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Montag, 23. November 2015, 21:08

Bowdenzüge mit Gabelkopf: mit oder ohne Stahldraht?

Hallo,

ich baue gerade an meiner ersten Nicht-Schaumwaffel: Graupner Maxie, ein GFK-Oldie mit V-Leitwerk und ca. 2,7m Spannweite.
Um das Leitwerk anzulenken habe ich mir zwei Kavan-Bowdenzüge mit fertig aufgesetzten Gabelköpfen gekauft. So müssen nur noch Kugelköpfe ans andere Ende gemacht werden.
Passende Hülsen zum Führen waren in dem Rumpf schon vorhanden. Aus den Röhrchen kommend, sind die Züge bis zum Servo etwa 8cm ohne Führung.
Die Bowdenzüge haben jedoch eine Bohrung, in die ein 0,8mm Draht passt (So wie ich das von meinen Multiplex-Fliegern kenne).
Da nun kein Draht dabei war, frage ich mich: Muss ein solcher Draht noch da rein, oder verwendet man die in diesem Fall ohne?

Danke für Eure Ratschläge!
„Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.“
René Descartes

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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Montag, 23. November 2015, 23:02

Hallo.

Das ist richtig, in dem Bereich wo die Bowdenzugseele aus dem Führungsrohr herausschaut sollte ein Stahldraht in der Bowdenzugseele eingesetzt sein.

Wenn nicht, dann kann so etwas passieren (Seite 31, Beitrag #465): http://www.rc-network.de/forum/showthrea…-Werling/page31

Und auf Seite 32 Beitrag #467 siehst Du wie es gemacht wird. Der Stahldraht sollte mindestens so lang sein, das er bei jeder Ruderstellung etwas in das Führungsrohr hinein ragt.


Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

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Montag, 23. November 2015, 23:59

zum Servo etwa 8cm ohne Führung.
Die Bowdenzüge haben jedoch eine Bohrung, in die ein 0,8mm Draht passt (So wie ich das von meinen Multiplex-Fliegern kenne).

8cm ohne Führung ist auch bei guten Bowdenzügen viel zu viel.
Es sei denn man hat 6mm Kohleschubstangen.
Den von dir ausgesuchten Bowdenzug gehört auch definitv an Schaummodellen verbastelt und selbst
da ist mir das 0,8mm Drähtchen durchgebrochen.
Besser ist es nur die rote Außenhülle zu verwenden und innen 2mm Polystahl oder
Carbonstange. Da werden die Gabelköpfe (am besten die hier)
mit Uhu-Endfest verklebt.
Dafür musste ich die M2er Gabelköpfe von MP-Jet (verwende keine anderen mehr),
auf 2mm aufbohren.

Gruß Tom

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (24. November 2015, 00:07)


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Dienstag, 24. November 2015, 14:55

Danke für die Tipps!

Hallo Andreas, hallo Tom,

dann lag ich mit meinem Störgefühl ja gar nicht so verkehrt. Die Bilder in dem anderen Forum zeigen genau das, was auch ich befürchtet hatte.

Ich werde versuchen, die Servos weiter nach hinten zu setzen, dann komme ich näher an das Führungsrohr. Da müsste noch was drin sein.
Eigentlich wollte ich die gesamte Technik der Einfachheit wegen zwar nah beieinander lassen, aber wenn man Platz hat, dann kann man den auch nutzen.

Die Lösung mit den Simprop-Polystal-Zügen finde ich absolut überzeugend. Mal schauen, ob ich die hier in der Gegend bekomme, denn sonst brauche ich nichts.

Vielen Dank und Gut Flug!
„Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.“
René Descartes