1

Montag, 24. Februar 2020, 01:06

Brushless for Dummies

Hallo liebe Community!
Ich heiße Martin, 45 und hab seit meinem 40er nach 30 Jahren Pause wieder mit dem Modellbau begonnen. Gebaut hab ich bisher den DLG Falke und als Motorsegler den fertigen Lindinger Vinerva geflogen.

Nebenbei hab ich immer fleißig in der Bucht geshopt - und nun möchte ich mal an was Größeres ran.

Nach vielem Lesen und vielen Informationen bei Euch hab ich nun eine Frage (und eigentliche 100 mehr), die ich nicht gelöst bekomme.
Ich hab mir den Magic Condor Scorpio 2.9 defekt gekauft, die defekten Flächen neu aufgebaut und möchte diesen nun mit einem Motor bestücken. So weit so gut:
Doch wie rum gehört denn nun ein Brushless? Manchmal kommt die Welle bei der Glocke raus, machchmal andersrum. Oder ists egal?
Momentan ist der Plan den Motor so einzubauen das die Glocke hinten ist (sich also dreht) die Stromkabel aber vorne sind und seitl. an der Glocke verbeigeführt werden müssen. Ist das ein Problem wg Hitze/ Reibung?
Motor ist ein Turnigy C3548-900 mit Klapp 13x7.
Danke für Eure Unterstützung!
Viele Grüße,
Martin

2

Montag, 24. Februar 2020, 01:13

Kannst du machen wie es am besten passt.
Kabel sollten halt nicht am Motor schleifen.
Minicopter Diabolo 800 Black Edition
Minicopter Diabolo 700 UL
Henseleit TDR II
/ TDF
Shape S8
SAB Goblin 700 Black Thunder
Jeti DS16 Carbon Edition
Elprog Pulsar 3+

3

Montag, 24. Februar 2020, 09:16

Langer Rede-kurzer Sinn! Danke für die schnelle Antwort!

4

Montag, 24. Februar 2020, 09:38

Moin, wenn die Glocke nach hinten soll, musst du auch auf den Schwerpunkt achten!

Kannst ja mal ein Bild hier einstellen wie es am Modell aussieht.

LG Frank
LGFrank

T-rex 550 E DFC Bavarion Demon 3sx
Logo 550 SX
:applause:
KDS 450

One-O-four/Causemann F-104 XXL ;)
Tomahawk Viperjet
Thomas B. Modelle, Jupiter Shrimp/MFC Style, Honk. usw.....

Hilmar L. Modelle

Vbar Controll 8)
DX6 G2
DX9 G2


5

Montag, 24. Februar 2020, 10:18

Hi Frank!

https://c.web.de/@309245483992220020/-tV8K3hOSDW8MzEOA1xChA
Hoffe das hilft weiter.
aber viel würde sich vom Schwerpunkt vermutlich nicht ändern oder?!?
Danke schon mal!

6

Montag, 24. Februar 2020, 11:51

Ich würde das einfach mal Testen.

Einfach mal in beiden Versionen einbauen und auswiegen

LG Frank
LGFrank

T-rex 550 E DFC Bavarion Demon 3sx
Logo 550 SX
:applause:
KDS 450

One-O-four/Causemann F-104 XXL ;)
Tomahawk Viperjet
Thomas B. Modelle, Jupiter Shrimp/MFC Style, Honk. usw.....

Hilmar L. Modelle

Vbar Controll 8)
DX6 G2
DX9 G2


7

Montag, 24. Februar 2020, 12:02

Manchmal kommt die Welle bei der Glocke raus, machchmal andersrum. Oder ists egal?
Momentan ist der Plan den Motor so einzubauen das die Glocke hinten ist (sich also dreht) die Stromkabel aber vorne sind und seitl. an der Glocke verbeigeführt werden müssen.

Die Glocke dreht sich immer ! Die Montage kommt sehr auf den Motorspant und den Platz rundherum an. Manchmal hat man hinter dem Motorspant keinen Platz oder will oder kann ihn bei einer Scalemotorhaube nicht vorne mit dem Motor dahinter montieren. Oder es hilft beim Schwerpunkt, den Motor vor den Spant zu legen.
Nicht jeder Motor kann in beiden Richtungen montiert werden. Wenn man keinen Montageadapter bekommt, kann man manchmal die Welle durchschieben, aber das ist nicht immer so einfach.

RK

Hilmar

RCLine User

Wohnort: NRW-48149 Münster

Beruf: Designmodellbauer / Fachredakteur Bauplanmodelle bei FlugModell

  • Nachricht senden

8

Montag, 24. Februar 2020, 12:55

Danke Martin für das Foto.
Wenn Du nichts dagegen hast, hänge ich es hier unten nochmal im Foreneigenen Dateiupload an. Manchmal sind extern verlinkte Bilder nämlich irgendwann nicht mehr sichtbar.


Eigentlich wurde schon das Wichtigste hier geschrieben.
Ich könnte noch hinzufügen, dass die Einbaurichtung des Elektromotors ursächlich von der Konstruktion des Modells abhängt.
Bei einer Seglernase ist es absolut korrekt, wenn der Motorspant ganz vorn sitzt und demnach der Motor dahinter im Rumpf eingebaut wird. Das nennt sich Kopf- oder Motorspantmontage.
Es wäre beispielsweise absolut unüblich, hier den Motorspant so weit zurück zu versetzen, dass der Motor davor platziert werden kann. Da lässt man sie vorn lieber komplett im Freien.

Bei Segler-Rümpfen werden die Motoren ja normalerweise im Rumpf verbaut, so dass man einen sauberen Übergang zum Spinner realisieren kann. Optik und Aerodynamik sind hier das Wichtigste.
Ganz seltene Ausnahmen hierbei sind Speed-Modelle, wo es mehr auf eine maximale Kühlung des Motors ankommt.


Bei Motorflugzeugen wird häufig die Rückwandmontage bevorzugt, womit der drehende Teil des Motors nach vorn weist. Das ist auch von der Konstruktion her recht simpel umsetzbar, weil oft der eigentliche Rumpf am Brandschott endet. Man verkleidet den Antrieb dann mit einer nicht-tragenden Motorhaube (cowling), die dadurch gewichtssparender ausfallen kann als wenn sie die Antriebskräfte aushalten müsste.


Die Kopfspantmontage wie im Segler ist theoretisch betrachtet besser, weil dadurch die Länge zwischen Propellerebene und Verschraubungsebene kurz gehalten wird. Vibrationen wirken sich dadurch etwas weniger fatal aus. Aber da man davon ausgehen darf, dass ein Antrieb stets mit sorgfältig gewuchtetem Propeller in Betrieb genommen wird, gibt es hierzu in der Praxis kein "besser" oder "schlechter".


Herzlichst
Hilmar.
»Hilmar« hat folgendes Bild angehängt:
  • Motorspantmontage.jpg
Bauplanbibliothek online!
www.lange-flugzeit.de

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hilmar« (24. Februar 2020, 13:04)


9

Dienstag, 25. Februar 2020, 19:46

Vielen Dank an alle! Jetzt ist mir einiges klarer. Gut zu wissen immer jemanden zum Fragen zu haben.
Manchmal sind die einfachsten Sachen doch komplexer als man denkt. Aber es macht halt so Spaß!
Ich werde weiterhin berichten,
Viele Grüße,
Martin