1

Donnerstag, 3. Juli 2008, 20:22

Richtiges einsetzen der Wölbklappen

Richtiges einsetzen der Wölbklappen nur wie?

Wie weit soll man die Wölbklappe und die Querruder wölben für Thermikflug?also wie setze ich das ding richtig ein?

Zurzeit wölbe ich die Querruder -2mm und Wölbklappe -5mm und versuche in dieser Stellung Thermik zufinden.
Wie macht Ihr das?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »offline« (3. Juli 2008, 20:27)


nilsw

RCLine User

Wohnort: Schweiz

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 3. Juli 2008, 20:40

Die Werte sind von Flieger zu Flieger ziemlich verschieden!
Ansonsten hängt das ganze auch von Flugstil und Taktik ab. Einstellungen kannst du erfliegen oder nach anderen richten. Deine Flugtaktik definierst du am einfachsten mit viel Übung. Als Hilfe kann ein Vario eingesetzt werden.
Was eben jene Taktik angeht wirst du vermutlich bei 10 Userns 10 Antworten erhalten.
Gruss Nils

Pic Killer

RCLine User

Wohnort: Dorsten

Beruf: Werkstoffprüfer

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 3. Juli 2008, 23:46

Die Werte des Herstellers übernehmen und die genauen Werte erfliegen ;)

bie

RCLine User

Wohnort: D-21029 Hamburg

Beruf: Journalist

  • Nachricht senden

4

Freitag, 4. Juli 2008, 11:50

Offline,

wie oben schon geschrieben worden ist, verhält sich das von Modell zu Modell - und von Profil zu Profil - verschieden.

ABER: 5 mm finde ich schon sehr viel für eine Thermikstellung. Bei meinen WK-Modellen (z.B. Ventus2c, L-213A in S und XL, Esprit, ASH-26, Lunak) sind die Wölbklappen für Thermikstellung meist zwischen 1 und 3 mm positiv (+ Zeichen!) gesetzt.

Bei Speed/Strecke fahren die WKs ca. zwischen 1 und 1,5 mm nach oben, werden also negativ gesetzt (- Zeichen).

Fang beim Erfliegen der richtigen Stellung mit geringen Ausschlägen an und steigere sie bis du keine Verbesserung der Flugleistungen mehr in dem von dir gewünschten Flugzustand feststellst. Falls du kein Wettbewerbsflieger bist, für den es auf die letzten Prozent ankommt, reicht meist auch schon eine Pi-mal-Daumen-Stellung, die sich als gut herausgestellt hat, ohne sie noch x-mal mit geringen Veränderungen zu "verbessern". Alles klar?
Grüße,

Andy

------------------

Erstflug-Verschieber

5

Freitag, 4. Juli 2008, 13:14

Ok,ich werde es ma mit etwas weniger testen.

Heinz Stanek

RCLine User

Beruf: Steintechniker

  • Nachricht senden

6

Freitag, 4. Juli 2008, 13:45

Richtiges einsetzen der Wölbklappen

Hallo,
grundsätzlich sollte der Segler in der Grundstellung (Wölbklappe im Strak) geflogen werden.
Wenn man einkurvt um Thermik auszukurbeln, so sollte man die Wölbklappe positiv, also nach unten stellen. Dadurch erreicht man einen höheren Auftrieb, der enges Auskreisen der Thermik ermöglicht. Diese Stellung sollte man am besten mit einer voreingestellten Flugphase im Sender programmieren.
Eine Thermikstellung im Geradeausflug verlangsamt das Modell, erzeugt großen Widerstand und führt zu einem schlechten Flugergebnis.
Um von einem Abwindfeld möglichst schnell zu einem Aufwindfeld, sprich Thermik, zu kommen sollte man die Wölbklappen negativ, also nach oben stellen.
Den Stellweg der Wölbklappen richtet sich nach dem Profiltyp, der Klappentiefe und natürlich nach dem gewünschten Ergebnis.
Im Regelfall ist der Weg für die positive Stellung (Thermik) doppelt so groß wie der für die nagative Stellung (Schnellflug).
Die Querruder sollten auf jeden Fall gleichsinnig etwa 50% zugemischt werden.
Eines muss aber klar sein, wo keine Thermik ist da hilft auch keine Thermikstellung der Wölbklappen.
Nun viel Spaß, das wünscht Heinz

PS: Hoffentlich kommt jetzt kein Besserwisser, der behauptet der negative Ausschlag geht nach unten und der positive nach oben.
In der einschlägigen Literatur und in diversen Rechenprogrammen ist dies so eindeutig festgelegt.

Pic Killer

RCLine User

Wohnort: Dorsten

Beruf: Werkstoffprüfer

  • Nachricht senden

7

Freitag, 4. Juli 2008, 14:15

RE: Richtiges einsetzen der Wölbklappen

Zitat

Hoffentlich kommt jetzt kein Besserwisser, der behauptet der negative Ausschlag geht nach unten und der positive nach oben.

Eines der großen Mißverständnisse im Modellbau,genauso wie der Einstell- und Anstellwinkel :D

An meinem alten F3B Wettbewerbssegler mit einem RG15 profiliert( ja,ich weiß,es ist kein Klappenprofil :O ) ,liegen die Werte bei rund 2mm auf der Wölbklappe und ca. 1mm positiv in Thermikstellung .
Erflogen habe ich die Werte an meiner 40m Halde,bei sehr wenig Wind,also ruhiges Wetter,das zum Höhe halten so eben reichte und schwacher Thermik.
Beim kreisen in Augenhöhe habe ich dann den optimalen Wert direkt beim fliegen eingestellt. :)

bie

RCLine User

Wohnort: D-21029 Hamburg

Beruf: Journalist

  • Nachricht senden

8

Freitag, 4. Juli 2008, 14:51

Also halten wir mal fest:

Ausschläge von Wölbklappen und Querrudern nach oben werden negativ genannt.

Ausschläge von Wölbklappen und Querrudern nach unten werden positiv genannt.
Grüße,

Andy

------------------

Erstflug-Verschieber

SFL

RCLine User

Wohnort: Weyhe b. Bremen

Beruf: Energieelektroniker

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 10. Juli 2008, 20:58

Danke an Euch.
Genau das habe ich eben gesucht, und hier gefunden :ok:


Gruß
Stephan
Kraft kommt von Kraftstoff -> Das ist eben so !!!

Diverse Flächenmodelle &
TRex 600N, Webra 55P5, NitroPipe, G600, 3x Savöx SC-1258TG, Hitec 6975HB, GY401 & 9254, Jeti MaxBec