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Montag, 7. Januar 2008, 19:29

Baubericht REM Yak 54 60"

Hallo Zusammen,

nach längerer Zeit habe ich mich dazu entschlossen einen neuen Kunstflieger zusammenzubauen. Ich war daher auf der Suche nach einem Flieger für meinen ZG20, der bis dahin tadellos seine Dienste in einer Extra 300S mit 1,83m Spannweite und 5,2kg Gewicht (betankt) verrichtete.

Der neue Flieger sollte nun 3D-Kunstflugfähig sein und möglichst wenig wiegen.

Nach längerer Suche bin ich dann auf die YAK 54 von REM gestoßen, die lt. Anleitung ein Leergewicht von 2100g aufweist (real sind es knapp 2200g).

Es handelt sich um diese YAK: http://www.modellbau-etter.de/02523e9850…8700c60364.html

Der Bau ist nun soweit abgeschlossen und folgende Komponenten verbaut:

Emcotec DSPI Mini RV Magnet-Schalter
Lipo Empfänger Akku
5x Graupner DS 5391 Servos (digital)
1x C 5077 auf Gas
1x Tank 500ml von TC
1x Sanyo Akku (3zellig ) 2700mAh (Zündung)

Ich muss sagen, dass der Bausatz von Anfang an einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat. Das Modell ist sauberst verarbeitet und die Holzteile per lasercut geschnitten. Zudem ist das ganze Modell sauber mit Oracover-Folie bespannt. Der Bausatzpreis betrug 155 Euro. Dafür kann man keinen Flieger bauen...

Das Modell ist nun soweit fertiggestellt und wartet auf seinen Erstflug. Das Gewicht beläuft sich unbetankt auf 4040g (es wird halt immer ein bisschen mehr als man denkt :D ). Das Gewicht konnte durch die Verteilung der Komponenten so verteilt werden, dass keine Bleizugabe erfolgen musste und der schwerpunkt durch Veränderung der Akku-Lage noch nach hinten wandern kann.

Diesen Beitrag werde ich nach und nach mit Fotos und weitergehenden Texten zum Bau des Fliegers vervollständigen. Selbstverständlich werde ich auch vom hoffentlich erfolgreichen Erstflug berichten.

Was folgt:
- Fotos vom Bau des Fliegers
- das Für und Wider der richtigen Servo/Elektronikwahl
- Montage einer selbst erstellen Motoraufhängung für den ZG20 (2 Versionen)
- Was während des Bauens gefiel / nicht so toll war
- Bericht vom Erstflug


Das wars fürs erste!

Grüße

Dirk
Grüße

Dirk


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YAK 54 mit ZG20
Boomerang XL mit TJ74s

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Donnerstag, 10. Januar 2008, 16:34

wann gehts weiter ?

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Donnerstag, 10. Januar 2008, 21:59

Ich muss dich aufs Wochenende vertrösten.

Dann folgen Fotos und weitere Beschreibungen, sorry.

Die Arbeit....


Grüße

Dirk
Grüße

Dirk


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YAK 54 mit ZG20
Boomerang XL mit TJ74s

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Sonntag, 13. Januar 2008, 20:45

Fortsetzung

Wie versprochen kommt hier die Fortsetzung meines Bauberichtes:

Die Yak ist im übrigen baugleich mit Der Graupner YAK 54

Einige Berichte zu der REM Yak gibt es auch hier bei RCUniverse:

http://www.rcuniverse.com/forum/m_448321…e_2/key_/tm.htm


Der Bausatz der YAK 54 wurde beim Händler meines Vertrauens bestellt und konnt innerhalb von 2 Wochen für 155 Euro abgeholt werden.

Zuhause angekommen habe ich natürlich erst mal alle Komponenten in Ruhe ausgewogen, um ein Gefühl für das spätere Abfluggewicht zu bekommen:

- Rumpf mit Kabinenhaube 758g
- Motorhaube 125g
- Radschuhe 41g
- Höhenleitwerk 147g
- Seitenleitwerk 124g
- Tragfläche links 255g
- Tragfläche rechts 260g
- Alu-Steckrohr 73g
- Kleinteile 11g
- Fahrwerksbügel 100g
- Spinner 31g
- Radachsen 41g
- Anlenkungsteile 100g
- Heckfahrwerk + Räder 36g

Gesamt: 2102g

Dazu kommen:

- ZG20 + Zündakku 1277g
- Luftschraube 95g
- 1 x HS 81 17g
- 5x DS 5391 (a 36g) 180g
- 1x 500ml Tank 85g
- Emcotec DSPI RV Mini 28g
- Lipo 7,4 V 2200mAh 110g
- 1x Zündschalter 10g

Gesamt: 1802g

Das macht summa summarum: 3904g

Mein Zielgewicht sollte in etwa 4 kg betragen und nicht groß davon abweichen. Die elektronischen Bauteile habe ich daher auch nach Gewicht ausgesucht. Vorallem beim Kauf der Servos habe ich sehr lange mit mir gehadert, welche denn nun verbaut werden sollten. Ich bin dann schlussendlich über Hitec 645 MG und Dymond Digital-Servos Bei Graupners DS 9351 Digitalservos gelandet, die eine Stellkraft von 5 kg und eine Haltekraft von 12 kg aufweisen. Das sollte für einen Flieger in dieser Größe reichen. Die Servos wiegen mit 36g dann auch noch angenehm wenig. Als Gasservo wollte ich zunächst ein Hitec HS 81 einsetzen. Grandioserweise habe ich während der Bauphase das Getriebe zerschossen (Servo Reverse bei den Einstellungsarbeiten), so dass ich auf ein vorhandenes C 5077 (20g Mehrgewicht) zurückgreifen musste.

Als Schalter verwende ich einen elektronischen Schalter von Emcotec DSPI Mini RV, welcher erfreulicherweise gleich als Spannungsbegrenzer für meinen Empfängerakku (7,4 Lipo mit 2200 mAh) dient. Somit habe ich auf der einen Seite genug Saft und Servo-Power und auf der anderen Seite ein vertretbares Gewicht der Empfängerstromversorgung. Das Für und Wieder der Alltagstauglichkeit von Lipos möchte ich hier mal ausklammern. Ich habe mir viele Gedanken über den Umgang mit dieser neuen Akku-Technologie gemacht (Ladevorgang; Haltbarkeit; Zuverlässigkeit bei Minus-Graden), schlussendlich geht die Entwicklung immer weiter voran und über kurz oder lang wird die Lipo-Technik sich auch bei der Empfängerstromversorgung durchsetzen. Zur Not kann ich den elektronischen Schalter auch mit einem 5-zelligen NiXX Akku betreiben.
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Grüße

Dirk


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Sonntag, 13. Januar 2008, 20:45

Bild2
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Sonntag, 13. Januar 2008, 20:49

Bild3
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Sonntag, 13. Januar 2008, 20:51

Die Bauphase

Motormontage:

Zunächst entschied ich mich dazu mir eingehende Gedanken über die Montage meines ZG20 zu machen. Der Motor sollte hängend eingebaut werden.
Vorgesehen sind in der YAK Motormontagen mit 45° Einbau des beiligenden Motorträgers, so dass hier ein wenig Anpassungsarbeit vorgenommen werden musste. Ein Vereinskollege besitzt neben einem ordentlichen CAD-Programm gleich auch noch die passende Fräsmaschine J .
So wurden dann die vorhandenen Bohrlöcher (übrigens schon mit Einschlagmuttern versehen) ins CAD Programm geladen und mit Hilfe der Fräse ein 1cm dicker Sperrholzspant gefräst, der den ZG20 aufnehmen konnte. Die Bohrlöcher für die Motorträgermontage am Flugzeug wurden versenkt ausgeführt und mit den beiliegenden M4 Inbus-Schrauben montiert. Der neue Motorträger besitzt wiederum Einschlagmuttern, mit denen dann der ZG20 am Träger befestigt wird. Alles in allem eine runde Sache, die hält und bei Bedarf auch wieder rückgängig gemacht werden kann.
Die Fotos zeigen übrigens Version 1 und Version 2 des Motorspantes. In der ersten Version habe ich den Motorsturz nicht mit einberechnet, so dass der Motor zu tief aus der dann montierten Haube herausgeschaut hätte. In der zweiten Variante habe ich dann gleich die Zündung des Motors mit berücksichtigt, so dass alles platzsparend unter der Haube angebracht werden konnte (dies ist übrigens für den Schwerpunkt auch zwingend nötig!).
Der Schalter für die Zündung ist auf der linken Seite des Modells, knapp unterhalb der Tragfläche angebracht, so dass die Optik nicht zu sehr gestört wird. Ich baue sämtliche Schalter nur noch auf der linken Seite ein, da der ZG20 immer einen leichten Benzinnnebel aus dem Ansaugtrichter ausscheidet, der dann in alle Spalten kriechen kann.
Der Zündakku sitzt in meinem Modell direkt hinter dem Motorspant, wo eigentlich der Tank positioniert werden soll.

Hier der Motorspant der ersten Version:
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Dirk


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Sonntag, 13. Januar 2008, 20:52

Motorträger Version 1 Bild 2:
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Sonntag, 13. Januar 2008, 20:53

Die zweite Version des Motorträgers:
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Sonntag, 13. Januar 2008, 20:55

Mit Motor:
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Sonntag, 13. Januar 2008, 20:58

Wo ist der Tank?

Da ich meine Modelle gerne mit Tank im Schwerpunkt fliege, ist dieser nach hinten, unter das Tragflächen-Steckungsrohr gewandert. Der Boden unter dem Steckungsrohr wurde mit einer Lage Balsa-Holz verstärkt. Als Tank kommt ein TC-Tank mit 500ml Fassungsinhalt zum Einsatz. Dieser passt so gerade eben unter die Tragflächensteckung und ist mit Kabelbindern gesichert. Die Entlüftungen sind nach vorne geführt und treten am „Entlüftungskanal“ für den Motor aus. Somit kann auch Montagen am Modell (Kopfstand etc.) kein Kraftstoff austreten.
Grüße

Dirk


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Sonntag, 13. Januar 2008, 20:59

Servo-Montage

Die Montage der Servos ging schnell und einfach von der Hand. Die passenden Aussparungen für Servos der Standardgrößen sind schon vorhanden, so dass die Servos nur noch angeschraubt werden mussten. Kopfzerbrechen machte mit das Seitenruderservo: Da ich nicht genau wusste, wie sich der schwere ZG20 auf den Schwerpunkt auswirkt, kam auch ein Einbau des Servos hinten im Rumpf für mich in Frage. Die Sorgen verflüchtigten sich jedoch schnell: Ich bin ein Freund der optimalen Verteilung der Komponenten, so dass ich später beim Fliegen kein Blei benötige (auf die Anleitungen verlasse ich mich in solchen Punkten eher nicht, da hier schon böse Überraschungen bei Gewichtsverteilungen zu Tage gekommen sind). Ich gehe immer folgendermaßen vor:

Zunächst werden alle unverrückbaren Kompontenen im Flieger angebracht (Motor; Höhenruder-Servos etc.). Danach schiebe ich die restlichen Komponenten so lange hin und her, bis ich abschätzen kann, wo der Schwerpunkt liegen wird. Erst danach erfolgt die Endmontage an den entsprechenden Stellen.

Es zeigte sich, dass ich das Seitenruderservo ruhigen Gewissens an der vorgesehenen Stelle und mit den vorhandenen Seilzuganlenkungen verbauen konnte.

Das Gas-Servo wollte ich zunächst direkt in Motornähe einbauen. Schnell musste ich jedoch feststellen, dass ich dadurch Probleme mit der Anlenkung bekommen hätte. Daher wanderte das Gasservo an die im Plan vorgesehene Stelle, neben dem zentralen Seitenruder-Servo.

Ruhe in Frieden HS 81....

Ja ja, die Gas-Servomontage. Ich hatte das HS-81 eigentlich schon fertig montiert und habe bei den Einstellarbeiten gemerkt, dass das Servo falsch rum läuft. Eine unbedachte Einstellung am Sender brachte dann das Servo schlagartig in entgegengesetzte Richtung und damit an einen Anschlagspunkt (ich hätte wohl das Servo-Horn demontieren sollen J ). Ein lautes knatschen ließ mich dann wissen, das das Getriebe seinen Geist aufgegeben hatte. 20 Euro, die ich an anderer Stelle auch besser hätte investieren können. Hinterher ist man ja immer schlauer. Nun verrichtet ein gebrauchtes C 5077 seinen Dienst.
Grüße

Dirk


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Sonntag, 13. Januar 2008, 21:01

Fortsetzung folgt:

Über folgende Dinge möchte ich noch berichten (natürlich auch wieder mit Bildern):

Leitwerksmontage – hälts du noch, oder brichst du schon?

Die Haubenbefestigung und eine geniale Lösung – Ein Ende der Schrauberei!

Fahrwerksmontage:

Die Aufkleber –Luftblase oder nicht?

Anlenkungen - aber bitte haltbar und alltagstauglich!

Das konnte gefallen:

Das war nicht so schön:


Also bis zum nächsten mal!!
Grüße

Dirk


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14

Montag, 14. Januar 2008, 12:33

Ich lese mit :D

Wird bestimmt gut. Auch wenns bis zum Flugbericht scheinbar noch 3-4 Tage dauert :w

Gruß
-Micha-

Cursor

RCLine User

Wohnort: Kerpen

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Samstag, 19. Januar 2008, 23:20

RE: Fortsetzung folgt:

Zitat

Original von Osnabrücker
Also bis zum nächsten mal!!


Ähm !?
Wann ist denn das nächste mal ? :w

Gruß
Peter

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Sonntag, 20. Januar 2008, 21:07

Leitwerksmontage – hälts du noch, oder brichst du schon?

So, weiter gehts:

Nun komme ich zur Montage des Leitwerkes. Vorgesehen ist in der Bauanleitung, das Höhen- und Seitenleitwerk auf den "Kanten" des Rumpfes mit Harz zu verkleben. Die Kanten haben eine Dicke von gerade einmal 3mm. Zu wenig, wie ich finde, um Kräfte vernünftig aufnehmen zu können. Ich entschloss mich daher, sowohl den Rumpf, als auch das Seitenleitwerk, welches später von oben aufgeklebt wird mit einem Balsa-Klotz zu versehen, um die Klebefläche zu vergrößern und dem ganzen Leitwerk etwas mehr Halt zu verschaffen.

Die Montage des Höhenleitwerks klappte problemlos. vorbei mir schon auffiel, dass die werkseitigen Aussparungen am Rumpf viel zu groß waren. Es bleibt bei korrekter Montage vorne und hinten ein Spalt über!
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Dirk


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Sonntag, 20. Januar 2008, 21:11

Die Ungenauigkeit setzt sich fort, wenn man das Seitenleitwerks einsetzt:
Hier musste ich lange überlegen, wie ich den Spalt zwischen Höhenleitwerk und Seitenleitwerk am besten überbrücken kann. Kalte Klebestellen wollte ich nicht riskieren. Wie das Ganze nur über die "Kanten" des Rumpfes hätte halten sollen, ist mir ein Rätsel. Nachdem ich versucht hatte, Balsaholz als Puffer zu verwenden, bin ich dazu übergegangen, einfach etwas Gewebeband zu nehmen, welches den Spalt optimal füllt und sich zudem schön mit Harz vollsaugt:
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Dirk


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Sonntag, 20. Januar 2008, 21:19

Die Haubenbefestigung und eine geniale Lösung – Ein Ende der Schrauberei!

Störend bei der Leitwerksmontage waren die Ungenauigkeiten zwischen Höhen- und Seitenleitwerk und der Übergang zwischen Seitenleitwerk und Rumpf. Hier habe ich die unschönen Spalte einfach mit Folie übergebügelt. Oracover sei dank!


Nun zur Haubenbefestigung:
Ich habe viel über die Haubenbefestigung nachgedacht. Die vorgesehene Lösung ist für mich äußerst unbefriedigend. Schließlich möchte ich nicht andauernd schrauben, wenn ich mal in den Rumpf sehen möchte, sondern fliegen! Die Schrauben, die vorgesehen sind werden ohnehin nicht lange halten und die Seitenwand des Rumpfes ausleiern....

Die diversen Schnellverschlüsse auf dem Markt kamen auch nicht in Frage, da sie für diese Haube einfach nicht passen.

Ein Vereinskollege half mir dann mit einem Tipp und unterstützte mich bei der Montage.

Man nehme einfach Bowdenzüge, samt Litze! Ja richtig gehört!
In die Seitenwände des Rumpfes klebt man passende Messing oder Plastikhülsen, an die Stellen, wo eigentlich die Löcher für die Kabinenhaubenverschraubung vorgesehen waren.
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Sonntag, 20. Januar 2008, 21:21

Zwischen die Einschlagmuttern der Kabinenhaube wird ein Führungsröhrchen eingeklebt:
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Dirk


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Sonntag, 20. Januar 2008, 21:26

Im letzten schritt wird nun die Führungslitze des Bowdenzurohres so bearbeitet, dass man den Draht auf der einen Seite durchführen kann bis zu einen definierten Haltepunkt. Dieser Arretierungpunkt lässt sich optimal mit resten aus Schrumpfschlauch herstellen (fest verkleben!). So kann die Führungslitze nur an einer Seite herausgezogen werden und rutscht nicht durch.

Auf der anderen Seiten bastelt man sich einen Stopfen. auch hier wieder aus Schrumpfschlauch (diesmal nicht verkleben, eine Seite muss ja abziehbar sein:D ) und einem gut greifbaren Gummistopfen.

Fertig ist der Haubenschnellverschluss!!
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Grüße

Dirk


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Osnabrücker« (20. Januar 2008, 21:29)