21

Montag, 18. Dezember 2017, 07:49

Vielen Dank, Helmut.

Hast Recht, Entschuldigt. Gut gebaute Rippenflächen sind mE noch nicht "out", obwohl immer öfter GfK / Cfk zu sehen ist. Hat sicher auch mit anderen Dingen zu tun. Das zeigt ja auch der allererste Teil Deines Links, indem das Mark Drela AG35 Profil erklärt und gezeigt wird. Finde es interessant, daß es mit clecverer Ausegung möglich ist, selbst in Holzbau zu so glatten Oberflächen zu kommen. Klar geht das nicht in jeder Bauweise und mit jedem Profil. Aber das AG35 ist ja nicht unmodern.

Wir haben heute mehr Kunstharze (Varianten), Gewebe etc. Und es stimmt, das der Werkstoff bzw dessen Verarbeitung oft glattere Oberflächen ermöglicht, wenn man zB mit dem Bespannungseinfall bei unbeplankten Rippenflächen vergleicht. Trotzdem denke ich, ist Holz / konventionelles Bauen noch nicht out, nur neu zu begehen.

Holz wird mMn immer "modern" bleiben. Es wächst in der Natur, begleitet uns in vielen Dingen ein Leben lang. Wenn wir die Bäume und Sträucher nicht hätten, wären wohl auch wir nicht. Und altes Handwerk wird immer wieder kommen. Mit neuen Möglichkeiten / Techniken.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (18. Dezember 2017, 07:58)


22

Montag, 18. Dezember 2017, 08:02

Helmut,

Du bist einfach Klasse. Der Artikel ist 'ne Wucht. Hab ihn bislang nur überflogen, mir die Polaren mal angeschaut - der Hit. Den les ich komplett. Danke nochmals dafür!
Gruß, Jockel

23

Montag, 18. Dezember 2017, 11:19

Übrigens die Turboladtor Zähne gab es auch früher schon. Als wir noch frei fliegende Modelle bauten. Das ist also keine neue Erfindung.

In den Mann tragenden Segel Fliegerei wird die richtige Position dieser Turbolatoren mit öl das auf die Fläche oder Höhen oder Seitenruder gestrichen wird und Russ das darauf geblasen wird ermittelt nach dem Flug sieht man wo die Strömung abgerissen ist weil die Russpartikel im öl dort eine andere Ausrichtung haben als da wo die Strömung angelegen ist. Dieses Vorgehen erspart eine teuere Windkanalvermessung und ist dazu noch ziemlich genau.
Bitte entschuldigt meine Rechtschreibfehler bezeichne mich als
rechtschreibblinder. Das ist so ähnlich wie bei einem farbenblinden der
die Farbe nicht erkennt.

24

Montag, 18. Dezember 2017, 15:45

Hallo LeoS,

das ist für mich was neues - interessant. Ich kenne Turbulatoren. Das mit dem Öl und den Rußpartikeln kannte ich nicht.

Nach dem Artikel im Link von Helmut zu urteilen, scheint die Rippenfläche, selbst unbeplankt, bei langsam fliegenden Thermikmodellen nicht unbedingt im Nachteil. Auch die Vliesbespannung nicht. Wenn's aber um höhere Geschwindigkeit und "Strecke machen" geht, sind die glatten GfK- / CfK-Teile im Vorteil, auch in der Geschwindigkeitsbandbreite, wie ich das verstanden hab. Demnach wären alte Holzflieger im Thermikbereich gut (Vorteil zB bei Ablösung), die "modernen" bei richtig Steam / Speed am Hang. Am Hang hatte ich früher auch eher "moderne". Die SB-10 war dann wohl ein "Zwitter". Da ich mit ihr am Hang auch häufiger Thermik flog, bei "Steam" eher die anderen, fiel mir das vielleicht nicht auf. Zu lange her, ich weiß es nicht mehr. Nur daß die SB-10 mir in Thermik wegstieg, wie nix, das weiß ich noch. Sie hatte Papier auf Styro-Abachi-TF.

Interessant am Artikel aus Helmuts Link finde ich auch, wie sich das AG35 verhält, auch das SD-Profil(e) bzw die. Schade, das keine HQ-Profile (sowie Eppler, NACA, Göttinger ... ) dabei sind. Wie ich Helmut kenne, kommt da vielleicht noch was?
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (18. Dezember 2017, 16:39)


25

Montag, 18. Dezember 2017, 17:24

Zitat

Wenn's aber um höhere Geschwindigkeit und "Strecke machen" geht, sind
die glatten GfK- / CfK-Teile im Vorteil, auch in der
Geschwindigkeitsbandbreite, wie ich das verstanden hab.
Würde ich persönlich nicht unbedingt unterschreiben. Ein ganz einfaches Beispiel Golfbälle waren früher Glatt als sie herausgefunden haben wieso die alten Verdellten Golfbälle viel weiter und schneller flogen wurden die Golfbälle mit Dellen hergestellt. So ähnlich verhält es sich auch mit den Flugprofilen. Der Vorteil der GfK- / CfK-Teile ist eher in der Festigkeit zu finden. So können auch dünnere Profile mit den neueren Wehr Werkstoffen GfK- / CfK hergestellt werden. die dünneren Profile benötigen natürlich dann auch eine höhere Grundgeschwindigkeit. Ich bin überzeugt würden diese Segler mit fischschuppenähnlicher Oberfläche produziert hätten sie auch bessere langsam Flugeigenschaften. Natürlich ist so etwas mit einem Riesenaufwand verbunden. Ich könnte mir allerdings gut vorstellen dass die heutige 3-D Druckerei auch diesen Aufwand ohne Probleme meistern können. Da wäre dann der Formenbau dem herkömmlichen Flächenbau weit überlegen.

Im Wasser zeigen uns ja die Haie mit ihren rauen Oberflächen dass diese rauen Oberflächen bedeutend effizienter sind.
Bitte entschuldigt meine Rechtschreibfehler bezeichne mich als
rechtschreibblinder. Das ist so ähnlich wie bei einem farbenblinden der
die Farbe nicht erkennt.