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Dienstag, 2. Juli 2019, 12:07

Graupner Bussard leichter machen.

Ich habevor einiger Zeit einen schönen Bussard erworben, den ich auch regelmäßig fliege aber ich vermisse an schwächeren Tagen Thermikleistung.

Macht es einen signifikanten Unterschied wenn ich die Servos tausche (von 2x50gr auf 2x12gr), den Motor austausche (142gr gegen 100gr) und ggf einen leichteren Akku verwende (2200mah statt 3200-4000mah).
Mit dem 4000er Akku liege ich jetzt bei 1500gr.

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Dienstag, 2. Juli 2019, 13:04

Der Bussard war ja mal für Speed600 mit Getriebe (ca. 330g) und 7 Zellen NiCd (auch etwa 350g) vorgesehen. Und damit laut Katalog 1590g schwer.
Beim Akku gehe ich mal von 2S aus, das wären etwa 150g. Halbierte Kapazität setz ich mal mit halber Masse gleich. Dann hast Du ein Potential von etwa 190g, also 12,5% leichter gegenüber jetzt und 18% gegenüber Katalog. Solange Du keine Probleme bei dieser Auslgegung mit dem Schwerpunkt bekommst, spricht grundsätzlich nix gegen den Versuch. Wenn Du aber zum leichteren Akku wieder Blei in die Schnauze brauchst...

Klar, leichter heißt leichter steigen.

Das Spica-Profil hat relativ viel Auftrieb, allerdings auch recht großen Widerstand.
https://m-selig.ae.illinois.edu/uiuc_lsa…-Low-Speeds.pdf.

Aber man muss bei Gegenwind zur nächsten Thermik kommen, sonst bleibt man auch nicht lange oben.

Wird das Modell zu leicht/langsam, kommt es nicht mehr vorwärts.

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Dienstag, 2. Juli 2019, 14:05

Der Bussard war ja mal für Speed600 mit Getriebe (ca. 330g) und 7 Zellen NiCd (auch etwa 350g) vorgesehen. Und damit laut Katalog 1590g schwer.
Beim Akku gehe ich mal von 2S aus, das wären etwa 150g. Halbierte Kapazität setz ich mal mit halber Masse gleich. Dann hast Du ein Potential von etwa 190g, also 12,5% leichter gegenüber jetzt und 18% gegenüber Katalog. Solange Du keine Probleme bei dieser Auslgegung mit dem Schwerpunkt bekommst, spricht grundsätzlich nix gegen den Versuch. Wenn Du aber zum leichteren Akku wieder Blei in die Schnauze brauchst...

Klar, leichter heißt leichter steigen.

Das Spica-Profil hat relativ viel Auftrieb, allerdings auch recht großen Widerstand.
https://m-selig.ae.illinois.edu/uiuc_lsa…-Low-Speeds.pdf.

Aber man muss bei Gegenwind zur nächsten Thermik kommen, sonst bleibt man auch nicht lange oben.

Wird das Modell zu leicht/langsam, kommt es nicht mehr vorwärts.

Ich fliege mit 3Zellen, der 4000er dürfte so 300gramm wiegen. Ein leichterer motor bringt ca 40gr, Servos 70gr und ein 3S2200er 100gr; alles in allem 150-200gr und damit ein Endgewicht von ca 1300gr (Ausgangsgewicht 1500gr).
Ich mache mir eher Sorgen das der Bussard dann noch langsamer wird, sprich niedrigere Reynoldszahlen und damit in einen Bereich rutscht in dem der Widerstand überproportional zum Auftrieb wächst, der auch durch das geringere gewicht nicht ausgeglichen werden kann.

Mit den leichteren Servos kommen ich mit dem Schwerpunkt ohne Blei hin (am Junior Sport Plus getestet). Negativ ist Tatsache das ich die kleineren Servos, motor und Akku erst noch kaufen müsste (50Euro).

Ich habe noch einen quasi baugleichen Junior Sport Plus und werde es an ihm ausprobieren.

4

Dienstag, 2. Juli 2019, 14:14

Kannst ja den Versuch auch andersrum machen - ballastiere den Bussard auf (ca. 100...200g im Schwerpunkt). Wenn sich die Thermikleistung dann verschlechtert, könnte leichter machen helfen.

Ich hab nen Segler mit E205-Profil, der muss laufen. Zuviel am Höhenruder gezogen und er sackt ab.

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Sonntag, 7. Juli 2019, 22:52

Zitat


Ich hab nen Segler mit E205-Profil, der muss laufen. Zuviel am Höhenruder gezogen und er sackt ab.

Das kann ich mittlerweile bestätigen, mein Junior Sport (1350gramm statt 1590 Original) besitzt ein Eppler193 und fliegt sich bei Wind unruhig (partielle Ablösung) und sinkt sehr schnell (ohne Thermik), ich vermute hier kommen ebenfalls die Ablösungen auf der Oberseite zum Tragen.