Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

pstoehr

RCLine User

  • »pstoehr« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Scheßlitz

Beruf: Informatiker

  • Nachricht senden

1

Sonntag, 10. September 2006, 19:03

Einsatz von Uran im Modellflug?

Hi Forum,

ich habe gerade einem Freund beim Auswiegen eines ARF SE300 von Simprop geholfen. Wir haben rund 150g Blei direkt in der Nase versenkt und das obwohl der Flieger exakt nach Plan gebaut wurde. Die einzige Abweicheung ist die Verwendung von 2 HS 81 anstelle der 190BB. Ich dachte mich knutscht der Elch!

Wenn das so weiter geht werde ich bei der Russen-Mafia mal nach Uran fragen. Durch die dutlich höhere Dichte kommt man dann vielleicht mit etwas weniger Masse aus, man kann das URan ja "konzentrierter" in der Nase unterbringen. Außerdem leuchtet der Flieger dann beim Nachtflug schon und man hätte für den E-Motor auch gleich ein kleines Kernkraftwerk an Bord.

Wie schafft ihr denn das so mit dem Schwerpunkt, oder fliegt ihr auch ne Tafel Blei spazieren?

Viele Grüße
Peter
Mein Verein: Modellflieger Club Merkendorf
Ich: Homepage
Mein zweites Ich: PDPS

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pstoehr« (10. September 2006, 19:04)


Roman.C.

RCLine User

Wohnort: Schweiz/Graubünden/Region Landquart/Mastrils oder Buchs SG

Beruf: Anlage- und Apparatebauer/Student IBZ

  • Nachricht senden

2

Sonntag, 10. September 2006, 21:16

RE: Einsatz von Uran im Modellflug?

Wie wäre es mit Wolfram :w
Meine Homepage
-6m B4 mit gefrästen Negativformen
-ASW 22 7.2m
-Videos, On-Board

www.honda-trx700.ch.vu/


Youtube Kanal: www.youtube.com/user/schabi0815

femo

RCLine User

Wohnort: Schweiz / am Zürisee

  • Nachricht senden

3

Sonntag, 10. September 2006, 22:42

RE: Einsatz von Uran im Modellflug?

Zitat

Original von Roman.C.
Wie wäre es mit Wolfram

auch bekannt als tungsten

4

Sonntag, 10. September 2006, 23:08

RE: Einsatz von Uran im Modellflug?

Zitat

Original von pstoehr
Hi Forum,

ich habe gerade einem Freund beim Auswiegen eines ARF SE300 von Simprop geholfen. Wir haben rund 150g Blei direkt in der Nase versenkt und das obwohl der Flieger exakt nach Plan gebaut wurde. Die einzige Abweicheung ist die Verwendung von 2 HS 81 anstelle der 190BB. Ich dachte mich knutscht der Elch!

Wenn das so weiter geht werde ich bei der Russen-Mafia mal nach Uran fragen. Durch die dutlich höhere Dichte kommt man dann vielleicht mit etwas weniger Masse aus, man kann das URan ja "konzentrierter" in der Nase unterbringen. Außerdem leuchtet der Flieger dann beim Nachtflug schon und man hätte für den E-Motor auch gleich ein kleines Kernkraftwerk an Bord.

Wie schafft ihr denn das so mit dem Schwerpunkt, oder fliegt ihr auch ne Tafel Blei spazieren?

Viele Grüße
Peter


Naja, 150g sind 150g, egal ob aus Uran oder aus Bettfedern...... ;)

Kommt ihr mit dem Platz nicht zu rande oder auf was willste raus?
Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. :D

pstoehr

RCLine User

  • »pstoehr« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Scheßlitz

Beruf: Informatiker

  • Nachricht senden

5

Sonntag, 10. September 2006, 23:46

RE: Einsatz von Uran im Modellflug?

Hi Ralph,

wenn ich dichteres Material nehmen kann, dann kommt die Masse auch weiter weg vom Schwerpunkt und ich brauche nicht ganz so viel davon ;)

Aber was mich ganz schön geschockt hat, dass sind die 150g bei einem ARF Modell. Bei angepeilten 900g Startgewicht ist das 1/6 ...

Naja, damit muss man wohl leben
Peter
Mein Verein: Modellflieger Club Merkendorf
Ich: Homepage
Mein zweites Ich: PDPS

Flurnügler

RCLine User

Wohnort: Früher Dortmund, dann Regensburg, jetzt Schwabach bei Nürnberg !

Beruf: Elektronik-Ing

  • Nachricht senden

6

Sonntag, 10. September 2006, 23:47

Warum den gerade Uran ? 8(

Gold ist doch viel billiger ! :evil:
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

7

Montag, 11. September 2006, 12:53

Zitat

Original von Flurnügler
Warum den gerade Uran ? 8(

Gold ist doch viel billiger ! :evil:


V.a. einfacher zu beschaffen. Bekommst i.R. mit ein paar Tagen Lieferzeit bei in jedem Ort in D. :D

Das mit der Masseverteilung ist schon richtig, nur merkst du es wirklich? ;)
Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. :D

rikimountain

RCLine User

Wohnort: eferding , OÖ

Beruf: 3d artist - screendesigner

  • Nachricht senden

8

Montag, 11. September 2006, 13:11

eine fast verrückte idee wäre es.. den rumpf zu verlängern...

Roman.C.

RCLine User

Wohnort: Schweiz/Graubünden/Region Landquart/Mastrils oder Buchs SG

Beruf: Anlage- und Apparatebauer/Student IBZ

  • Nachricht senden

9

Montag, 11. September 2006, 18:06

RE: Einsatz von Uran im Modellflug?

Zitat

Original von femo

Zitat

Original von Roman.C.
Wie wäre es mit Wolfram

auch bekannt als tungsten


Ja auf englisch. Was soll jetzt deine Aussage bringen? Niiixxxxx ==[]
Wolfram hat eine Dichte von um die 20 g/cm3, nur ist es viel zu teuer.

Ist doch egal ob du mit Blei, Federn oder Wasser herumfliegst. Gewicht haste immer gleich viel.
Meine Homepage
-6m B4 mit gefrästen Negativformen
-ASW 22 7.2m
-Videos, On-Board

www.honda-trx700.ch.vu/


Youtube Kanal: www.youtube.com/user/schabi0815

10

Montag, 11. September 2006, 18:10

RE: Einsatz von Uran im Modellflug?

Zitat

Original von Roman.C.

Zitat

Original von femo

Zitat

Original von Roman.C.
Wie wäre es mit Wolfram

auch bekannt als tungsten


Ja auf englisch. Was soll jetzt deine Aussage bringen? Niiixxxxx ==[]
Wolfram hat eine Dichte von um die 20 g/cm3, nur ist es viel zu teuer.

Ist doch egal ob du mit Blei, Federn oder Wasser herumfliegst. Gewicht haste immer gleich viel.



nein man hat nicht immer gleich viel gewicht... man kann durch die höhere dichte das material weiter vorne platzieren, da es weniger volumen hat und so das material weniger im weg ist als zb. beim blei! heißt das bringt je nach volumenersparnis wohl ganz brauchbare einsparungen, die aber wohl in keinem verhältnis zum preis stehen ;)

mfg
Lasse
powered by Spectrum DX7

http://www.lasse-behrens.de

Roman.C.

RCLine User

Wohnort: Schweiz/Graubünden/Region Landquart/Mastrils oder Buchs SG

Beruf: Anlage- und Apparatebauer/Student IBZ

  • Nachricht senden

11

Montag, 11. September 2006, 19:08

RE: Einsatz von Uran im Modellflug?

Schon klar, du sprichst vom Hebelgesetzt. Länge x Gewicht
Meine Homepage
-6m B4 mit gefrästen Negativformen
-ASW 22 7.2m
-Videos, On-Board

www.honda-trx700.ch.vu/


Youtube Kanal: www.youtube.com/user/schabi0815

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

  • Nachricht senden

12

Montag, 11. September 2006, 21:25

Ob Uran, Wolfram Bettfedern oder Gold, alles für arme Leute, Ich nehme Osmium oder Platin :D :D :D
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

pstoehr

RCLine User

  • »pstoehr« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Scheßlitz

Beruf: Informatiker

  • Nachricht senden

13

Montag, 11. September 2006, 23:40

Hi Leute,

mal Spaß bei Seite.
Bei vielen ARF/ARC Modellen muss man sehr viel Blei in die Nase packen. Ein Kumpel von mir hat zum Beispiel knapp 300g Blei in die Nase von seinem Last Down packen müssen.
Wieso kommen die Hersteller nicht langsam auf den Trichter und machen die Rümpfe vorne etwas länger oder die Leitwerke etwas leichter?

Ich sehe schon, ich werde wieder selber bauen müssen ...
Peter
Mein Verein: Modellflieger Club Merkendorf
Ich: Homepage
Mein zweites Ich: PDPS

14

Montag, 11. September 2006, 23:56

Hi Peter,

Zitat

Original von pstoehr
Ein Kumpel von mir hat zum Beispiel knapp 300g Blei in die Nase von seinem Last Down packen müssen.

So etwas wurde IIRC sogar schon in einem FMT-Test erwähnt. Lobhudelei ohne Ende: "was für ein toller Flieger..." aber 200 g Blei in die Nase, und das bei einem Elektrosegler. Mir fehlen die Worte!

Zitat

Original von pstoehr
Wieso kommen die Hersteller nicht langsam auf den Trichter und machen die Rümpfe vorne etwas länger oder die Leitwerke etwas leichter?


Easy Glider (antriebslos) von Multiplex. Genau nach Anleitung gebaut... Schwerpunkt knapp hinter dem vorgesehenen: für den erfahrenen Piloten ideal.
Trotz aller Verachtung, die der "Gestandene Modellflieger" den Schaumwaffeln leider immer noch entgegenbringt: mindestens ein Hersteller hat seine Hausaufgaben gemacht.

Gruß,
Markus

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

  • Nachricht senden

15

Dienstag, 12. September 2006, 17:48

Oder einen Stärkeren (schweren) Antrieb, Akku weiter vor...

Mein Lift off xxs † war mit Motor, Akku , Regler Getriebe und LS Super ausgewogen, kein Blei...
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

stefanmpx

RCLine User

Wohnort: Bisamberg-A

  • Nachricht senden

16

Dienstag, 12. September 2006, 19:39

Zum thema Easy Glider Antriebslos.
Ich hab mir die sogenannte RR-Version (Servos fertig eingebaut, musste nur noch die LTWe aufkleben) gekauft. Und musste stolze 100grBlei + 100gr Akku in die Nasenspitze tun um an den Schwerpunkt zu kommen.
Er is aba trotzdem super geflogen.

Vik

RCLine User

Wohnort: Berlin

Beruf: Designer

  • Nachricht senden

17

Mittwoch, 13. September 2006, 12:08

Aus Wolframcarbid werden Werkzeugsspitzen für den Bergbau gemacht. Das schöne daran sie sind Zylinderförmig mit einer kleinen Spitze. Durchm z.Bsp 25mm Länge 30mm. Damit passen sie ziemlich gut in die Balastrohre vieler Segler.

Alternativ kann man sich Worframcarbid in Pulverform kaufen und das Zeug mit Harz vermischen und es in Form giessen.
[SIZE=1]Viktor[/SIZE]

Immer noch eine Baustelle: www.jynxnest.de

18

Samstag, 23. September 2006, 19:53

frei nach Archimedes ("gebt mir einen langen Hebel..."):

2mm-Carbonstange in die Nasenspitze harzen und 1m vor dem Rumpf 1,5g Blei anbringen. Sollte ganz gut funzen. Ist auch gut für Ziellandungen bei Wettbewerben.

Bertram

@vik: wie sieht es denn mit dem spez. Gewicht von WolframCarbid verglichen mit metallischem Wolfram aus? (14... Blei: 11)
it's not speed that kills but the sudden stop

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bertram Radelow« (23. September 2006, 19:56)


biLLo

RCLine User

Wohnort: Berlin

Beruf: Musik

  • Nachricht senden

19

Sonntag, 24. September 2006, 19:52

..in Afghanistan liegt noch ne Menge Uran rum, wenn du jemanden bei der Bundeswehr kennst, der kann dir vielleicht was mitbringen, hrhrhr....

Fraett

RCLine User

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

20

Dienstag, 26. September 2006, 18:03

Hallo!

Evtl könnte man ja auch mit den Amis über eine Express-Hauszustellung von DU per A-10 verhandeln? Also grade die letzte Meile der Zustellung sollte schön schnell gehen. :dumm:

Der Vorschlag mit der 2mm Carbonstange gefällt mir aber auch gut. Da gabs doch mal ein Video von einem Inter-Ex Flieger, der so aussah!?

Gruß, Jan