Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Samstag, 7. April 2018, 10:56

Pegasus V2M bestellt

Um die Zeit, bis ich endlich mal einen E-Segler in die Luft bekomme, abzukürzen, hab ich mir soeben via "VoltMaster" die "Pegasus V2M" in unbespannter Version, mit Kevlar-verstärktem Rumpfboot, (von Topmodel CZ) bestellt.

Es dauert ca 2 Wochen bis zur Lieferbarkeit - kein Problem. Ich freue mich sehr darauf und werde die Tf etwas "frisieren" (Trinkhalme für die Servoleitungen einziehen, Flaps über 2 getrennte Servos ansteuerbar machen, um den Vogel als 4K-Segler mit Butterfly und WK-Funktion steuern zu können). Wollte ihn erst aus Ersatz-Einzelteilen zusammenstellen, hab' das auch probehalber auf dem Papier gemacht - viel zu teurer und daher gestrichen. Da tut's der "kleine" Umbau der unbespannten Version, die preislich noch sehr attraktiv ist. Rechnerisch am günstigsten fährt natürlich, wer das Teil komplett als ARF holt. Einen BL-AL sowie passenden Regler hab ich schon, ein Satz SLS XTRON Akkus wird folgen, wenn es soweit ist.

Der um nicht "blind" unterwegs zu sein, wird rechtzeitig ein Meßgerät für Prüfstandmessungen von V, A, W, Drehzahl etc beschafft und werden Messungen mit diversen Klapplatten gemacht. Dazu ein Unisense-E, das immer mitfliegen und aufzeichnen wird. Die Daten werde ich hier zum Besten geben, einen Bericht zum Umbau und dem Vogel selbst in Urzustand sowie am Ende auch. Bespannung ? weiß ich noch nicht genau, aber vielleicht diesmal doch transparente Folie, weil's schneller und einfacher geht. Aber noch ist das nicht entschieden, denn für Thermikschleicher eignet sich etwas Oberflächen-rauheres Material eigentlich noch besser. Aber es ist kein Oldtimer, eher ein modernes Zweckgerät.

Bei den Servos nehme ich entweder die bewährten DS215BBMG und DS140BBMG oder ich nehme Pichlers neue. Da läuft derzeit eine Nachfrage wegen "echte Voll-MG" oder "Mogelpackung". Die Teile, wenn echt Voll-MG, wären super, da sehr klein und leicht, nur 8mm dünn und gut Kraft (2kg an nur 6V, 2.6kg an 7.4V). Bin gespannt.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (7. April 2018, 11:11)


2

Samstag, 14. April 2018, 17:02

Hab mich entschieden, mal ab und an ein Video einzustellen, weil ich das Gefühl habe, sonst glaubt mir keiner. Da mir für kleinere, leichte Modelle eine sicher sehr gute GoPro zu groß und schwer wäre, hab ich mir mit dem E-Segler eine Mobius WW mit bestellt. Sobald er fertig ist, das ganze Geraffel hier, geht's los. Eine SD-Karte besorge ich für das Ding noch. Dann gibt's ab und an auch mal ein Video.

Die Jupiter Duck hat eine Windboe abbekommen (es war etwas bockig bei uns heute) und an der Ackerkante, die ich auf die Entfernung nicht richtig sah, direkt neben meiner Landewiese, einen ordentlichen Rumms in fast waagrechter Lage auf die Nase bekommen. Hab die Brocken eingesammelt und erst mal verstaut. Glaube aber nicht, daß ich Lust habe, das Teil noch mal zu flicken, vorher Styro-CA-Kleber und Aktivator zu kaufen usw - es reicht. Mit einem Holzflieger wäre nicht halb so viel passiert, da bin ich sicher. Für ruhige Wetterlage ist die Jupiter mE prima, jedenfalls meine aber nicht für bockiges Wetter. Werde mit dem "Peagsus V2M" beginnen und melde mich wieder, sobald er und alles andere da ist.
Gruß, Jockel

3

Donnerstag, 19. April 2018, 19:13

Warum's so lange dauert ?

Keine Ahnung. Voltmaster hat mir geantwortet, man habe Topmdel CZ schon wiederholt gebeten, sich einmal klar zu äußern (vorauss. Liefertermin), aber bis heute nie Antwort erhalten. Glaube ich Voltmaster auch, diese Leute sind zuverlässig und sehr nett. Warum die Tschechen das machen, ist mir nach nunmehr rund 3 Wochen ein Rätsel, Voltmaster wohl auch. Ich will bis Monatsende abwarten, wenn dann keine Nachricht kommt, muß ich handeln und werde es auch. Natürlich in Abstimmung mit Voltmaster. Irgendwie äußern sollten sich die Tschechen jetzt langsam mal. Alles andere wäre unverständlich und unfair Voltmaster und mir gegenüber.
Gruß, Jockel

4

Samstag, 2. Juni 2018, 16:37

Der Topmodel CZ „Pegasus V2M“ liegt mir nun, als Rohbauvariante, vollständig vor.

Was Teile- und Bauqualität betrifft, habe ich bislang bei Holz / Composit Kombis im heutigen Markt noch nichts Besseres gesehen. Einfach topp.

Die Holzteile sind gefräst, womit es keinerlei Brandspuren gibt. Alle Holzteile sind astrein verklebt. Die CfK-Rohre am Modell sind, mit Ausnahme des V-LWs, alle gewickelt, also hochwertig. Mein Rumpfboot hatte ich mit Kevlar verstärkt bestellt – topp gemacht, auch die Kabinenhaube.

Ersatzteile bestellen geht auch, sogar baugruppenweise. Das ganze System ist einfach gut durchdacht, ein Topp Angebot. Wer Sonderbestellungen macht, sollte aber Zeit mitbringen, ca 2-4 Wochen Wartezeit bis Lieferung. Bestellen lohnt, egal wie, da sowohl Voltmaster, als auch Topmodel CZ sehr zuverlässig sind. Komplette Rohbausätze oder ARF gibt’s auch.

Der TF wollte ich in Eigenleistung, zu den QR-Servoschächten, noch solche für WK verpassen. Doch das löse ich wahrscheinlich auf die vorgesehene Weise mit allerdings 2 Servos im Rumpfboot – mal sehen, noch nicht endgültig entschieden.

Bespannt wird mit transparent roter Oracover light Folie, entgegen meiner Gewohnheit. Doch LW und TF in offener Bauweise wären zu schön, sie mit nicht-transparentem Material zu verstecken. Daher nahm ich von Airspan, wie ursprünglich geplant, hier Abstand (ich mag Plastik nicht).

Modelldaten sind auf der Seite von Topmodel CZ angeben. Als Keber nutze ich vorwiegend Epoxy.

Was im Karton ist, ist mE vom Feinsten. Auch die Verpackung und Versand waren topp. Mein Dank an Voltmaster und Topmodel CZ, in jeder Hinsicht.

Jetzt folgen erste Fotos der Teile. Wenn ich damit anfange, ihn fertig zu stellen, mehr. Derzeit habe ich andere Baustellen. Später ein kleiner Post zu ersten Flügen – mit Video der neuen MobiusCam WW von Voltmaster. Auch die ist topp, macht super Videos und Standbilder – hab's schon probiert. Und Mobius hat in Köln einen deutschen Service.
»Tünnbüddel« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_20180531_192735.jpg
  • IMG_20180531_192728.jpg
  • IMG_20180531_192716.jpg
  • IMG_20180531_192712.jpg
  • IMG_20180531_192702.jpg
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (2. Juni 2018, 19:47)


5

Dienstag, 12. Juni 2018, 17:52

Der Topmodel CZ „Pegasus V2M“ liegt mir nun, als Rohbauvariante, vollständig vor.
Warum eigentlich als Rohbau? Fertig bezogen hätte auch nur 26 Euro mehr gekostet und den Flieger gibt es in echt schönen Farben. Dann Servos, Regler, Motor und Empfänger einbauen, Funke programmieren und man ist ruck zuck auf der Wiese zum fliegen. Selber beziehen wäre mir persönlich bei 26 Euro Preisunterschied echt zu aufwändig.

6

Freitag, 15. Juni 2018, 22:11

Hallo Harry,

in diesem Fall, wie auch einigen anderen Fällen, ging's mir nicht um's Geld. Wenn es so gewesen wäre, hast Du sicher Recht.

Mir war wichtig, das Modell als 4-K-(E-)Segler auszurüsten, also mit 2 Servos für WK, statt einem (für LK).

Das vom Hersteller/Vertrieb vorgesehene, einzelne LK-Servo sitzt hinten im engen Rumpfboot, davor je ein HR- und SR-Servo. Meine Frage war somit, ob es zu schaffen ist, statt des einen LK-Servos deren 2 als WK-Servos (die auch als LK-Servos nutzbar sein sollten) in den Bauch des Rumpfbootes zu verfrachten? Meine Antwort: jein, geht bzw nicht. Vom Platz der Servos, in deren Halterung her, ginge es schon. Doch von der Anordnung bzw dem einwandfreien Lauf der Gestänge her, geht es nicht. Das im Detail hier zu erklären, würde als Text zu weit führen. Da ich ein sehr geschickter und geübter Modellbauer und Mechaniker bin, kann ich mit Fug und Recht resümieren: geht so nicht.

Doch in je eine TF, zusätzlich, zu den dort eh schon vorgesehenen QR-Servos, geht's! Vor allem genau das, diese Option dann noch zu haben, war der Grund, weshalb ich den Rohbau wollte, nicht das ARF-Teil. Dazu kommt noch, dass ich kein Modell mehr möchte, das nicht auch meine "Handschrift" trägt, also prinzipiell kein ARF mehr. Davon würde ich nur in ganz besonderen Fällen abweichen. Der "Pegasus V2M" ist für mich keiner. Für mich ist unser Hobby in erster Linie Modellbau, erst in zweiter Linie bzw daneben auch Modellflug. Das soll natürlich keine für jeden, sondern die für mich geltende Sichtweise sein - sonst nichts.

Derzeit muss ich mich um existentielle Dinge kümmern, die absolute Priorität haben. Das Hobby steht da erst mal hinten an. Die Zeit wird hoffentlich bald wieder kommen, in der ich mich auch damit wieder mehr beschäftigen kann. Dann werde ich es auch tun. War auf Lehrgang, der jetzt um ist. Jetzt brauche ich mich (im Moment) über Angebote nicht beklagen und wenn die zum Vertragsabschluss kommen, ist das das Wichtigste für einige Zeit. Dann folgt alles andere. C'est la vie.

Am "Pegasus V2M" habe ich übrigens etwas gebaut, sonst wäre mir das alles nicht so klar. Da hier im Forum aber einige Leute offenbar der Meinung sind, sie allein wüßten, was man wie macht, hab ich keine Lust mehr, Bauberichte zu schreiben, damit solche Typen sie hinterher entstellen (mit oft aus der Luft gegriffenen, zudem völlig falschen "Argumenten", bei denen es solchen Typen in Wahrheit wohl nur um Rufschädigung, koste es,was es wolle, geht). Sollen sie doch selbst mal Bauberichte schreiben - das können sie offenbar nicht so gut. Und genau diesen Neid, der dahinter steckt, sehe ich als deren Antrieb. Dafür ist mir meine kostbare Freizeit zu schade. Die weiß ich dann sinnvoller zu nutzen, als mich mit solchen Kanallien, sorry, zu streiten. Gegen sachlich geäußerte Kritik, wo sie berechtigt ist (das sehe ich durchaus auch selbst), habe ich nichts einzuwenden - aber gegen Polemik.

Eine einzige Ausnahme hierin habe ich bislang erlebt und schäme mich fast dafür, dass ich ihm gegenüber mal so richtig deutlich wurde - er hat es nicht verdient, so von mir angegangen zu werden und ich entschuldige mich an dieser Stelle in aller Deutlichkeit dafür, gerne auch noch mal an anderer Stelle, damit jeder es mitbekommt, denn mir läge daran, es wieder gut zu machen. Vor dieser Person habe ich allergrößten Respekt, denn sie hat mE mit einer Aussage absolute Größe gezeigt. Ihre fachliche und sonstige Kompetenz in Sachen Modellbau/-flug habe ich nie angezweifelt, sie stand für mich immer klar außer Diskussion. Mir ist auch klar, dass ich manchem nicht liege. Mir ja auch nicht jeder. Ich denke mir dabei nur, das kann man non-chalant übergehen, denn es ist Hobby, kein Beruf. Polemik jedoch nicht, denn die ist gezielte Attacke. Zumindest wünsche ich mir mehr Toleranz, auch andere Ansichten äußern zu können, ohne dafür gleich einstecken zu müssen, weil mein Gegenüber eine konträre hat - oder umgekehrt. Das kann man doch sachlich beleuchten/ uU ausräumen - oder beides gelten lassen. Doch es gibt aus meiner Sicht keinen Grund dafür, sich für alle Ansichten erklären zu müssen. Das ist etwas persönliches. Wer das als etwas anderes versteht, mißversteht es. Es ist mE auch sprachlich differenzierbar. Diese Mühe allerdings sollte man sich machen. Beim schreiben und beim lesen.

Jetzt hab ich mehr als genug gequatscht. Allen einen schönen Abend.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (15. Juni 2018, 22:58)


7

Montag, 18. Juni 2018, 23:11

Hab etwas weiter gebaut.

  1. Bowdenzüge für HR / SR sind gesetzt

  1. Servobrett für HR / SR ist eingeklebt und für das ursprünglich solo gedachte, hintere Servo auf für 2 Servos verbreitert


Fotos folgen bald.

Jetzt sind noch ein paar Sperrholz-Winzteile einzukleben (zB LW- und TF-Befestigung etc, Kabinenhaubenfixierung, TF-Servo-Befestigungen für Zusatz-TF-Servos).

Ein Problem sind die LW-Ruderanlenkungen. die muß ich als winzteile von Hand selbst neu machen. An sich ist das Standardteil gute Qualität aus dünnem GfK, aber ihr Hebelarm, montiert man sie korrekt, viel zu kurz. Er erreicht keinen neutralen Punkt am LW, sollte es aber, da die Ausschläge nach oben und unten gleich sein sollen.

Der E-Segler ist bislang erstaunlich leicht. dem ist zT die Fummelei im sehr engen Rumpf geschuldet, aber es lohnt. Alle TF- und LW-Teile sind topp gemacht (Rohbau). Sobald ich da wesentlich weiter bin, melde ich mich wieder.
»Tünnbüddel« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_20180619_145101v.jpg
  • IMG_20180619_145108v.jpg
  • IMG_20180619_145116v.jpg
  • IMG_20180619_145123_1v.jpg
  • IMG_20180619_145132v.jpg
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (19. Juni 2018, 15:42)


8

Dienstag, 19. Juni 2018, 15:39

Der Reihe nach, zu den Bildern des vorigen Posts (Nr.7):

1. Bild: hinteres Ende des LW-Trägerrohrs aus gewickeltem CfK; die beiden 0.8mm Stahldrähte, in weißem Kunststoffrohr geführt (kennt jeder)
2. Bild: dito, Verklebung vorderes Ende dieses Rohrs mit dem hinteren Ende des Rumpfboots. Normalerweise liegt hier im oberen Bereich, nach einer Seite hin versetzt, das Öffnungsfenster des LK-Gestänges. Da ich statt dessen 2x WK-Servos, in Landesituation als LK-Servos fungierend, in den TF-Hälften verwende, entfällt es bei mir - die Rumpfstabilität wird's danken (obwohl das kaum etwas ausmachen dürfte).
3. Bild: Kabinenöffnung von Oben mit Blick auf die beiden 0.8mm Stahldrähte zu den Servos für HR und SR (weiter hinten unten im Rumpf), leider unscharf geworden.
4. Bild: hintere, unten liegende Öffnung zur Montage / Einstellung der Servos für HR und SR (seitlich aufgenommen); wird später mittels passendem GfK-Deckel verschlossen.
5. Bild: Blick von unten in diese hintere und unten liegende Öffnung zur Servomontage und -einstellung im Rumpfboot. Man sieht deutlich, daß, dieses Montagebrettchen betreffend, Raum (gerade so eben) zur Montage von je 2x Servos nebeneinander in jedem der beiden Ausschnitte wäre. Die beiden "Mäusezähnchen" links im Bild, am Rand des Ausschnitts, sind der Kipplage und Länge der Mini-Servos der LW-Ruder geschuldet. Während das vordere so rein paßt, wollte das hintere nicht so recht - so geht's dann aber doch.

Das Problem: die Stahldrähte kommen, eng an der Innenwand des LW-Trägererohrs anliegend (jeweils ganz aussen) zu weit nach innen versetzt aus dem Rohr, das einen deutlich kleineren Durchmesser als das Rumpfboot an dieser Stelle hat. Daher müßte jeder dieser beiden Stahldrähte weit nach Aussen abgewinkelt werden, was bei dem vorgesehenen Ruderweg durch die Enge des Raumes nicht klappt. Wäre hier mehr Platz in der Länge, ginge es wohl, so nicht. daran läßt sich leider auch nichts ändern. Aber beide Servos genau mittig setzen, die beiden WK-Servos dann in die TF (nahe der Wurzel), ist eben auch eine Lösung. Aus diesem Grund wollte ich das Modell im Rohbauzustand haben, kein ARf (kann ich eh nicht gut leiden).

Als nächstes steht der Einbau des GfK-Kopfspants zur Schraubbefestigung des BL an. Diesem mußten zunächst alle 4 Bohrungen von 1mm Durchmesser auf 3mm erweitert werden (eng, aber es geht) und danach auf Senkkopf-Verschraubung versenkt. Das ist wegen der Nähe zum hinten bündig schließenden Alu-Turbo-Spinners nötig. Er soll keinen großen Spalt zum Rumpf haben, weshalb eine andere Schraubenkopf-Lösung nicht in Frage kam. Das Modell ist mE topp ausgetüftelt, aber alles extrem eng. Baufehler kann man sich da mE nicht leisten.

Den BL muß ich erst bestellen, weil der, den ich als Lochmuster-Muster für die Verschraubung zum Kopfspant habe, zu groß wäre, aber im Durchmesser richtig ist (28er). Es soll am Ende ein AL28-09 am 25A Regler von D-Power werden. Mit einem GTX-2828 flog auch W.Baumeister seine RES/Speed/Triple Thermic Modelle von Aeronaut, die hinsichtlich Größe und Gewicht etwa vergleichbar sind. Als LiPo habe ich meine vorhandenen 2s/1000mAh, 2 Stück via Adapter-Seriell-Stecker gekoppelt, vorgesehen. Das dürfte Saft genug sein und paßt seitlich senkrecht gestellt, in den engen Rumpf - schon getestet. Der gesamte Rumpf, samt Alu-Turbo-Spinner, wird am Ende mattweiß sprühlackiert, die LWe und TF mit transparent-roter Oracover-light Folie (entgegen meiner Gewohnheiten) bespannt (hab ich schon hier).
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (19. Juni 2018, 22:07)


9

Mittwoch, 20. Juni 2018, 19:46

Hab weiter gebaut, Motorspant ist drin. Muß über Nacht aushärten, sitzt gut. Morgen Spätnachmittag wird die Front plan geschliffen. Nächste Maßnahmen: TF-Befestigungsverstärkungen (für Verschraubung und Fixierpins), dito für LW-Befestigung sowie solche zur Kabinenhauben-Befestigung im Rumpf einkleben, damit der endlich Rohbau-fertig wird. So langsam macht mir das Teil sogar Spaß.

Am WE gibt's neue Bilder!
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (20. Juni 2018, 19:51)


10

Samstag, 23. Juni 2018, 07:05

Hab ein wenig weiter gemacht. D-Power AL28-09 BL-AL erstanden, paßt und reicht.

Bild 1: Kabinenöffnung, diesmal etwas schärfer
Bild 2: Ausbuchtung für das BL-Kabel, unten (45° Winkel) rechts (in Flugrichtung), von unten aufgenommen
Bild 3: nochmal die gesamte TF und das LW, diesmal ohne Verpackung. Bilder jeweils 1x von oben und unten.
Bild 4: BL vor "OP"
Bild 5: BL nach "OP"; dh nachdem die Welle von der ursprünglichen auf die andere Seite geschoben wurde (im Mini-Schraubstock). Den sichernden Seegering kann man dann auf der anderen Seite wieder einsetzen (ist aber nicht unbedingt nötig). Anfangs ist das Kraftakt. Der Spalt zwischen Statorboden (rechts im Bild) und Glocke (links im Bild) wird nach Wiedereinsetzen deutlich kleiner, weil man die Glocke gegen Magnetkraft etwas andrücken muß.

Weitere Bilder folgen.
»Tünnbüddel« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_20180621_182512v.jpg
  • IMG_20180619_145145v.jpg
  • IMG_20180621_184811v.jpg
  • IMG_20180622_181619v.jpg
  • IMG_20180622_182423v.jpg
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (23. Juni 2018, 07:26)


11

Samstag, 23. Juni 2018, 07:15

Bild 6: der GfK-Brandspant von vorn, BL eingesetzt und angeschraubt (leider wieder nicht scharf genug).
Bild 7: das Ganze von innen. Man sieht die Kabel gut (die werden später durch Panzerband gesichert).
Bild 8+9: mit aufgeschraubtem Alu-Turbo-Spinner (der eine größere Belüftungs-Öffnung hat) und aeronaut CC 11x5" Klapp-Prop.

Der Prop ist eine Nummer größer, als in der Aeronaut-Tabelle ausgewiesen. Da W.Baumeister beim GTX-2828 in seinem Triple Thermic sogar zwei Nummern größer eingesetzt hat und sagt, bei nur 10 Sekunden Lauf tut es ihm noch keinen Abbruch, denke ich, das geht so. Der Pegasus V2M wurde mit einer 10x5" Klapplatte an einem Leistungs-mäßig vergleichbaren BL getestet und stieg sogar damit, wie das Firmenvideo zeigt, gut weg. Also probier ich's so, in der Hoffnung, daß der BL tatsächlich keinen Schaden nimmt.

Melde mich bei Fortschritt wieder.
»Tünnbüddel« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_20180623_063628v.jpg
  • IMG_20180623_064508v.jpg
  • IMG_20180623_064316v.jpg
  • IMG_20180621_182517v.jpg
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (23. Juni 2018, 18:20)


12

Montag, 25. Juni 2018, 15:28

Bin gerade dabei (solange es von der Zeit her geht) die Servoanschlüsse an den RX / Rumpfdurchführung zu machen - kompliziert und fummelig. Das wird mich aber nicht abhalten. Hab einiges dazu (und zu mehr) geschrieben, Bilder gibt's bei Arbeitsfortschritt.

Prüft man die Stellung des Einhängepunktes und die Stellung des Armes des Ruderhörnchens am Objekt, entsprechend der Skizze zur Montage, stellt man fest, es stimmt so nicht. Der Neutralpunkt am LW wird damit nicht erreicht – Garant für neutralen Ausschlag, nach beiden Seiten gleich, wie für das SR erforderlich. Beim HR ginge ein unterschiedlich großer Ausschlag, beim SR nicht. Also ist die Konsequenz daraus die Anfertigung neuer Ruderhörnchen, zumal der Winkel der Ruderspalte mehr als 45° ist (flacher). Auch wenn man diese Ausschlagsgröße nicht erreichen muß, um am Ende 8-10mm HR- bzw SR-Ausschlag zu haben (Angaben der Skizze), scheint die Neuanfertigung gerechtfertigt, sogar nötig. Ergo hab ich's vor und schon eine Zeichnung dazu auf's 1mm GfK-Brett fabriziert. Der „Rest“ folgt bald. Dazu kommt, dass ich das LW-Trägerrohr etwa 3-4mm zu weit vorn eingeklebt habe und dadurch das hintere Ende der LW-Stabiflossenkante um diesen Betrag weiter nach hinten versetzt ankleben muß, auch um die bis ganz hinten angeleimten Führungsrohre der Bowdenzüge auszugleichen. Denn die Ruderhörnchen wollen bei entsprechender Auslenkung nach vorn, über diese hinterste Kante des Rumpfes hinaus. Beschrieben ist das schwierig zu verstehen, ich zeige es Euch auf Bildern, wenn ich soweit bin.

Das LW ist eigentlich dafür vorgesehen, aufgeklebt zu werden. Diese Idee gefiel mir aus mindestens zwei Gründen nicht: 1. läßt es sich zum einfacheren Transport nicht mehr abnehmen und 2. geht das einfach Austauschen bei Beschädigung (irreparabel) nicht mehr – dann müsste ein kompletter Rumpf neu her. Ziemlich doof und unnötig teuer. Denn bei Topmodel CZ gibt es alle Baugruppen auch einzeln, zB als Ersatzteil. Hier fiel mir eine zwar etwas komplexe und in der Ausführung aus diversen Gründen auch schwierige, aber letztlich (siehe Gründe) lohnende Art zur Lösung ein. Die führe ich aus und zeige Euch später wiederum die Bilder dazu.

Mit Expo hat das nichts zu tun, da Expo nur den Verlauf des Ruderfolgens am Modell auf den Knüppelweg am TX verändert. DualRate ändert zwar die Differenzierungsverteilung des Weges in die eine und andere Richtung, also die Verteilung von insgesamt 100% in den (theoretisch 50% beidseits) Anteil in jeweils eine der beiden Richtungen. Das zu nutzen, ginge mE für die HR-Funktion (Begrenzung per Elektronik nach unten), aber nicht für SR. Und für SR muß der mögliche Weg mechanisch identisch sein, alles andere wäre für mich Gemurkse. So etwas mache ich an diesem Modell nicht, eigentlich an keinem.

Die Einleitung der Servoverdrahtung in den Rumpf des Modells ist laut Skizze per üblicher Führung loser Kabel vorgesehen – eine arbeitsarme Lösung, die mir noch nie gefallen hat. Sie mag funktionieren, der Zweck heiligt die Mittel. Doch nicht bei mir, weil ich's so nicht will. Ich mache das, wie bei mir üblich, mit Stecksystem. Eindeutig und unverwechselbar. Die linke TF nach rechts setzen, hieße, sie mit ihrer Vorderkante nach hinten montieren – geht nicht, denn so paßt es nicht. Da ich das Stecksystem asymetrisch montiere, paßt es nur in der richtigen Richtung. Auch das ist zu langatmig und schwierig, mit Worten zu beschreiben – ich zeige es später in Bildern. Es erfordert einige Umbauten, aber die lohnen mE. Dazu kommen weitere Dinge im Zusammenhang mit einer eindeutigen und immer paßgenauen Montage der TF. Ihr werdet sehen. Für 2 Servos pro TF-Seite reicht der MPX-Stecker (6 Kontakte). Der ist dafür topp. Auf dem engen Rumpf wird das aber ein ziemliches Gezirkel, zumal die schwarzen Motagekrägen auch in der Höhe noch auftragen. Doch auch dazu gibt es eine Lösung. Die Einführung von Sangria-Trinkhalmen als Kabelkanäle in die von Topmodel CZ schon vorgesehenen Bohrungen jeder TF-Hälfte dagegen ist schon Heimspiel. Für das WK-Servos muß ich aber bis zum dritten Rippenfeld der TF-Hälfte noch je einen Kabelkanal setzen, auch da Sangria-Trinkhalme einführen. Noch ein Heimspiel.

Manchmal hat es Vorteile, auch Mechaniker zu sein, also Handwerker.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (25. Juni 2018, 16:15)


13

Montag, 25. Juni 2018, 19:56

Gerade eben auf die Schnelle 2x geprüft:

- befestigt man das Servo so weit wie möglich vorn im Servoschacht der TF, geht ein DS140BBMG gerade so. Die Bespannung darf dann aber (was unrealistisch ist) keinen Hauch einfallen und die Folie wird hinten das Servo fast berühren, das Servo steht im Schacht ganz auf Anschlag vorn fast am CfK-Rohr. Etwas unter 1mm Luft bleibt, legt man einen Minizollstock über beide angrenzenden Rippen ganz hinten am Servo an. Verdammt eng. Da die Bespannung bei Rippenflächen zwischen den Rippen immer etwas abtaucht, ist beim DS140BBMG hier einfach fraglich und die KST X08HV5 sind in jedem Fall die bessere Wahl. fände es doof, beim TF bebügeln hinten am Servo zu kleben. Daher kommen hier wohl kommen die X08HV5 rein. Teuer hin oder her.

Hab mir noch mal vorab diverse Servos angesehen. Das Pichler S1108 zb soll nur 8mm Bauhöhe haben, aber ein KG und eine nicht so berühmte Stellgenauigkeit (schreibt zb ein User explizit). Zudem hat es nur 0.9kg Stellkraft. Könnte reichen, vielleicht ist mir aber zu wenig. Andere Fabrikate haben offenbar mehr als 8.0mm Bauhöhe, zB 8.6mm - kommen demnach auch nicht in Frage, da könnte ich gleich das DS140BBMG nehmen. Bleibt, als einzig mir Bekanntes sicher nur 8mm hoch, hat hinreichend Stellkraft sowie offenbar mit guter Stellgeauigkeit (noch genau zu messen), nur das KST X08HV5. Werd's nochmal messen, dann entscheide ich mich endgültig - aber im Grunde ist's klar.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (25. Juni 2018, 20:06)


14

Mittwoch, 27. Juni 2018, 07:04

Kürzlich wurde nach Servos in 8mm gefragt. Das Thema weist für mich auf moderne Segler-TF hin.

Die TF-Profile moderner Leistungssegler, egal ob Thermik oder eine andere Sparte, haben sehr dünne Profil (zB AG, AGmod, MH32, MH32mod etc). Typisch für diese Profile: sie haben nur noch etwa 8.5% Profildicke. Das heißt, dass ab einer bestimmten, kleineren Profiltiefe nicht mehr genug „Fleisch“ über einer Montagefläche im Servoschacht bleibt, selbst wenn oben nur Folie drauf kommt, um ein Servo in voller Breite nicht über die Profilkante zu hieven. Und es heißt auch, da selbst wenn es gerade so mit dieser abschliessen würde, die Folie beim Bügeln zwischen den Rippen immer etwas einfällt und es dann uU wieder in der Bauhöhe nicht mehr reicht. Also muss die verbliebene Bauhöhe sogar einen halben bis besser etwa 1mm höher sein, als das Servo.

Rechnet man nach, um die Profiltiefe, die mindestens nötig ist, allein für ein 8mm Servo, bei üblicher 1.5mm Beplankung als Montagefläche, für's Servo zu haben, kommt man rasch auf 120-130, eher 130mm Profil-Mindesttiefe. Wer die nicht hat, wo das Servo montiert werden soll, muss erfinderisch werden oder verzichten. Dazu kommt oft noch, dass die Trapezform moderner zB Thermiksegler-TFs, nicht mehr sonderlich unterschiedliche Profiltiefen aufweist, die leigenden Servoeinbau hier ermöglichen, höchstens zur Spitze, also ganz Aussen hin.

Wer Segler mit solchen Profilen nutzen möchte, tut also gut daran, sich vorher mal auszurechnen, welche Mindestbauhöhe unter Zuschlag einer Mindestreserve und bei Nutzung bestimmter Servos, erforderlich wäre. Danach bemisst man dann die Mindest-Spannweite, die das Teil haben sollte.

Die „Alternative“ bleibt Letztenendes nur das Ausweichen auf echte 8mm Servos, bei denen uU noch ein weiteres Thema dazu kommt: ihre Längen- und Breiten-(Höhen-) Ausdehnung! Legt man ein Servo flach irgendwo ein, bestimmen die beiden in dieser Ebene verbleibenden Abmessungen, ob's klappt, oder nicht. Anders formuliert: durch die Gegebenheiten im Servoschacht kann sich entscheiden, ob ein bestimmtes Fabrikat (von den echten 8mm Servos gibt’s derzeit eh nur wenige Typen) möglich ist, oder nicht. Das derzeit definitiv kleinste (in 2 Raumrichtungen) Servo ist nun mal das KST X08HV5. Das kostet etwas über 40 Euro pro Stück – Punkt. Es gibt wenige Alternativen, wenn eine der Raumrichtungen etwas mehr, als das Mass dieses Servos haben darf, weil die Grössenverhältnisse im Schacht es zuliessen. Etwa 24(bzw 30)x17mm sind also zZt nicht zu toppen und somit Mindestmaß. Die 30mm stehen in Klammern, weil sie das Mass mit Montagelaschen sind. Da Servo gibt es allerdings auch komplett ohne diese Laschen! Alle anderen, echten 8mm Servos haben mW Raummasse, die in mindestens eine Richtung mehr Raum fordern.

Und dran denken, der Servoschacht muss deren Montage in alle Richtungen auch zulassen! Mit 1.4kg bei 3.8V, 2.2kg bei 6V und 2.8kg bei 8.4V weist der Winzling KST X08HV5 aber immerhin Stellkräfte auf, die für seine Winzigkeit beachtlich sind. Noch dazu mit 100% MG und Alugehäuse! Das sollte man sich, bevor man über „teuer“ schimpft, auch mal vor Augen führen. Für mich ist das eine Leistung im Servobau, die derzeit Ihresgleichen sucht! Dafür halte ich seinen jetzigen Preis noch für sehr moderat.

An meinem Pegasus V2M entsteht genau das Problem für die Ausrüstung. Und ich bin derzeit dabei, für diesen Segler eine Alternative auszutesten, die möglicherweise auch eine Lösung für andere, ähnliche Fälle, in Zukunft bedeutet. Ich bin halbwegs zuversichtlich, dass es, mit einigem Gezirkel, geht. Ob das dann am Ende klappt (oder nicht) und ob es jeder auf sich nehmen möchte, es ähnlich anzugehen, muss jeder selbst entscheiden.
Gruß, Jockel

15

Sonntag, 26. August 2018, 21:51

Hoffe, es bleibt mir Zeit, das noch zu bebildern (geht heute abend wegen der Lichtverhältnisse nicht mehr). Der Pegasus V2M TF-Umbau ist recht weit, viel ist nicht mehr zu tun, bevor ich die Stelle schließen kann (dann kann man drunter nicht mehr sehen, was ich gemacht habe). Hoffe, ich schaff's noch. Bis MI abend kommen Fotos und Erläuterungen. Es geht um QR-Verkabelung, QR-Einbau, zusätzliche TF-Fixierung auf dem Rumpf und LK/WK-Servo sowie denen zu HR/SR (V-LW). Danach Verschliff der Umbaustelle derTF-Hälften und Bespannung sowie Rumpflackierung (mache ich komplett weiß). Die Kabinenhaube wird wohl hellgrau gemacht.

Von der ursprünglichen Umbau-Idee, für LK/WK getrennte Servos pro Seite in die TF-Hälften zu setzen, bin ich weg. Der Bauaufwand dazu ist mir zu hoch und scheint mir aufgrund der Funktion auch nicht so wichtig. Er wäre es geworden, wenn ich die WK auch als QR hätte nutzen wollen. Doch den Firmenvideos entnehme ich eine allemal ausreichende Wirkung der äußeren QR, womit innere nicht nötig scheinen. Also werden die LK/WK nur als solche genutzt, schlagen gemeinsam aus (in die gleiche Richtung, in gleichem Umfang). Damit kann ich die vom Hersteller gezeigte Servo-Lösung (nur 1 Servo für beide LK/WK) nutzen, spare ein Servo und viel Aufwand.

Als QR-Servos in deren Flächentaschen lassen sich MAXIMAL solche mit 9mm Bauhöhe nutzen! Hatte zunächst vor, die neuen 8mm Pichler DS2408MG zu nehmen, die Voll-MG (100%) haben und günstig sind, mMn für das Modell auch ausreichend stark sind, doch ich nehme statt dessen wohl die D-Power DS140BBMG mit 9mm. Sie sind stärker und passen GERADE noch rein, wenn sie direkt vor dem CfK-Holm positioniert werden. Dazu ist aber ein vorheriger Schachtumbau nötig. Genau das war zu klären und machen.

Die TF zu bebügeln, auch mit guter Oralight transparenter Folie, ist knifflig. Die TF hat eine kerzengerade Endleiste, aber eine mehmals zurück knickende CfK-Nasenleiste. Na und? Nix "na und", denn diese NL hat ganze 2mm Durchmesser und die Knicke nach hinten führen dazu, dass die Folie sich an den Knickstellen aufwölbt, solange sie nicht auf nur einer Teilfläche der TF festgebügelt, dabei am Knick entlang Profiltiefe eingeschnitten und anschließend der nächste TF-Abschnitt gebügelt wird, bis man durch ist - ober- und unterseits. Das wird bei der erstenTf-Hälfte Gefummel, bei der zweiten auch, aber da geht's wohl schneller, weil man schon gelernt hat. Daher habe ich die Rippen der Knickstellen, immer aussen, seitlich (!) durch mit CA-Kleber befestigte 2x2mm Balsastreifen im Profilverlauf aufgedickt, damit die Auflagefläche verbreitert wird. Das hat geklappt. Sind nur 2 Stellen, ganz außen, wo es nötig war.

Die QR-Verkabelung ist die bei mir bekannte MPX-Stecker-Lösung. TF nach Fertigstellung auf den Rumpf klicken, festschrauben, fertig. Die QR sind so sicher angeschlossen, kein Kabel-Gefummel im engen Rumpf mit wenig Platz, schon gar nicht für meine Wurschtfinger.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (26. August 2018, 22:07)


16

Mittwoch, 29. August 2018, 16:59

Zitat

Hoffe, es bleibt mir Zeit, das noch zu bebildern


Na ja bis Weihnachten ist ja noch ein Weilchen hin.

Heinz