stezi

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1

Dienstag, 13. Februar 2007, 18:05

wie schwer sind eure leitwerke?

hi...
also ich hab letztens mal wieder viel zeit gehabt und habe 3 sätze leitwerke aus balsa gebaut.sie bestehen aus vollbalsa(nicht gelöchert;nicht bespannt) und in der unteren hälfte ist ein kohleroving eingelegt.das holz(3mm balsa) habe ich im backofen nachgetrocknet(pro leit werk ca 1gr) und nach dem schleifen zweimal mit porenfüller gestrichen und mit 1000er papier nachgeschliffen.das leichteste leitwerk wiegt 6gr und das schwerste 7.5 gr(ohne feder).was sagt ihr,ist das ein guter wert?

mfg stezi
mfg stefan

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2

Dienstag, 13. Februar 2007, 18:54

Hallo,

falls das SLW+HLW zusammen ist, schon.
Von welcher Größe sprechen wir?

Gruss,
Matthias

3

Dienstag, 13. Februar 2007, 19:19

Machst Du jetzt Witze, Matthias? :shy:

Also für normalgrosse DLG-Leitwerke, die alltagstauglich sind, ist 6 Gramm doch ein guter Wert?

Meine Kevlar-HiLoad60-Leitwerke für meine SG2s wiegen 6,5 (SR) und 7,5 (HR).
Hangflug.ch
...wenns um Hangflug geht!

JulianHannen

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4

Dienstag, 13. Februar 2007, 19:32

Bei welcher Leitwerksfläche erziehlt Ihr die Gewichte?

Ich experimentiere gerade viel rum mit Glasfaser, 27er Kevlar und 36er Kevlar und Depron und erreiche dabei Gewichte von 5,8 bis 7,8 Gramm bei einer SLW-Fläche von 2dm². Dabei ist Depron (6mm asymmetrisches Profil) als Kern zwar gut zu bearbeiten allerdings sowas von labil, dass ich nach den "Fasertests" jetzt mal andere Schäume ausprobieren muss... Zum Fliegen bestimmt stabil genug, aber für mehr nicht...
Julian

5

Dienstag, 13. Februar 2007, 19:43

Hallo Raphael,

ja schon, aber Kevlar/HiLoad mit 6% oder so Profil ist ja wohl ein anderer Fall als ein unbeschichtetes 3mm Platt-Leitwerk, oder? Ausserdem weiss ich ja jetzt wirklich nicht, ob Stezi an einem Mini/Midi oder einem 1.5m baut.

Auf dem Bild meine letzten Leitwerke: Styrodur/Glas mit Kohleprofil als Holm: 4.9g SLW, 6.0g HLW (ohne Pylon). Sind aber sicher _deutlich_ empfindlicher als HiLoad/Kevlar.

DeQCell/Kevlar kam bei mir auf 6.4/6.6g (etwas größeres SLW) aber mit ziemlcih hässlicher Oberfläche (nicht gewalzt).

Gruss,
Matthias
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stezi

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6

Dienstag, 13. Februar 2007, 20:23

hi...
so um ein paar sachen mal klarzustellen...
-die leitwerke sind von der fläche und vom grundriss denen vom x-ray sehr ahnlich.ich habe die sltw-fläche um ca. 5% vergrößert.
-die leitwerke sind profiliert,nix plattenleitwerk.
-die spannweite vom flieger ist 150 cm.
-ich betreibe sal als hobby und nicht als sport!

mit schaum und laminieren will ich nicht anfangen,da ich erstens nicht die zeit habe und zweitens nicht so genial fliege,daß die leitwerke da groß was ausmachen würden.
bei meinem alten highlight wogen die beiden leitwerke zus. 13gr.da finde ich ca.14gr in balsa schon ganz gut.mir kommt es in erster linie auf stabilität an.

mfg stezi
mfg stefan

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Emanem

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7

Dienstag, 13. Februar 2007, 21:01

meine letzten LWke wogen 12,5g

Aufbau:
SLW: 6mm Balsa gelocht, mit oralight bespannt (7,5g)
HLW: 3mm balsa ----------------"---------------------- (5g)

Sind für einen 1,5m DLG! maße sind SLW 24x10cm und HLW 35x9cm.
Fläche durfte wie folgt sein:
SLW ca. 2dm² (weil stark abgerundet)
HLW ca. 2,5dm² (----------"------------)

das mit dem backrohr werd ich ausprobieren! Guter tipp!

LG
ich hab keine Klamotten ich zieh Frauen an....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Emanem« (13. Februar 2007, 21:02)


8

Dienstag, 13. Februar 2007, 21:23

Hallo Stezi,

ich wollte Dir nicht zu nahe treten - das mit den "Plattleitwerken" klang vielleicht ein bischen von oben herab - entschuldige.

Allerdings, ich verstehe nicht so recht, wieso man das überhaupt macht. Natürlich ist das Brett zunächst mal leichter, aber man kann nicht mehr allzuviel Profil reinschleifen: bischen Nase verrunden, und am Ende spitz zuschleifen. Erstens nimmt das kaum Gewicht weg, zweitens kommt am Schluss ein 3% "Profil" dabei heraus, das ja doch nur wieder ne ebene Platte ist (mehr oder weniger) und drittens wird es viel schlabbriger als etwas mit 5 oder 6mm. Bis man es dann mit Kohleroving o.ä. wieder fest genug hat, ist es schwerer als etwas mit passender Profildicke ...

Mein Vorschlag: Festes 5mm Quarter Grain, Brettgewichte um die 40-45g sind normalerweise noch bei Thoma oder Herdegen zu bekommen. Dann ein ordentliches Profil reinschleifen, löchern und mit Air Indoor (leicht) oder Oralight (einfacher aber schwer) bespannen. Ergibt 11-13g gesamt, gute Stabilität, leicht zu reparieren.

Ich hab das die letzten Jahre so gemacht und das hat gut funktioniert. Das mit dem Schaum und dem Laminieren ist halt der nächste Schritt. Ungleich aufwendiger und am Schluss spart man bei vergleichbarer Festigkeit 1-2g, wenn man sorgfältig arbeitet. Und bekommt etwas schärfere Endleisten hin.

Gruss,
Matthias

P.S.: Ich schleif auch lieber Holz als Styrodur. Fühlt sich einfach viel besser an...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthias_Gerstgrasser« (13. Februar 2007, 21:26)


Mike Laurie

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9

Dienstag, 13. Februar 2007, 21:33

ich habe an meinem leichten Fireworks um die 19g Leitwerke dran, allerdings ist das FW3 Seitenleitwerk ja auch ein Garagentor, wenn man es zB mit dem Aspirinleitwerk vergleicht.
Ich finde <15g Leitwerke sind leicht....
Ich habe ein neues Aspirinleitwerk bauen müssen, das Höhenleitwerk habe ich doch noch knappe 2g leichter bekommen als das Original...

stezi

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10

Dienstag, 13. Februar 2007, 21:46

hallo matthias...
das mit der platte hab ich nicht als von oben herab empfunden ;) .ich wollte euch nur klar machen,daß ich kein crack bin und die genze sache hobbymäßig betreibe.
sicher,mein profil ist bestimmt nicht dicker als 3%,aber bei meiner(noch) unvollkommenen wurftechnik macht das sicher nicht viel aus,oder?
ich war eigentlich ganz stolz,daß ich die rund 7 gr hinbekommen habe.und an meinem highlight funktionieren die teile super.habs hauptsächlich deshalb gemacht,weil mir die schaumleitwerke beim transport und bei der landung zu labberig waren.
wieviel prozent mehr wurfhöhe würde den bei nem hobbypiloten wie mir wohl ein 5mm starkes,besser profiliertes leitwerk ausmachen? ??? ich glaub das reist es nicht wirklich,oder irre ich mich? ???
mfg stezi
mfg stefan

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stezi

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11

Dienstag, 13. Februar 2007, 22:04

@e.t.
das mit dem backofen war eher ein zufallstreffer.hab mal balsabretter am offenen fenster lieger lassen,und danach waren sie ca 5gr schwerer.jetzt trockne ich meine leitwerke im backofen und versiegle sie mit parkettlack...

mfg stezi
mfg stefan

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herbie.hh

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12

Mittwoch, 14. Februar 2007, 07:18

Zitat

Original von stezi
sicher,mein profil ist bestimmt nicht dicker als 3%,aber bei meiner(noch) unvollkommenen wurftechnik macht das sicher nicht viel aus,oder?


Da ein dickes Profil mehr Anstellwinkel verträgt als ein Dünnes bis die Strömung abreißt, denke ich, daß es gerade bei einer unvollkommenen Wurftechnik was bringen sollte, weil man den Flieger eben nicht so sauber losläßt und die anfängliche Pendelbewegung sicherlich ausgeprägter ist als bei einem Experten.
Und da bringt dann ein dickeres, profiliertes Leitwerk auch einem nicht so guten Werfer etwas, weil die Strömung eben länger anliegt und das SLW effektiver arbeiten kann.

Zitat

Original von stezi
wieviel prozent mehr wurfhöhe würde den bei nem hobbypiloten wie mir wohl ein 5mm starkes,besser profiliertes leitwerk ausmachen? ??? ich glaub das reist es nicht wirklich,oder irre ich mich? ???
mfg stezi


Ich könnte mir vorstellen, daß es durchaus was im Meterbereich bringen kann, da ja gerade die Pendelbewegung am Anfang die Energie aus dem Flieger nimmt.

gruß
uli
Gruß Uli

Vik

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13

Mittwoch, 14. Februar 2007, 08:31

Ein Seitenleitwerk mit dem HT23 ist viel dicker ale eine Platte. der Vorteil liegt auch in der mechanischen Festigkeit. Man kommt bei einer günstigen Leitwerksform nur mit Glas aus.
Ich kann mich an eine Loggergrafin von Matthias errinern da waren Unterschiede von 4-5 meter drin!
[SIZE=1]Viktor[/SIZE]

Immer noch eine Baustelle: www.jynxnest.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vik« (14. Februar 2007, 08:32)


14

Mittwoch, 14. Februar 2007, 08:51

Hallo,

kann man sicher nicht pauschal sagen, wie viel es nun wirklich bringt. Aber ich glaube auch, dass es bei Werfern mit einem sehr sauberen Wurfstil weniger ausmacht als bei weniger geübten Werfern, die den Flieger mehr querstellen.

Die Grafik, auf die vik sich bezieht, habe ich angehängt. Bei mir war der Unterschied in etwa 3m mit einem LongShot. Nicht die Welt aber trotzdem: 8..10s Abgleitzeit bekommt man durch andere Massnahmen nicht einfach so geschenkt.

Gruss,
Matthias
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  • slwvergleich.gif

15

Mittwoch, 14. Februar 2007, 15:23

Hi,
is ja eine interessante Grafik. Von 45 bis ca. 10m sinkt der Flieger ungefähr gleich schnell, danach bleibt er kurze Zeit auf selber Höhe, bis er dann ganz zu Boden sinkt. Ist das der Bodeneffekt der dann greift? Und warum kommt der am Angfang des "2" Diagramms erst bei 8m ? Temperaturabhängig?

16

Mittwoch, 14. Februar 2007, 15:51

Hallo,

Zitat

Original von Reichert_tuning
Hi,
is ja eine interessante Grafik. Von 45 bis ca. 10m sinkt der Flieger ungefähr gleich schnell, danach bleibt er kurze Zeit auf selber Höhe, bis er dann ganz zu Boden sinkt. Ist das der Bodeneffekt der dann greift? Und warum kommt der am Angfang des "2" Diagramms erst bei 8m ? Temperaturabhängig?


Es ging bei diesen Versuchen nur um die Wurfhöhe, daher sind die Flugzeiten auch immer nur 10-20s lang.
Vorgangsweise war: So hoch wie möglich werfen (der schnelle Anstieg zur Spitze), dann so schnell wie möglich absteigen (der schnelle Abstieg), in eine paar Meter Höhe die Bremse rein und Anflug in die Hand (der langsam fallende Bereich). Fangen und kurz am Boden absetzen um den Logger zu Nullen (die kleinen Spitzen nach unten zur Nullline).
Gelegentlich wurden beim Abstieg auch Loops geflogen, zb beim Vorletzten im Diagramm.

Gruss,
Matthias

stezi

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17

Mittwoch, 14. Februar 2007, 18:30

danke für die tipps matthias.ich werds mal probieren und die leitwerke dicker bauen.mal schauen bei welchen gewichten ich dann lande.

mfg stezi
mfg stefan

Fliegen heißt Landen...

www.f3f.de

18

Montag, 19. Februar 2007, 21:34

Matthiass,

Ich habe gleiche erfahrungen mit dass SLW profil; grossere starthohe mit 6% dickes gewolbtes SLW profil.

Ich frage mich jetzt oder das HLW auch so viel dicke braucht. Sollte ein 4% dickes profil geschliffen ahnlich wie HT08/HT12 reichen? Bin dass jetzt an testen.

Benutzt ihr gewolbte oder nicht gewolbte HLW profil?

Gr,

Peter

19

Dienstag, 20. Februar 2007, 00:41

was für ein profil verwendest du denn für dein SLW?

Ich hab bis jetzt immer nur 4mm balsa zurechtgeschliffen für HLW und SLW benutzt... wirklich ein profil hatte das nicht.

Gruß Sven
Runter kommen sie alle, die einen mit absicht, die anderen ohne.
Let´s rock on Devils hill!

http://f3kberlin.de.tl

20

Dienstag, 20. Februar 2007, 18:00

Sven,

Profil fur SLW isst ungefahr HT23, ahnlich wie Aspirin und SG2. Gewolbte seite an werfseite.

Peter