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Nordbayern

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201

Montag, 18. Juni 2007, 00:12

RE: Edelweiss Tragflächen - Testaufbau

Zitat

Original von Frankensteiner
Mein Gott Bertram! Worauf habe ich mich hier eingelassen?


Hallo,

auf das gleich wie ich auch... Wir erinnern uns: WIR wollten die Edelweiß haben, Bertram hat sie "nur" gefräst.

Zurück zum Text: Hab das Digicam Kabel wieder gefunden. Leider läuft mir gerade die Zeit davon, bin durch einen Todesfall in der Familie stark eingeschränkt und bin dazu ab Donnerstag noch über eine Woche außer Landes. Sorry, war alles vorher so nicht abzusehen. Aber ich werde sehen, wie weit ich bis Mittwoch abend komme.

Die Teile zeigen die gleiche Qualität, die Klaus schon gezeigt hat, spricht also für sehr gute, konstante Fertigung:



Teile wurden alle raus getrennt, und (soweit moglich) fein verschliffen. Jetzt weiß ich, warum Klaus bei den 330 Teilen für die Fläche so stöhnt. Bei den Rippen mit Stützfüßchen können die Rippen natürlich vorerst nur auf der Oberseite verschliffen werden. Dann Laborwaage kalibriert und Teile auf die Waage.

Der Rippensatz mit Stützfüßchen:



Der Rippensatz ohne:



Wenn ich die Rohdaten vom Klaus zusammenrechne komme ich auf ca. 13,9g im ersten Fall. Materialauswahl und Arbeit vom Bertram ist also erstklassig! Differenz zum zweiten Satz kommt wohl eher durchs Material als durch die Füßchen.

Der Satz mit Stützfüßchen ist für die Balsaholme 5x3 mm gefräst, der ohne für Kiefernholme 5x2 mm. Diese waren recht rauh, sind mittlerweile abgeschliffen.

Kleines Problem noch: Die Balsaholme 5x3 unterscheiden sich sowohl in Härte als auch im Gewicht erheblich ( 1,2 zu 2,5 g je Paar!), die werde ich so nicht verbauen. Keller hab ich gerade eben durchstöbert, da liegt alles, aber nicht dieses Maß. Muß ich also morgen noch besorgen gehen, hoffe mein Händler hat die.

Bei der Gelegenheit habe ich aber noch einen Satz Holme Kiefer 5x3mm in 1500mm Länge gefunden, also brauch ich bei den Flächen schon mal nicht zu schäften.

@Klaus: Hab die Holme mal nachgewogen, selbst die Kiefernhome haben starke Differenzen!

4 Stck. Kiefer 5x3mm à 45cm: 11,5g (je Stück zw. 2,7g und 3,0g)
4 Stck. Kiefer 5x2mm à 45cm: 9,8g (je Stück zw. 2,2g und 2,8g)

Bei den Balsaholmen brauchen wir über mögliche Differenzen ja gar nicht erst drüber zu reden. Nur das der Unterschied in der Festigkeit bei Kiefer nicht so krass ausfällt. Also egal mit was gebaut wird: Unbedingt die Waage zum Händler mitnehmen, wenn Ihr Material einkaufen geht!

Für mich ist jetzt hier stop, bis ich die 5x3mm Balsholme habe.

Gruß Markus

Nordbayern

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202

Montag, 18. Juni 2007, 00:48

CA Kleber

Halt, einen hab ich noch, hatte ich ja versprochen:

Es gibt da einen kleinen Trick bei der Verwendung von Sekundenkleber, den zwar viele kennen, aber eben scheinbar doch nicht alle. Und der heißt Kanüle.
Ist eigentlich recht simpel und billig, aber sehr effektiv:



1.) Kanüle mit kleiner Feile oben stumpf schleifen, wenn danach oben leicht zugesetzt, mit Stecknadel wieder "aufstochern".
2.) CA Flasche noch zulassen, oberes Ende mit Schleifpapier etwas anschleifen, damit Klebestelle zur Kanüle besser hält.
3.) Schleifpapier zusammenrollen und farbigen Kanüleansatz innen etwas anschleifen.
4.) Beides gut reinigen, am besten mit Spiritus
5.) Jetzt erst Spitze von der CA abschneiden, auf ein Stück Plastik o.ä. CA drauf, Spitze der Flasche einschmieren, aber oben ca. 1-2mm Luft lassen. Kanüle drauf und fetdrücken. In die Kante zwischen Flasche und Kanüle noch ein bißchen CA, den das Material der Flasche läßt sich eigentlich recht schwer kleben. Wenn trocken -> Fertig. Die Schutzkappe natürlich aufheben und auch draufmachen, auch wenn's nicht mehr "spitz ist".

Vorteil: Die üblichen "Sekundenkleber-Seen", die egentlich immer entstehen, vor allem bei dünnflüssigem CA, sind Geschichte. Es lässt sich sehr viel einfacher und genauer dosieren, der CA schießt nicht mehr überall hin, vor allem nicht an die Stellen, an denen man später mühevoll schleifen muß. Und so ganz nebenbei: Der Verbrauch geht auf ca. 1/3 zurück! Wenn nicht noch weniger...!

Irgendwann ist natürlich die Kanüle dicht, dann einfach kurz Feuerzeug drunter halten (Vorsicht, "pufft" und "zischt" kurz, stinkt natürlich auch und ist bestimmt saugesund), dann ist sie wieder frei. Zur Not auch mit 0,3er Stahldraht durchstechen, brauchts aber eigentlich nie. Zur Not kann man die Kanüle auch wieder runter rupfen, das Flaschenmaterial läßt sich, wie gesagt, eher schlecht kleben. Aber im Gegensatz zu einer "normalen" Flasche, die auch irgendwann mal dicht ist, kann man hier eben noch was machen.

Welche Kanülen? Die Dinger haben unten einen farbigen Körper. Meine Erfahrung: Die blauen (0,6mm) für dünnflüssigen Sekundenkleber, die gelben (0,9mm) für mittleren. Dickflüssiger ist eh so pampig, da brauchts das weniger.

Woher nehmen? Aus der Apotheke (nein, ich wurde nie gefragt, ob ich ein Junkie bin), oder beim nächsten Arztbesuch fragen, ob man nicht je 2 Stück haben kann. Die Dinger sind Pfennig Artikel. Mich hat z.B. unser Tierarzt mit versorgt.

Einfach mal ausprobieren, funktioniert echt prima. Ist aber bestimmt schon an 1000 anderen Stellen hier beschrieben? Nur bitte die Knüle wirklich oben stumpf schleifen, beim hantieren hat das was...

Gruß Markus

Nordbayern

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203

Dienstag, 19. Juni 2007, 00:32

Stützfüßchen...

Hallo,

mein Händler hatte die 5x3mm Balsaholme leider nicht, bekomme ich aber morgen abend von einem Bekannten. Hoffentlich krieg ich das bis Mittwoch Abend hin...

Habe aber nach dem Verputzen der Rippen angefangen, provisorisch aufzubauen (zusammenzustecken), und nun ist mir klar, warum Klaus solche Probleme mit den Stützfüßen hatte. Die Dinger sind konstant groß, damit ergibt sich von innen nach außen, durch die geringer werdende Profiltiefe, auch eine geringer werdende absolute Profildicke. Und damit ein geringer werdender Abstand vom unteren Holm zum Baubrett. Im Vergleich innerste zu äußerste Balsarippe gut zu sehen:



Bei der innersten Rippe muß das < 3mm, bei der äußersten etwas > 5mm unterlegt werden.

War im Bastelkeller und hab mehrmals versucht, eine Leiste zu schleifen, mit der man das sauber hinbekommt. Ist der Abstand nur wenige Zehntel mm zu groß, setzen die Stützfüßchen nicht auf dem Baubrett auf, als Folge "kippeln" die Rippen, eine unregelmäßige Art von Schränkung wäre die Folge. Ist die Leiste nur etwas zu dick, übernehmen die Füße alle Kraft, die auf die Rippen beim Zusammenbau einwirkt, mit der Gefahr, daß sie brechen. Und man läuft Gefahr, daß der Holm leicht "wellig" eingebaut werden, und das überträgt sich leider auch auf das Leitwerk. Die Welligkeit ist später wohl eher ein optischer Makel...??

Lange Rede, kurzer Sinn: Hab's aufgegeben. Das ist, zumindest in vertretbarer Zeit, leider nicht wirklich genau hinzubekommen. Echt frustrierend! Hab versucht, das zusammen gesteckte Resultat zu fotografieren, erkennt man leider nicht gescheit auf dem Bild.

Möglichkeiten:
1.) Bertram fräßt noch eine Leiste zum unterlegen unter den Leitwerksholm anhand seiner wohl recht genauen CNC Fräsdatei, die genau die entsprechenden Abmessungen hat. Dann müssen aber immer noch Nasen- und Endleiste entsprechend unterlegt werden? Alternativ wie früher mit Stecknadeln an die Rippen heften, dürfte hinreichend genau werden.
2.) Oder die Stützfüße werden so angelegt, daß der Holm (und damit auch die Nasen- und Endleiste) einen konstanten Abstand zum Baubrett haben. Am besten ein Standardmaß, damit's ohne Hilfsleisten schleifen schnell zur Sache gehen kann.

Eines werde ich morgen evtl. noch ausprobieren: Alle Rippen so an ein Lineal anlegen, wie auf dem Bild. Und dann versuchen, den Abstand mit diversen Abfallstückchen so auszufüllen, daß der Abstand sauber ausgefüllt wird. Ist natürlich ein Puzzlespiel und vom Zeitaufwand nicht der Brüller.

Möglichkeit 2. würde mir am besten gefallen, hab aber den Bertram noch nicht erreichen können. Damit wäre das Ganze auch für die "nicht Profibauer" recht problemlos möglich. Ansonsten bliebe nur noch die Möglichkeit, die Klaus bei seiner zweiten Leitwerkshälfte gewählt hat: Füße wegschneiden und drüber schleifen. Geht recht schnell, dann mit 5x1,5mm Hilfsleiste aufbauen, wie ursprünglich im Plan/Baubeschreibung vorgesehen und in den Bildern von Klaus' zweiter Leitwerkshälfte zu sehen.

@Klaus: Ist das wirklich ein ganzer mm den die Rippen bei Dir zu lang sind? Bei mir sind sie auch etwas zu lang, messen ist aber schwiieerig... Würde sagen ca. 0,7mm, wäre aber nix neues. Ist (und war) bei Baukästen irgendwie immer so, früher waren die Pläne allein durch die Drucktechnik nicht so genau. Am Hauptholm orientieren, dann passt das. Der Fehler in Bezug auf Flächentiefe/-inhalt dürfte sich im Promillebereich bewegen.

So nebenbei: Was macht die "Rippenaustrenn-Orgie"? Hast schon die Faxen? ;)

Gruß Markus



Edit:

Hab gerade mit Bertram telefoniert. Die Stützfüße werden durch eine Funktion der CAD Software eingefügt, Möglichkeit 2.) fällt also flach, das geht so nicht. Aber er kann einen Keil nach 1.) fräßen, etwas länger, damit man den nachschieben kann, bis das sauber passt.Hört sich gut an, wird halt noch ein bissel dauern. Aber dafür gibt's ja den Testaufbau, um so was zu optimieren, da haben am Ende alle was davon.
Hab mit ihm vereinbart, das Leitwerk ohne Stützfüße doch zuerst zu bauen, er schickt mir noch die Lage der Hilfsleiste, hab ja noch keinen Originalplan. Bin ab 30.06. wieder im Lande, bis dahin müssten die Teile dann auch alle hier sein. Puzzelspiel entfällt also, Bau mit Hilfsleiste kommt zuerst.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nordbayern« (19. Juni 2007, 01:11)


204

Dienstag, 19. Juni 2007, 12:06

RE: Stützfüßchen...

Hallo Markus,

vielen Dank Markus, das ist eine klasse Arbeit!

Zitat

Original von Nordbayern
Habe aber nach dem Verputzen der Rippen angefangen, provisorisch aufzubauen (zusammenzustecken), und nun ist mir klar, warum Klaus solche Probleme mit den Stützfüßen hatte. Die Dinger sind konstant groß, damit ergibt sich von innen nach außen, durch die geringer werdende Profiltiefe, auch eine geringer werdende absolute Profildicke. Und damit ein geringer werdender Abstand vom unteren Holm zum Baubrett. Im Vergleich innerste zu äußerste Balsarippe gut zu sehen:
...
Bei der innersten Rippe muß das < 3mm, bei der äußersten etwas > 5mm unterlegt werden.
...
Lange Rede, kurzer Sinn: Hab's aufgegeben. Das ist, zumindest in vertretbarer Zeit, leider nicht wirklich genau hinzubekommen. Echt frustrierend!


Ich hatte bereits am 06.06. auf dieses Problem hingewiesen:

Auf eine Erschwernis bei der Bauweise mit Stützfüsschen und unter dem unteren Holm angeordneter Auflageleiste möchte ich noch hinweisen. Die Auflageleiste ist nicht durchgehend gleich dick sondern muss auf die passende Höhe exakt abgeschliffen werden. Aufgrund der 3-Punkt-Lagerung (2 Stützfüsschen mit dazwischen liegender Auflageleiste) muss hier sehr sauber (aufs Zehntel!) gearbeitet werden. Ansonsten liegt der untere Holm nicht in der richtigen Höhenlage.

Zitat

Original von Nordbayern
@Klaus: Ist das wirklich ein ganzer mm den die Rippen bei Dir zu lang sind? Bei mir sind sie auch etwas zu lang, messen ist aber schwiieerig... Würde sagen ca. 0,7mm, wäre aber nix neues. Ist (und war) bei Baukästen irgendwie immer so...


Es war ein "gefühlter" Millimeter. Der kann real auch etwas kleiner gewesen sein. Also mich hat die Ungenauigkeit gestört.

Zitat

Original von Nordbayern
So nebenbei: Was macht die "Rippenaustrenn-Orgie"? Hast schon die Faxen? ;)


Gestern habe ich den ganzen Tag Frästeile ausgetrennt und vor allem verputzt. Die Stege müssen halt alle verschliffen werden. Damit bin ich aber "Gott sei Dank" jetzt fertig.

Ciao
Klaus

Nordbayern

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205

Mittwoch, 20. Juni 2007, 02:59

Leitwerk ohne Stützfüßchen...

Hallo,

den Ersatz Balsaholm hab ich mittlerweile, auch wenn das (mit den Stützfüßchen) nach hinten verschoben wurde. Damit geht's ab ca. 02.07. weiter, wenn ich wieder da bin. Hier gemäß Absprache mit Bertram die Version "ohne", auch wenn's vermutlich langweilig wird, Klaus hat das ja alles schon mal dokumentiert.

Unterschied: Hier mit Holm Kiefer 5x2mm und nicht mit CA sondern Weißleim (genauer: Ponal Express) gebaut.

Erst mal die "Wurzelrippe" aus 4 Teilen à 5mm zusammen geleimt:



Das ganze danach verschliffen (sorry, hab vergessen das in diesem Zustand zu fotografieren, hol ich bei der Leitwerksversion mit Stützfüßchen nach, aber ich denke, man kann alles erkennen), danach die bereits vorgebohrten (-frästen) Löcher mit derMini Proxxon im Ständer auf 2mm aufgebohrt.

Da ja die Diskussion aufkam, die Rippen sind etwas zu lang, und ich der Meinung bin, Hauptholm als Bezugspunkt ist OK, wenn der Rest wirklich passt, hab ich das mal per zusammen stecken versucht, zu überprüfen. Die Teile halten, dank Bertrams sehr genauer Fräsung, im gesteckten Zustand von alleine.

Wer sich fragt, was die Teile über'm Holm mit den Nadeln darstellen sollen: Mir wurde vor ca. 25 Jahren von unseren "alten Herren" beigebracht, einen Holm sticht man aus Festigkeitsgründen NIEMALS an, hab ich so bis heute beibehalten.

Alles auf's Baubrett, Holm fixiert (=Bezug), Rippen drauf und kontrolliert, ob die Rippen auch alle zur Endleiste den gleichen Abstand haben, sonst wird das später beim bauen ätzend...



Ich denke, es ist zu erkennen, die Rippen liegen alle genau am Lineal an, das passt also 100%!

Genau das gleiche nochmal für die Nasenleiste:



Hier das gleiche Bild: ca. 0,3 bis 0,4mm vor der Linie, aber alle Rippen stoßen genau und sauber an, wichtig für die spätere Verklebung, das hält also später und da wird auch nix wellig an der Nasenleiste, absolut saubere Passung!! Sorry, ist etwas schwer zu erkennen durch die grün gedruckte Nasenleiste auf dem Plan, aber als ich das auf dem Bild gesehen hatte, war bereits der nächste Schritt durch, nämlich alles richtig aufheften und auf den unteren 5x2mm Kieferholm mit Ponal aufleimen:



Muß jetzt gestehen: Hab den Ponal Express mit ca. 10% warmen Wasser verdünnt. Das wird eeeetwas leichter, dringt vor allem aber tiefer ins Holz ein. Aber vorsicht, der läuft dann natürlich auch schneller davon! Gut durchrühren natürlich nicht vergessen!

Danach den oberen Holm einleimen:



Das war's für heute. Meine "bessere Hälfte" wird evtl. versuchen, die jeweils zweite Leitwerkshälfte zu bauen, dann haben wir noch eine zusätzliche Meinung, welche Version einfacher zu erstellen ist. Und wenn sie das schafft, dann solltet Ihr das auch alle hinkriegen! Mal sehen, so halb zugesagt hat sie bereits...

Gruß Markus

206

Mittwoch, 20. Juni 2007, 11:27

RE: Leitwerk ohne Stützfüßchen...

Hallo Markus,

Zitat

Original von Nordbayern
Da ja die Diskussion aufkam, die Rippen sind etwas zu lang, und ich der Meinung bin, Hauptholm als Bezugspunkt ist OK, wenn der Rest wirklich passt, hab ich das mal per zusammen stecken versucht, zu überprüfen. Die Teile halten, dank Bertrams sehr genauer Fräsung, im gesteckten Zustand von alleine.
...
Alles auf's Baubrett, Holm fixiert (=Bezug), Rippen drauf und kontrolliert, ob die Rippen auch alle zur Endleiste den gleichen Abstand haben, sonst wird das später beim bauen ätzend...
...
Ich denke, es ist zu erkennen, die Rippen liegen alle genau am Lineal an, das passt also 100%!
...
Hier das gleiche Bild: ca. 0,3 bis 0,4mm vor der Linie, aber alle Rippen stoßen genau und sauber an, wichtig für die spätere Verklebung, das hält also später und da wird auch nix wellig an der Nasenleiste, absolut saubere Passung!!


Nach Deinen Erfahrungen bin ich jetzt auch der Meinung, daß man die Rippen möglichst unangetastet lassen, d.h. nicht die Längen vor und hinter dem Holm an die Zeichnung anpassen sollte. Es gibt hier eine softwaremässige Inkompabilität zwischen dem Fräs- und dem Zeichenprogramm, die verhindert, daß die Längen der gezeichneten und der gefrästen Rippen 100%ig übereinstimmen. Die Fräsqualität ist jedoch gut und völlig in Ordnung, durch Anpassungarbeiten wird die Qualität dagegen verschlechtert. Das gleiche gilt für die Holmbreite. Holme, die exakt 4.95 - 5,0mm breit sind passen hervorragend, Holme mit 5,1mm Breite dagegen nicht mehr. Ein solcher Holm in die Holmausfräsung der Rippe gedrückt drückt die Balsaflanken herunter. Also, in einem solchen Falle bitte nicht die Holmaussparungen der Rippen verbreitern sondernden Holm etwas abschleifen bis er 4,97 oder 5,00 mm Breite erreicht. Das ist sogar noch einfacher als die Anpassung der Rippenaussparungen und erhöht letztlich die Präzision und Stabilität der Gesamtkonstruktion.

Eine Breite von 5,1mm ist bei einer Kiefernleiste von 5x3mm Nennabmessung durchaus nicht unüblich. Meiner letzten Lieferung lagen 2 solche Leisten bei. Es empfielt sich, diese Breite zu kontrollieren und ggf. zu korrigieren, bevor der Holm in die Rippen gedrückt wird.

Also: oberstes Gebot, wenn es auf hohe Baupräzision ankommt: Rippen so verwenden, wie sie geliefert werden und nicht nachbearbeiten! Das gilt auch für die Rippen der Tragfläche.

Ciao
Klaus

Nordbayern

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207

Mittwoch, 20. Juni 2007, 14:50

RE: Leitwerk ohne Stützfüßchen...

Hallo Klaus,

und natürlich alle anderen, die später mitbauen: Ich hatte (irgendwo bei den Bildern mit der Waage) geschrieben, die sind recht rauh, daher leicht abgeschliffen. Kommt natürlich nicht so recht rüber, ich hatte die 5x2 Kiefern Holme gemeint. Stimmt, da sind 1-2 Zehntel Differenz schnell mal drin. Wenn sie etwas zu dick sind, mit einer möglichst langen Schleiflatte drüber, geht sehr schnell. Ich mach das i.d.R. bei der Holmoberseite sowieso immer, wenn die Bespannung direkt auf dem Holm liegt.

Und bei 106 Rippen je zwei Ausparungen nacharbeiten, grenzt eh an Masochismus! Ich wär da jedenfalls zu faul für...

Allerdings sollen die Stirnseiten der Rippen laut Anleitung überschliffen werden, damit die Nasen- bzw. Endleisten, bedingt durch die Trapezform der Leitwerke, plan auf den Rippen anliegen. Muß mir das heute abend mal anschauen, ob das auch ohne geht.

Gruß Markus

208

Mittwoch, 20. Juni 2007, 15:48

RE: Leitwerk ohne Stützfüßchen...

Hallo Markus,

Zitat

Original von Nordbayern
Allerdings sollen die Stirnseiten der Rippen laut Anleitung überschliffen werden, damit die Nasen- bzw. Endleisten, bedingt durch die Trapezform der Leitwerke, plan auf den Rippen anliegen. Muß mir das heute abend mal anschauen, ob das auch ohne geht.


Ich berechne das mal in Bezug auf die Tragfläche ohne Berücksichtigung der Halbrippen.

Rippenabstand 50mm
Rippenbreite 2mm, d.h. 1/25 des Rippenabstandes.

Längenunterschied von Rippe zu Rippe vor dem Holm ~ 1,5mm, hinter dem Holm ~ 1,5mm.
Lediglich im Aussenflügel ist der Längenunterschied wegen der stärkeren Verjüngung hinter dem Holm ~6,0mm

Wenn Du die Fräskanten nicht schleifst, liegt der Längenunterschied im Bereich der 2mm breiten Rippe bei 1,5mm/25 = 0,06 mm bzw 6 hundertstel Millimeter. Im Aussenflügel an der Endleiste bei 6,0/25 = 0,24 mm. Ein ganz leichtes Anschleifen ist meines Erachtens nur im letzteren Fall erforderlich. Insbesondere, wenn man so spaltfüllenden Leim verwendet wie Du. ;)

Ciao
Klaus

Nordbayern

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209

Mittwoch, 20. Juni 2007, 16:08

Rippen anschleifen...

Hi Klaus,

überzeugt. Ich schau's mir an und lass es dann. :)

Gruß Markus

Nordbayern

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210

Donnerstag, 21. Juni 2007, 01:42

RE: Rippen anschleifen...

Klaus,

Du hattest Recht, das macht sich nicht bemerkbar, wenn man die Rippen, entgegen der Anleitung, nicht anschleift. Bin auch der Meinung, alle die die Edelweiß nachbauen, sollten das lassen, selbst wenn sie nicht mit Ponal sondern mit CA bauen. Nasenleiste ist dran, zu mehr hat heute leider die Zeit gefehlt.



Mußte dazu das Baubrett senkrecht stellen! Eins weiß ich, so schnell verwende ich wohl keinen verdünnten Weißleim mehr. Auch wenn mir das Ergenbis recht gut gefällt.

Bis jetzt kann man die Teile von Bertram jedenfalls ruhigen Gewissens jedem empfehlen, der schon mal einen Kleinen Uhu zusammen gebracht hat. Bin mal gespannt, wie das mit den Stützfüßchen wird, dazu mehr in eineinhalb Wochen.

Klaus, Du hältst die Meute bis dahin bei der Stange? z.B. ein Bild vom Rippenhaufen, damit jeder weiß, was auf ihn zukommt... ;)

Gruß Markus

Marseille

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211

Donnerstag, 21. Juni 2007, 09:05

Markus, sag mal: diesen Hilfsholm, mit dem du an der Endleiste unterlegst: hast du den so pi mal Daumen ausgerichtet oder wie kann man die exakte Lage ermitteln ?

Gruß, Peter
Alle sagten, es geht nicht. Bis einer kam, der das nicht wusste - und es tat.

212

Donnerstag, 21. Juni 2007, 10:15

Halo Peter,

Zitat

Original von Marseille
Markus, sag mal: diesen Hilfsholm, mit dem du an der Endleiste unterlegst: hast du den so pi mal Daumen ausgerichtet oder wie kann man die exakte Lage ermitteln ?


da Markus zur Zeit außer Landes ist, will ich mal antworten. Die exakte Lage ist im Bauplan eingezeichnet. Würde man sie pi mal Daumen ausrichten, entstünde eine Verwindung im Leitwerk. Die definierte Lage stellt die waagerechte Ausrichtung des Leitwerkes sicher. Die 1.5mm dicke Leiste liegt mit ihrer Vorderkante (Rippenauflage) im Bereich der größten Flächentiefe bei 27 mm von der Hinterkante der Endleiste und im äußeren Bereich bei 9,5 mm von der Hinterkante der Endleiste.

Ich denke, daß ursprünglich die Lage zeichnerisch ermittelt wurde.

Ciao
Klaus

Marseille

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213

Donnerstag, 21. Juni 2007, 11:39

Zitat

Die exakte Lage ist im Bauplan eingezeichnet.


Das hatte ich nicht bemerkt - nun ist es klar. Danke für die Auskunft !

MfG Peter
Alle sagten, es geht nicht. Bis einer kam, der das nicht wusste - und es tat.

214

Sonntag, 24. Juni 2007, 18:25

RE: Rippen anschleifen...

Hallo,

Zitat

Original von Nordbayern
Klaus, Du hältst die Meute bis dahin bei der Stange? z.B. ein Bild vom Rippenhaufen, damit jeder weiß, was auf ihn zukommt... ;)


du meinst, ein Bild von den

8 Sperrholzrippen
54 Balsanormalrippen
40 Balsahalbrippen
4 Balsarandbögen (á 5mm Stärke)
96 Balsaverkastungen
58 Sperrholzverkastungen
und den
62 Balsadreiecksverstärkungen

also den insgesamt 322 Frästeilen?

aber gerne doch...

fangen wir mit den Verkastungen und Dreiecksverstärkungen an



Hier seht Ihr die Balsadreiecksverstärkungen und Balsaverkastungen. Die Dreiecksverstärkungen liegen für 5 verschiedene Winkel bei davon aber 3 in geringer Stückzahl. Die sind leicht zu ordnen. Balsaverkastungen liegen für 3 verschiedene Rippenabstände bei. Auch hier ist die Trennung noch einfach. Doch dann...

Die Höhe der Verkastungen ist für jedes Rippenpaar unterschiedlich. Man bedenke, wir haben es hier mit einer sich über die gesamte Länge verjüngende Tragfläche zu tun. Also, die Höhe der Verkastungen verändert sich von Rippe zu Rippe um einige hunderstel Millimeter.

Man kommt damit klar. Man muss die Verkastungen halt der Höhe nach ordnen. Das dauert vielleicht eine halbe Stunde und dann ist das Problem gegessen.



Das oben Gesagte gilt natürlich auch für die Sperrholzverkastungen.



So die Rippen habe ich schon mal sortiert. Ich bin sicher, mit der Vielzahl der Bauelemente keine Probleme zu bekommen. Lust und Laune fürs Bauen muss allerdings vorhanden sein.

Als nächstes möchte ich weitere Vorbereitungen wie das Schäften der vier Kiefernholme und der beiden Balsanasenleisten, das Herstellen der Hilfsleiste für die Verschränkung der Außenflügels und der Schablone für die Winkelstellung der Anschlussrippe beschreiben. Dannach geht es dann mit Bauen richtig los. Da die Nasenleisten, die Rippen und die Endleisten (außer beim Aussenflügel) voll auf dem Baubrett aufliegen ist der Bau wohl nicht schwierig. Er ist halt etwas zeitaufwendiger wegen der vielen Teile.

Ciao
Klaus

215

Freitag, 29. Juni 2007, 09:04

Hallo zusammen,

hat einer von Euch noch eine Bauanleitung vom Edelweiß rumliegen, die er einscannen könnte?

(Und vielleicht auch eine vom Graupner Mosquito?)

Gruß,
Bernd

216

Samstag, 30. Juni 2007, 20:16

Vorbereitung Testaufbau Tragfläche

Hallo,

morgen soll es endlich losgehen mit dem Testaufbau der Edelweiss-Tragfläche. Damit der Bau flott vorangeht, habe ich einige Vorbereitungen getroffen:

1. Schäften der vier Kiefernholme und der beiden Balsanasenleisten.
2. Schleifen zweier Balsaleisten (5x5mm) auf 0-5mm Höhe zur Unterlage /Schränkung im Bereich des Außenflügels.
3. Herstellen von Schablonen für den Verschliff der Nasenleiste und die Schrägstellung der Wurzelrippe.
4. Ablängen der Messingrohre und Stahldräte zur Herstellung der Flächenverbindung.

Zu 1. Schäften:


Eine tragfähige Schäftung sollte sich über eine Länge ziehen, die dem 9-fachen der Holmbreite entspricht. Unser Kiefernholm hat die Abmessungen 5x3mm, die notwendige Schäftungslänge wäre somit 45 mm. In Anlehnung an die bekannten Gehrungsladen habe ich mir eine Art "Schäftungslade" gebaut, um ohne große Anpassungsarbeiten zu einem sauberen Ergebnis zu kommen. In der Tat mußte ich die Holme nur einmal sägen und ohne weitere Anpassarbeiten konnte ich die beiden Holmteile sofort exakt verkleben. Die Lade habe ich mir aus 4 Kieferleisten 5x3 und einen 16,5cm langen Abschnitt eines defekten Zollstocks gebaut. Zum Sägen benutzte ich eine Feinsäge mit einem extrem dünnen Blatt und feinster Verzahnung. Die Blatthöhe dieser Säge beträgt lediglich 10mm. Sie ist für Arbeiten mit sehr dünnen Balsa- und Kiefernleisten hervorragend geeignet. Die Nasenleisten wurden konventionell geschäftet.










Zu 2. Schleifen der beiden Balsa-Hilfsleisten


Im Bereich des Aussenflügels soll beim Bespannen und während der Trocknung des Spannlackes eine Leiste untergelegt werden, die über eine Länge von 49 cm ihre Höhe gleichmässig von 0-5mm verändert. Mit einer Nadelfeile habe ich alle 10 cm eine Vertiefung geschliffen, die in Stufen von 1mm die an der Stelle gewünschte Höhe vorgibt. Geschliffen habe ich die zwei Leisten mit einem langen Schleifbrett und zwar beide zusammen und nebeneinanderliegend, da sich so exakter schleifen läßt. Am Anfang muß die Leistenhöhe nicht größer als 0,25mm sein, dies läßt sich noch gut realisieren. Geschliffen wird bis die Vertiefungen verschwinden. Zum Schluß vorsichtig schleifen. Die Leistenhöhe wird zum Schluss nochmals kontrolliert und fein getunt.


Zu 3. Schablonen


Die obigen Schablonen sind notwendig zum Aufbau der Tragfläche. Vor Gebrauch werden sie nochmals fein geschliffen. :tongue:

Zu 4. Flächenverbindung





Die Flächenverbindung erfolgt über einen 5mm und einen 2mm starken Stahldraht, die in passende Messingröhrchen geschoben werden. Da hier ein Schwachpunkt der originalen Konstruktion gesehen wird, wurden einige Änderungen vorgenommen. Der 5mm Stahldraht wurde stark bis in den Bereich der Holme zurückversetzt. Ein zusätzlicher kurzer Hilfsholm verstärkt die Konstruktion in diesem Bereich weiter. Die Länge der Flächenverbinder wurde bei beiden Stahldrähten um ca. 20mm vergrößert. Halbrippen im beplankten Innenbereich der Tragfläche wurden als Vollrippen ausgeführt. Dies ist jedoch wie auch die anderen Änderungen an der Tragfläche nicht sichtbar, sodaß man die Änderung gegenüber der Originalfläche nicht bemerkt.

Als Punkt 5. der Vorbereitung werde ich heute abend die Verkastungen nach Höhe und Breite ordnen, ich erspare mir, dies zu dokumentieren.


Vorraussichtlich übermorgen gehts weiter.

Ciao
Klaus

EDIT: Die Gewichtsbilanz wollen wir nicht vergessen.

Gewichtsbilanz Tragfläche
=========================

Alle Sperrholzrippen (1,0mm) 17,30g
Alle Balsarippen (2,0mm) 29,96g
Alle Sperrholzverkastungen (1,0mm) 10,95g
Alle Balsaverkastungen (1,5mm) 9,55g
Alle Balsadreiecksverstärkungen 1,80g
4 Kiefernholme (5x3mm,1,23m lamg) 44,85g
2 Balsanasenleisten (10x12mm, 1,23m lang) 27,12g
2 Balsaendleisten (5x25mm, 1,23m lang) 31,16g
11,76 dm² Balsabeplankungen (1,5mm) 20,70g

2 Messingröhrchen (6,0x5,1x115mm) 15,20g
2 Messingröhrchen (3,0x2,1x90mm) 5,38g
1 Stahldraht (5,0x216mm) 33,72g
1 Stahldraht (2,0x168mm) 4,11g

Summe aller Einzelteile: 251,80g

Ich denke, das geht noch in Ordnung.
Wer Änderungs- oder Verbesserungsvorschläge hat, bitte melden! :w

PS: @ Bernd: ohne Emailadresse wird das schwierig.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Frankensteiner« (1. Juli 2007, 11:30)


Nordbayern

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217

Sonntag, 1. Juli 2007, 01:12

Hallo zusammen,

back again...

@Klaus: Genauso meinte ich das mit "die Leute bei der Stange halten"; echt prima, von den Bildern der Einzelteile bis hin zu den nächsten Bauschritten!

Hab leider noch nicht den "Keil" für den Aufbau mit Stützfüßchen von Bertram erhalten, bin ja aber auch erst heute spät Nachts wieder in D angekommen.

Aber schön zu sehen, es geht weiter!! :) Bin ab jetzt natürlich wieder dabei!

Aber ob ich Klaus noch "einholen" kann, wage ich jetzt mal zu bezweifeln....


Gruß Markus

218

Sonntag, 1. Juli 2007, 11:08

Tools

Moin Klaus,

sehr schöne Hilsmittel hast Du Dir da gebastelt! :ok: Es sieht schon wieder nach hervorragender Arbeit aus :w

By the way: Mit welcher Kamera machst Du diese ultrascharfen und aufschlussreichen Fotos?
Mit 42195 Grüßen
CHRISTOPH [2:51:30] :D

Mein Verein! :D

219

Sonntag, 1. Juli 2007, 12:01

Hallo Markus,

Zitat

Original von Nordbayern
Hab leider noch nicht den "Keil" für den Aufbau mit Stützfüßchen von Bertram erhalten,
...


Siehst Du, die Stützfüsschen machen so ihre Schwierigkeiten. :-)(-:
Aber was solls, Du bist ja Modellbauer.

Zitat

Original von Nordbayern
Aber ob ich Klaus noch "einholen" kann, wage ich jetzt mal zu bezweifeln....


Das ist ja auch nicht nötig. Sprich mal mit Bertram, wenn Du auch die Fläche noch als Testbau bauen willst. Es wäre m.E. sehr interessant, die Veränderungen zu dokumentieren, die notwendig sind, um z.B. eine Version mit Querrudern und/oder Störklappen zu bauen. Ich habe mich entschlossen, die Fläche dem Original entsprechend ohne Querruder und Störklappen zu bauen. Nach meiner Erfahrung sind Modelle mit V-Leitwerk auch ohne Querruder ausreichend wendig, sodaß dies entbehrlich wäre. Andere sehen dies aber anders.

Ciao
Klaus

220

Sonntag, 1. Juli 2007, 12:17

RE: Tools

Hallo Christoph,

Zitat

Original von heavyonwire
sehr schöne Hilsmittel hast Du Dir da gebastelt! :ok: Es sieht schon wieder nach hervorragender Arbeit aus :w


Danke für die Blumen.:shy:
Bei der Lade hab ich beim meinem Prototyp aber einen Fehler gemacht. Die Schäftungslänge beträgt nur ~40mm anstatt wie vorgesehen 45mm. Ich lass das aber mal so, da die Verklebung sehr gut geworden ist und die Schäftung ziemlich weit im Aussenflügel sitzt, wo ich eine geringere Holmbelastung erwarte. Ich bau aber noch eine neue Lade, bei der dieser Fehler nicht mehr aufteten kann.

Zitat

Original von heavyonwire
By the way: Mit welcher Kamera machst Du diese ultrascharfen und aufschlussreichen Fotos?


It´s a Sony. Eine kleine Kompakte mit der Bezeichnung Cybershot DSC W7 (7,2MP). Für manche "Spezialisten" ist Sony im Fotobereich ein rotes Tuch, aber ich bin zufrieden. Unabhängig davon kannst Du erwarten, mit praktisch allen Markenkameras Fotos in dieser Qualität oder sogar noch besser machen zu können.

Ciao
Klaus