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till69

RCLine User

  • »till69« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Arnsberg, Hochsauerlandkreis

Beruf: Bauingenieur

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1

Sonntag, 25. Juli 2004, 09:23

Sharon - F3J - Welche Wölbklappenservos ?

Hallo!
Welche Wölbklappenservos setzt ihr beim Sharon o.ä. ein. Die Wölbklappen sind sehr groß und müssen 48 mm nach unten. Da kommt schon ordentlich was beim Servo an.
Das HS 85 MG soll laut HKM zu schwach sein.
Das Graupner DS 368 mit 13mm wird viel genommen.
Das " DS 3728 mit 15 mm ist noch robuster.
Robbe 3102 mit 13 mmsoll auch gehen.
Robbe Digital 3150 hat nur 11mm soll auch sehr stark sein.
Hitec HS 225MG mit 17 mm habe ich eigentlich vorgesehen.
Simprop ....640 mit 14 mm ist mit 25,- saugünstig, schnell und stark, kenne 2 Wettbewerbspiloten die damit im Sharon zufrieden sind, jedoch tun es mehrere
Händler als qualitativ minderwertigen GWS Schrott ab.
Was habt ihr für Erfahrungen ?
mfg Markus

Rainer_Walda

RCLine User

Wohnort: A-8010 Graz

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2

Sonntag, 25. Juli 2004, 10:40

RE: Sharon - F3J - Welche Wölbklappenservos ?

Hallo Markus!

Empfehlung Nr. 1: Servos mit Metallgetriebe und Kugellagerung
Empfehlung Nr. 2:Volz z.B. Micro Maxx - das bringt so schnell nix um - sind aber nicht gerade billig.

Ich verwende diese Servos (noch analoge Variante) im Dragon für Wölbklappe und Querruder.

Der Preis ist saftig aber sicher gerechtfertigt.

Grüße aus Graz :w,
Rainer

Aladin

RCLine Neu User

Wohnort: München

Beruf: Dipl. Ing. Versorgungstechnik

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3

Sonntag, 25. Juli 2004, 16:21

Hallo Markus

Ich haben in meinem Space Pro für Quer DS368 und für die Wölbklappen DS3728 verbaut und war absolut zufrieden damit. Bei einer unsanften Landung brechen die KU. Hebel und das Servo bleibt heil.

Gruss Aladin :D

till69

RCLine User

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Wohnort: Arnsberg, Hochsauerlandkreis

Beruf: Bauingenieur

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4

Sonntag, 25. Juli 2004, 16:35

Hallo Aladin!
Die HS 225 MG sind eingebaut. Jetzt paßt es mit der Geometrie des Gestänges.
Die DS 3728 habe ich neu gekauft weil ich dachte daß die Hitecs wegen der Größe wieder raus müßten. Die DS 3728 kann ich umtauschen. Allerdings haben die Hitecs schon ca. 2 mm Spiel. Die Anlenkung selbst ist spielfrei.
Vielleicht behalte ich die DS auch zwecks späterem Einbau. Oder gibt es für 79,- pro Servo vielleicht schon bessere Volz.

Jetzt mal zur Schwergängigkeit meiner Wölbklappen. Der Flieger ist neu und ab 35 mm Ausschlag werden sie schwergängig, die Servos brummen und quälen sich. Habe die Klappen über Nacht auf ca. 55 mm "überdehnt", jetzt gehen sie schon leichter, aber bis zu den empfohlenen 48 mm Ausschlag brummt es wieder.
Gibt es Tips oder ist das bei allen Sharon so. Die HS 225 MG haben doch schon
39 Ncm bei 4,8 Volt.

???
mfg Markus

5

Sonntag, 25. Juli 2004, 20:56

Die 39Ncm sollten problemlos reichen. Du solltest allerdings das Gestänge wirklich extrem eng am Servo einhängen. Meistens geht das nicht, weil der Gabelhorn mit der Achse kollidiert, dazu fräst man den Gabelhorn aus um möglichst viel Servoweg zu bekommen. Gerade beim Sharon Pro sollten 100% möglich sein, da der Abstand zum Drehpunkt bei den Wölbklappen sehr gross ist, deswegen hat er die hohen Lufthutzen. Aktuelle F3B und F3F-Kisten haben fast so grosse Klappen, aber einen viel kürzeren Hebel und auch dort reichen 3,5kg-Servos. Wichtig ist vor allem der extrem kurze Hebelarm am Servo.

tobi20

RCLine User

Wohnort: D-791XX Freiburg

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6

Sonntag, 25. Juli 2004, 21:20

Ich fliege auf meinem Sharon F3J in der Fläche komplett HS85MG und hatte noch nie Probleme. Ich kann die allerdings gerade nicht auswendig sagen wieviel mm ich die Wölbklappen runter fahre. Kann ich morgen aber gerne mal nachmessen. Glaube allerdings nicht das es so viel ist.

santos

RCLine User

Wohnort: Frankfurt

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7

Montag, 26. Juli 2004, 13:59

Die DS368 von Graupner verbrauchen sehr viel Strom und sind auf Wölbklappen meiner Meinung fehl am Platz. Die C351 sind da eher geeignet. (selbes Innenleben wie 368, nur eben analog). Diese Servoserie ist robust und zuverlässig - aber hat auch seinen Preis. Die DS 361 mit Kunststoffgetriebe machen einen sehr guten Eindruck (nehme ich für Seite + Höhe bei meinen Seglern). Sind sehr genau.

Welche auch keinen schlechten Eindruck machen sind die Servos von Hitec bzw. Muliplex. (speziell HS125 und HS85 MG) Preis/Leistung nicht zu toppen.

8

Montag, 26. Juli 2004, 16:28

Naja, ich finde der Sromdurst der DS 368 ist noch erträglich. Irgendwas um die 950-1000mAh. Das kann man m.Meinung nach noch verkraften.

Auf meiner F3B Kiste habe ich 4*DS 368 und 2* HS 125 verbaut (V-Tail). Selbst nach Flügen von etwa 1h muss ich nicht mehr als 500-700mAh einladen. Allerdings bin ich derzeit noch im "Thermikmodus". Ans heizen habe ich noch nicht gedacht ;) .

@Tobi,

bei euch im Verein fliegen recht viele mit HS 85Mg in ihren F3B/J kisten oder? Zumindest was ich an euren Flugtagen gesehen habe. Scheint euer "Vereinsservo" zu sein ;)
Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. :D

till69

RCLine User

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9

Montag, 26. Juli 2004, 20:18

Laßt uns das Thema "Stromdurst " mal beim F3J oder F3B Modell mit immerhin 6 Servos vertiefen. Ab wann sollte man die Plus- u. Minuspole der Servos direkt mit dem Empfängerakku verbinden, und welche Kabelquerschnitte ? Bei den Digis soll es ja zu Spannungseinbrüchen kommen, da manche Empfängersteckleisten den Strom nicht genügend weiterleiten.
Als Beispiel mein Sharon, bis jetzt noch keine Digis:
Servos: Quer 2 x HS 85MG, Wölb 2 x HS 225MG, Höhe+Seite HS85MG (V-LW)
Empfänger: ACT DSQ 8 Doppelsuper (trau mich nicht mit dem Scan 7, da kein Doppelsuper)
Alle Servokabel 0,25 mm, mit Goldstecker nur am Empfänger, ansonsten verlötet.
Empfängerakku Sanyo NIMH 1850 Mignongröße mit Schalterkabel 0,25mm zum Empfänger geführt.
Fläche-Rumpf MPX Stecker.
Antenne aus Rumpf herausgeführt.
Direkt am Empfänger dicker Klappferrit um alle Kabel.
Motor Hacker Brushless B40 9L, 4,4:1 mit Hacker Regler
Ist an diesem Setup etwas zu bemängeln ? Flieger wartet auf Erstflug.
mfg Markus

tobi20

RCLine User

Wohnort: D-791XX Freiburg

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10

Montag, 26. Juli 2004, 20:49

Als vom Stromverbrauch her komme ich auch auf ca. 500-700mAh nachladen nach ca. 1h fliegen. Das sollte nicht das Problem sein.
Die Servos direkt an den Akku zu hängen halte ich auch nicht für nötig da es dem Empfänger recht egal ist was die Servos ziehen, da auf den Platienen die Stromversorgung eine Leiterbahn ist ( vom Prinzip her also das gleiche wie direkt an den Akku hängen). Und bis die Platine anfängt zu rauchen dauerts etwas.
Bei uns im Verein wird hauptsächlich Segelflug gemacht, und keiner hängt seine Serovs direkt an den Akku. Das hätte eher den Vorteil wenn du weniger Kabel bis zum Flächverbinder haben willst.

Ansonsten fliegt der Sharon ganz einfach (bei mir als reiner Segler ohne Motor).

@Ralph
Hitec sind super Servos - mir ist noch kein einziges kaputt gegangen - Preis/Leistung unschlagbar.

11

Mittwoch, 28. Juli 2004, 13:39

Der Scan7 ist aber sicher geeignet, ich habe ihn im Moment in 4 Seglern eingebaut. (von F3F bis F3J), selbst im Vollkohlerumpf des Slash und des Erwin keine Schwierigkeiten, wenn man einige Regeln beachtet.

Hitec-Servos funktionnieren auch bei mir gut, allerdings haben sie sehr viel Spiel. Besonders die HS125 sind bei mir unhaltbar, jedes hat unterschiedlich Spiel, von normal bis extrem viel Spiel ist alles vorhanden (ich habe 8 HS125 insgesamt). Sehr empfehlen kann ich das neue digitale Futaba S3150.

till69

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12

Donnerstag, 29. Juli 2004, 09:06

Hallo in die Schweiz!
Habe mich bei HKM, dem Hersteller des Sharon noch mal erkundigt.
Die empfehlen ebenfalls uneingeschränkt den Scan 7. Er habe eine spezielle Signalbearbeitung und sei sehr sicher, obwohl kein Doppelsuper.
Selbst in der Wettbewerbsszene macher er sich mit seinen kleinen Abmessungen breit.
Die Servoleitungen im Sharon brauchen laut HKM auch nicht entstört werden.
Habe allerdings einen dicken Klappferrit am DSQ 8 von ACT um alle Servoleitungen geklemmt und die Antenne aus dem Rumpf herausgeführt.
Der Erstflug in der E-Version war gestern hervorragend und ohne Störungen.
Du schriebest von einigen Besonderheiten die man beim Scan 7 beachten soll. Welche sind das?

mfg Markus

13

Donnerstag, 29. Juli 2004, 09:36

Ich meinte nicht Besonderheiten beim Scan7, sondern Regeln, die man bei Vollkohle-Rümpfen beachten muss, z.B. habe ich die Antenne in einem Bowdenzug hinter die Fläche geführt und dort, ebenfalls mittels Bowdenzug durch ein 3mm-Loch senkrecht aus dem Rumpf raus. Beim Trinity, der nur dicke Kohlerowings im Rumpf hat, habe ich die Antenne verlängert und im Rumpf gelassen und in beide V-Leitwerkshälften hochgezogen. Im Slash, ebenfalls Vollkohlerumpf ist die Antenne in der Wölbklappen Dichtlippe.