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Tobias_Schwf

RCLine User

  • »Tobias_Schwf« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: D- 76669 Bad Schönborn

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1

Samstag, 19. Oktober 2002, 19:45

Leistungsbereich "Scale"-Modell gegenüber F3B-Modell ??


Hi,

haben die F3B Modelle wirklich so einen enormen Leistungsvorsprung im Vergleich zu herkömmlichen Seglern ??

Wenn ich z.B. den Dragon mit einem Segler (wie. z.B. ASW 28 o. Solution 2.0 von Simprop) vergleiche (kann man das überhaupt ??), ist der Dragon den Seglern dann wirklich so Haushoch überlegen ?? ???

Einsatzgebiet der Flieger: Elektifizierung(mit 10 Z.), Thermik und Hangflug, sowie einfacher Kunstflug, man sollte das Teil aber auch schon mal pfeifen lassen können.

Frage stellt sich deshalb, da ich nach geeignetem Flieger in der Größe von ca. 2,5 m suche, der meinen Anforderungen entspricht. [ideasmiley]

Wer hat Erfahrung mit Beidem und kann die Leistungsfähigkeit einschätzen ??

Es kann ja nicht mit dem Satz von `nem  Bekannten abgetan sein, der sinngemäß sagte:
„ Entweder du hast was, das Scale aussieht, oder du hast ein F3B Teil, das kannst du dann auch pfeifen lassen und fliegt richtig gut“ [oh]Letzte Änderung: Tobias Schweinfurth - 19.10.02 19:45:50
Nicht was A sagt, sondern was B versteht ist wichtig !!

Gruß Tobi

kobi

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2

Sonntag, 20. Oktober 2002, 20:13

Re: Leistungsbereich "Scale"-Modell gegenüber F3B-Modell ??


Hallo Tobias
Deine angesprochenen Flugzeuge kenne ich nicht direkt und es ist wohl möglich, scale Flugzeuge so auszulegen, daß sie eine F3B-Maschine in einzelnen Disziplinen schlagen, dann aber auch nur dort. In allen
anderen Disziplinen sollten sie dann aber deutlich verlieren. Bei allem natürlich vorausgesetzt, daß die Spannweite in vergleichbaren Größen bleibt.
Üblicherweise haben F3B-Flugzeuge eine sehr schnelle Airodynamik und holen ihre Thermiktauglichkeit über ein niederes Gewicht (ca. 2kg), präzise Form und eine auf den Modellflug abgestimmte Flügeltiefe.
Wogegen Scaleflieger in der Regel mit dem dicken Rumpf und der erzwungenen Flächenform (evtl. Re-Zahlkritisch) sowohl mehr Widerstand als auch mehr Flächenbelastung haben.
Zumindest in den Fällen, in den ich mit einem F3Bler gegen eine Scalemaschine zum Verglich geflogen bin, war der Unterschied sehr deutlich.
Der Antrieb sollte nur nicht zu schwer werden.

Gruß Bernhard



3

Montag, 21. Oktober 2002, 07:44

Re: Leistungsbereich "Scale"-Modell gegenüber F3B-Modell ??


Hallo

hier nur was zur Geschwindigkeit.
Sicher sind F3B Modelle aerodynamisch optimiert. Nur in der Geschwindigkeit sind sie nicht immer schneller wie andere Modelle. Spannweite und Flächenbelastung berücksichtigt.

Dies sind meine Erfahrungen und Beobachtungen am Hang. Natürlich kann es sein das es das SUPER F3B Modell für 1000 Euro... gibt...

Meins (F3B Eigenbau, fürn Hang gebaut)hat eine Flächenbelastung von 44g/dm bei 3,30m und 3kg. Mit Blei dann 55g/dm. Also im Vergleich mit Hotleiner sehr wenig!!

Mehr Gewicht/Flächenbelastung = schneller (auch wenn andere was anderes sagen)


[lil]

jwl

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4

Montag, 21. Oktober 2002, 13:18

Re: Leistungsbereich "Scale"-Modell gegenüber F3B-Modell ??



von der gleitzahl kommst du schon hin
wenn dein segler min 4meter hat und G/F min 60 g/dm2
beim sinken haste keine gute karten da musst du mit 60 - 70 cm sec rechnen

mit der festigkeit ist ganz anders problem diese zahnstocher fest zu bekommen
im schnellflug brauchst du ziehmlich kohle um den segeler in den griff zu bekommen

wie schon beschreiben scale ab 4meter spannweite
ausser oltimermodelle die gehen auch drunter da diese nicht so hoch gestreckt sind

was man bei so einem segel  reinlegen muss http://ch.baron.bei.t-online.de/ash25seite1.html
wenn  du so grosse segeler hast die leistungsmässig was taugen sind die gross
das heisst du braucht einen grossen platz und hohe ausgangshöhen zum thermiksegeln
aus diesem grund gehen viele in die alpen zum fliegen weil sie dann in augenhöhe
grosse blasen für ihre segeler haben

von der wenigkeit sieht sehr schlecht aus  hohe streckung hohe rolldämpfung

bei einem scale flieger geht hauptsachlich darum das er überhaupt fliegt

manntragende haben sehr kleine höhenleitwerke
modellflugzeuge haben gross zur relation
wenn du eine scaleleitwerk bauen willst brauchst du eine hohe masse um das nicken zu dämpfen meisst reicht das nicht aus und dass du mit abtrieb am höhenleitwerk fliegen musst
und das  kostet wieder leistung

bei windstille lässt du mit einem amigo jeden scalesegler links liegen
sogar manchen f3b kiste  

den amigo würde ich trotz alle dem nicht an eine f3b winde hängen

gruss johannes

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leinauer.de/aero
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Tobias_Schwf

RCLine User

  • »Tobias_Schwf« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: D- 76669 Bad Schönborn

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5

Samstag, 26. Oktober 2002, 17:23

Re: Leistungsbereich "Scale"-Modell gegenüber F3B-Modell ??


@ Johannes:  

Respekt, absolut geile Seite die du da hast. Ich bin fasziniert. [ok]
Große Segler sind einfach schön.

@ Alle:

Also so wie ich das jetzt verstanden habe, ist ein F3B Modell den meisten Seglern überlegen, wenn ich mir nicht einen Riesen Pott über 4m hole.
(wobei die schon sehr genial fliegen, Fiss hats gezeigt)

F3B Modelle müssen ja scheinbar gegensätzliche Fähigkeiten in sich vereinigen:
- niedrige Flächenbelastung zum guten Segeln und hohe Festigkeit,
 die den erwünschten Top Speed aushält.

So daß ein F3B Modell doch wieder die Eierlegende Wollmilchsau darstellt :o

Ich seh schon, es führt also kein Weg dran vorbei [blush]

(wenn man nicht gerade 5 Modelle haben möchte, wo jedes ein Spezialist ist)
Nicht was A sagt, sondern was B versteht ist wichtig !!

Gruß Tobi