thenighty

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Dienstag, 31. Mai 2005, 18:30

Kleiner, handlicher, günstiger Eigenbauflieger aus Balsa: Wusel

Sorry, ich kann mich erlich nicht entscheiden, ich welches Forum ich diesen Thread packen soll.
Elektroflug, E-Motoren, Experimental..
Würde alles irgendwie passen. Darf also gerne verschoben werden.

Zum Thema:

Ich hatte ja eigendlich vor, meiner EasyStar Querruder, einen neuen Motor und eine neue Luftschaube zu schenken, aber irgendwie habe ich gerade etwas mehr Lust, etwas eigenes zu basteln.
Habe eh noch mehr als genug Oracover im Schrank. Balsaholz in 1 und 2 Millimeter Stärke ist auch noch vorhanden.

Über mir hängen gerade noch 3 9-Gramm Servos, ein kleiner Empfänger und ein 20 A-Motorregler.
Sollte locker reichen.

Benutzen würde ich am liebsten ein 8er Pack KAN 1050.


Habe also gerade Millimeterpapier vor mir um mir einen kleinen Bauplan zu zeichnen.

Das Modell sollte in meinen Rucksack passen oder zumindest irgendwie damit transportiert werden können.
Ich möchte Querruder haben, Seite und Höhe auch. Also kommt ein einfacher Delta oder Nurflügler nicht in Frage (meine Einstellnippel an der MC 10 funktionieren nicht mehr als kann ich schlecht von richtigem Leitwerk auf Delta umstellen und da ich sparen möchte, möchte ich die auch nicht einschicken. Garantie ist nach 7 Jahren garantiert nicht mehr drauf ;). Außerdem bin ich gerade dabei, meinen Segelflugschein zu machen. Ist ja auch nicht für Lau).

Ich hätte auch noch einen E-Motor, Klasse 400er hier rumlliegen.
Hätte aber auch bestimmt keine Probleme damit, einen 280er zu benutzen.
Achja...einen Günniprop hab ich auch noch. Also wenn der Berwendung finden könnte....gerne doch.

Zu den Flugeigenschaften:
Kunstflug sollte möglich sein. Wäre sehr nett, wenn er senkrecht gehen würde.
Ich bin (wäre?) totaler Kunstfluganfänger. Soo hoch sind meine Erwartungen also nicht. Hovern ist nicht nötig ;)

Wie geschrieben..soll halt so günstig wie möglich sein. Wenn es dann mal zu Bruch geht, ist es ja nicht sooo schlimm.

Fangen wir also an...

Günni, 8x KAN 1050, 400er (wenn es geht, auch 280..zieht aber warscheinlich doch etwas wenig.., oder?).

Wie schwer darf das Modell wohl werden?

Die Spannweite sollte auf jeden Fall unter 1000mm bleiben. So 60 Zentimeter wären ganz nett. Halt schön mobil. Bin mit Rad unterwegs ;).

Fangt vielleicht erstmal an zu posten.
Weiter Fragen werden sich ja schon noch ergeben, weiter Antworten kommen dann ;)

Gruß, Marc
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2

Dienstag, 31. Mai 2005, 19:03

RE: Kleiner, handlicher, günstiger Eigenbauflieger aus Balsa.

Hallo,

hast du ein paar Ausgaben FMT samt Bauplänen daliegen? Wenn ja, dann such dir Modelle mti Rippenfläche aus, guck wie die Dinger konstruiert sind und bau frisch drauf los ;)

Am einfachsten wäre eine Art "Stick"-Verschnitt, also Mochdecker mitKastenrumpf und Rechteckfläche. En reines Zweckmodell eben, an dem nix dran is,w as man zum Fliegen nicht braucht :D

So 70-80cm Spannweite sollten passen für deine Komponenten, dann sind locker 450g drin, was noch für ganz passable Flugleistungen sorgt ;)

Also Kastenrumpf (wenn du willst auch gerne in Gitterbauweise),
die Wände bis unter die Fläche aufgedoppelt,
vorne ein Sperrholz(motor)spant rein (der sinnvollerweise auch die Maße eines kleinen Außenläufers berücksichtigt,man weiß vorher nie was hitnerher draus wird...),
ein weit ausgeschnittener Sperrholzspant jeweils vor und hinter der Fläche,
ein Balsaspant auf halbem Weg zum Leitwerk und
noch einer unmittelbar vor dem Leitwerk.

Dazu ne offene (wenn du dir das antun willst auch beplankte) Rippenfläche
mit im Schwerpunkt oben und unten ner 3*5mm Kieferleiste als Holm, einseitig verkastet
und Endleisten-QR über die ganze Spannweite.
V-Form braucht's keine, also Fläche am Stück aufbauen ;)
Profil wäre am einfachsten ein Clark Y, oder für willigeren Rückenflug ein NACA 2412 oder ähnliches oder vielleicht sogar vollsymmetrisch ;)


Matthias

thenighty

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3

Dienstag, 31. Mai 2005, 19:21

Jo, danke. Das ist schonmal gut.

Die Ausgabe mit dem Stick (11/2003) habe ich noch nicht. erst ab 06/2004.
aber ich weiß was du meinst und so sehe, dass du wohl die selben Vorstellungen hast wie ich ;)

Was ich nicht finde:

Wie breit ist die Tragfläche und wie lang ist der Rumpf?
Kann mir da einer helfen? Wäre nett.

Achja..
Für den Stick 400er oder 280?

Aber eigendlich wird es ja gar nicht der Stick..ich glaube ich baue einfach etwas stickähnliches um einen 400er rum. Den hab ich ja hier.


Edit:
Achja..ich wollte die Fläche so 2 cm hoch machen. Einverstanden? ;)
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thenighty

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4

Dienstag, 31. Mai 2005, 20:23

RE: Kleiner, handlicher, günstiger Eigenbauflieger aus Balsa.

Ich frag einfach mal gar nicht so viel....;)

Das Ding wird jetzt wohl 80 cm Spannweite haben, wird so 60 Zentimeter lang, die Fläche ist 15 cm tief und beginnt etwa 10 cm nach dem Motorspannt.


So..noch mal ein kleines Edit.

Ich denke, ich werde das QR-Servo so einbauen müssen, wie auf dem BIld zu sehen ist. Da muss ich mir nochmal was ausdenken..oder hat jemand eine Idee außer die umprogrammierung auf der MC 10?


aso..das ganze steht jetzt mal unter dem Namen Wusel ;)

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SFL

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5

Dienstag, 31. Mai 2005, 22:10

Ich würde ein QR-Servo von unten, mittig in die Flache einbauen.


Zum Thema Flugleistungen sei gesagt.

400er Motor + Günniprop + 8x KAN1050 = Fliegen :ok:
Aber Senkrecht, das wird nix.

Mal ohne den Flieger ist das reine Gewicht dieser Ausstattung (ca. 250g) zu hoch.
Soviel Schub bringt der 400er mit KAN1050 nicht.

Für`s Senkrechte steigen wird dann ein Brushless-Antrieb mit Lipozellen erforderlich.
Kraft kommt von Kraftstoff -> Das ist eben so !!!

Diverse Flächenmodelle &
TRex 600N, Webra 55P5, NitroPipe, G600, 3x Savöx SC-1258TG, Hitec 6975HB, GY401 & 9254, Jeti MaxBec

Frderik Bialon

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Dienstag, 31. Mai 2005, 22:15

Nur mit Lipos und nem 480 gehts aber auch gut :ok:

thenighty

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7

Dienstag, 31. Mai 2005, 22:47

Naja, aber große Loopings werden doch sicherlich noch drin sein, oder?


BL + Liops wäre natürlich nett.
ganz klar...
Nur wie geschrieben...sollte so günstig wie möglich bleiben ;)

480er wäre ja noch gerade so im Budget.
Die Welle wäre natürlich 0,9mm dicker, weshalb ich den Günni dann auch nicht mehr benutzen könnte....
Naja..ne Kupplung für 3,2mm Wellen hätte ich hier.

Aber bei den Lipos harkt es dann auch schon wieder. Das neue Ladegerät würde den Preis zu sehr hochtreiben.
Auch wenn es natürlich eine Investition wäre, die sich auch auf Dauer lohnen würde...

Was schaffe ich denn so mit 8x KAN 1050, 480er und einer Latte euer Wahl (bitte nennen ;))? Vielleicht so 6,5*4...?


Und könnte mir wohl jemand den Durchmesser eines kleinen Außenläufers verraten?
Dann könnte ich da gleich noch genügend Platz für lassen, wie Matthias meinte.
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SFL

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8

Dienstag, 31. Mai 2005, 23:00

Also nen Günni bekommst du auf nen 480er auch gesteckt.
Ohne Propnabe oder ähnlichem.

Klar kannste damit auch Loopings und Rollen fliegen.
Ich fliege die 480er mit KAN 8x1050 und einem 6x4 Scimitar Propeller auf nem 145cm Nuri.
Der wiegt auch schon ca. 700g

Auch damit sind Loopings und Rollen (auch gerissen & gestoßen) sowie Rückenflug kein Problem.
Kraft kommt von Kraftstoff -> Das ist eben so !!!

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markulatus

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9

Dienstag, 31. Mai 2005, 23:07

hallo

ich hab mal ungefähr die gleichen gedankne gehabt. was dabei rausgekommen ist, ist das:

stick

gruss markus

ps: meiner bekommt, wenn er mal gebaut wird, wahrscheinlich ne schlepkuplung und nen stärkeren motor.

pps: das eine wären möglich fräsvorlagen

Flurnügler

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10

Dienstag, 31. Mai 2005, 23:10

Hallo Marc !

Um Deine Wünsche komplett abzudecken, braucht's ungefähr drei Flieger.

Ich habe einen einfachen, mit Speed 300 ausgerüsteten Hochdecker mit 85 cm Spannweite und 375 g Abfluggewicht, die Voyager:



Dann einen 75 cm Kunstflieger mit 325 g Abfluggewicht und bürstenlosem Außenläufer Typhoon 6/20, der geht so gerade knapp senkrecht.



Und einen 64 cm Hochdecker mit 125 Abfluggewicht:



Allerdings baue ich die Teile aus Depron, weil Balsa wird einfach schweeeer !

Weitere Tips findest Du in meinem Werk Parkflyer

Für's Fahrrad wäre es empfehlenswert, die Fläche teilbar zu machen und das Leitwerk abnehmbar zu gestalten. Leider mach das die Sache wieder schwerer. Ich brüte gerade an einem Konzept für einen Wildflieger, der in eine Box aus Depron passen soll. Die kann dann auf den Gepäckträger geschnallt oder wie ein Koffer getragen werden, und da soll alles drin sein incl. Sender und Akkus.

Bis dann denn
Stephan Urra
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11

Mittwoch, 1. Juni 2005, 12:50

:w

Zitat

weil Balsa wird einfach schweeeer !

Wie kommst du denn dadrauf ???

Mein Lil'Rascal wiegt gerademal 230g flugklar, allerdings mit 3S Kokam350+Bürste+Getriebe ;)

Ich hatte mal den "Piccco" nach FMT Bauplan, so ne Art verkleinerter HLG mit 95cm Spannweite, der war mit 280er und 8 Mikrozellen bei 240g, ohne dass ich auf besonders leichtes Holz geachtet hätte ;)


Ein "Stick"-Verschnitt mit 400er und KAN1050 ist locker unter 450g zu realisieren :ok:


Zitat

Und einen 64 cm Hochdecker mit 125 Abfluggewicht

Was sind denn da für Komponenten drin ???
Wie ist die Fläche aufgebaut?


Zitat

Also nen Günni bekommst du auf nen 480er auch gesteckt.
Ohne Propnabe oder ähnlichem.

Auf einen Graupner Speed480 nicht, der hat ne 3,17mm Welle!


Zurück zum eigentlichen Modell :D

Zitat

Für den Stick 400er oder 280?

Wenn du bei den KAN1050 (und einmotorig) bleiben willst, dann auf jeden Fall der 400er.

Stick280 [SIZE=1](für meinen Geschmack aber zu teuer)[/SIZE]

Zitat

Wie breit ist die Tragfläche und wie lang ist der Rumpf?

Du solltest die Flächenbelastung auf knapp 30g/dm² beschränken, schwerer fliegt bei der Größe nicht mehr so gutmütig.
Bei 450g und 80cm Spannweite hättest du also 20cm Flächentiefe. Das gibt dann 16dm² und 28g/dm².
Du kannst natürlich die Spannweite weiter strecken, bei 90cm Spannweite bräuchtest du nurnoch 18cm Flächentiefe. Die höhere Streckung ist leistungssteigernd ;)
[SIZE=1]Ich hab mir der Einfachheit wegen erlaubt die Rumpfbreite bei der Berechnung nicht abzuziehen. Der "Marktführer" rechnet sogar das HLW mit ein...[/SIZE]

Den Rumpf kannst du 60-65cm lang machen. Spinner vorne und Ruder hinten nicht mitgerechnet.
10cm für die Nase passt ungefähr.
Leg doch einfach mal alle Komponenten auf ein Brett, so wie du sie im Flieger einbauen willst. Das is als erster Anhaltspunkt allemal zu gebrauchen :ok:
Der Akku sollte dabei im Schwerpunkt liegen und nach vorne und hinten etwas Platz haben ;)

Zitat

Achja..ich wollte die Fläche so 2 cm hoch machen. Einverstanden?
:nuts: :nuts: :nuts:
Clark Y
NACA2412

Zitat

Und könnte mir wohl jemand den Durchmesser eines kleinen Außenläufers verraten?

Hier gibt's die meisten gängigen Bürstenlosen in Slow/Park Größe, meist mit Maßangaben. Ein Axi2208/xx hat z.B. 28mm Durchmesser, dazu kommt noch eintwas Luft drumrum weil's halt ein Außenläufer ist und etwas Platz für die Kabel.


Zitat

(meine Einstellnippel an der MC 10 funktionieren nicht mehr als kann ich schlecht von richtigem Leitwerk auf Delta umstellen

Frag doch mal an, was die Reparatur kosten würde ;) , ohne Einstellmöglichkeiten ist der Sender doch keine Schuß Pulver wert ==[]


Matthias

Tjark

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12

Mittwoch, 1. Juni 2005, 13:22

@ Stephan
deine Voyager is ja cool!
was hast du da denn für eine weitere ausstattung drinne?
haste davon reinufällig nen Pan??
[SIZE=3]Gruß Tjark[/SIZE] :w



[SIZE=1]Shocky-Rc zu verkaufen, einfach ne PN schicken[/SIZE]

thenighty

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13

Mittwoch, 1. Juni 2005, 18:21

So, dann wird die Spannweite wohl 90 Zentimeter und die Tiefe der Fläche 20, 2,5 cm davon Querruder.

Profil:



Edit:
Würde euch ja jetzt gerne noch ein paar Fotos hochladen...
Allerdings hat 1&1 anscheinend gerade mächtig Scheiße gebaut.

Berichtet wird natürlich weiter.

Achja...
Bitte nochmal "verkastet" und "bis unter die Fläche aufgedoppelt" erklären.
Dankeschöön.
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Flurnügler

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14

Mittwoch, 1. Juni 2005, 23:31

Hallo Matthias !

Zitat

weil Balsa wird einfach schweeer !

Wie kommst du denn dadrauf ?



Weil Balsa eine Faserrichtung hat und es beim Biegen quer zur Faser leicht bricht. Also muß das Teil dicker gemacht oder verstärkt werden. Versuch mal, eine Rippe hohl zu machen. Das geht praktisch nur mit dem Laser. Der Simprop Zappo Laser 3D ist ein wirklich gutes Beispiel dafür, wie es in Balsa leicht geht. Aber so mit dem Balsamesser nicht nachzubauen.

Die geeignete Bauweise hängt auch vom Maßstab ab. Je kleiner, desto weniger Festigkeit ist nötig, dafür muß es aber um so leichter werden.

Meine leichteste Fläche wiegt 22 g bei 8 dm² Fläche und einer Bruchlast von mindestens 7.5 N . Versuch das mal in Balsa.

Der Mosquito von Graupner (2004) hat nicht einmal die halbe Fläche wie mein 64-cm-Hochdecker mit 125 g. Haben wir am Sonntag auf der Panzerwiese gesehen. Meiner blieb 10 min oben. Der Mosquito war sauschnell und schwer beherrschbar und blieb kaum 10 s oben.

Richtig schwer wird's dann, wenn die Form aus dem Klotz geschliffen wird. Ich hatte da die Graupner BO 209 Monsun (2002). Wog über 600 g bei 92 cm Spannweite. In Depron käme die auf das halbe Abfluggewicht !

Zitat

Was sind da für Komponennten drin ?
Wie ist die Fläche aufgebaut ?


Schau mal unter Profile für kleine Re-Zahlen


Dein Rascal ist ein feines Ding. Aber eine seltene Ausnahme, und nicht leicht im Eigenbau zu erstellen.


Zur Flächenbelastung: Die ist eine Frage der Spannweite. Je mehr Spannweite, desto mehr Flächenbelastung ist möglich, ohne daß das Gerät subjektiv zu schnell wird. Bei einem Meter Spannweite wäre 30 g/dm² für den Anfänger akzeptabel. (Die Monsun hatte das doppelte und war reichlich schnell). Bei 64 cm Spannweite sind 15 g/dm² für draußen ein guter Wert. Für die Halle sollte es deutlich weniger sein.


Hallo Schokyfan !

Zitat

Deine Voyager ist ja cool!


Die Voyager wurde von mir Ende 2003 gebaut, weil das gleichnamige Graupner Modell im September noch immer nicht verfügbar war. Nur habe ich die semi-scale gebaut, also die Hauptabmessungen dem Original nachempfunden. Die techn. Daten entsprechen in etwa dem Graupner-Modell.

Meine Voyager hat eine Depron-Tragfläche mit Styro-Kern und Profil Clark-Y, 85 cm * 15.5 cm Fläche und zwei Querruder-Servos mit Landehilfe-Funktion. (beide Klappen hoch) Der Rumpf ist 65 cm lang. Motor ist ein Speed 300 mit Latte 6"*3". Akku sind 8 Zellen NiMh 750 mAh (Twicell). Damit fliegt sie 10 min, auch bei Windstärke 3 Bft. Den Plan gibt es nur auf Papier in 1:1 . Wurde aus Fotos von Indernett nachgezeichnet.

Bis dann denn
Stephan Urra
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15

Donnerstag, 2. Juni 2005, 18:19

@Stefan Urra: Bei Modellen unter 200g ist es mit Holz schon schwierig an ein zellengewicht ranzukommen,w ie man es mti Depron ganz einfach erreicht. Für ein 400g Modell ist Holzbauweise aber sehr gut geeignet und es muss noch nichtmal sonderlich filigran sein ;)

Der Li'Rascal is garnichtmal so kompliziert aufgebaut. Nur die Bügelei wäre ein Krampf :nuts:


Zitat

Original von thenighty
So, dann wird die Spannweite wohl 90 Zentimeter und die Tiefe der Fläche 20, 2,5 cm davon Querruder.

Profil:



Edit:
Würde euch ja jetzt gerne noch ein paar Fotos hochladen...
Allerdings hat 1&1 anscheinend gerade mächtig Scheiße gebaut.

Berichtet wird natürlich weiter.

Achja...
Bitte nochmal "verkastet" und "bis unter die Fläche aufgedoppelt" erklären.
Dankeschöön.



Von deinen Fotos is nix zu sehen :hä: . Komprimier die Bilder doch auf 49kb runter und lad sie hier hoch ;)

Was hast du dir denn für ein spezielles Profil ausgesucht ???
Nehm doch einfach ein stinknormales, leicht zu bauendes Clark Y.

Das hat schon den alten Lindbergh übern großen Teich getragen ;)


Warum willst du so groß bauen? Das wird doch wieder unnötig schwer (bzw erfordert konsequenteren Leichtbau) und größer ist auch mehr Widerstand, was einem 400er mit Günni wirklich nicht entgegen kommt :shy:
Ne Fläche 80*20cm is absolut ausreichend. Wenn du vor hast schwerer zu bauen und größer willst, dann wirst du mit deinem Antrieb sicher keinen Spaß haben :shy: .
2,5cm QR über die ganze Spannweite passt schonmal.


Ein verkasteter Hom besteht aus einer Leiste oben und einer Leiste unten, die durch Brettchen (mit senkrecher Maserung) verbunden sind ;)
So wird verhindert, dass der Hom einknickt.
Das gitb es einfach, mit Verkastungsbrettchen vor oder hinter dem Holm, mit Verkastugnsbrettchen zwischend en Holmleisten oder doppelt, also vor und hinter dem Holm.
Einfach reicht bei einem kleinen Modell völlig. Die letzten beiden Rippenfelder müsen nicht mehr verkastet werden

Den Rumpf, genauer gesagt dessen Wände, aufdoppeln bedeutet, dass du auf die Rumpdwand innen noch ein Brettchen draufklebst. Idealerweise in entgegengesetzter Faserrichtung zu den Rumpfbrettchen, das mus abe ncith zwingend sein.

Die Aufdopplung muss mindestens von der Rumpfnase bis zum zweiten Spant (Flächennase) gehen, sonst kannst du sie gleich weglassen.
Erleichterungslöcher reinschneiden kann man machen.
Am besten ziehst du die Aufdopplung bis zur Flächenhinterkante durch und dann "dreieckig weiter, wie in meiner Skizze unten.
In die Rumpfkanten kommen dann noch Dreikantleisten (oder Balsa 2*2mm bis 3*3mm Vierkant) zur Versteifung und um "Fleisch" zum Rundschleifen zu haben.

Es werden zuerst die Rumpfseiten mit durchlaufender Aufdopplung und durchlaufenden Leisten aufgebaut, dann die Spanten aufgesetzt (Beim Motorspant Seitenzug udn Sturz bedenken!) und dann die Rumpfseiten verbunden.
Das Ganze wird dann auf den mit Übermaß zugeschnittenen Rumpfboden geklebt, der rundrum abgeschnitten wird.
Zum Schluss kommt der Rumpfdeckel drauf, dessen Maserung quer zur Flugrichtung sein sollte um der Sache Steifigkeit zu geben ;)

Die schwarzen Linien stellen die Rumpfkontur dar, die Aufdopplung ist olivgrün, das Hellgrüne sind die Spanten, die Versteifungsleisten sind gelb, der Antrieb is rot, die Fläche blau:
»-MR-« hat folgende Datei angehängt:
  • Rumpf.jpg (46,93 kB - 1 207 mal heruntergeladen - zuletzt: 28. Juli 2014, 14:18)

16

Donnerstag, 2. Juni 2005, 22:52

Hallo,

weil ich gerade das gute alte Topsy von Graupner (Balsa-Freiflugflieger für Cox 0,3) vollständig elektrifiziert habe, hier mal die Daten:

86 cm Spannweite
300er Speed (50 gr.) mit Günniprop und 2s1p 850mAh LIPO
Profil Clark Y, offene Flächenbauweise - Papierbespannung (Rumpf, Fläche, Leitwerk)
Abfluggewicht mit Motorhaube (Sternmotoratrappe) und GFK Fahrwerk 330gr.
Lt. Graupner war die Freiflugvariante bei etwa 250 gr. anzusiedeln.

Mein Fazit: Völlig ausreichende Steig- und Motorleistungl. Vielleicht lege ich noch mal ne Depron-Fläche mit weniger V-Form und Querudern auf.

Meint ihr wirklich, dass bei eurer Konfiguration ein 400 rein muss ?

thenighty

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17

Donnerstag, 2. Juni 2005, 22:57

Nagut, dann halt doch 80 cm Spannweite :)
Die Rippen wollte ich mit 2mm Balsa machen und davon dann alle 5 cm eine (außen und innen jeweils 5mm rippen).
Die Wände des Kastenrumpfes sollten 3mm dick werden. Löcher in den Wänden verstehen sich von selbst, die wollte ich sowieso drinne haben.
Wie dick soll denn die Aufdopplung werden?
Sind 2mm okay?

Ne, vom Foto ist leider nichts zu sehen..1&1 hat meinem Host (hoffendlich nur vorrübergehend) gekündigt, obwohl dieser die Kündigung 3 mal per ax und 2 mal per Telefon zurückgenommen hatte.

Hier hochladen ist okay, mach ich gleich ;) Ist eh nur ne kleine *.gif Datei mit 1,75 kb ;)

Für die Rumpfkanten hatte ich 5mm * 5mm Balsaleisten vorgesehen. Sind die zu dick? Dann könnte ich sie ja sicherlich noch umbestellen. Bestellung ist zwar schon beim Heerdegen eingegangen, überwiesen wird aber eh erst morgen.

Achja...OT...was ich mich schon immer gefragt hab..wo hat man bei der Spirit of St. Louis eigendlich rausgeguckt?

Edit:

Nein, ich denke um zu fliegen wird ein 300er reichen, aber dann bleibt es sicherlich beim einfachen fliegen.
Wie schwer ist denn dein Lipopack? Meine KANpacls wiegen 182 Gramm...
»thenighty« hat folgendes Bild angehängt:
  • wusel_profil.gif
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18

Freitag, 3. Juni 2005, 07:01

Hallo Marc,

meine LIPOS 2s1p 850 mAh wiegen mit Kabel und MPX-Stecker 43 gr. Dazu Miniservos + Empfänger Pico3/4.

Eigentlich reichen auch 500er Akkus aber so ist noch einiges an Reserve gegen Tiefentladung drin. Meist fliege ich nur 500mAh raus. Nen 6er Pack KANS habe ich zwar auch rumliegen aber noch nicht getestet.

Das Topsy habe ich so leicht wie möglich gebaut - Rippen, Rumpfseiten etc. aus 1,5mm Balsa, Leitwerke gebaut - keine Bretter - wichtig ! Rumpfseiten nicht vollst. gedoppelt, nur bei der Flächenauflage ne Leiste eingezogen - Keine Profilleiste an den Kanten, dafür aber insgesamt 5 Spanten - den Motorspant, den bei der vorderern und hinteren Flächenauflage aus dünnem leichtem Sperrholz. Rumpfboden im Bereich Fahrwerk und Akkuauflage aus 0,6er Sperrholz gelocht.

Werde vielleicht mal Fotos einbinden - eigentlich sollte man die doch vor dem Erstflug machen !

Greetz

19

Samstag, 4. Juni 2005, 15:53

:w

2mm Rumpfseiten reichen völlig, alles andere ist unnötiges Gewicht.
Für die Aufdopplung reicht relativ leichtes 1,5mm Balsa.
Leg das Holz aber mal auf die Waage, oft sind 2mm Bretter leichter als 1,5mm ==[]

3*3mm Leisten in den Rumpfkanten sind ausreichend, oder Balsa Dreikantleisten 5*5 oder6*6 (eben die kleinsten die es gibt).

Vierkantleisten fertig kaufen is Geldverschwendung und die Dinger sind meist aus recht schwerem Holz :no:
Ich hab mir vor längerer Zeit einen Leistenschneider geleistet ;)
Wer will kann sich sowas auch selberzimmern...


Du hast doch die kleene Mustang (im Avatar). Da kannst du dir die Flächenbauweise abgucken ;)


Zitat

Achja...OT...was ich mich schon immer gefragt hab..wo hat man bei der Spirit of St. Louis eigendlich rausgeguckt?

Entweder seitlich den Kopf rausgestreckt, oder über das Periskop (wie im U-Boot) ;)


@Jetfieber : (Mensch hast du kreative Eltern :D ) Die KAN1050 sind halt recht schwer, mit nem Speed300 is da ncith viel zu machen :shy:

Matthias

thenighty

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20

Samstag, 4. Juni 2005, 18:12

So, ich hab nochmal eine Mail zum Heerdegen geschickt und drum gebeten, mir doch kleiner Leisten und alles in der leichteren Qualität zu schicken.

die Mustang ist ne Me 109, aber gutes Auge ;).
Gut, ich werde den Flächenaufbau dann wohl so übernehmen + 2 kiefernleisten oben und unten im schwerpunkt und halt der einsitigen Verkastung.

Die Me 109 ist übrigends der Flieger, der die Elektronik spendet.
Geflogen ist sie noch nie...
Man sagte mir mal, dass sie warscheinlich vieel zu quirlig für mich wäre.
Naja, sieht ja aber hübsch aus ;)
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