Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Mittwoch, 26. Mai 2004, 11:51

Bautipps zur Gillette II von FVK ???

Hallo Freunde,

habe mir gestern den Gillette II bestellt und ich denke, er liegt morgen hier auf dem Tisch. Da ich gern Baufehler vermeiden möchte, wollte ich euch mal fragen, welche Sachen ich gleich mit erledigen soll beim Bau (Dinge, die Ihr nachträglich machen mußtet).

AUSSERDEM!!!!

Ich krieg derzeit nirgentwo die HS 125 MG und werde deswegen wohl die Dymond D250BX in die Flächen bauen.

1. Geht das problemlos??
2. Wer weiss, wo ich noch HS 125 MG bekomme????

Und ich bin dankbar für jeden Hinweis zum Bau.

Vielen Dank schon jetzt

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tomtaler« (27. Mai 2004, 20:50)


2

Mittwoch, 26. Mai 2004, 12:29

Vielleicht hilft dir das etwas weiter:

http://www.vth.de/archiv/texte/fmt2004_01_102.pdf
Die D250BX sind doch 13mm Servos? Wenn die rein passen warum net?
Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. :D

3

Mittwoch, 26. Mai 2004, 12:33

den Tesbericht...

..habe ich schon gelesen, vielen Dank trotzdem.

Ich glaube hier auch was gelesen zu haben, dass der Rumpf nicht der stabilste sein soll und dass nach einer harten Landung das gute stück auch schon mal bricht. Wie kann ich das verstärken? (Fahrradschlauch erscheint mir s...kompliziert).

Und wie gesagt, alle Tipps sind willkommen.

UND WO BEKOMME ICH HS125MG????

lg
Thomas

4

Donnerstag, 27. Mai 2004, 09:09

Hallo Thomas,
Glückwunsch zu deinem neuen Flieger. Ich habe die Gillette II auch und seit über einem Jahr und es ist der, mit dem ich am Hang am meisten fliege. Einiges würde ich aber heute anders bauen:

Dringend: Der Rumpf wird kurz hinter den Tragflächen durch selbige bei etwas härteren Landungen eingeschnürt, weswegen die Rumpfnähte platzen und irgendwann der Rumpf komplett zerbröselt. Meine Empfehlung: 1.) Rumpfnähte im Bereich der Tragfläche und in Richtung Rumpfspitze mit einem GfK-Band verstärken. 2.) Buchenholzstab oder besser Sperrholzbrettchen in Form eines doppelten Schwalbenschwanzes im Rumpf mittig auf Höhe der hintern Tragflächenstifte einkleben.

Ich fliege die Gillette II mit Seitenruder angelenkt. Würde ich heute auf jeden Fall auch wieder machen, da man damit super turns fliegen, besser Thermik kreisen und überhaupt das negative Drehmoment der QR in der Wende ausgleichen kann. Beim Einbau würde ich aber nicht mehr die Bowdenzüge verwenden, sondern die Ruder direkt mit Cfk-Stäben anlenken. Gibt weniger Spiel.

Ballast vorsehen! Die Gillette II verträgt bei starkem Wind einiges. So 250 - 500g sicherlich. Eine Möglichkeit wäre ein Ballastrohr (z.B. Papprohr mit Bleistangen von Graupner) im Rumpf oben über den Tragflächen einzukleben.

Soweit meine Tipps, wie sie mir gerade einfallen.
Viele Grüße,
Wash

PS: Die Hitec HS 125 fliege ich auch, funktionieren ganz gut. Haben aber mittlerweile etwas Spiel. Ist aber bei MG-Servos eher normal.

5

Donnerstag, 27. Mai 2004, 09:32

Genau so...

...hab ich das gemeint. Es muss ja nicht jeder Fehler 2mal (oder 1000 mal) gemacht werden.

Vielen Dank. :ok:

Rumpfnähte verstärken ist klar. Wenn die nix aushalten, ist das sicher sinnvoll. Aber das mit dem doppelten Schwalbenschwanz kapier ich noch nicht. ??? ???

Wie soll das aussehen, wofür soll das gut sein und komm ich da dran?

Bowdenzuge werde ich nehmen müssen, hier gibt es keinen Laden, wo ich CFK Schubstangen kriege. Kann min da auch was anderes nehmen?

Seitenruder anlenken hatte ich auch vor. Aber ich bin immer noch am Überlegen, ob ich die Servos für HR und SR gleich in die Leitwerksflächen einbaue, dann kann ich jederzeit einen E-Rumpf dranstecken. Hat das schon mal jemand gemacht? Welche Servos passen da rein? Was müssen diese leisten?

Als Ballast würde ich ja lieber was anderes als Blei nehmen. :puke: Vielleicht ein Stück Messingstange oder so.

Na ja die Hitecs würde ich ja auch gerne nehmen, gibt es aber nirgentwo.

Also nochmal vielen Dank.
:prost:

Thomas

Prof._Dr._YoMan

RCLine User

Wohnort: D-76137 Karlsruhe

Beruf: Hard-/Software Ingenieur

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 27. Mai 2004, 10:00

Wegen HS125MG.

Vergiss es. Ich habse nichtmal in Amiland auftreiben können.

In Deutschland auch nicht zu den krankesten Preisen.

ED-Modellbau hat mir zwei neue und zwei gebrauchte verkauft damit ich den bei ihm gebauten Starling Pro in die Lüfte bekommen habe. Siehe Onlinebauforum.

Also: Nimm andere Servos denke ich. Ich hatte schon Einbaurahmen, deswegen wollte ich die Teile unbedingt.
Meistens haben Platzhirsche eine hohe Beratungsresistenz, dafür eine geringe Wahrnehmungsfähigkeit..... (Claus Eckert)

7

Donnerstag, 27. Mai 2004, 11:57

Hallo Thomas,
du kannst auch ein einfaches rechtwinkliges Brettchen horizontal (wie das Servobrettchen vorne) zwischen die hinteren Tragflächenstifte einkleben. Das hat aber den Nachteil, dass an den Brettkanten punktuelle Belastungen entstehen, wo wieder der Rumpf bricht. Wenn du das Brettchen länger und mit vorne und hinten elliptische Aussparungen machst, dann ist der Übergang Rumpfwand Brettchen gedämpft. Häufig sehen die Servobrettchen aus dem gleichen Grund ähnlich aus. Das Brettchen sollte sich von vorne durch den Haubenausschnitt nach hinten schieben lassen, am leichtesten natürlich, bevor irgendetwas im Rumpf ist.

Zu den Gfk-Stangen: Wenn du die Servos dir eh schicken lassen musst, dann lass dir die GfK-Stangen doch gleich mitschicken. z.B. Hoellein hat solche Stangen, so glaube ich zumindest, im Programm. Ansonsten gibt es noch www.bacuplast.de, r&g ... Alternative wären noch hole Alustangen, weil sie nicht so schwer sind wie Messingrohre. Ich bevorzuge aber CfK-Stangen, weil sie einfach am robustesten sind.

Servos in die Leitwerksflächen würde ich nicht machen. Das bezahlst du mit zigfachem Gewicht der Servos in der Nase für den richtigen CG und der ganze Rumpf wird durch die ungünstige Gewichtsverteilung noch mehr belastet.

Viele Grüße,
Wash

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »wash« (27. Mai 2004, 12:03)


8

Donnerstag, 27. Mai 2004, 17:41

Die HS125 scheinen hier:
http://www.aircraft-world.com/shopexd.asp?id=774

offenbar lieferbar zu sein (PayPal). Allerdings würde ich natürlich grössere nehmen, falls grössere reingehen. Bei meinen 8 HS125 habe ich festgestellt, dass 2 von Anfang an ein grösseres Spiel hatten als die anderen. Ansonsten bin ich zufrieden, hatte noch keinen Ausfall.

9

Donnerstag, 27. Mai 2004, 20:50

Vielen Dank...

...aber ihr kennt das ja sicher, bis die Dinger von sonstwo da sind, halte ich es nicht mehr aus. Ich werde mal sehen, ob ich die Dymond D250BX reinkriege. Mit denen habe ich bis jetzt eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Kugellager, Metallgetriebe, ausreichend schnell und kräftig (und nicht zu vergessen der Preis).

Die Teile des Gillette halte ich nun auch schon in meinen Händen. Macht erst einmal einen guten Eindruck. Na ja, ist ja auch nicht ganz so billig. Also ab ans Werk...

Und Falls jemand noch eine Idee hat, was ich gleich mal verbessern kann, bin ich immer dankbar.

Schöne Grüße
Thomas

Prof._Dr._YoMan

RCLine User

Wohnort: D-76137 Karlsruhe

Beruf: Hard-/Software Ingenieur

  • Nachricht senden

10

Donnerstag, 27. Mai 2004, 21:16

Ich hab die D250BX unnötigerweise auf dem V-Leitwerk bei meinem Starling Pro und in einem EPP-Nuri mit dem ich rau umgehe.

Flott. Wenig Spiel. Rückstellgenau.

Auch die Quälerei im Nuri machen sie brav mit.

Die HS125MG sind fein. Flott. Wenig Spiel, aber ich habe das Gefühl nicht hundertprozent stellgenau. Dafür superdünn.
Meistens haben Platzhirsche eine hohe Beratungsresistenz, dafür eine geringe Wahrnehmungsfähigkeit..... (Claus Eckert)

11

Freitag, 28. Mai 2004, 08:59

Schwalbenschwanzsperrholzbrettchen ist drin! Aber...

... mal eine andere Frage, wie macht ihr die Bowdenzuge über die Länge an der Rumpfseitenwand fest? Sekundenkleber? Harz? Einfach baumeln lassen?

Wenn ich die Servohebelfrästeile von FVK einsetzen will, muss ich ne ganze Menge an den Tragflächen rumschnitzen. Bei dem Gedanken ist mir noch gar nicht so wohl. Was nehmt ihr dazu?

Die 13mm Servos werden passen, mit den dazugelieferten Abdeckungen reicht der Platz drunter. Sieht eben nur nicht so schick aus, die ollen weissen Plasteteile.

Habt ihr die Servos in die Tragfläche geklebt? Mit Harz krieg ich die Teile im Falle eines Falles nicht mehr raus.

Und wie macht ihr die Verbindung der Servokabel in der Tragfläche zum Rumpf?

Schöne Grüße
Thomas

12

Freitag, 28. Mai 2004, 09:33

Hallo Thomas,
Baumeln würde ich den Bowdenzug nicht lassen. Am besten klappt es wie folgt: Ich klebe die Bowdenzüge mit Uhu Endfest 300. Am sichersten hält die Klebung, wenn du vorher die Klebestelle am Rumpf aufraust. Nur hinkommen ist schlecht. Probiers mal mit einem kleinen Stück Schleifpapier auf einem Stab. Zum Einkleben des Bowdenzugs harze ich eine Seite des Bowdenzugs von vorne bis hinten großzügig ein. Dann stelle ich den Rumpf hochkant auf das Rumpfende und balanciere den Bowdenzug durch den Kabienenhaubenausschnitt. Drehe den Rumpf auf die Seite und positioniere gleichzeitig geschickt :shy: den Bowdenzug an die richtige Stelle. Zum aushärten bleibt dann der Rumpf natürlich auf der Seite liegen. Problem dabei: Man kann immer nur einen Bowdenzug verkleben, aber hat den Vorteil, dass der satt anliegt und damit minimales Spiel produziert.

Viele Grüße,
Wash

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »wash« (28. Mai 2004, 09:35)


13

Freitag, 28. Mai 2004, 10:13

auch auf die Gefahr hin, dass ich Euch nerve...

...aber mir fällt gerade was ein. Wie habt ihr eigentlich die Flächensicherung erledigt. bei meinen größeren Seglern habe ich MPX Multiloock verwendet, scheint mir aber hier etwas überdimensioniert. gibt es noch eine einfach Möglichkeit?

Kann ich die Bowdenzüge nicht mit 5min Epoxydharz einkleben? Sonst muss ich den Rumpf einen ganzen Tag liegen lassen....

Schönen Gruß
Thomas

14

Montag, 31. Mai 2004, 10:10

Flächensicherung

Hallo Freunde,

ich bräuchte immer noch einen Rat, wie ihr die Flächensicherung erledigt habt. Oder muss ich das nicht sichern (d.h. hält auch so) oder Tesa oder was? Wäre schön, wenn mir das noch jemand sagen könnte, denn ansonsten bin ich fertig :D

Schöne Grüße
Thomas

yeti74

RCLine User

Wohnort: Dresden

  • Nachricht senden

15

Montag, 31. Mai 2004, 15:11

Hi Thomas,

Bei meinem Gillette haben die Flächen auch so gehalten. Ansonsten Gibts Befestigungen von Graupner. Davon habe ich mit späte einer eingebaut.
Ansonsten war bei mir ebenfalls der Rumpf kurz hinter der Fläche der Schwachpunkt... also verstärken bevor was bricht.
Die Servos hatte ich mit Robbe Servolock halterungen befestigt. Die passen ohne Nacharbeit.

Gruß
Dirk
Dirk

16

Mittwoch, 2. Juni 2004, 08:44

Hallo Freunde,

wollte nur mal kurz den Stand durchgeben. FERTIG!

Die Flächensicherung habe ich mit MPX Multiloock gemacht, die hatte ich noch in der Grabbelkiste uns halten Klasse. Ich habe auch zum ersten Mal die MPX Stecker/Buchsen zur elektrischen Verbindung der Flächen eingeharzt. So richtig sicher war ich mir nicht, ob es nacher auch passt, aber bis jetzt geht es gut.

Eine klitzekleine Frage noch, muss das VLW irgentwie befestigt werden? Oder hält das einfach nach draufstecken? Wie macht ihr das?

Wie viel Blei musstet ihr in die Spitze stecken?

@Dirk - gibt es den Helios nun auch schon mit Wölbeklappen?

Schöne Grüße
Thomas

17

Donnerstag, 3. Juni 2004, 10:47

und noch eine kleine Frage...

kann mir jemand bei der Programmierung der Anlage behilflich sein. Ich habe eine FX18 und wollte mich mal erkundigen, was ihr so eingestellt habt. Differenzierung, Mixer usw. Wäre nett.

Schöne Grüße
Thomas

Shu66

RCLine User

Wohnort: D- Near MUC

  • Nachricht senden

18

Donnerstag, 3. Juni 2004, 14:13

Hallo Thomas,

für den Anfang nimm die Ruderauschläge aus der Anleitung. Die passen super. Auf Höhe solltest du etwas Expo draufgeben.
Den Schwerpunkt kannst du ca. noch 5mm weiter nach hinten verlegen als der hinterste Punkt in der Anleitung. Dadurch nimmt sie Thermik besser an.


Gruss Chris

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Shu66« (3. Juni 2004, 14:15)


fabian161

RCLine User

Wohnort: Riedstadt

Beruf: Industriekaufmann

  • Nachricht senden

19

Montag, 14. Juni 2004, 18:01

Hallo,
ich werde mir wahrscheinlich bald auch einen Gillette 2 kaufen. Was denkt ihr soll ich die version mit oder ohne Wölbklappen kaufen. Ich möchte mit dem Gillette auch beim Vereinswettberwerb mit fliegen. Dort muss man auf einer Linie landen. Langen dort die hochgestellten Querruder ?
Ich habe noch keine großen Erfahrungen mit reparieren und verstärken. Was ist die einfachste möglichkeit den Rumpf zu verstärken ?

Danke Fabian

20

Dienstag, 15. Juni 2004, 20:42

Mit

Hallo Fabian,

also ich habe den mir WK genommen und es hat sich ausgezahlt. Landungen gehen an unseren schwierigen Hängen in Jena einfacher. Bin eben vom Fliegen mit der Gillette 2 heimgekommen. Ich muss schon sagen, SAUSCHNELL. Das ist für einen Anfänger wie mich schon eine echte Zitterpartie, aber so langsam sind meine Knie nicht mehr so weich. Aber die Einstelleirei ist mit WK nicht zu verachten und man kann auch mehr falsch machen. Ich würde sie trotzdem wieder mit WK nehmen.

Schöne Grüße

Thomas