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21

Freitag, 23. Juni 2006, 09:47

Hi..

Querruder als Landehilfe nach OBEN stellen bitte.
Das nach-untenb-stellen von Querrudern ist nur bei Streifenquerrudern 8also QR über die ganze Spannweite) sinnvoll. Wenn du ein "normales" Querruderpaar (im Aussenbereich des Flügels) nach UNTEN stellst, dann reisst die Strömung aussen zuerst ab. Da sie das fast immer einseitig tut, kippt der Flieger ggf. ganz bösartig über den Flügel weg. Also nach OBEN damit!

Was die Höhenrudertrimmung dabei angeht: bei vielen Fliegern muss bei hochgestellten Querrudern Höhenruder gezogen werden. Kann man per Mischer erledigen oder "von Hand" aussteuern. Das ganze aber zunächst in großer Höhe ausprobieren!

gruß

andi

hubo

RCLine Neu User

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22

Freitag, 23. Juni 2006, 09:53

:) mhhh Ich habe einen KIS und der hat die Ruder über die ganze Fläche...

Trotzdem nach oben, oder besser nach unten? :prost:
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23

Freitag, 23. Juni 2006, 10:03

was willst du machen ?


zuerst mal was passiert bei

ruder nach unten

es baut sich ein Luftpolsterauf unter den flächen dieser bremst ! verringert aber auch das sinken !!!!!!!!!! und wenn man zu viel des guten .... dann schmiert man über den Polster ab ... und endet böse daher tiefe dazumischen ....


ruder nach oben

die stömung und dmait der auftrief wird verändert - das heißt man sinkt schnell !
mit dem speil etwas höhe zu ziehen kann man korregieren .......

fazit je nach dem - bei einflugschneisen wo zb man über irgendwas fliegen muß wird ruder nach oben gut sein und das erst recht wenn dann zb am hang wenig platz ist um zu landen ..anders beim landen mit viel platz wo man auf ein aushungern spekuliert und wo möglich das drücken /zeihen kurz weglässt oder stufenweise zurück nimmt - so das man sehr sanft aufsetzen kann !

grüße gerhard
mit freundlichen Grüßen
Gerhard
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24

Freitag, 23. Juni 2006, 10:05

Hi.

Habe keine persönliche Erfahrung mit dem KIS, aber ich würde die Programmierung entsprechend so vornehmen dass BEIDES geht. Bei Streifenquerrudern/Flaperons kannst du diese ja auch zusätzliche als Wälbklappen einsetzen.

Der Rest wird "erflogen".

Bei meinem Highlight SAL habe ich die Möglichkeit vorgesehen, die Klappen als Landeklappen nach unten zu fahren, als Wölbklappen zum geringfügigen Wölben und Entwölben zu benutzen und als Spoiler zum schnellen Abstieg aus der Thermik oder zum Verkürzen des Endanfluges nach oben zu fahren.

gruß

andi

hubo

RCLine Neu User

  • »hubo« ist der Autor dieses Themas

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25

Freitag, 23. Juni 2006, 10:10

ahhh...

Ich dachte, das es nur eine Richtung gibt die Sinn macht, aber so eröffnet das natürlich neue Aspekte!

Dann werde ich einfach beides erfliegen!

Vielen Dank für ie tollen und raschen Antworten!

hubo
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Oli L.

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26

Freitag, 23. Juni 2006, 11:23

Hallo ,
fasl es hilft nenne ich die Eigenschaften einens Manntragenden Segelflugzeuges nebenbei evtl. ganz interrsant.


@all
Thermik :
Macht sich im Segelflugzeug meist durch Flächenschläge und oder auch durch druck im Po bemerksam ( Instrumente ausgenommen ) ! Warum ? Thermik is aufsteigende Luft und arbeitet zunächst gegen den Wieerstand den Flugzeuges ( der Flieger wird nach oben geschoben ).

Einleitung zum Thermikflug :
Ich ziehe leicht die fahrt weg die aus dem Streckenflug über ist auf angenemhe Geschwindigkeit die aber NOCH nicht am Abriss sägt. Die einleitung erfolgt mit VOLL SEITE VOLL QUER ( im Modell muss es nicht voll Quer sein )...........

Woher weis ich welche richtung ? :
Dich richtung die gewählt werden muss wird vorgegeben !!!
Beim Durchfliegen der Thermik ( Mittig wird der komplette Flieger gehoben), demnach ist die Kreisrichtung erst mal Egal !
Wird mit dem Flieger Links an einem Bart vorbei geflogen wird die rechte Fläche angehoben d.h. ich muss in die Richtung einkreisen auf der mich der Bart gehoben hat ( Rechte Fläche Rechter Kreis).

Zentrieren des Bartes ( Thermik ) :
Dies ist wohl das schwerste am Thermikfliegen ! Also nicht gleich aufgeben wenns mal nicht klappt !
Anzeichen darfür sind für Modellflieger recht schwer zu erklären da es doch nur sichtverhältnsse sind mit dennen ich arbeite ABER man erkennt es auch am Knüppel ( Starrt aber bitrte nicht auf den Knüppel beim fliegen ;-) ).
Ich versteh nur Bahnhof

Ganz einfach erst mal das Original :
Ich lasse den flieger die ersten zwei bis drei Kurven machen was er für richtig hält bei gleichbleibender Querneigung und Geschwindigkeit !
Danach merke ich wiederum im PO oder am KNÜPPEL ach hintenrum( auf der Lee Seite vom Bart also in der Mitwind pasage) wird der flieger doch recht weich und beginnt dort zu sinken dann versetzte ich den Flieger ins Luv also ein wenig gegen den Wind in richtung steigen ! Was ist passiert? : Ich bin den Bart zuschnell weggeflogen ( er versetztlangsamer wie ich )(ein gutes Beispiel bei Viel Wind wenn ich in der Rückenwindpassage weit weggedrückt werde) ........ Was kann ich tun ? :
Im Rückenwindberich erhöhe ich die Querneigung und ziehe die Kurve enger zu( Seitenrunder bleibt immer nen Zacken stehen und kreisen tue ich mit erhöhter Querneigung max. 50 ° [sonst geht der Wirkungsgrad verloren] und ziehe das höhenrunden auch nen zacken mehr durch.) Vorne rum aber werde ich wiedre nen Zacken flacher das ganze wird zu einem EI ....... !
Jetzt an alle Theoretiker : Eine Thermikblase ist nicht immer RUND wie ein Ball !


Das selbe beim Modell :
Ich lasse den Flieger nach der Einleitung sich erst mal selbst zenrieren. Danach das seitenruder immer schön reintippen ( vergesst den Wiederstand mal voll kommen und denkt daran wenn Ihr das Seitenruder Stehen lasst wie angenagelt geht euch irgendwann die anströmung verloren) !!!!!! Also es wird schön gearbeitet beim Kreisen aber bitte nicht nur Steuer weil das heist wiederstand ...... sucht ein zwischen Ding ( dazu soll gesagt sein es gibt Bärte in dennen nichts weieter gemacht werden muss als ziehen andere wieder in dennen immerwieder versetzt werden muss sowie korigieren der Querlage etc.

Sonst gelten die selben Regel wie beim Segelfliegen ( Manntragend )


Bitte nehmt nich jedes Wort ernst wie z.B: " Regeln" es gibt keine Festen Regeln für das Perfekte Kreisen etc.

Jedes Modell jeder Flieger verhält sich anderst beim Steigen sowie beim Kreisen....... der eine brauch kein Seitenruder der andere SUPER Viel usw.

Ich hoffe ich konnte noch ein wenig aufklärung bringen und mein Text soll kein anstoß zu einer Diskusion sein !

ps.: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten !!!!!

Gruß Oli
ACT 2,4Ghz - The one and only !
F3J - ROCKS

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Oli L.« (23. Juni 2006, 11:24)


27

Freitag, 23. Juni 2006, 11:52

interessant olli

ich verwende gern Combisw... und gebe voll seite und dann höhe und dann steuere ich aber quer gegen :D

die Folge ist ich reiß meinen Vogel um die Kurfe und zwar vom Heck her

bei meinem Hausberg/Waldkannte habe ich eine länge von 2-300 meter wo offt was geht und die durchflieg ich um dann am ende je nach dem 15 bis 50 Meter !! höher raus zu kommen

das zu gleich eine Frage welche Steigleistungen bekommt ihr zu stande - und wie breit kann eine Strömung/Blase sein (wobei das zwei unterschiedliche dinge sind ;) )

grüße gerhard
mit freundlichen Grüßen
Gerhard
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »oegeat« (23. Juni 2006, 11:53)


magolves

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28

Samstag, 24. Juni 2006, 10:16

RE: Der Kurvenflug - mein Mystherium ...

Hallo,
Segeln nur mit Querruder führt zu enormen Höhen- und manchmall auch Modellverlust. Ich bin früher gekoppelt geflogen und wollte jetz mal "richtig" fliegen. Ich fliege links Quer, (früher Quer und Seite) und Klappen und rechts Höhe und Seite.
Anfangs habe ich natürlich immer das Seitenruder vergessen. Wenn man dann wieder in den Wind dreht drückt der Wind auf die Flächen. Die Schräglage in der Querruderkurve gibt einen Kraftvektor nach unten. Und wenn dann dort ein Baum steht, und der noch im Lee ist, dann krachts.
Wenn man wie oben beschrieben, mit Seite und Quer einleitet, die Kurve mit Höhe und Seite fliegt und Quer zum Stützen benutzt, kommt man auch ohne Höhenverlust rum. Das Ausleiten ist dann Gefühlssache, ich mache das eigentlich hauptsächlich nur mit Quer. Aber im Gruinde sind ja immer alle Ruder in Bewegung, man merkt es nur nicht immer.
:nuts:

lohmy

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Wohnort: c.a. 50km östlich von München

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29

Samstag, 24. Juni 2006, 11:32

welche richtung einkreisen...

Zitat

Wird mit dem Flieger Links an einem Bart vorbei geflogen wird die rechte Fläche angehoben d.h. ich muss in die Richtung einkreisen auf der mich der Bart gehoben hat ( Rechte Fläche Rechter Kreis).

nein, das hängt immer davon ab, ob man nur den Abwindring streift, oder der Flügel schon im Aufwindfeld selbst ist, und diese Kraft (besser gesagt Drehmoment) größer ist, wie die des Abwindfelds.

Also so habs ich ich in verschiedenen Büchern gelesen, und mein Onkel hat es mir so gesagt (ehemaliger Drachenflieger). Bin auch Thermikfluganfänger.

gugelhopf

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Wohnort: Schwarzenburg, Schweiz

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30

Samstag, 24. Juni 2006, 18:19

Hallo

@hubo

Du hast in den Vorigen antworten ja ne menge (z.t. abweichender) tipps bekommen.

Wenn ich Thermikfliege ist es mein Ziel, das meine Kiste beim Kreisen möglichst wehnig Eigensinken hat. Das effektive Steigen ist ja Aufwindgeschwindigkeit minus Eigensinken. Geringeres Eigensinken -->Grösseres effektives Steigen. Und da will ich ja hin :D .
Mein Tipp:
Geh mal zu ABSOLUT WIND- UND THERMIKFREIER STUNDE (=am frühen Morgen eines Windstillen Tages) auf den Platz, starte deinen Segler per SAL/Winde/Gummi wasauchimmer, dreh Kreise mit verschiedenen Durchmessern (20, 10, 7,5,3,2, 1.5(!) m) und gugg, wie du das anstellen musst dass du bei jedem Kreisdurchmesser
1. So wehing wie möglich sinkst
2. Noch keinen Strömungsabriss bekommst

Die gelernten Bewegungsmuster kannst du dann bei Wind und Thermik umsetzen (da noch nen Zacken schneller fliegen, da du sonst bei ner Bö von hinten vom Himmel fällst ==[] )

Wie du das kreisen dann genau anstellst ist schliesslich und endlich sch**** egal, wir wollen hier keine Schönheitswettbewerbe gewinnen sondern Thermikfliegen :evil: . Für normal gebaute Segelflugmodelle haben sich halt gewisse Kreis-Techniken als sinnvoll erwiesen (siehe die Tipps weiter oben).

Gruss Fabian


PS: Jawohl, bei den 1.5m hat du dich nicht verlesen. Es gibt in Bodennähe immer wieder Bärte (=Thermikschläuche), die nur 2m Durchmesser haben, dafür 5m/s steigen 8) . Und in denen musst du dann regelrecht hochtrudeln....

hubo

RCLine Neu User

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31

Sonntag, 25. Juni 2006, 02:26

*gähn*

ob ich das morgen früh schon versuchen werde, wage ich zu bezweifeln, zzz aber demnächst werde ich das definitiv testen. :ok:

Dann kann ich ja das eine und andere Kurven versuchen und hoffentlich erkenne ich dann, was für meinen KIS am besten ist.

Danke :w
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32

Sonntag, 25. Juni 2006, 10:36

Zitat

Original von schwobaseggl
Faszinierend, was für wilde Vermutungen da kursieren :shake: ... und die Leute können TROTZDEM irgendwie fliegen :ok:
...

-In einer sauber gesteuerten, schiebefreien Kurve muss man bei seglern mit "genug" Streckung stets mit dem Seitenruder in die Kurve halten. Da der FLieger dabei mit einem höheren Lastvielfachen fliegt muss GEZOGEN werden, um flach zu kreisen.

...

-Bei den meisten Seglern (mit genug Streckung) muss mit dem Querruder GEGEN die Kreisrichtung gestützt werden. Mit dem Seitenruder wird durch die Kurve gesteuert, mit dem Querruder entsprechend gestützt, so dass die Kurvenneigung konstant bleibt.

-Je flacher man kreist, desto langsamer kann man kreisen, desto geringer ist der induzierte Widerstand und der Höhenverlust im Gleitflug. Möglichst flaches Kreisen ist deshalb angebracht, aber eben nur so dass man innerhalb des engräumigen Bartes bleibt. Ist der Bart kleiner, so lohnt sich steileres Kreisen, da der Aufwind-Zugewinn die höheren Verluste überwiegt.

-Kombi-Switch-Mixerei ist (imho) blödsinn, da das GLEICHSINNIGE Ausschlagen von Quer und Höhe nur beim ein-und Ausleiten der Kurve vorkommt, die meiste Zeit aber im stationären Kreisflug Seitenruder und Querruder GEGENEINANDER ausschlagen. Dazu brauch ich mir auch gar nicht auf die Finger kucken, das verinnerlicht man sich irgendwann ganz automatisch.


Auf genau diese Erkenntnisse bin ich nach meinen ersten Segelflugstunden auch gekommen, OHNE daß ich mich vorher mit der Theorie befaßt oder mir ein erfahrener Segelflieger Tips gegeben hätte. Einfach nur durch try-and-error...
...lieber Luftraum als Raumluft...

Axel_R

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33

Sonntag, 25. Juni 2006, 15:55

Asoo! Das leuchtet ein - Danke!
Wieder was gelernt. Ich dachte immer, dass die Bewegung aus der Kurvenrichtung daran liegt, dass der äussere Flügel durch den größeren Radius auch eine größere (wind-)geschwindigkeit hat und somit einen höheren Luftwiderstand (wächst der nicht mit der Geschwindigkeit exponentiell? Quadratisch? Auf jeden Fall nicht linear), was zu einem "Ausbrechen" nach aussen führt.

Herzliche Grüße
Axel
Nur Fliegen sind schöner....

migru

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34

Montag, 26. Juni 2006, 08:38

Hallo!

Zum Thema Kurvenflug beschäftigt ich mich zur Zeit die Frage der - für das jeweilige Modell - optimalen Querruderdifferenzierung. Wie ermittelt man diese am besten?
Gruß
Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »migru« (26. Juni 2006, 08:40)


35

Montag, 26. Juni 2006, 09:23

Hi..

@Ted: ob du per Theorie oder per Praxis zu dieser Erkenntnis kommst ist EIGENTLICh egal.. lediglich bei sicherheitsrelevanten Dingen (manntragend...) wär es natürlich hilfreich, wenn man VORHER schon wüsste, was richtig ist.

@Migru:
Eine "optimale" Differenzierung gibt es eigentlich nicht, denn die Differenzierung hat mehrere unterschiedliche Absichten, die eigentlich jeweils unterschiedliche Differenzierung erfordern.

-Eine saubere Rollbewegung, wie sie v.A. für den Kunstflug gewünscht ist: dafür braucht man nur wenig bis gar keine Differenzierung
-Ein möglichst neutrales Schiebeverhalten beim Einleiten der Kurve... das ist die "Standarddifferenzierung", wie man sie beim allrounder macht, mit Ausschlägen von etwa 2:1
-Die "sichere" Differenzierung, die beim Einleiten von Kurven im Langsamflug verhindern soll, dass der Auftrieb am kurvenäußeren Flügel abreisst und der FLieger gegen die beabsichtigte Kurvenrichtung kippt: dafür sollten die querruder am besten GAR NICHT nach unten ausschlagen.

Das Optimum hängt also stark von der Zielsetzung ab.

gruß

andi

migru

RCLine User

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36

Montag, 26. Juni 2006, 11:02

Danke für die Antwort, andi!

Im vorliegenden Fall geht es um einen Thermiksegler mit entsprechender V-Form der Tragflächen. Zur Zeit habe ich ca. 50% Differenzierung eingestellt. Für mich sieht es so aus, als wäre das Giermoment noch zu hoch. Ich werde mal die Differenzierung Schritt für Schritt erhöhen. Mal sehen, was dabei rauskommt.
Gruß
Michael

37

Montag, 26. Juni 2006, 11:16

Hi..

bei Seglern mit ordentlich V-Form habe ich die Erfahrung gemacht dass die heftige Schieberei bei QR-Ausschlägen per Differenzierung nur bedingt in den Griff zu bekommen ist. Seitenruderarbeit ist da eher der passende Weg.. also bereits beim Einleiten der Kurve *kräftig* SR verwenden.

gruß

andi

migru

RCLine User

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Beruf: IT-Fachmann

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38

Montag, 26. Juni 2006, 12:36

OK, dann werde ich mal deine Erfahrungen (kräftig Seitenruder) in meinen nächsten Flügen einbauen...
Gruß
Michael

39

Montag, 26. Juni 2006, 17:42

Kombi-Switch-Mixerei ist (imho) blödsinn , da das GLEICHSINNIGE Ausschlagen von Quer und Höhe nur beim ein-und Ausleiten der Kurve vorkommt, die meiste Zeit aber im stationären Kreisflug Seitenruder und Querruder GEGENEINANDER ausschlagen. Dazu brauch ich mir auch gar nicht auf die Finger kucken, das verinnerlicht man sich irgendwann ganz automatisch.


ich habe KombiS... mal ein geschalten mal abgeschalten ... wenn cih das Querruder bewege und das auch nur minimal ists abgeschalten der Switch .. daher ist deine generelle aussage auch "Blödsinn" :D

Je nach anlage kan man viel machen so das sich das eine mit dem anderen Aufhebt und man dadurch soviel wie wenns ausgeschalten ist unterwegs ist.

Wenn ich weiträumig kreisen will und "zeit" habe dann reicht auch ruckartiges bewegen des Seitenruders also voll rein wieder auslassen usw .... dann lieg ich am flachesten nach dazu wenn ich meinen Kreisel eingeschalten habe :evil:

Grüße gerhard
mit freundlichen Grüßen
Gerhard
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40

Montag, 26. Juni 2006, 18:57

Hi

na ja wir reden vom richtigen Kurbeln, nicht vom flieger-irgendwie-in-ne-falche-kurve-schubsen-und-das-auch-noch-mit-kreisel, oder? Wenn ich dazu noch den Mischer ständig zu- und wegschalte habe ich nicht wirklich irgendwas an "Steuerersparnis ;) " gewonnen.

Und da IST die Mischung, die ein Kombi-Switch bietet, eben in die falsche Reichtung... man muss die Knüppel stärker kreuzen als ohne Kombi-Switch.
Man gewinnt also nix.
Kombi-Switch gehört für mich ins Reich der Sagen-Welt, genauso wie "Querruderflieger sind schwerer zu fliegen" und die "Weglängentheorie" zur Erklärung des Auftriebes und einige ander Dinge.


gruß

andi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »___...._____.« (26. Juni 2006, 18:58)