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1

Sonntag, 14. Oktober 2007, 17:43

Abziehschnauze nachbauen bzw. abformen, aber wie??

Hallo!

Habe im Bereich Allgemein bereits eine Anfrage gestartet, jedoch ohne Erfolg. Deshalb versuche ich es hier nochmals....

Hat von Euch schonmal jemand eine Abziehschnauze für ein Modell nachgebaut? Bekomme demnächst ein Voll GFK Modell mit Abziehschauze, und die ist leider mehr als kaputt. Sind höchstwahrscheinlich nur noch kleine Stückchen.... :-(

Hab mir schon überlegt ein Kondom drüber zu spannen und dann da irgendwie was drum zu laminieren... Was habt ihr für Ideen?

Gruß Dani

2

Sonntag, 14. Oktober 2007, 19:37

RE: Abziehschnauze nachbauen bzw. abformen, aber wie??

Zitat

Original von danialf
Hallo!

Habe im Bereich Allgemein bereits eine Anfrage gestartet, jedoch ohne Erfolg. Deshalb versuche ich es hier nochmals....



Schade, da hätte ich mir meinen Vorsxhlag dort sparen können :no:

Gruss

Horst

3

Sonntag, 14. Oktober 2007, 19:55

RE: Abziehschnauze nachbauen bzw. abformen, aber wie??

Hallo weeh,

sorry, so war das doch garnicht gemeint. Ich dachte nur, vielleicht hat noch jemand ne andere Idee und das wird im Pfad "Allgemein" nicht so sehr gelesen....

Danke für Deinen Tipp!

4

Montag, 15. Oktober 2007, 00:06

hersteller fragen

hi, voll-gfk modelle mit abziehschnautze sind meist ja nicht einmal-und-dann-wegwerf-teile. Es dürfte feststellbar sein, wer der Hersteller ist und dann ist es wahrscheinlich möglich, das teil einfach zu bestellen.

Natürlich kann man auch einen kollegen bitten, das teil von grund auf zu rekonstruieren, dh eine urform zu erstellen, die dann abzuformen und zu laminieren. exorbitant umständlich und kostspielig, aber möglich. wer darin keine übung hat sollte es mM nach lieber lassen.

uU kann man die reste des originals mit etwas gefühl und kohle und einem esslöffel kunstharzspachtel verwenden. lg greenx
lG Gerald aka greenx

Zitat

"Das Gefährliche am Fliegen ist die Erde" (Wilbur Wright)

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Blade XL F3F
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FF-7/2G4, MC-22s Assan retrofit

5

Dienstag, 16. Oktober 2007, 21:25

RE: hersteller fragen

Hi,
ich würde versuchen die Form der Schnauze mit einem "Schwert" nachzubilden. Somit ist die Länge der Schnauze und die Höhe an der Steckung schon mal definiert. Annschließend mit einem dicken Lötdraht die Form vom Rumpf abnehmen auf ein Sperrholz übertragen ausschneiden und auf das Schert kleben.
Anschließend die Zwischenräume mit Styropor ausfüllen und mit Heißdraht auf Form Schneiden (die Speerholzspnaten dienen als Musterrippe). Schleifen lamminieren mit 80-er und 49-er GFK, anschließend wieder Schleifen, spachteln, scjhleifen, lackieren, schleifen usw. je nach gewünschter Oberfläche.
So nun wäre das Urmodell fertig. Entweder über dieses Ur-Modell drüber laminieren und anschließend die Aufstecknase aufschneiden und den Schnitt nachträglich wier zulamminieren oder eine Positivform herstellen.

So in etwa habe ich es schon bei einem äletren F3B gemacht, wer Lust und liebe hat und nicht aufs Gramm schaut, kann ein ganz brauchbares Ergebnis erzielen.
Spass hat es zumindest gemacht.

Gruß
Der Bayer

6

Mittwoch, 17. Oktober 2007, 13:11

RE: Abziehschnauze nachbauen bzw. abformen, aber wie??

Danke für Eure Hinweise und Tipps...
Das einfachste wäre aber, wenn die Sache mit dem Kondom klappen würde.... Meint ihr das funktioniert?

7

Mittwoch, 17. Oktober 2007, 15:33

RE: Abziehschnauze nachbauen bzw. abformen, aber wie??

Zitat

Original von danialf
Sind höchstwahrscheinlich nur noch kleine Stückchen.... :-(



wie willst du da was rüberziehen? daher die Vorschläge mit dem Nachbau der Schnauze.

Gruss

Horst

8

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 13:01

also die kleinen Stückchen wieder auf den Rest des Rumpfes fixieren, Kondom drüber (wenns lange genug ist) und dann Abformen könnte gehen. Aber die damit entstehende Negativform braucht auch noch heftige Nacharbeit.

Aus den Reststückchen den Rumpf rekonstruieren, zusammenharzen, spachteln, schleifen und dies als Positivmodell (mit Abformen und dann in die Negativform laminieren) verwenden, wenns nicht schon leicht und schön genug für den Einsatz ist, dürfte schneller gehen.

Was Dir wohl vorschwebt, ist auf den durchlöcherten Innenrumpf (Servoausbrüche, Empfängerloch, Akku) den Präser drüberziehen, damit das Harz nicht reinsabbert und darauf mit Gewebe und Harz was drüberpanschen. Das wird zum einen schwerer als in einer Negativform (weil viel mehr Glas und Harz) und die Oberfläche ist auch unter aller Sau, weil halt das Harz überall hinläuft und die Gewebestruktur oben drüberbleibt.

9

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 14:06

"Was Dir wohl vorschwebt, ist auf den durchlöcherten Innenrumpf (Servoausbrüche, Empfängerloch, Akku) den Präser drüberziehen, damit das Harz nicht reinsabbert und darauf mit Gewebe und Harz was drüberpanschen. Das wird zum einen schwerer als in einer Negativform (weil viel mehr Glas und Harz) und die Oberfläche ist auch unter aller Sau, weil halt das Harz überall hinläuft und die Gewebestruktur oben drüberbleibt."


Genauso habe ich das gemeint....