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b wun

RCLine User

  • »b wun« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: R Aachen und R Hannover

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1

Dienstag, 15. März 2005, 23:50

Grande Katastrophe de Kikeriki

Hallo zusammen,

ich habe heute den Modellflugschock meines Lebens erlebt, und bin heil froh, dass nicht das schlimmste passiert ist. Leider war es meine Leichtsinnigkeit, und kann allen nur nahe legen, diesen Fehler nicht zu machen. Es war so:

Ich habe ja neulich das Fahrwerk in meines Cirrus eingebaut. Daraufhin musste ich den Hochstarthaken umbauen, wozu ich hier hervorragende Tipps bekommen habe. "Logischerweise" habe ich nun zwei Hochstarthaken links und rechts vom Fahrwerk gemacht, wobei ich mich diesmal genau an den Plan (der Tipp von Scalesegler) gehalten habe. Ich hatte den Rumpf an der Seite nicht verstärkt, was mich schon beunruhigte, aber ich dachte, zwei Hochstarthaken halten den Zug aus. Das stimmt auch. Einen Punkt aber habe ich aus der Anleitung auf die leichte Schulter genommen. Es hieß auf keinen Fall die Ringe am Hochstartseil verwenden, sondern unbedingt Schlaufen machen. Dies stand so in der Anleitung, aber ich dachte mir, wenn es mit einem Haken so geklappt hat, dann klappt es auch mit zwei Haken. Die Ringe waren ja schon orginal am Seil dran.

Etwas nervös vorm ersten Start (Haken zu weit hinten oder vorne, hoffentlich kontrollierbar) habe ich nochmal wie schon zu Hause getestet, ob die Ringe sich beim senkrechten Seil auch wirklich noch lösen - alles klar und ab. Beim Start hatte ich etwas Höhe verschenkt -> hätte die Haken noch weter hinten machen können. Erleichterung!

Nun schnell den Flieger geholt und ab. Zweiter Start und das Drama nimmt seinen Lauf. Direkt etwas gezogen, worauf ein hervorragender Aufstieg folgte. An der Spitze angekommen warte ich nur kurz auf das automatische ausklinken. Nichts passiert. Also direkt nachdrücken - nichts passiert. Jetzt der folgenschwere Fehler: Ich dachte mit geneigter Nase eine Kurve zu Fliegen bringt mir die Rettung, aber das Seil bleibt dran. Komplette Kurve -> ahhhh, hoffetlich nicht verheddert! Allmählich beginnt es den Flieger runterzuziehen, worauf ich panisch ziehe, damit es endlich ab geht, der Flieger geht in einen rapiden und fast senkrechten Sturzflug. "Glücklicherweise" fiel mir ein, dass wohl keine Strömung mehr anliegt und ich habe nachgedrückt, ca. 5-10 m überm Boden war er dann wieder abgefangen und das Seil löste sich aufgrund der Geschwindigkeit, allerdings auf der windabgewandten Seite des Hügels eben sehr tief.

Nun hatte ich eben nur die zwei Möglichkeiten: fliege ich die Kurve links zurück zum landen oder rechts. Links waren Häuser eher nah, rechts ein kleines Haus, aber mehr Wiese, allerdings auch mehr Tal und Abwind, was mir in dem Moment nicht klar war. Ich versuchte also die Kurve rechts zu fliegen, unterschätzte aber die Entfernung von ca. 150-200 m. Direkt hinter dem Haus war die Kurve vollendet in noch etwa 15 m überm Haus. Der Wind und Abwind taten dann ihr übriges. DerFlieger verlor Höhe, aber kam nicht viel gegen den Wind an. Ich streifte mit einer Fläche das Haus, der Flieger schlug fast noch ein Rad und krachte auf den Boden, wobei ich nicht sehen konnte, wo er runterkrachte durch die Krümmung der Wiese.

Da war mein Herz in der Hose. Ich sah schon die Kosten, Ärger und kaputtes Auto oder verletzte Menschen in meinem Hirn-Kino vorbeiziehen während ich mich zum Haus auf den Weg machte. Ein älterer Mann ging auf dem Weg und fragte mich amüsiert, wie das passieren konnte. Dann sah ich die Bescherung: Glücklicherweise kein Auto oder Mensch vorm Haus, Rumpf am Cockpit mehrfach eingerissen, Haube beschädigt und tragflächen Steckung angeknackst. Wichtiger war aber erstmal, ob irgendwas passiert ist. Der Flieger war mir vollkommen Schnuppe. Als ich klingelte, ließ sich die Bewohnerin Zeit, sie schaute wohl erstmal nach Ihrem Dach von der anderen Hausseite aus. Da kamen ein paar Kinder an und meinten: "Der Flug war ja ganz gut, die Landung war aber nicht so gut". Offensichtlich hatten sie meinen "Todeskampf" als Flugakrobatik verstanden, genau wie der ältere Mann.

Das glückliche am Ende war, dass sonst, außer am Modell, wohl keine Schäden entstanden sind und die Bewohnerin eine ausgesprochen freundliche und verständnisvolle Person war und mich eher noch um mein demoliertes Modell bedauerte , als über das Geschehen zu schimpfen. Der Schock sitzt tief, denn so etwas ist mir noch nie passiert. Ich hatte zwar schon eine Reihe von "Abstürzen", aber nie mit der Gefahr verbunden, dass ich irgendetwas beschädigen hätte können. Ich werde sicher nicht dort nochmal fliegen gehen, und bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt noch fliegen gehen werde. Da werden einem die Gefahren, die mit dem Hobby verbunden sind, erst nochmal richtig klar. Und da kann man hundertmal am Boden sehen ob sich die Ringe von den Haken lösen.

Das Modell werde ich wohl nochmal reparieren, aber vielleicht schenke ich es besser meinem jüngeren Bruder. Eigentlich totalschaden und es müsste wenn ich doch wieder will ein neues her. Vielleicht war der Flieger einfach zu groß für mich mit seinen 3,2 m SW.

...und die Moral von der Geschicht: Ignoriere der Experten Warnungen nicht!

Aber manche werden nie schlau, und ich muss wohl eingestehen: Ich gehöre dazu.

Das als kleiner Schwenk aus meinem heutigen schockierenden Tag -besonders für alle die, bei denen es auch nicht besser klappt.

Gruß

Börri

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »b wun« (15. März 2005, 23:59)


fazer

RCLine User

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2

Mittwoch, 16. März 2005, 08:02

hi börri!
laß doch den schreck erst mal vergehen!
fehler sind doch da,um gemacht zu werden. wichtig ist,daß man daraus lernt,und das hast du ja. also,überleg dir es nochmal.
gruß fazer

Prof._Dr._YoMan

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3

Mittwoch, 16. März 2005, 10:33

Ui, na dann komm mal lansam wieder runter. Auf jedenfall mal Glück gehabt.

Ich kämpfe bei meinem Fluggebiet auch jedesmal mit der Folgenabschätzung. Nur maximal 30m nach unten Aussenlandemöglichkeit (eher Steckmöglichkeit). Dann Wald und direkt darunter in jede erfliegbare Himmelsrichtung bebaut.

Was mich beruhigt ist, das es in den ganzen Jahren (seit 70 rum) "nur" drei Einschläge unten im Dorf gegeben hat. Alle glimpflich abgegangen und bezeichnend ist, das zwei von ein und dem selben Chaoten verursacht worden sind, der inzwischen Flugverbot hat und der andere von einem "Hangfremden".

Da die Kisten aber immer schneller werden und immer mehr am Material hängt, ... Naja, immer mit Vorsicht und bedacht.
Meistens haben Platzhirsche eine hohe Beratungsresistenz, dafür eine geringe Wahrnehmungsfähigkeit..... (Claus Eckert)

Kamikazemoench

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4

Mittwoch, 16. März 2005, 12:35

Boa ey! Allein beim Lesen rutscht einem das Herz ja schon in die Hose!!! 8(
Kann gut nachempfinden, wie das ist. So leichtere Fastunfälle hatte ich auch schon, aber an das kommen die längst nicht dran!!!
Aber ich bin auch der Meinung, dass du schon wieder fliegen solltest. Nimm dir ein bischen Pause, bis sich dein Gemüt wieder etwas entspannt hat und dann probiers doch einfach noch mal, halt vielleicht erstmal ohne Häuser in Nachbarschaft :)
Bück dich Fee! Wunsch ist Wunsch!!!

5

Mittwoch, 16. März 2005, 13:31

Hi Börri ... das ist ja echt hart .... wobei ich irgendwie nicht nachvollziehen kann, warum sich eine Schlaufe lösen kann, aber ein Ring nicht 8(

Als ich dann nach dir geflogen bin, hatte ich mit dem immer stärker werdenen Wind zu kämpfen. Eine 747 flog im Steigflug rüber und war ca. 45° versetzt, um nicht durch den Seitenwind vom Kurs abzukommen. Danach drehte sie in den Wind und kam kaum vorwärts ... also da oben müssen an die 100km/h Wind geherscht haben.

Leider war zu dem Zeitpunkt mein Segler gerade in der Luft und es war einfach nur grauam ... Ich habe den Motor kein einziges mal ausgeschaltet und bin sofort wieder gelandet.

zu der Wiese: ja die ist wirklich nicht gut geeignet, da in jeder Richtung Häuser stehen. Auch die Straße mit ihren Hochspannungsleitungen ist nicht so gut geeignet.

Ich hoffe natürlich, dass du nicht aufgibst!!!

Viel Erfolg beim reparieren .... und lass das Geschehene erstmal ein paar Tage sacken...

Cya

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Python« (16. März 2005, 13:34)


6

Mittwoch, 16. März 2005, 13:58

hi ich bin mal mit einem Epp nuri (1,20) unabsichtlich auf einem Hausdach gelandet :dumm: . das modell ist dann aber zum glück wieder runtergerutscht :)

b wun

RCLine User

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7

Mittwoch, 16. März 2005, 15:09

Hallo nochmal,
erstmal habe ich ja eh eine Zwangspause. Das dumme ist einfach, dass es hier keine Flächen gibt, wo wirklich in jede Richtung mehrere hundert Meter platz sind. An dem Platz wo ich war, da ist vom Startplatz zumindest in zwei Richtung locker 400 m Platz, allerdings in die eine andere vielleicht 50-100 und die andere ca 200m, was eigentlich normal schon gereicht hat. Aber man wird eines Besseren belehrt.

Meine Freundin war mit und sie hatte die Ringe beim zweiten mal auf die Haken getan, was ich schon vergessen hatte, während ich den Flieger hielt. Als ich mit ihr das gestern spät Abends noch mal durch ging, meinte sie dann: "Erst ging der eine Ring ja nicht drauf, weil er verbogen war, dann habe ich den Ring aber nochmal anders drauf gemacht, dass es ging". Man kann ihr natürlich überhaupt keinen Vorwurf machen, weil ich das hätte machen müssen und sie ja keine leise Ahnung davon hat. Aber als Erklärung reicht mir das und es spricht auch dafür, wie sich der Flieger verhalten und gedreht hat. Der Ring hat aufgrund von Verbiegung geklemmt. Auch so ein Punkt, dass man selbst für das Gerät verantwortlich ist und auch selbst solche "Kleinigkeiten" macht. Es kann das Material eben irgendwann einfach nachgeben. Aber wenn es x mal klappt, glaubt man eben dass es keine Probleme gibt.

Schade dass das gestern passiert ist, sonst hätte ich die nächsten Tage sicher bei dem tollen Wetter noch geflogen.

Gruß

Börri

Julian Vahl

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8

Mittwoch, 16. März 2005, 16:11

Hallo,

oh Mann... ich hoffe mir wird sowas nie passieren... Ich kriegte ja schon beim Lesen einen Schrecken 8(

Zu deinem Problem: An meinem Spatz habe ich auch schon öfters das Problem gehabt das der Haken nicht sofort flutschen wollte. Deshalb habe ich mir eine Art "Ausklinkvorrichtung" gebaut. falls jemand Interresse daran hat, mache ich nachher mal Fotos.

Gruß, Julian

b wun

RCLine User

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9

Mittwoch, 16. März 2005, 16:45

Hallo Julian,
Fotos würden mich auf jedenfall nochmal interessieren. Ich habe ja auch gute Vorschläge bekommen, bevor ich die Haken angebaut habe. Mir wurde empfohlen modifizierte Schleppkupplungen zu verwenden, was ich aus verschiedenen Gründen (z.B. keine freien Kanäle) nicht umgesetzt habe. Ob das immer sicherer ist, kann ich nicht beurteilen.

Gruß

Börri

Julian Vahl

RCLine User

Wohnort: Schwerte

Beruf: Schüler

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10

Mittwoch, 16. März 2005, 17:23

Hallo zusammen,

ich habe gerade mal auf die Schnelle Fotos gemacht. Erstmal zum Modell ansich: Ich weiß, dass es schon ziemlich im Ar... ist! es fliegt aber noch gut (!) und das hat ja eh nichts mit der Ausklinkvorrichtung zu tun ;)

Jetzt zum Thema:

[IMG]http://www.host-your-page.de/coolness/Ausklink/1.JPG [/IMG]
die Ausklinkvorrichtung im geschlossenem Zustand

[IMG]http://www.host-your-page.de/coolness/Ausklink/2.JPG [/IMG]
...und nochmal

[IMG]http://www.host-your-page.de/coolness/Ausklink/3.JPG [/IMG]so ist sie geöffnet. Man kann es natürlich auch so machen das der Haken komplett verschwindet, da war aber leider das Rad im Weg.

[IMG]http://www.host-your-page.de/coolness/Ausklink/4.JPG [/IMG]
andere Perspektive

[IMG]http://www.host-your-page.de/coolness/Ausklink/6.JPG [/IMG]
und einmal von innen

Der Haken ansich ist der "Kopf" von einem 3mm-Stahldübel. Der Verriegelungsdraht ist ein 1,5mm Federstahldraht, die "Welle" ebenfalls. Das Ganze ist mit Hilfe von ein paar Holzresten und 5-Min-Epoxydharz eingeklebt worden.
Innendrin habe ich einfach mal beschriftet.
Die Perlonschnur ist mit Sekundenkleber an dem Stahldraht befestigt und dann noch mit Schrumpfschlach gesichert. Hält gut!

Noch Fragen?

Gruß, Julian

b wun

RCLine User

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11

Mittwoch, 16. März 2005, 18:07

Hallo Julian,

interessante Fotos. Das käme aber bei meinem Flieger nicht so in Frage, da ich denke, dass der Zug vom Seil zu stark wäre. Mein Modell wiegt ja 2,6 kg und entsprechend stark ist dann die Kraft die zieht und letztendlich von einem Servo aufgenommen werden muss. Ich glaube abgesehen davon mittlerweile, dass ich den Rumpf verschrotte. So viele Risse und abgesprungener Lack...

Aber das Fahrwerk hat alles ausgehalten und ist unbeschädigt. Die Hochstarthaken auch. Nur davor sind die Risse.

Gruß

12

Mittwoch, 16. März 2005, 18:28

Börri ist der Rumpf denn zerdrückt, oder fehlen da Teile? Wenn es "nur" Risse sind, dann könnte man den Rumpf von innen nochmal laminieren. Mit Harz und Gewebe ... evt. auch von außen, dann schleifen und lackieren.

Hält bombig, aber es sollten keine Teile fehlen!

Ein Foto wäre natürlich am besten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Python« (16. März 2005, 18:29)


Peter Wussler

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Wohnort: Kinzigtal

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13

Mittwoch, 16. März 2005, 18:56

Hallo

Nur gut ,das sich manche (die meisten Nichtmodellflieger) der Gefahren, die von
einem mehrere Kilo schweren Flugzeug ausgehen kann, nicht bewust sind.

Die freundliche Frau hat den Vorfall sicher mit einem, in einen fremden Garten geschossenen Ball verglichen.

Sie dachte sicher : " Dem armen Jungen sein Spielzeugflieger -- soo kaputt "

Gruß Peter

Julian Vahl

RCLine User

Wohnort: Schwerte

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14

Mittwoch, 16. März 2005, 18:59

Hallo,

naja das Servo muss ja nicht direkt die Kraft halten! Wenn der Haken nicht gerade geöffnet wird muss es gar keine Kraft aufwenden! Und ich glaube das ganze hälts sich auch sonst in Grenzen.

Gruß, Julian

15

Mittwoch, 16. März 2005, 20:27

@julian
ist das der spatz von act? :)

gruß max

b wun

RCLine User

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16

Mittwoch, 16. März 2005, 21:13

@Stefan: Es fehlen keine Teile außer abgesprungener Lack und sind sonst nur Risse (ca. 6-8). Man kann es reparieren, aber ob das noch Sinn macht...

@Peter: Da hast du allerdings recht. Wobei die Frau sich schon im klaren war, wie sie sagte, dass auch Scheiben kaputt hätten gehen können. Der Flieger war ja Gott-sei-dank nicht schnell beim Streifen des Daches. Er kam ja nicht gegen den Wind an. Vielleicht 5-15 km/h schätze ich, aber dann als er das Rad schlug ist er natürlich einigen Metern Höhe runter gekracht. Verletzt hätte man sich sicher.

Was mir im nachhinein noch eingefallen ist, dass es irgendwie auch eine optische Täuschung mit dem Haus war. Das war nämlich ein eher altes Haus mit kleinen Türen und kleineren Fenstern wie ein jahrhunderte altes Bauernhaus. Es war eben auch nicht hoch - ein Geschoß und dann ein kleines "bekriechbares" (Spitz-)Dach. Vielleicht habe ich deshalb in der Aufregung die Entfernung falsch eingeschätzt und dachte das Haus ist weiter weg als der Flieger. So oder so hätte ich aber nichts mehr ändern können. Der verlor so schnell Höhe und kam nicht vorwärts.

nochmal @ Peter: Naja, aber so jung sehe ich jetzt auch nicht mehr aus, aber so etwas in der Richtung wird die sich gedacht haben. Vielleicht auch: "oh nein oh nein, tut mir so schrecklich leid, dass mein Haus im weg war. Hoffentlich muss ich nicht zahlen..." - Nein die war einfach eine sehr freundliche ältere Frau und hätte auch im Schadensfall Ruhe bewahrt und sachlich geklärt.

Gruß

Börri

dhe

RCLine User

Wohnort: CH-3400 Burgdorf

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17

Mittwoch, 16. März 2005, 21:36

Hallo

Seit ich meinen Spatz mit Strapping Tape verstärkt hatte, war das Teil fast so stabil wie ein EPP Flieger .......

Am Schluss flog ich das Teil mit 6 Car Zellen und einem Speed 500 er Motor.

Gruss Daniel


www.hepplers.ch/modellbau
www.hEPPlers.ch/modellbau

Julian Vahl

RCLine User

Wohnort: Schwerte

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18

Donnerstag, 17. März 2005, 07:23

Zitat

Original von Max Hohenfellner
ist das der spatz von act? :)


Genau der! Mit dem habe ich das Fliegen gelernt :O

Was ist Strapping Tape? Wenn unter meine Flügel erstmal ne Glasfasermatte drunter ist wirds auch stabil ;)

Gruß, Julian

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Julian Vahl« (17. März 2005, 07:25)


Kamikazemoench

RCLine User

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19

Donnerstag, 17. März 2005, 10:36

Aber wird bei der Vorrichtung nicht der Halteboltzen bei starkem Zug belastet? Der muss doch vom Servo irgendwie rausgezogen werden.
Bück dich Fee! Wunsch ist Wunsch!!!

Julian Vahl

RCLine User

Wohnort: Schwerte

Beruf: Schüler

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20

Donnerstag, 17. März 2005, 14:12

Ja klar wird der Haltebolzen belastet, aber das Servo eben nicht da es in eine andere Richtung wirkt. Mein Servo (irgend so ein Standart Teil was bei meiner alten Funke (Acoms Techniplus 4) dabei war) hat es immer locker bei den Tests geschafft.

Gruß, Julian