Hilmar

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Mittwoch, 18. März 2020, 19:47

FIABLE - ein 2-m-Elektrosegler aus Depron

Hallo zusammen,
erst jetzt, im März 2020 stelle ich fest, dass ich gar keinen Thread über diesen gemütlichen, zweiachsgesteuerten Segler erstellt hatte. Veröffentlicht wurde er bereits in der Ausgabe FlugModell 07+08 2019 . (Link führt zum vollständigen Artikel!)

FIABLE ist französisch für "zuverlässig, betriebssicher", und das habe ich ernst genommen. Aufgrund des bewährten KFm3-Profils gibt es zu absolut keinem Zeitpunkt einen Strömungsabriss, was das Kreisen auch in größeren Höhen super problemlos macht. Die Modellgröße lässt sich äußerst gemütlich fliegen, und ein 3S 2200er LiPo sorgt für fast 40 Minuten Flugzeit plus Thermik. Drei Akkus in der Tasche, das Modell im Rucksack, und der Nachmittag ist gerettet.

Vielleicht hat schon jemand das Modell nachgebaut?
Hier ist der Link zum Download der Bauplan-PDF
Mit Klick auf den Link lädt sich die PDF-Datei in Deinen Downloadordner.



Heute gab es ein Posting auf der Facebook-Seite des Magazins FlugModell , wo FIABLE als Sommer-Projekt angeregt wird. Viele von uns verbringen ja jetzt ungewohnt viel Zeit zuhause, das muss ja auch irgendwo sein Gutes haben.





Herzlichst
Hilmar.
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hollyglane

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2

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 18:28

Hallo,

....habe mich vor Längerem schon auf Hilmars Seite in dieses Modell verguckt und jetzt entschieden einfach mal anzufangen.

Ja, ja - der Holz Raus liegt hier auch immer noch unvollendet und eigentlich wäre es vernünftiger, das Projekt erstmal abzuschließen. Keine Ahnung, was da bei mir falsch läuft - irgendwie hat die "Unvernunft" mal wieder Oberwasser bekommen. :shake:

Egal - was mich noch viel mehr wundert ist, dass dieser Thread ja noch komplett jungfräulich ist!!?? Ist wirklich niemand bislang dem Charme dieses Modells erlegen, oder habt ihr alle still und heimlich gebaut?

Wäre doch schön, wenn der Eine oder Andere sich mal outet und ein paar Bilder und Erfahrungen postet.

Bin gerade erst mit dem Rumpf gestartet und spiele schon mit dem Gedanken, die Spannweite ein klein wenig zu erweitern - nicht gleich auf 2,60M (wie der Hilmar es getan hat), sondern eher nur so auf 2.30M. Dafür sollte die im Plan beschriebene Bauweise noch hinreichen stabil sein, und ich müsste keinen zusätzlichen Holm verbauen ???

Was sagen die "Exbärden" ???

LG,
Holger
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Hilmar

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3

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 21:02

Hi Holger,

schön dass Du FIABLE baust. Den Holz-Raus! kriegst Du auch noch fertig, es ist völlig OK wenn man sich beim Hobby etwas gehen lässt. :angel:


Das mit der vergrößerten Spannweite habe ich letztendlich verworfen. Ohne weitere Verstärkungen war der Flügel viel zu labil, so dass jeder Lastwechsel ein gehöriges Verbiegen zur Folge hatte, so dass es mir unheimlich wurde. Ich musste sehr, sehr vorsichtig fliegen, dann hingegen war's schön, wie man in dem dazugehörigen Flugvideo auch sieht.

Also wurde die Unterseite der 2,60-m-Flügel mit Glas belegt, und daraufhin hatten sich die Flugeigenschaften aus unerfindlichen Gründen komplett verändert. Ich kann es nicht näher beschreiben, außer: flog einfach kacke. Ob es jetzt am Mehrgewicht lag weiß ich nicht, aber da war irgendwass nachteilhaft passiert, so dass ich diese Idee abgebrochen habe.

Dafür war das die Geburtsstunde von FAUVETTE, also ist jedes Ende auch wieder ein Anfang.


Ich würde Dir ganz klar empfehlen, FIABLE erst einmal nach Plan zu bauen. Die Flugeigenschaften sind sehr ausgewogen, da vermisse ich nichts - nicht einmal Querruder.
Wenn es Dich dann packt, kannst Du Änderungen jeglicher Art durchführen und hast dabei auch einen vorher-nachher-Vergleich.


Ist wirklich niemand bislang dem Charme dieses Modells erlegen, oder habt ihr alle still und heimlich gebaut?


Würde mich auch mal interessieren.
:)



Herzlichst
Hilmar.
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hollyglane

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Donnerstag, 22. Oktober 2020, 00:28

Ich würde Dir ganz klar empfehlen, FIABLE erst einmal nach Plan zu bauen. Die Flugeigenschaften sind sehr ausgewogen, da vermisse ich nichts - nicht einmal Querruder.
Wenn es Dich dann packt, kannst Du Änderungen jeglicher Art durchführen und hast dabei auch einen vorher-nachher-Vergleich.
....OK - dann werde ich mich mal zurück halten. Durch eine größere Spannweite würde die Fläche halt etwas schmaler wirken und dadurch der ganze Flieger wohl noch eleganter aussehen. Mit mehr Risiko möchte ich mir das aber nicht erkaufen.

Dann ist mir noch aufgefallen, dass im vorderen Rumpfboden und im Motorspant Aussparungen als Kabeldurchführung eingezeichnet sind. Die kann ich mir ja wohl schenken - es sei denn, die sind für die Belüftung notwendig ???

LG,
Holger
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Hilmar

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Donnerstag, 22. Oktober 2020, 08:41

Die Kabeldurchführung ist eine Aussparung, die Platz für die nach unten ablaufenden Motorkabel lässt. Die muss man sonst sehr eng an den Motor knicken, und mit dieser Aussparung funktioniert die Kabelführung problemlos.

Streng genommen könnte die untere Aussparung am Motorspant entfallen, aber so ist es optisch stimmig, und es pfeift auch ein Wenig Luft durch und entweicht durch den Kabinenhaubenspalt.
Was aber auch nicht sonderlich von Bedeutung ist, solange man den Antrieb im grünen Bereich betreibt.


Herzlichst
Hilmar.
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hollyglane

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Freitag, 4. Juni 2021, 19:15

Hey,
....nach langer Baupause zum Ende des letzten Jahres habe ich Fiable wieder aus der Ecke geholt und weitestgehend fertig gestellt. Eigentlich war ich guter Hoffnung, dass ich diesmal ohne nervige Antriebsfragen auskomme - jetzt kommt es doch anders.
Ich habe hier noch einen ungebrauchten Chinakracher in der Baugröße 3536/1000 liegen. Dazu habe ich einen CamProp 11x4 und einen Multiplexspinner besorgt. Als Akku möchte ich zwei ebenfalls bereits vorhandene 3S Roxy mit 2600mAh verwenden. Heute habe ich den ersten Test mit diesem Set am Prüfstand gemacht.
Folgendes kam dabei heraus:

Bei Vollgas gehen 39A durch die Kabel und 1900g Zugkraft werden erreicht. Habe es nur kurz probiert - der Motor wurde schnell knüppel heiß.
Bei ungefähr Halbgas genehmigt er sich 18-19A und zieht dabei ungefähr 850g. Das habe ich ca 30 Sec. so praktiziert. Natürlich wurde das Motörchen nicht annähernd so warm, aber kühl ist definitiv anders.


Für diesen 1000g Segler reicht Halbgas vermutlich aus, aber insgesamt bin ich doch etwas verunsichert. Sollte ich eine kleinere Latte probieren?
Alternativ hätte ich auch noch einen 3548/900. Der wiegt 160g und wäre auch sonst wohl völlig überzogen.
LG,Holger
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Freitag, 4. Juni 2021, 21:24

Hallo Holger,

dauerhaft Halbgas ist natürlich keine Option. Der Antrieb muss schon vollgasfest ausgelegt werden. Oder sagen wir mal: es dürfte völlig ausreichen, wenn Du dem Antrieb 5 bis maximal 10 Sekunden Vollgas zumutest. Länger wirst Du das bei FIABLE sicherlich niemals benötigen. Nach 5 Sekunden senkrechtem Steigen bist Du mit dem Antrieb in einer hervorragenden Thermik-Ausgangshöhe.


Ich nehme an, dass Du ganz einfach durch einen kleineren Propeller in die richtige Richtung kommst.

Im Prinzip hast Du Dich ja sehr stark an meine Antriebsempfehlung gehalten, daher ist es ungewöhnlich und gleichsam ärgerlich, dass Dein Motor-Exemplar dabei so heiß wird. Aber letztendlich nützt es nichts - die Hitzeentwicklung muss reduziert werden.

Geh' mal von den 11x4 Blättern auf ein 10x4 Blätterset runter. Das dürfte schon viel ausmachen.


Herzlichst
Hilmar.
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hollyglane

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Freitag, 4. Juni 2021, 22:35

Geh' mal von den 11x4 Blättern auf ein 10x4 Blätterset runter. Das dürfte schon viel ausmachen.


....ja - werde mich mal rantasten. Eine 10x4 habe ich nicht - aber eine 10x6 liegt hier noch neu verpackt - damit fange ich Sonntag mal an.
Kommt mit der größeren Steigung vermutlich auf ein ähnliches Ergebnis - mal sehen....

LG,
Holger
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hollyglane

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Dienstag, 8. Juni 2021, 18:29

Bei Vollgas gehen 39A durch die Kabel und 1900g Zugkraft werden erreicht. Habe es nur kurz probiert - der Motor wurde schnell knüppel heiß.
Bei ungefähr Halbgas genehmigt er sich 18-19A und zieht dabei ungefähr 850g. Das habe ich ca 30 Sec. so praktiziert. Natürlich wurde das Motörchen nicht annähernd so warm, aber kühl ist definitiv anders.

...habe gerade die 10x6 probiert.


Bei Vollgas zieht er satte 44A und kommt dabei auf gut 1800g Zugkraft. Habe es sofort abgebrochen, da der Regler nur für max. 40A ausgelegt ist. Durch die Kürze der Zeit kam es zu keiner sonderlichen Erhitzung des Motors.

Bei...
...ca. 1000g Zug gehen ca. 20A durch
...ca. 850g Zug gehen ca. 18A durch
...ca. 500g Zug gehen ca. 12A durch

Jeder Versuch dauerte so ca. 10 Sek. - der Motor wurde warm, aber nur so, dass man ihn noch anfassen konnte - also schon etwas besser als mit derr 11x4.
Ich habe jetzt noch eine 10x4 bestellt und werde damit die gleichen Versuche starten. Mal sehen...
LG,Holger
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Hilmar

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Dienstag, 8. Juni 2021, 19:54

Das ist doch schon einen deutlichen Tick näher an der Realität.
Letztendlich macht es auf mich den Eindruck, als ob der Motor eine höhere kv-Zahl hätte als angegeben.

Wenn er bei Dir 200 kv weniger hätte, wäre alles bestens.

Mit der 10x4 wirst Du die Überlastung im Griff haben, und wie gesagt: Vollgas brauchst Du ohnehin nur für ein paar Sekunden.
Also:

TOP!
...und gut, dass Du den Strom messen kannst.
:ok:

Herzlichst
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hollyglane

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Freitag, 11. Juni 2021, 17:44

...ich komme der Sache langsam näher. Die 10x4 ist angekommen und liefert mit dem 3536 Motor folgende Werte...

1580g Zugkraft bei 35A (Vollgas)
1000g Zugkraft bei 20A
850g Zugkraft bei 15A
500g Zugkraft bei 9A

...ich glaube, das lass ich jetzt erstmal so. Der Motor bleibt auch nicht kühl aber ich denke, das ist so i.O..


Was die Umdrehung des Motors betrifft, bin ich jetzt auch etwas unsicher. Ich war der Meinung, es sei ein 1000er. Es gibt aber keinen Aufkleber auf dem Motor und auch keine alte Umverpackung, die einen Hinweis geben könnten. Da er nun schon so lange ungenutzt in der Schublade liegt, kann ich mich natürlich auch irren - mit deutlich ü50 wird das Gedächtnis leider wohl auch nicht besser :-(

LG,Holger
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Leszek1963

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Freitag, 11. Juni 2021, 18:07

Da er nun schon so lange ungenutzt in der Schublade liegt, kann ich mich natürlich auch irren - mit deutlich ü50 wird das Gedächtnis leider wohl auch nicht besser :-(

Hi Holger.
Also, glaube mir, Du bist nicht alleine :D
Ich glaube, es soll aber klappen. Es ist auch so, daß die Motoren auf dem Prüfstand wärmer werden als real . Du hast halt mehr Widerstand . Der Motor wird auf den Prüfstand geschnallt und bewegt sich nicht.

Real wir es durch die Bewegung gemindert.
Nur meine Erfahrung.
Viele Grüße Leo :w

Hilmar

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13

Freitag, 11. Juni 2021, 20:25

Wenn man viele unbeschriftete Motoren rumliegen hat, ist der Besitz eines dazugehörigen Messgerätes sinnvoll.


Foto verlinkt von:
https://www.modellbau-berlinski.de/rc-an…HsaAs6FEALw_wcB



Ich löse dieses Problem hingegen damit, dass ich bei Motoren den Aufpreis für korrekte Beschriftungen zahle.
:O


@Holger
Deine Antriebswerte rutschen langsam in sinnvolle Bereiche. So wie Du's jetzt hast, kannst Du sicherlich prima damit fliegen.
Hast Du's schon erwähnt, wieviel Dein Modell abflugfertig wiegt? Auf jeden Fall hast Du deutlich mehr Schub als Gewicht - das ist für einen gemütlichen Elektrosegler immerhin gerade so ausreichend.
:applause:


Herzlichst
Hilmar.
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hollyglane

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Samstag, 12. Juni 2021, 02:06

Hast Du's schon erwähnt, wieviel Dein Modell abflugfertig wiegt?

...nee - habe ich nicht. Der komplette Flieger wiegt jetzt mit der kleinen Cam und einem 2600èr Lipo genau 1148g.
Wieder etwas mehr als der Plan vorgibt - aber ich denke, das sollte OK sein.
LG,
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Hilmar

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15

Samstag, 12. Juni 2021, 12:12

Das ist doch 'ne absolute Punktlandung.

Mein angegebenes Abfluggewicht von 1050 g erreiche ich zum Beispiel mit einem 2200 mAh 3S-LiPo. Das sind ja schon ein paar Gramm weniger als Deine 2600 mAh. Jetzt noch hier und da kleine Unterschiede beim Motor und der Luftschraube, und schon hast Du die Gründe für die Differenz. Alles vollkommen im Rahmen.
:ok:


Denk' beim Erstflug mal an uns und mach' ein paar Fotos!

(Oder besser: KOPPcam bauen und filmen!)
:O

...ach, ich seh' grad'... Du hast bereits die Kamerahalterung am Modell vorgesehen. Na, dann dürfen wir uns ja schon freuen!
:applause:

Herzlichst
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hollyglane

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Sonntag, 13. Juni 2021, 13:49

…ja – eine kleine Cam wird dabei sein. Habe aber noch keine Ahnung, wo ich den ersten Flug machen kann. Habe hier eigentlich nur die
Sportanlage des TUS Glane – für Chopper ideal, aber für Fiable ist es mir hier zu eng. Klingt vielleicht blöd – aber es gibt hier keine Wiesen mehr.
Ich bin schon mit dem Auto rum gefahren und habe nach Möglichkeiten gesucht – über all sind nur noch Ackerflächen zu finden ???

Ende August will ich mit einem Womo in die Alpen – da will ich Fiable mitnehmen und dort wird sich sicher auch eine geeignete Flugwiese
finden. Wäre natürlich schön, wenn ich es vorher schon mal ausprobiert hätte – falls nötig, kann man unterwegs eben nur schlecht reagieren und nachbessern.
Mal sehen, was sich noch ergibt – werde auf jeden Fall wohl etwas weiter fahren müssen.


Habt ihr eigentlich eine „ungefähr Formel“ für die ideale Länge der Gummibänder im Verhältnis zur Flächentiefe? Meine erscheinen mir mit einem Flachmaß von
gut 20cm für die ca. 26cm tiefen Flächen sehr lang. Die Anderen sind mit 12cm schon sehr stramm und machen mir Angst beim Aufziehen - muss da wohl noch mal
andere besorgen.


Anbei noch zwei erste Bilder von Fiable an der frischen Luft im ungemähten Gras.



LG,
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hollyglane

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Sonntag, 13. Juni 2021, 14:15

...hier noch ein paar Bilder der Key Cam #16. Kein High End aber ganz braucbar.
LG,
Holger
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Montag, 14. Juni 2021, 09:40

Habe hier eigentlich nur die
Sportanlage des TUS Glane – für Chopper ideal, aber für Fiable ist es mir hier zu eng.
Hm, naja, mit einem Elektrosegler will man typischerweise etwas höher rauf als 30 Meter, da wird's in der Nähe von Siedlungen schon etwas eng.
Für niedriges Cruisen zwecks Einfliegen wäre der südlicher gelegene Sportplatz durchaus ausreichend. FIABLE ist ja nicht sehr schnell, und wendig ist das Teil dennoch.

Aber Deine Bedenken sind gerechtfertigt. Ganz regelkonform ist es leider nicht, wenn man dort über 250 Gramm fliegen will.

Herzlichst
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hollyglane

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Montag, 14. Juni 2021, 13:57

Hallo Hilmar,
...der südliche Platz ist ein Kunstrasenplatz und meistens verschlossen. Ich fliege mit Chopper auf dem darunter liegenden kleinen Trainingsplatz. Einen der Flutlichtmasten hat Chopper dabei auch schon frontal genommen 8( - aber dem ist ja alles egal. Fiable ist da sicher etwas empfindlicher und deshalb möchte ich das Risiko für den Erstflug nicht eingehen. Der danach folgende Acker ist derzeit auch für eine Außenlandung nicht wirklich geeignet.

...und wie ich schon schrieb, sind für uns nutzbare Wiesen mittlerweile echte Mangelware. Wohl dem, der einen Zoo mit großen, meist freistehenden Parkflächen hat. Fliegst du da eigentlich exklusiv und alleine, oder seid ihr so etwas wie ein Club oder eine Interessengemeinschaft?
LG,
Holger
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Hilmar

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Montag, 14. Juni 2021, 15:23

auf der Zoo-Parkplatz-Wiese ist man als Freizeit-Ausübender nur so lange toleriert, wie es keine ernsthaften Konflikte gibt. Daher versuche ich, klassische Stoßzeiten zu meiden, in denen sich zwangsläufig bei gutem Wetter auch die Modellflieger ansammeln.
Außerdem hilft es, einen "angenehmen" Flugstil zu pflegen, damit war ich bisher sogar am Strand immer gut gefahren, als die Verordnungs-Schlingen noch nicht so eng zugezogen waren.

Eine Interessengemeinschaft auf öffentlichem bzw. fremd-privatem Grund zu pflegen, weckt irgendwann schlafende Hunde.
Dazu ist das Gelände einfach zu frequentiert.

Für den guten Ruf unseres Hobbys sind wir in erster Linie selbst verantwortlich. Und im Umkehrschluss eben auch für den eventuellen Verlust desselben.

Herzlichst
Hilmar.
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