YVES DE VRIENDT

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21

Mittwoch, 21. November 2007, 20:39

Hallo Matthias, Hallo Jungs,

Klar... der Florian bietet sein Steigeisen etwa 400€ zu billig an. Dieser Flieger wird deutlich unterwert verkauft, genau wie der Salpeter und der Focke Wulf 4.
Mein Rat : ab sofort ein Steigeisen bestellen, in zwei Monaten ist es zu spät : da will jeder einen haben. ==[]

Nur der Slingshit und Longshit liegen preismäszig genau richtig : kleiner Preis, kleine Leistung. :evil:

Und der Sputnik ? Damit habe ich damals in 2004 angefangen : zwei Stück gekauft bei HKM. Ist wirklich ein Sch....flieger. Startet nicht, steigt nicht auch wenn man zufällig in eine Thermikblase kurbelt und gleitet T O T A L nicht : ist ein richtiger Sinkeisen. :no:

Schöne Grüsse,

Yves (nur noch sechs Monaten bis Poway) :w
YVES

wstark

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22

Donnerstag, 22. November 2007, 07:57

Zitat

Original von YVES DE VRIENDT
Nur der Slingshit und Longshit liegen preismäszig genau richtig : kleiner Preis, kleine Leistung.

Ich verstehe, dass Du als versierter Wettbewerbsflieger andere Masstäbe ansetzen musst.
Aber bedenke, dass nur ca. 1 Prozent aller DLG Besitzer Wettbewerbe fliegen.
Der Rest freut sich, irgendwann einmal eine Thermik zu finden, oder am Hang oben zu bleiben....
Und dafür reichen auch "Shit" DLG's........
It's BoBo

mazola01

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23

Donnerstag, 22. November 2007, 08:20

Schade nur wenn SAL interessierte so einen "SHIT" lesen...und garnicht erst mit SAL anfangen, weills für viele doch dann zu teuer ist ein "Nicht-Shit-DLG" zu kaufen. :no:

Gruss Steffen - der zufrieden mit seinem LongshOt ist!! 8(
LazyBee,Knuffel,Mini-Ellipse,China Holz Hangfräse und ein paar EPP Nuris ....

westerwaldtom

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24

Donnerstag, 22. November 2007, 09:59

@steffen; werner; matthias

Ein Rippenflieger der deutlich leichter als ein z.B. Blazer /Megalight etc. und deutlich günstiger als ein Blaster etc. ist verdient doch der Aufmerksamkeit der Gemeinde die doch
wohl zum grösten Teil aus nicht Wettbewerblern besteht.

Super leicht - stabil und günstig - verspricht mir viel Freihzeit Vergnügen

deswegen würde mich Eure Erfahrungen mir dem Rippenflieger und
mit Rippenflieger im allgemeinen interessieren ---so war auch die Fragestellung---

Tragfläche mit "D-Box" gebaut scheint stabiler als z.B. beim Apache
kann man den Rippenfliger vieleicht von der Leistung mit Slingshot
Longshot, Blaster, Megalight etc. vergleichen.

Gruß an die Gemeinde
Tom

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wstark

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25

Donnerstag, 22. November 2007, 10:10

RE: @steffen; werner; matthias

Zitat

Original von westerwaldtom
Super leicht - stabil und günstig - verspricht mir viel Freihzeit Vergnügen

Ich bin sicher, dass, wenn sich ein Wettbewerbsflieger intensiv mit dem "Feintuning"
eines D-BOX DLG's beschäftigt, er damit durchaus auch auf F3K Wettbewerben mitmischen könnte....
It's BoBo

westerwaldtom

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26

Donnerstag, 22. November 2007, 10:14

@Yves + Steigeisen

Ist doch wohl klar das ein Rippenflieger nicht mit der Kohleschale
vergleichbar ist.

Ist nicht die gleiche Zielgruppe und sicher nicht die gleiche Preisrichtung.


Allerdings mach ich mir bei diesem "lauten agressiven Geschrei so meine Gedanken"-----erreicht Ihr mit den Kohleschalen den keine 180g Leergewicht und in der leichten Abendthermik nicht die gleiche Steigleistung.


Dann würde ich mir allerding die Ausgabe von mehr als 400 Euronen
ersparen. Und mich für 190 Euros entscheiden.

Weil da halte ich´s wie Werner es gibt nichts schöneres als einen farbig bespannten Rippenflieger durch den man die Abendsonne scheinen sieht.

Das ist schon ein Vergnügen ---- und darum geht es doch beim fliegen -- oder.

LG
Tom

PS. auch mein 11j Sohn soll nicht nur den K.I.S und Venus fliegen können
sondern auch Entry / Blaster und Catia.
bei einem Aspirin / Steigeisen hätt ich da so meine Bedenken

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YVES DE VRIENDT

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27

Donnerstag, 22. November 2007, 11:40

RE: @Yves + Steigeisen

Hallo Freunde,

Ich bin der Meinung dasz mit "billiger" oder "weniger teuer" Flieger auf Dauer die Rechnung nicht immer hochgeht. Es ist schon wichtig dasz man Einsteiger, speziëll die mit einem kleinen Budget aufmerksam macht auf folgendes:

Der Preisunterschied zwischen die kauflichen DLG's ist relativ unbedeutend wenn man ausrechnet wieviele Starts und Flugstunden man mit einem Flieger tatsächlich machen kann.

Mit diesen Sputnik (damals ~200€) bin ich als neu-Einsteiger nur etwa zwei Monaten "geflogen": Juni+Juli 2004. Mit meinem ersten FW3 (damals ~350€) bin ich inzwischen vier Jahren geflogen : von August 2004 bis Heute.

Bei meinem ersten Wettbewerb (Französische Meisterschaften August 2004) haben zwei meiner Freunde Ihre Long- oder Slingshotflügel beim Start abgerissen. Also viel gutes kann ich Euch darüber auch nicht berichten... Aber eins ist klar: zwei whatever shots kosten mehr als einen guten Fireworks. So was am ersten Blick als teuer erscheint, ist auf Dauer preiswert.

Natürlich musz man irgendwo anfangen. Nach den Sputnik Fiasko, bin ich als Anfanger problemlos auf einen Vollkohle FW3 umgestiegen. Letzer Flug war vor zwei Tagen : mit 315 Gram hervorragend in den sehr schwachen Winterthermik gestiegen. Mit weniger als 300 Gram gewinnt man im Steigen total nichts.

Und hier in Frankreich gibt's inzwischen eine Menge Neu-Einsteiger die mit Aspirin sofort erfolgreich angefangen haben.

Schöne Grüsse,

Yves
YVES

Mike Laurie

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28

Donnerstag, 22. November 2007, 12:49

Zitat

Allerdings mach ich mir bei diesem "lauten agressiven Geschrei so meine Gedanken"-----erreicht Ihr mit den Kohleschalen den keine 180g Leergewicht und in der leichten Abendthermik nicht die gleiche Steigleistung.


wer sagt dass die 180g stimmen? guck mal bei graupner oder valenta gewichten.... da wird fast immer (bis zum doppelten) gelogen..

Ich sehe es auch so:
lieber von anfang an was vernünftiges als gefrustet zu sehen, wie alle anderen kollegen aufm wettbewerb, am hang oder im verein immer besser, höher, länger, weiter sind..
nachher schmeißt man es eh hin, weils schlechter fliegt und man kauft sich was vernünftiges...
ich bin mir auch sicher, dass man die rippenflächen kaputt schmeißt wenn man richtig gas gibt, was hat man da gewonnen?

was fehlt ist ein mittelklassemodell wie zb der alte highlight mit um die 170 EUR, es wäre doch kein Problem so ein modell mit zeitgemäßem profil und v-form (aspirin..) zu bauen, der aufwand wäre sogar genau der gleiche wie bei einem highlight. dann lässt man die leitwerke ehrlicherweise weg, dafür eine gute anleitung bei, schon braucht man keine 30g leitwerke mehr unter zwang mitkaufen...
aber nein, das will ja offenbar keiner....

29

Donnerstag, 22. November 2007, 13:14

RE: Was spricht gegen High-Tech Rippenflieger á la Sputnik und Co.?

Hallo,

ich werd mal besser auf die verschiedenen Postings NICHT eingehen und nur so viel schreiben das mir diese Schwarz/Weiss-Malerei so langsam auf die Nerven geht. Wettbewerbsflieger können doch weiterhin ihre Schmerztabletten kaufen sollten sich aber bei der Einschätzung bezüglich Spaßfliegen ein wenig zurückhalten. Ist ein ganz anderer Anforderungsbereich.

Ich hab bis jetzt DLG-technisch einen Apache, später beschnitten auf Huronmaße, einen Highlight und einen Bastard aus einer Turbo06 Fläche und einem der alten Rümpfe von F3-Modellbau, das was jetzt der Hyperrumpf ist, gebaut und geflogen.
Es gibt für jeden dieser Flieger Vor- und auch Nachteile. Letztendlich hängt es nur davon ab wofür man den Flieger einsetzen möchte und man kann mit jedem von ihnen Spaß haben aber man muss sich auch im klaren darüber sein das man nicht unbedingt einen wettbewerbstauglichen Flieger erwirbt es sei denn man schafft eine geschlossene Klassse in der nur Flieger des selben Typs fliegen dürfen. Halt wie beim Autorennsport bei den Markenformeln wo dann der Sieger deswegen gewinnt weil er mit der gegebenen Technik am besten umgehen kann. Nicht umsonst gibt es in der Formel1 eine Fahrer- und eine Konstrukteursmeisterschaft. Letztlich entwickelt es sich ja ein bisschen durch die Dominanz der Aspirine bei Wettbewerben in diese Richtung.
Aber egal.

Aus meiner Sicht haben Rippenflächen mit Folienbespannung ein paar grundlegende Nachteile.

-die Profiltreue ist durch die elastische Folie nicht sehr hoch. Besonders nicht bei großer Belastung beim Start
-bei kaltem Wetter ist die Folie schon ein wenig spröde was leicht zu Löchern und anderen Beschädigungen führen kann wenn man kein ideales Flugfeld besitzt
-bei warmen Wetter gibt die Folie gerne elastisch nach was wieder nicht sehr Vorteilhaft für die Verwindungssteifigkeit und die Profiltreue ist
-man muss häufig nachspannen und das ordentlich ohne Verzug
-eine Folien-Rippenfläche verzeiht unsaubere Gewaltwurftechniken überhaupt nicht da die Torsionssteifigkeit, wenn man keine extra Maßnahmen ergriffen hat, nicht so hoch ist wie bei einer normalen Schalenfläche.
-sie ist durch die Rippenkonstruktion kein Wunder an aerodynamisch geringem Luftwiderstand

Die Vorteile sind:
-sauber konstruiert und gebaut kann sie trotz filigranem Aussehen unglaublich leicht und fest sein
-sie ist unglaublich elastisch was schon mal den einen oder anderen Ausrutscher oder Ast- bzw Stammtreffer harmlos ausgehen lässt
-sie faszinierend einfach zu reparieren mit unglaublich wenig Werkzeug und Material
-sie bringt einem sauberes gewaltfreies Werfen besser bei als es eine GFK/CFK-Fläche je könnte

Fazit:

Die Anforderungen an einen Spaßflieger sind ziemlich sehr anders als an einen wettkampftauglichen Flieger. Deswegen, ist halt meine Erfahrung, Rippenfliegerflächen sind nicht nur wegen ihres ästhetisch schönen Aussehens als Einstiegs- und oder Spaßflieger zu gebrauchen. Wettbewerbsflieger sollten bei ihrem gewohnten Einheitsbrei bleiben.
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
Quelle: GBO

westerwaldtom

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30

Donnerstag, 22. November 2007, 14:48

Streitkultur

Also erstmal herzlichen Dank,

die Beiträge sind jetzt ordentlich ausführlich und Informativ!


@Reiner:
ja in den Katalogen wird viel gelogen, aber Dank Fernabsatzgesetzt
kann ich den zu schweren Flieger gleich wieder zurückgeben.

was fehlt ist..... eine prima Tragfläche ... Rumpf und Leitwerk baue ich
selber.....nach meinen Vorlieben 3 od. 4 Servos ......Flächenservos oder ins Rumpfboot.... Rumpfboot etwas stabiler --- für den Anfänger...

So was in der Art: hab ich von Werner gekauft Blasterflügelbruch 1340mm, neu aufgebaut mit Werner´s Rumpf/Leitwerk incl. RC 260g ---fliegt super.

Also ne super Fläche bis ca. 190 wär tolle Sache.

Grüße aus dem Westerwald
Tom

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »westerwaldtom« (22. November 2007, 14:53)


wstark

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31

Donnerstag, 22. November 2007, 15:33

RE: Streitkultur

Zitat

Original von westerwaldtom
Also ne super Fläche bis ca. 190 wär tolle Sache.

Empfehlenswerte Kombination:
BINARY-II Schalentragfläche (ca. 140 Gramm) um 137 USD( ca. 93 Euro) + DLG Rumpf von Vitaly (50 Euro, ca. 50 Gramm) jeweils ohne Versand+Selbstbauleitwerke..
It's BoBo

david145

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32

Donnerstag, 22. November 2007, 16:30

RE: Was spricht gegen High-Tech Rippenflieger á la Sputnik und Co.?

Zitat

Original von sidigonzales
Letztlich entwickelt es sich ja ein bisschen durch die Dominanz der Aspirine bei Wettbewerben in diese Richtung.

Also unter den ersten 10 der contest-wertung 2007 sind gerade einmal 3 leute mit ASPIRIN unterwegs gewesen. so nebenbei der sieger flog KEINEN, der zweite hat erst diese saison auf aspi gewechselt glaube ich.
nur weil man überall nur noch aspirin geschreie hört heißt es nicht, dass es nur noch aspirins gibt ;)
zum vergleich unter den ersten 10 sind auch 3 leute mit Kisals geflogen, unter anderem auch der SIEGER, also von einer dominanz kann man meiner meinung nach nicht wirklich sprechen
lg david
Liebe Grüße David

Wenn die Meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wie viel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »david145« (22. November 2007, 16:32)


33

Donnerstag, 22. November 2007, 19:55

RE: Was spricht gegen High-Tech Rippenflieger á la Sputnik und Co.?

Hallo,

Zitat

Original von sidigonzales
ich werd mal besser auf die verschiedenen Postings NICHT eingehen und nur so viel schreiben das mir diese Schwarz/Weiss-Malerei so langsam auf die Nerven geht. Wettbewerbsflieger können doch weiterhin ihre Schmerztabletten kaufen sollten sich aber bei der Einschätzung bezüglich Spaßfliegen ein wenig zurückhalten. Ist ein ganz anderer Anforderungsbereich.


Die strikte Teilung in Wettbewerbler und Spassflieger könnte - im Hinblick auf die angeprangerte Schwarz/Weissmalerei - ein wenig Reflektion vertragen...

Zitat

...Liste der Nachteile und der Vorteile


Endlich mal was Konstruktives im Sinne der Fragestellung.

Zitat

Die Vorteile sind:
-sauber konstruiert und gebaut kann sie trotz filigranem Aussehen unglaublich leicht und fest sein
-sie ist unglaublich elastisch was schon mal den einen oder anderen Ausrutscher oder Ast- bzw Stammtreffer harmlos ausgehen lässt
-sie faszinierend einfach zu reparieren mit unglaublich wenig Werkzeug und Material
-sie bringt einem sauberes gewaltfreies Werfen besser bei als es eine GFK/CFK-Fläche je könnte


Also, den ersten Punkt möchte ich nicht bestätigen. Laut meiner Erfahrung (Apache, Fireblade) sind diese Flächen entweder schwerer oder weniger torsionssteif als Positiv- oder Schalenflächen - oder beides.
Sie sehen leicht aus, ja. Aber die leichteren SALs, die mir bis jetzt begegnet sind, waren niemals als Rippe gebaut.

ZB baut ein älterer Österreichischer Wettbewerbspilot schon seit Ewigkeiten sehr ausgefeilte RippenSALs - wunderschöne Einzelstücke. Die Baukunst (und der Aufwand) nötigt mir höchsten Respekt ab - trotzdem sind die Flieger noch immer mindestens 20-30g schwerer als die leichtesten Schalenmodelle - und halt grad so fest, wie dieser Teilnehmer sie für seine Würfe braucht.

Elastisch. Hm. Trifft wahrscheinlich auf reine Rippe zu. Aber die Hitec-DBox-Rippen sind im "Crashbereich" vorne sicher auch nicht viel elastischer/robuster, oder?

Punkt3 und Punkt4 gebe ich Dir recht - wobei Punkt 4 nur ganz am Beginn ein Vorteil sein mag - später wird er zum begrenzenden Faktor.

Zitat

Die Anforderungen an einen Spaßflieger sind ziemlich sehr anders als an einen wettkampftauglichen Flieger. Deswegen, ist halt meine Erfahrung, Rippenfliegerflächen sind nicht nur wegen ihres ästhetisch schönen Aussehens als Einstiegs- und oder Spaßflieger zu gebrauchen. Wettbewerbsflieger sollten bei ihrem gewohnten Einheitsbrei bleiben.


Ich bin zwar (auch) Wettbewerbsflieger, habe aber von MiniKIS und Apache beginnend das meiste durchprobiert. Ausserdem bin ich die meiste Zeit, die ich irgendwie frei machen kann, am Fliegen. Also was Alltagseinsatz ist, ist mir nicht völlig unbekannt...

Ich persönlich würde einen Longshot (den ich auch hatte und viel und gerne geflogen bin) jederzeit einer solchen Rippen-Maschine vorziehen. Gerade für den hier strapazierten Alltagseinsatz! Auch wenn er vielleicht 30g schwerer heraus kommt. Ich möchte ernsthaft bezweifeln, dass 30g weniger das Handicap RG-15 in Rippe gegen Drela-4x in positiv oder Schale wegmachen kann - im floaten. Von Strecke oder Wurf gar nicht zu reden.

Aber gut, die Vorlieben sind verschieden und so kann ich mir schon vorstellen, dass jemand anderem das geringe Gewicht vielleicht wichtiger ist.

Zitat

Zitat David:
nur weil man überall nur noch aspirin geschreie hört heißt es nicht, dass es nur noch aspirins gibt


Vom Aspirin sollte in diesem Thread gar nicht die Rede sein. Er passt hierher wie der Fisch auf's Fahrrad.

Leider ist es so, dass in einem deutschen Forum nicht mehr über DLG diskutiert werden kann (egal über welchen) ohne dass einer der Aspirin-Evangelisten die einzig wahre Erlösung predigen muss. Es ist derzeit einfach so und wird auch wieder vorbei gehen. Oder mit SALPeter noch schlimmer werden.

Gruss,
Matthias

34

Donnerstag, 22. November 2007, 20:57

RE: Was spricht gegen High-Tech Rippenflieger á la Sputnik und Co.?

Dazu möchte ich mal ein paar Dinge anmerken.

Hmm, ich sehe das so, ein Wettbewerbsflieger sollte sich schon ein Modell kaufen was in etwa gleichwertig zu den anderen auf Wettbewerben eingesetzten Modellen ist. Ein Spass- und/oder Freizeitflieger kann das natürlich auch tun wenn er das gerne möchte. Eine dringende Notwendigkeit ausser das eigene Ego zu streicheln sehe ich nicht. Wenn ich mich als Freizeitflieger mit anderen messen möchte sollte ich entweder darauf achten das alle das gleiche oder zumindest ähnliches Material fliegen oder die Flugaufgaben für Chancengleichheit sorgen.
Ich sehe es nur als schwierig an immer gleich mit dem besten verfügbaren Material einsteigen zu sollen egal ob der Geldbeutel das her gibt oder nicht.
Wenn es Spass macht, und selbst mit dem wirklich preiswerten Apache macht es Spass, geht es doch eh in Richtung Zweit- und/oder Drittflieger und das kann ja wenn man amibitioniert ist und an Wettkämpfen teilnehmen möchte durchaus einer der besten der besten der Besten sein. Meinetwegen auch Aspirin, FW, Turbo, Kisal, Steigeisen...
Nur mal so als Überlegung. Wer hat denn nicht in der Anfangszeit, und auch später :), seinen Flieger nicht in der Hand gelandet sondern auf dem Boden und sich dabei das Seitenleitwerk und/oder den Leitwerksträger versaut. Ich habe. Mehrfach. Mit Karacho.
Für den Preis eines "guten" Leitwerkes bekomme ich schon einen halben Apache.

Was die Schwarz/Weiss-Malerei angeht, die Flugaufgaben sind schon ein wenig anders bei beiden. Aber das ist, wie immer bei solchen Aussagen, ganz persönlich eingefärbte Ansicht aus der Sicht des nicht ambitionierten Spasspiloten den es nicht wirklich interessiert ob jemand der es aus der Sicht des Wettkampferfahrenen und Wissenden das es vieeeeeeel besseres als die Freizeitmodelle gibt nachvollziehen kann.

Aber du hast sicherlich Recht insofern das ich das klarer hätte formulieren sollen.

Zitat

Also, den ersten Punkt möchte ich nicht bestätigen. Laut meiner Erfahrung (Apache, Fireblade) sind diese Flächen entweder schwerer oder weniger torsionssteif als Positiv- oder Schalenflächen - oder beides.

Da möchte ich mich mal selber insofern zitieren das ich geschrieben habe "leicht und fest" nicht steif im Sinne von Torsionsfest.

D-Boxen sind wahrscheinlich mit Voll-GFK/CFK Flächen vergleichbar was ihre Crashfestigkeit angeht. So wie ich es bei der Turbofläche erlebt habe, ein Albtraum.

Beibringen von Fertigkeiten siedle ich normalerweise beim lernen an. Manchmal ist es aber ganz interessant zu sehen wei man sich den Wurfstil versaut hat wenn man mal wieder so eine weiche Fläche wirft.

Zitat

Ich persönlich würde einen Longshot (den ich auch hatte und viel und gerne geflogen bin) jederzeit einer solchen Rippen-Maschine vorziehen. Gerade für den hier strapazierten Alltagseinsatz! Auch wenn er vielleicht 30g schwerer heraus kommt. Ich möchte ernsthaft bezweifeln, dass 30g weniger das Handicap RG-15 in Rippe gegen Drela-4x in positiv oder Schale wegmachen kann - im floaten. Von Strecke oder Wurf gar nicht zu reden.


Ist tatsächlich eine sehr persönlich Ansicht. Ich z.B. würde nie wieder jemandem meinen Schalenflieger anvertrauen wenn ich nicht 100%ig sicher bin das er auch damit umgehen kann. Mein Apache hat den Versuch eines Kollegen den Flieger nach dem Wurf durch einen Looping zu würgen und ihn beide Male mit voller Gewalt in den harten Boden zu nageln eher müde mit ein paar angesplitterten Holzteilen bestraft die schnell an einem Abend repariert waren. Die Hightech Turbofläche hatte einen viel glimpflicheren Einschlag mit ernsthafter Destruktion im Mittelteil beantwortet. Mal zu schweigen vom leichten Baumstreifen das sie mit geplatzter und gesplitterter Fläche und einer Woche Bastelei behoben haben wollte.

Was das geringe Gewicht angeht, ich glaube eigentlich das das eher davon abhängt unter welchen Bedingungen man wo fliegt. Dort wo ich regelmäßig fliege habe ich auch regelmäßig Wind mit wenigstens 3-5Bft und Böen bis über 6Bft. In Dresden am Elbufer, wo ich auch ab und zu aber eher seltener fliege, ist das eher weniger. Bei viel Wind sehe ich eher Vorteile in der höheren Masse die meine Flieger haben was mir natürlich ein paar Nachteile einbringt wenn ich mit wenig Wind zu kämpfen habe.

Aber wie Eingangs schon erwähnt ist das meine ganz private persönliche Sicht unter dem Eindruck des ständig leeren Portemonnaies, der fehlenden Wettbewerbsambition, dem inneren Verlangen nicht immer alles so machen zu müssen wie die anderen. :)
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
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Mike Laurie

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35

Donnerstag, 22. November 2007, 22:41

Zitat

Mein Apache hat den Versuch eines Kollegen den Flieger nach dem Wurf durch einen Looping zu würgen und ihn beide Male mit voller Gewalt in den harten Boden zu nageln eher müde mit ein paar angesplitterten Holzteilen bestraft die schnell an einem Abend repariert waren. Die Hightech Turbofläche hatte einen viel glimpflicheren Einschlag mit ernsthafter Destruktion im Mittelteil beantwortet. Mal zu schweigen vom leichten Baumstreifen das sie mit geplatzter und gesplitterter Fläche und einer Woche Bastelei behoben haben wollte.


für so etwas gibt es EPP Flieger :no:
Das sind genau die Leute, die laut rumschreien, wenn der Shockflyer kaputt ist, nur weil man den 20 mal voll auf den Boden geklatscht hat "scheiss Hallenflieger, scheiss Elektro.."... Macht das mal mit nem normalen Holzmodell draußen, da reicht einmal :no:
Die Hersteller und vor allem Entwickler müssen doch heulen, wenn sie so etwas lesen....

Also: wenn mans drauf hat, Schalenfläche, sonst Apache, EPP Nuri oder sonstwas, da kommt es auf die "bisschen mehr" Endleistung eh nicht an...

[SIZE=1]Sorry, dass ich auf zu hohem Niveau denke[/SIZE]

36

Donnerstag, 22. November 2007, 23:25

Zitat

Original von Sebastian Hampf


[SIZE=1]Sorry, dass ich auf zu hohem Niveau denke[/SIZE]


Ja, tut mir auch leid.
Ich hab dein Posting nämlich überhaupt nicht verstanden. Kannste mal sehen wie unterschiedlich wir denken. :)
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
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westerwaldtom

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37

Donnerstag, 22. November 2007, 23:59

@Reiner / Streitkultur

Die Frage war doch nur habt Ihr so nen Rippenvogel
schon geflogen und wie sind Eure Erfahrungen damit.

Konstruktive Beiträge wären schön, und wenn die Beiträge
mit eigenen Erfahrungen belegt sind um so besser und anschaulicher.

"was nicht beachtet werden sollte
- scheisslaberrei
- sonstiger schwachsinn" s.a. abdrehfaktor

wir die Gruppe der Anfänger Spassflieger und unorganisierten Wildflieger
benötigen konstruktive Beiträge und die Erfahrungen von Euch Cracks
um uns zu entscheiden ob wir so ein günstig erscheinendes Angebot
wie den Catia annehmen sollen oder besser nicht.

Ich finde die ausführlichen Beiträge von Jog Hurt sehr anschaulich und
verständlich zum Thema passend.

Kurze Statements wie "wenn mans drauf hat, Schalenfläche, sonst Apache, EPP Nuri.." wenig hilfreich

LG Tom

Mike Laurie

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38

Freitag, 23. November 2007, 17:35

ja aber so ist es leider
es scheint als gäbe es (mindestens) zwei Klassen von Piloten/Ansprüchen usw.
ich versuche es sachlich zu erklären:

es gibt bei uns die freaks (zu denen ich mich jetzt einfach mal zähle..), die ihre elektromotoren selber wickeln, die steigung der selbst gebauten propeller optimieren, stecker gegen lackdrähte tauschen usw um am slowflyer gewicht zu sparen, selber Teile laminieren, optimieren usw. usw. usw. Wir stecken da sehr viel Fleiß, Nachdenken und Ausdauer in unser Hobby.

auf der anderen Seite gibt es die, die stundenlang im Dreck kniehen, und versuchen, ihren siffenden Verbrenner am Trainer anzubekommen um dann wenigstens einmal am tag ein paar runden fliegen zu können, wenn nicht fahren sie frustriert nach hause. wenn ein servoausschnitt nicht passt, sind sie überfordert, der speed 400 wird mit lüsterklemmen am regler festgemacht usw. Das ist nicht abwertend gemeint, scheinbar sind diese Leute ja auch glücklich...

so ist das beim SAL scheinbar auch.
Bisher bin ich davon ausgegangen, dass alle etwa gleich "ticken" das scheint nicht so...
Wenn ich höre, dass ein SAL nach dem Wurf mit einem Looping senkrecht in den Boden gepöhlt wird oder in Bäume gejagt wird, dann noch gemeckert wird dass er kaputt geht, dann ist das für mich nicht nachvollziehbar...
Für solche Fälle ist ein schwerer, weicher Rippen SAL natürlich gut geeignet und vollkommen ausreichend, da man das Potenzial eines Aspirin oder SALPeter eh nicht ausnutzen kann. Da kann man genau so gut ein EPP Modell benutzen, das meine ich damit.

Es tut mir in der Seele weh, wenn ich so etwas höre. Damit wird auch der "richtige" F3K in den Dreck gezogen: "Das sind doch diese popeligen Rippenmodelle, die beim Werfen zerfetzen, neulich hat mir ein Idiot fast so ein Teil an den Kopf geschmissen" so oder ähnlich kann es von Außenstehenden dann zu hören geben!
etwas ähnliches wäre ein Dragon F3B, für viele erste Wahl, sie sind in dem Glauben ein "echtes" F3B Modell zu besitzen und verhalten sich dementsprechend arrogant und/oder hochnäsig (zum Beispiel an der Wasserkuppe) aber auf einem F3B Wettebwerb ist das Teil nicht brauchbar, trotzdem heißt es F3B, wird als F3B verkauft usw...

Zum Schluss: mir ist es hier im Forum allgemein echt zu blöde geworden, egal was man sagt, man ist der Buhmann und hat eh keine Ahnung, einem wird Lügerei und mehr unterstellt, ab sofort könnt ihr eure scheisse alleine machen...
Jog Hurt ist ein Deckname vom Apacheflieger aka Pilot Pirx, meint ihr eigentlich dass wir ganz blöde sind?!?

39

Freitag, 23. November 2007, 18:00

Zitat

Original von Sebastian Hampf
Jog Hurt ist ein Deckname vom Apacheflieger aka Pilot Pirx, meint ihr eigentlich dass wir ganz blöde sind?!?
aka sidigonzales aka.... :D
Und?
Zu diesem Thema hab ich nu eigentlich genügend Statements abgegeben. Ich ändere meine Nicknames so lange bis der Letzte begriffen hat das es völlig Wurst ist WER etwas sagt und das es lediglich auf den INHALT ankommt, das selber denken klug macht und nicht nachplappern.

Eigentlich ist es toll das du so klar gezeigt hast das die Ansprüche sehr sehr unterschiedlich sein können. Auf der anderen Seite finde ich es merkwürdig wie polarisiert die Diskussion geführt wird.

Was machen wir denn falsch wenn wir etwas genügsamer sind? Seid doch froh, sind die Wartelisten auf die Hochleistungsschmeißgeier ein wenig kürzer.
Also mir persönllich macht es so ziemlich null,nix aus das meine Flieger nicht zur elitären Spitzenklasse gehören. Davon könnte ich auch nicht besser fliegen auch wenn ein besseres Modell durchaus helfen würde meine Unfähigkeit zu kaschieren. Nur, wozu?
Damit den Zuschauern beim zugucken der Sabber über ihre runterhängende Unterlippe tropft? Hmm, hab ich gar keine Zeit hinzugucken. Die könnten meinetwegen den Rumpelstilzchentanz tanzen, es würde mich nicht interessieren so lange sie mich nicht beim fliegen stören.
Ich fliege weil es MIR Spass bringt zu fliegen und nicht weil es mir Spass macht zu sehen wie mich andere bewundern. Das wäre mir eher peinlich.

Mir jedenfalls macht es Spass mit dem Flieger, dem Wetter und der Umgebung zu kämpfen.
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
Quelle: GBO

40

Freitag, 23. November 2007, 18:23

mal wieder zum Thema

Warum nicht HighTech Rippenflügel?

Einfach weil es vom Aufwand zum Ergebniss in keinem befriediegenden Verhältnis steht.
Für F3K einfach von den Anforderungen nicht die ideale Bauweise.


Warum nicht einen Rippenflügel DLG zum Nachgehen des Hobbys bzw. auch Wettbewerb?

Natürlich, klar warum nicht. Mit einem Rippenflügel Modell kann man sicherlich mehr als genügend Spass haben. Nur muss der Preis der Leistung angemessen sein.
Also bei sehr günstigen Konstruktionen ist doch super.

Und hier spielt doch bloß der eigene Anspruch an die Leistug seines Modelles eine Rolle.

Zum dem Catia würde ich sagen zu teuer für die zu erwartene Leistung. Entweder einen deutlich günstigeren DLG ( der dann min. die selbe Leistung bringt ) oder etwas in positiv oder für ein paar Euro mehr etwas a lá Blaster in Schale.