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David S

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  • »David S« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 3. April 2004, 23:53

Flächenbau für GFK Rumpf - Profil

Hi,

Ich habe vor mir eine Seglerfläche für meinen HLG Rumpf (GFK) zu schneiden.
Spannweite soll bei 150cm sein, dass Fluggewicht zwischen ab 400g.
Wie tief soll die Fläche sein?
V-Form über die ganze Länge oder sind „Flügelohren“ von Vorteil?
Welches Profil soll verwendet werden?

Flugleistungen sollten sein: hoher Auftriebswert (Thermikflug aus der Hand und Gummihochstart), guter Kreisflug, sehr widerstandsarm (Streckenflug zur Thermik), Durchzug soll es auch haben (so gut wie es mit geringer Flächenbelastung möglich ist)

Flügelaufbau wird Sandwichbauweise: PS15 Styropor mit 1mm Balsa beplankt und CFK Holm.

Bitte um Euren Rat,

David

PS: es werden 2 oder 3 Modelle gebaut

Mike Laurie

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2

Montag, 5. April 2004, 09:26

Hi. Ich geh jetzt mal von nicht SAL und ohne Querruder aus...

Tiefe in der Mitte ca. 170mm, auf 150 auf 100. Profil z.B. S 4083, MA 409 usw. V-Form in der Mitte würd ich etwas einbauen, gesamt V-Form pro Seite ca. 120 bis 150 mm, möglichst mehrere Knicke (Randbogen) Gewicht würd ich aber nicht mit 400g sondern mit unter 300g versuchen, es lohnt sich...

(beispielbild)

David S

RCLine User

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3

Montag, 5. April 2004, 16:30

Danke für deine Antwort Sebastian :ok:

es soll eine Nicht Sal Fläche werden, richtig, aber unbedingt mit Querruder, um auch einfachen Kunstflug machen zu können.

Was ich mir vorstelle:

Rumpflänge 90cm (reperaturbedürftiger HLG Rumpf schon vorhanden)
2. Rumpf aus 3mm Balsa mit 80cm Länge für Elektroantrieb
Leitweitwerke auch aus 3mm Balsa
Spannweite 150cm
Flächentiefe Wurzelrippe 170mm (da passt die Flächenaufnahme schon)
Mittelteil 80cm /40cm vom Rumpf auf jede Seite bis zum Ausßenflügel
V-Form 0,5Grad
Außenflügel 35cm lang mit Außenrippe 13cm
V-Form 3 Grad zusätzlich
Tragflächeninhalt sind dann: 22,5dm²
Profil: bei www.aerodesign.de wird das MH43 gelobt, weil Bautoleranzen nicht derartige Verluste mitsichbringen. Der Excel Competition 2 hat dieses Profil und geht in der Thermik sehr gut, auch bei relativ hohem Gewicht. Kunstflugtauglich ist er auch.
Es wird eine selbstgeschnittene Styroabachifläche und deshalb etwas gewichtiger als ein HLG. Aber natürlich achten wir auf das Gewicht ;)
Vorraussehbares Fluggewicht als Segler 400-450g (schwerer Emfänger und Empfängerakku und HS55 Servos 3Stück) und als Elektro mit 8Kan1050 und einem 80g Brushless 700g
Flächenbelastung zwischen: 20und 31,1g/dm²

Welche Dicke an der Wurzelrippe?
Welche Dicke an der Außenrippe?
Wieviel Pfeilung/Streckung in cm für stabilen Kreisflug?


Freue mich auf Antworten,oder einfach eine Meinung von Euch! ;)

David

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »David S« (5. April 2004, 16:40)


Mike Laurie

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4

Montag, 5. April 2004, 18:50

hi.

ich würd dann lieber nur in der Mitte V-Form machen, etwa 3-5 cm pro Seite, damits auch noch gut kreist, und dann durchgängige Querruder. Vorteile: Bessere Wirkung, auch als Wölbklappen zu gebrauchen. Wenn du aussen einen Extraknick machst mit kleinen QR aussen, wirken diese nicht so gut, V-Formknick und QR sind da eigentlich gegensätze, und du kannst sie nicht verwölben: theoretisch dann mehr Anstellwinkel aussen & eher Strömungsabriss aussen an der fläche.

Bau doch ähnlich eines SAL's, fliegt gut, sieht cool aus. z.B. Super Gee

http://www.monkeytumble.com/hlg/supergee.htm

... wobei der SuperGee mehr V-Form hat, fast schon etwas zu viel... dafür kreist er gut... Die Fläche ist ja einfach aus 2 Segmenten pro Seite gebaut..

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mike Laurie« (5. April 2004, 18:51)


David S

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5

Montag, 5. April 2004, 21:05

Hallo!

danke für den Hinweis, ich hatte die Querruder vergessen und einen "Knick" brauchen sie nicht.
Das heißt ich mach, wie von dir vorgeschlagen, eine durchgehende V-Form und 2 Sequmente.

leider hab ich bei einem Segler mit über 500g und durchgehenden Querudern schlechte Erfahrungen gemacht, weil die Querruder dann zu stark bremsen beim herumbolzen.

Die Super Gee schaut sicherlich geil aus, nur wenn ich mir vorstelle eine Super Gee mit Elektrorumpf und 700g Fluggewicht, dann passt das nicht so, wie ich es mir vorstelle.

freu mich noch auf Input ;)

David

Mike Laurie

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6

Dienstag, 6. April 2004, 11:03

dann mach doch 1,60 odre 1,70m Spannweite... Dann passt es auch mit der Flächenbelastung... Durchgehende QR's verleiten doch zum Rumheizen. Ich habe eine Eclipse (Rainbow F3B Ohren zusammengeklebt) mit 1,70 Spw. und 800 Gramm, die großen QR's sind ein MUSS für Spass am Hang und zum Heizen...

David S

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7

Dienstag, 6. April 2004, 16:33

Aber im normalen Gleitflug ohne Thermik bremsen sie massiv. Am Hang ist es natürlich von Vorteil.

Ich bleib bei 150cm, es soll noch in mein Auto passen und ich will keine Steckung bauen, weils mehr wiegt und viel Arbeit ist bis es 100%ig passt.

noch tipps?

David

PS: ich kann mir nicht vorstellen, dass es nur eine Person gibt der auf meine Fragen mit Wissen antworten kann und dass alle anderen keine Zeit haben glaub ich auch nicht :D Also ran an die Tasten Männer und Frauen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »David S« (6. April 2004, 16:35)


haru

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8

Dienstag, 6. April 2004, 18:39

Hallo David,

zu Deinen Frgaen:
- Wie tief soll die Fläche sein?
Ist ja oben schon beantwortet. Dreifachtrapez ist toll, Zweichfachtrapz reicht
Hier http://www.upb.de/StaffWeb/streit/f3k.html kannst Du shmökern.
Schua Dir mal Nightmare 4 und 6 an.

- V-Form über die ganze Länge oder sind „Flügelohren“ von Vorteil?
Für Kunstflug durchgehend Querruder und einafche V-Form,
fürs einfachere Kreisen Flügelohren und Querruder aussen.

- Welches Profil soll verwendet werden?
HN979. Sehr gute Allroundeigenschaften und fliegt auch ohne
Wölbklappenvirtuose zu sein ganz prima.

Hans