel

5

Samstag, 29. Dezember 2018, 20:38

Hier mal ein Paar Bilder zu den LWn.

Bild 6: SLW mit Ruder und Dämpfungsfläche. Aus 6mm Balsa, aus dem Stück gelasert. Die Laserung/Passungen sind sehr gut, paßt saugend. Die Vierkant-Balsastäbe werden nachher eingeklebt (CA dünnflüssig), sind hier schon drin. Außenkanten werden, bis auf V-förmige Verderkanen der Ruder, gerundet, danach bespannt.
Bild 7: HLW gesamt mit riesiger Dämpfungsfläche und großen Rudern. Werde alle Ruder jeweils beidseitig anlenken. Versuche dabei HR und SR mit stahlseilen anzulenken, das immer Zug drauf ist. wenn nicht, nehme ich die Schubstangenlösung mit stahl oder evtl Kohlestab - mal sehen. Hat noch etwas Zeit.
Bild 8: Dämpfungsfläche HLW.
Bild 9: eine Seite des HR. Man sieht die Bohrung für die Ruderhörner.
Bild 10: andere Seite HR. Hier wird von Hand noch die Mittellinie (waagerecht) der V-Form der HR-Vorderkanten (am SR auch) angezeichnet und auf dem Baubrett 45° beidseits angeschliffen (vielleicht auch nur 35°).
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Gruß, Jockel

6

Samstag, 29. Dezember 2018, 21:02

Zweites Seitenteil F1R mit "Anhang" so gut wie fertig, Weißleimung muß noch durchtrocknen.

Hier ein paar Bilder vom Akkuschacht mit angeleimten Brandspant (3mm Sperrholz, aufgedoppelt, Seitenzug und Höhenzug schon integriert).

Bild 11: Ansicht des Akkubodens F16 von Oben, links ist Vorn.
Bild 12: Ansicht von Unten, Brandspant F6/F7 (miteinander verklebt und an F16 geklebt), F8 und F9 (rechts).
Bild 13: Ansicht von der rechten Seite (rechts ist Vorn).
Bild 14: Ansicht Brandspant von der Front aus.
Bild 15: Ansicht F9 (hinterer Spant des Motor-/Akkuraums) mit Durchbohrungen in Quertraverse zur Fixierung der Bowdenzughüllen des HR/SR und Servoschachtbereich. Wenn man sich in Bild 11 die Servos später kopfunter montiert vorstellt, paßt's zu den Durchbohrungen der Bowdenzughüllen in Spant F9, sonst (stehende Montage) nicht. auch wenn ich wirklich seilzüge verwenden sollte, montiere ich dei servos kopfunter, denn man kommt bei demontiert unterer TF gut dran. die untere TF wird später Vorn von Dornen und Hinten durch eine M4-Schraube in einer Metallbuchse gehalten. Daher sollte Montage/Demontage kein Problem sein (Außenstützen werden gesteckt und rasten im einer art Bajonett ein).
»Tünnbüddel« hat folgende Bilder angehängt:
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Gruß, Jockel

7

Samstag, 29. Dezember 2018, 21:03

Zu allererst muß man zwei nahezu identische Spanten, F6 und F7 („F“ für „Fuselage“) direkt und deckunggsgleich, Beschriftungsseiten beide Oben, aufeinanderkleben. Dabei ist Spant F6 der Obere. Sie bilden später den Motorspant in doppelter Sperrholzstärke (je 3mm, hier also 6mm). Eine Seite im Rumpf hat dabei rechts oben eine kleine Einkerbung – die muß bei beiden miteinander zu verklebenden Spanten natürlich deckungsgleich sein! Welche Bedeutung sie am E-Modell haben, wird nicht erklärt und dürfte auch obsolet sein, da die Motorkabel an anderer Stelle nach Innen geführt werden.

Beim Akkuauflagen-/und Servomontage-Bauteil F16 ist die Anordnung der Servos für HR und SR, von Oben gesehen, wohl hängend gedacht, denn anders wäre deren Gestänge gar nicht anbringbar. Das geht aus den Abbildungen hervor, wird dort aber falsch montiert (hier wurden die Servos stehend montiert – völlig unsinnig) und somit irreführend gezeigt! Das dürfte auch einer der Gründe der Kritik Wolfgang Traxlers zu diesem Punkt (Gestängeführung HR/SR) gewesen sein, wenn auch nicht der Vordergründigste. Baut man diese Servos jedoch hängend hier ein, kommt man, dreht man den Rumpf auf den Kopf, durch die untere TF-Öffnung im Rumpf sehr gut ran und alles ist ok. Allerdings fehlt, da hat Wolfgang Traxler absolut recht, dem Rumpf weiter hinten, Innen zum Heck hin, Fixierung dieser Gestänge, die ein Wegbiegen bei Ruderdruck verhindern. Somit wäre ohne eine saubere und hohe Stellgenauigkeit nicht zu erreichen. Wolfgang Traxler hatte am ARF-Modell keine Chance, das nachträglich anders zu korrigieren, als er es gemacht hat. Doch der Bausatz gibt die Möglichkeit, das vom Hersteller versäumte hier nachzuholen et violà – es funzt einwandfrei! In Ermangelung etwas günstigerer Servos passender Größe anderer Hersteller mit 100% MG leiste ich mir hier DS215MG von KST, ein HV-Servo mit 3.7kg Stellkraft bei 7.4V (Mini-Format), mit sagenhaft schneller Stellzeit von nur 0.05sec/60° bei 7.4V! Die werden hier sicher nicht gebraucht, aber die Servos sicher irgendwann mal woanders und dann wird vielleicht mehr Stellkraft oder solche Schnelligkeit gebraucht. Sie kosten gut 30€ pro Stück – doch dieses Servos ist's mir wert.

Schluß für heute.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (30. Dezember 2018, 12:06)


Ströher

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Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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8

Sonntag, 30. Dezember 2018, 11:07

jener Zeit absolut unpassenden Folienbespannungen

Jockel!
Oracover hat eine recht annehmbare "textilähnliche" Folie, die auch etwas rau ist. Chreme/ mokka - farbig! Damit habe ich die Klemm bespannt!
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

9

Sonntag, 30. Dezember 2018, 11:34

Hallo Dieter,

da hast Du Recht, sorry. Hab die Stelle "entschärft", es so formuliert, daß glatte Folie nicht meiner Vorstellung entspricht, rauheres mMn passender ist. Ist besser so und auch korrekter. Danke für den Hinweis.

Werde heute weiter machen. Am Rumpf, LWe verputzen, damit Sie bespannfertig sind. Auch die Winz-"TF" zwischen den Haup-FW-Rädern nehme ich mir vor.

Hab Spaß am Bau des Modells und merke, dass es gut ist, sich eine Konstruktion an bestimmten stellen auch erst mal durch den Kopf gehen zu lassen. Dann merkt man schnell, ob die Lösung "paßt", gut ist oder nur unvermeidbar. Bei einigen Dingen hat man ja Alternativen, bei wenigen eben nicht.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (30. Dezember 2018, 11:56)


jufi

RCLine User

Wohnort: Ba-Wü

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10

Sonntag, 30. Dezember 2018, 13:45

Da muß für mich was rauheres drauf, und (seiden)matt, nicht hochglänzend. Ich werde daher mit Vlies oder Gewebe bespannen (noch nicht entschieden) und entsprechend lackieren.

Dann brauchst du sowas: http://www.mdf-modelltechnik.de/index.ph…duct/view/13/18
Sauteuer, sieht aber fantastisch aus :ok:
Gruß Jürgen

11

Sonntag, 30. Dezember 2018, 17:12

Ich kann dem ganzen WW1 Kram nix abgewinnen.
Nicht nur das die allesamt häßlich Lackiert waren, nein die sind auch noch Lahm und fliegen nur bei Windstille dahin wo man auch will.
Minicopter Diabolo 800 Black Edition
Henseleit TDR II
/ TDF
SAB Goblin 700 Black Thunder
Align T-Rex 800E Pro
Jeti DS16 Carbon Edition

Elprog Pulsar 3+

12

Sonntag, 30. Dezember 2018, 17:16

MDF Modelltechnik

mdf Modelltechnik beendet ab sofort alle Geschäftstätigkeiten !

Alle bereits bestätigten Bestellungen werden selbstverständlich noch bearbeitet und ausgeliefert !

Wir bedanken uns für das entgegen gebrachte Vertrauen!

auch für die Zukunft gilt: "HOLM- & RIPPENBRUCH"



Euer Team von mdf-modelltechnik GbR
mit besten Grüßen aus dem Bergischen Land

Hans-Dieter

13

Sonntag, 30. Dezember 2018, 17:20

Hallo Jürgen,

ja, genau das hatte ich (vom Muster her) im Sinn - Lozenge. Hans-Dieter hat's gerade geschrieben und weiß es damit auch schon. Habe leider gelesen, dass diese Firma aktuell keine Neuaufträge mehr entgegen nimmt, nur noch bestehende abwickelt. Doch ich habe im Netz Lozenge-Vorlagen entdeckt und auch vor, es auf Gewebe (hab mich dafür, statt Vlies, entschieden) zu malen - von Hand. Die TF wird so (Oben und Unten), LWe einfarbig und Rumpf zweifarbig. Das Design ist das hier (s. Bilder, angehängt (kommt gleich)).

Das wird kräftig Arbeit und wohl erst, wenn ich wieder zurück bin, also wahrscheinlich nicht vor Übergang Frühjahr/Sommer. Es sei denn, ich komme zwischendurch noch mal nach Hause zurück und nehme das dazu Nötige mit. Hängt aber von einigem, bis dato Ungeklärtem ab (zu kompliziert, das hier zu erläutern). Werden sehen. Jedes mal 1300km ist viel, das muß sich lohnen und ich etwas Zeit haben.
»Tünnbüddel« hat folgende Bilder angehängt:
  • 32027 1~32 Fokker D.VII Alb - Dave Johnson NEW ZEALAND (6).jpg
  • 32027 1~32 Fokker D.VII Alb - Dave Johnson NEW ZEALAND (2).jpg
  • 32027 1~32 Fokker D.VII Alb - Dave Johnson NEW ZEALAND (1).jpg
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (31. Dezember 2018, 01:55)


14

Sonntag, 30. Dezember 2018, 17:27

An officejet:

wenn die gut motorisiert sind, kann ich mir das nicht recht als Normalzustand vorstellen. Natürlich kann man sie nicht mit modernen Jets vergleichen, aber ein Schmetterling müssen sie vielleicht nicht sein? Aber ok, wenn Du es so siehst, kann man nichts dagegen sagen, ist Dein gutes Recht. Hab auch nicht vor, bei DD zu bleiben. Finde es interessant, auch mal DD zu fliegen. Die drei kleineren (1.2m und 1.4m SPW) hab ich, damit ich was habe, falls einer das Zeitliche segnet. Wichtig war mir die Po-2 mit 1.9m SPW. Die will mit einem 42er. Das ist bezahlbar und ich muß keinen Schrank für Akkus kaufen.

Nach den DD kommen TD. Dauert aber noch.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (30. Dezember 2018, 17:50)


15

Sonntag, 30. Dezember 2018, 17:32

Hab am Rumpf etwas weiter gemacht - mühsam, selbst mit CA-Kleber. Arbeite mit Gummis (ihr seht's nachher, Bilder reiche ich nach). Motor-Haubenrahmen ist schon zur Hälfte (weiter geht's damit erst, wenn der Rumpf im Rohbau steht). Haupt-FW-"TF" ist nachher noch dran. Ob ich heute noch zum Verputzen der LWe komme, weiß ich allerdings nicht - nicht schlimm, daran gibt's nichts groß zu sehen, kennt eh jeder und man kann es immer mal zwischendurch machen. Am Ende zeige ich's.
Gruß, Jockel

16

Sonntag, 30. Dezember 2018, 18:04

Inzwischen sind alle Spanten im Rumpf. Der Frontspant ist schon verklebt. Muß aber zunächst alle bisherigen verklebungen (Rumpfmittelstück um TFs) nachkleben und die Trocknung abwarten. Dann kommt die genaue Ausrichtung entlang Längs-Mittellinie für die Verklebung der Spanten im hinteren Rumpfteil dran. Irgendwo hab ich noch Spray zur Trocknungsbeschleunigung - werde das mal suchen und dann anwenden. Dann geht's etwas schneller.

In der Zwischenzeit räume ich mal etwas auf und beginne dann mit dem FW-"TF"-Teil. Bin gespannt.

Das Schwierigste scheint mir die Längsachsen-Ausrichtung des Rumpfes "frei Hand" zu sein. Habe ein CfK-Rohr in die zentralen Nuten der Rumpfspanten oberseits gelegt (2mm paßt genau). Das ist die Längsausrichtung. Dieses Rohr ist kerzengerade und zeigt mir genau die Rumpfmitte, Längsachse. Jetzt ganz Hinten, am Ende, wo die Seitenteile zusammentreffen, 2m mit CA-Kleber heften (hab das Härtungs-Spray gefunden). Einsprühen und beten, dass es hält. Nachmessen (über'm Baubrett). Wenn's nicht stimmt, korrigieren, wenn's stimmt, weiter im Text. Dann die "restlichen Spanten kleben, erst punktweise, dann komplett. That's it!

Bilder kommen später.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (30. Dezember 2018, 18:40)


17

Sonntag, 30. Dezember 2018, 19:05

Schwierigster Akt am Rumpf erfolgreich vollzogen! Er ist kerzengerade geworden. Jetzt muß eine Stelle ganz hinten Unten (waagerechte Platte zur Verbindung des Heckendes) trocknen, dann werden die Spanten bis Vorn verklebt. danach kommt noch eine größere, waagerechte Platte Hinten auf den Rumpf (Auflage für's HLW), dann der Motorraum-Rahmen waagrerecht oben vorn drauf geklebt, die Querverbinder unten vorn noch und soweit fertig.

Bilder sind erst mal gemacht, ein paar kommen noch (je nach Baufortschritt), dann bearbeite ich sie und stelle alle ein - dauert aber noch). Ich atme mal tief durch.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (30. Dezember 2018, 20:31)


jufi

RCLine User

Wohnort: Ba-Wü

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18

Sonntag, 30. Dezember 2018, 20:15

Bei mir fristet die Fokker (leider) ein dasein als "Sideprojekt" :dumm:


Die Holzarbeiten gehen sehr gut von der Hand, was hauptsächlich an der hervorragenden Bausatzqualität von SFM liegt. Ich habe auch schon teilweise bespannt, und mich in Details wie z.B. der Pilotenpuppe und den MG´s verloren. Dann verlässt mich die Lust, und anderes ist wichtiger ...




























Bei Nachbars gibt es einen ganz guten Baubericht der sich auch mit einem Verbrenner Einbau beschäftigt: http://www.rc-network.de/forum/showthrea…-1200-mm-(Holz)
Gruß Jürgen

19

Sonntag, 30. Dezember 2018, 20:35

Hallo Jürgen,

sieht aber sehr gut aus. Würde ich unbedingt fertig machen. Die Pilotenpuppe ist der Knaller: mit Pelzkragen und Fluppe im Mundwinkel! Die Bausatz-Qualität von SFM ist wirklich topp. Bin auf die anderen Teile gespannt. Mach' sie fertig, es soll sich lohnen, schreibt W.Traxler. Glaube ihm das. Lozenge sieht gut aus. Mache das von Hand, bin gespannt, wieviel Arbeit das wird, vor allem mit Abkleben. Will es 5-farbig.

Bis auf eines der beiden Balsa-Felder vorn unterm Rumpf ist der Rohbau gerade fertig geworden. Lasse ihn trocknen, dann wiege ich mal (wird morgen). Mache noch ein paar Bilder und bearbeite die dann heute noch. Stelle sie vielleicht heute noch ein oder morgen früh.

Danke, schau mir den Nachbarfred mal an. VB ist aber nix für mich, will nicht noch was anfangen, hab genug Baustellen. Stern- und Reihenmotoren find ich schon interessant (4-Takter und ggf Benziner).
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (30. Dezember 2018, 20:43)


20

Sonntag, 30. Dezember 2018, 20:54

Rumpf wiegt, ohne Motorraum-Abdeckung, Bespannung usw, also reiner Holzrohbau: 188g.
Gruß, Jockel