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Dienstag, 31. Januar 2006, 15:18

Erfahrungsaustausch Pemotec Flexiboard

Dieser Fred richtet sich an alle Besitzer des Pemotec Flexiboard und solche, die es werden wollen. Aufgrund privater Anfragen will ich hier gleich für alle meine Erfahrungen mit diesem Spaßgerät niederschreiben.

Gekauft hatte ich das Flexiboard ursprünglich nur zur Überbrückung der Lieferzeit auf ein anderes Modell. Mittlerweile ist es jedoch zu meinem Lieblings-Rumheiz-Fluggerät geworden, da es äußerst hart im Nehmen ist und man unter bewußter Einkalkulation von Abstürzen die verrücktesten Manöver fliegen kann. Es bedarf schon äußerster Gewalt, um das Flexiboard zu zerstören, wie etwa einen Vollgas-Einschlag in ungünstigem Winkel. So geschehen bei meinem ersten infolge einer Funkstörung (siehe Absturzfred). Ansonsten brechen höchstens mal die Seitenflossen ab, dies läßt sich jedoch mit UHU-Por leicht beheben.
Bei der Montage des zweiten Flexiboards habe ich ein paar kleine Veränderungen vorgenommen, welche die Flugeigenschaften positiv beeinflussen.

Grundsätzliches:

Mit der von Pemotec als Minimum empfohlenen Bestückung 280er/Günni/6xTwicell bekommt man das Teil zwar in die Luft, aber m.E. macht es damit keinen richtigen Spaß und die Möglichkeiten des FLB werden nur zum Bruchteil ausgenutzt. Ich würde daher von vornherein einen Brushless-Motor und Lipo-Akkus empfehlen. Die Leistung erhöht sich dramatisch bei gleichzeitig weniger Gewicht. Der relativ schwere Bürstenmotor hat auch noch einen anderen, unangenehmen Nebeneffekt: bei Einschlägen bricht fast immer die Motoraufhängung weg. Mit BL ist mir das noch nie passiert.

Zutaten:

Empfänger Jeti Rex 5 MPD
Servos 2x Hitec HS-50
Regler YGE12
Akku 2s1p-Lipo 1100 mAh (STModel)
Motor CDR-Eigenbau 9N12P, 12 Windungen 0.425 Stern, Magnete 5x4x1
Latte GWS 5x4,3

Der Motor zieht in dieser Konstellation etwa 5 Ampere bei 12500 U/min. Senkrecht geht es damit nicht, aber man kann schon recht zügig fliegen. Eine größere Latte paßt leider nicht zwischen die Ruder, somit bleibt nur mehr Drehzahl für mehr Schub. Der nächste Motor wird also ein 8- oder 9-Winder werden.
Es müssen nicht unbedingt HS-50 sein, die Servos sollten jedoch einigermaßen schnell arbeiten. Die billigeren XS6G tun's auch.
Die STModel-Lipos (www.epp-fly.de Art.-Nr.: 2LP1100) passen von ihrem Abmessungen her perfekt in den vorhandenen Akkuschacht und rutschen auch ohne zusätzliche Sicherung nicht von allein raus.

Aufbau:

Die Fertigstellung des Modells ist unkompliziert und schnell erledigt. Es müssen nur Rumpf und Fläche verklebt und die Seitenflossen angepappt werden. Die mitgelieferten Ruderanlenkungen habe ich nicht verwendet, da sie schnell abreißen. Stattdessen benutzte ich zweckentfremdete Servokreuze, die -wie unten auf dem Bild zu sehen- seitlich auf den Rudern sitzen. Vor dem Einbau der RC habe ich den Rumpf komplett mit Strapping-Tape eingewickelt. Mein Tape hält direkt auf dem EPP, u.U. muß jedoch mit Sprühkleber vorbehandelt werden. Die Servos sind nur in die Aussparungen eingesteckt und mit einem Tropfen Heißkleber fixiert. Der Regler wurde mit doppelseitigem Klebeband befestigt. Für den Motor schnitt ich mit dem Cutter einen Schlitz und klebte das Aluröhrchen einfach mit Heißkleber hinein (siehe Bild). Oben und unten wird das Ganze noch mit Strapping-Tape verstärkt. Hält praxiserprobt zuverlässig. In dieser Position wirkt die Antriebskraft direkt in Richtung Schwerpunkt, somit verhält sich das Flugzeug bei Lastwechseln so gut wie neutral.
Zum Schluß sollten die Flügelvorderkante und die äußeren Ecken der Ruder ebenfalls noch getaped werden, dort franst das EPP am schnellsten aus. Der Schwerpunkt (40 mm hinter Nasenleiste, durch Kerbe an Flügelunterseite markiert) muß unbedingt richtig eingestellt werden, bei leichtem Akku evtl. durch zusätzliches Blei auf der Nase.
Mit o.g. Komponenten ergibt sich ein Abfluggewicht von 230g, es geht aber auch leichter, da ich ein bißchen zuviel Farbe aufgetragen habe (Grundierung + 2x Lack)

Flug:

Exakten Schwerpunkt vorausgesetzt, verhält sich das Flexiboard für einen Brett-Nuri ausgesprochen gut beherrschbar. Es zickt weder im schnellen noch im Langsamflug unvorhersehbar rum. Dennoch ist die Rollrate bei vollem Ruder-Ausschlag ordentlich, es sind sehr enge Wenden und spektakuläre Manöver möglich. Rückenflug ist aufgrund des Profils nicht ideal aber mit etwas Drücken ebenfalls gut machbar. Mit einer weniger steilen Latte (z.B. 5x3) läßt es sich sogar in der Halle fliegen, Spaß macht es aber so richtig nur draußen. Selbst bei starkem Wind bereitet mir das Fliegen mit dem FLB noch Vergnügen, Rumheizen geht dann zwar nicht, aber man kann schön mit dem Wind spielen oder wie ein Vogel still in der Luft stehen bleiben.

Flugvideo gibts hier (DivX 5.1, ca. 8,5 MB)

Fazit:

Aufgrund seiner guten Flugeigenschaften, dem leichten und preiswerten Aufbau und wegen der nahezu Unkaputtbarkeit kann ich das Flexiboard jedem Flugeinsteiger und jedem, der ein Spaßgerät für alle Fälle sucht, uneingeschränkt empfehlen.


Wer fliegt sonst noch so ein Teil ? Wie sind eure Erfahrungen ? Habt ihr noch Tips ?
»Ted Striker« hat folgendes Bild angehängt:
  • flexiboardcollage.jpg
...lieber Luftraum als Raumluft...

2

Dienstag, 31. Januar 2006, 15:28

RE: Erfahrungsaustausch Pemotec Flexiboard

Hey,

habe auch ein FlexyBoard von Pemotec, wie alle Modelle von Pemotec spitze verarbeitet, ich finde die "angeschlagenen" Ruder spitze, kein Tape, kein Balsa, alles unkaputtbar, ich fliege noch mit 280´er und 7 Zellen; fliegt schon ganz gut, aber in Zeiten von BL soll auch hier getunt werden !
Hat einer schon Erfahrungen mit einem käuflichen BL ?
Wo liegt bei euch der Schwerpunkt ?
Wenn ich den PG auf 40 mm hinter der Fächenvorderkante lege scheint mein Brett mit rel. hohem Anstellwinkel durch die Gegend zu surfen; bei mir geht 35 mm deutlich besser, liegt evtl. auch am doch rel. grossen Motorsturz.

Gruss vom Michy aus dem Sauerland :w
Alles wird gut ! :w
HBCP2, HBK2 und X-400,Pocket Zoom

pstoehr

RCLine User

Wohnort: Scheßlitz

Beruf: Informatiker

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3

Mittwoch, 1. Februar 2006, 08:12

RE: Erfahrungsaustausch Pemotec Flexiboard

Hi,

ich fliege das FlexiBoard mit zwei Kokam 730mAh LiPos und einem Flyware MicroRex 220/6-2800 und Günni-Props. Das Startgewicht liegt bei gut 170gr.
Senkrechtes Steigen ist kein Problem :ok:
Full Speed in der Horizontalen ist aber etwas problematisch, man wird so schnell, dass die Ruder nicht mehr in Form bleiben (klar, man fliegt ja auch jenseits der Spezifikation des Modells). Beim Nachfolger wird das Problem durch etwas Kohle oder Strapping-Tape auf den Rudern gelöst.

Mit meiner Konfiguration kann ich inzwischen auch in der Halle fliegen, dazu hab ich aber den Gas-Knüppel umprogrammiert (bis rund 75% des Knüppelwegs gibts nur 30% Motorleistung und bei 100% Knüppelweg habe ich nur 66% Motorleistung) und ich nehme den Schwerpunkt durch eine 2Euro Münze am Motor etwas nach hinten. Jetzt klappt das dann auch ganz gut in der Halle, ganz im Gegensatz zu den ersten Versuchen bei denen sich die Wände immer sehr schnell in Richtung Flugzeug bewegt haben ;)

Insgesamt kann ich mich den anderen nur anschließen, ein verdammt schickes Teil zum rumheizen, aber meiner Meinung nach als erstes Modell für einen Flugeinsteiger nur sehr bedingt nutzbar.

Man liest sich
Peter
Mein Verein: Modellflieger Club Merkendorf
Ich: Homepage
Mein zweites Ich: PDPS

4

Mittwoch, 1. Februar 2006, 09:14

RE: Erfahrungsaustausch Pemotec Flexiboard

Zitat

Original von Michy
Wo liegt bei euch der Schwerpunkt ?
Wenn ich den PG auf 40 mm hinter der Fächenvorderkante lege scheint mein Brett mit rel. hohem Anstellwinkel durch die Gegend zu surfen; bei mir geht 35 mm deutlich besser, liegt evtl. auch am doch rel. grossen Motorsturz.

Das Problem hatte ich bei meinem ersten Flexiboard auch. Da hing der Motor unter der Fläche. Egal wie ich den Schwerpunkt eingestellt hatte, ein neutrales Flugverhalten war nicht zu erreichen.

Zitat

Original von Peter Stöhr
ich fliege das FlexiBoard mit zwei Kokam 730mAh LiPos und einem Flyware MicroRex 220/6-2800 und Günni-Props. Das Startgewicht liegt bei gut 170gr.
Senkrechtes Steigen ist kein Problem

In dieser Konfiguration und so wenig Gewicht geht natürlich die Post ab ==[]

Zitat

Original von Peter Stöhr
als erstes Modell für einen Flugeinsteiger nur sehr bedingt nutzbar.

Das FLB war eines meiner ersten Flugzeuge und ich bin auch als Anfänger sehr gut damit zurecht gekommen (nach ausgiebigem FMS-Training jedenfalls). Wenn's runterfällt.. na und.. geht ja kaum was kaputt. :D
...lieber Luftraum als Raumluft...

5

Mittwoch, 1. Februar 2006, 09:36

RE: Erfahrungsaustausch Pemotec Flexiboard

Hey,
hört sich ja richtig gut an, wie hast du denn deinen BL am Flieger festgemacht, welchen Motorsturz ca. (par. zur Flächenunterseite ?)

Gruss vom Michy :w
Alles wird gut ! :w
HBCP2, HBK2 und X-400,Pocket Zoom

JoGerhard

RCLine User

Wohnort: -86551 Aichach

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6

Mittwoch, 1. Februar 2006, 10:21

ted schreibt:

Zitat

Mit der von Pemotec als Minimum empfohlenen Bestückung 280er/Günni/6xTwicell bekommt man das Teil zwar in die Luft, aber m.E. macht es damit keinen richtigen Spaß und die Möglichkeiten des FLB werden nur zum Bruchteil ausgenutzt. Ich würde daher von vornherein einen Brushless-Motor und Lipo-Akkus empfehlen.


ich denke dass eine brauchbare Low-Cost Lösung ein speed300 7,2 an Zellen KAN650 + günni sein könnte.

Muß ja nicht immer gleich BL sein.

Gerhard
Multiplex Panda Sport , Funglider und Parkzone Radian

pstoehr

RCLine User

Wohnort: Scheßlitz

Beruf: Informatiker

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7

Mittwoch, 1. Februar 2006, 17:13

RE: Erfahrungsaustausch Pemotec Flexiboard

Hi Michael,

Zitat

Original von Michy
Hey,
hört sich ja richtig gut an, wie hast du denn deinen BL am Flieger festgemacht, welchen Motorsturz ca. (par. zur Flächenunterseite ?)

Gruss vom Michy :w
Ich habe einfach das EPP zwischen den beiden Schlitzen für den Motor rausgemacht, unten dann den Rand mit 0.4mm Sperrholz verstärkt und in dieses Loch den Motor rein gemacht. Motorhalterung ist einfach ein Stück CFK mit nem Loch drin. Das ganze dann an die Hinterkante mit 30 Minuten Epoxy geklebt und mit Strpping-Tape verstärkt. Den Motorsturz habe ich so eingestellt, dass die Motorachse ungefähr in der Mitte zwischen der Unterkannte und der Oberkatnte verläuft. Bei Fullspeed muss ich aber noch ne Idee Tiefenruder dazumischen.

Man liest sich
Peter
Mein Verein: Modellflieger Club Merkendorf
Ich: Homepage
Mein zweites Ich: PDPS

pstoehr

RCLine User

Wohnort: Scheßlitz

Beruf: Informatiker

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8

Mittwoch, 1. Februar 2006, 17:15

Hi,

Zitat

Original von JoGerhard
ted schreibt:

Zitat

Mit der von Pemotec als Minimum empfohlenen Bestückung 280er/Günni/6xTwicell bekommt man das Teil zwar in die Luft, aber m.E. macht es damit keinen richtigen Spaß und die Möglichkeiten des FLB werden nur zum Bruchteil ausgenutzt. Ich würde daher von vornherein einen Brushless-Motor und Lipo-Akkus empfehlen.


ich denke dass eine brauchbare Low-Cost Lösung ein speed300 7,2 an Zellen KAN650 + günni sein könnte.

Muß ja nicht immer gleich BL sein.

Gerhard

ich schätze mal, da braucht mal Blei in der Schnauze um den Schwerpunkt hinzubekommen ...

Peter
Mein Verein: Modellflieger Club Merkendorf
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Mein zweites Ich: PDPS

9

Mittwoch, 1. Februar 2006, 18:31

Ja, das ist ein Teufelskreis. Nicht nur, daß durch den Bürstenmotor mehr Gewicht hinzukommt, man muß den Schwerpunkt auch noch mit Blei ausgleichen.
So viel teurer kommt ein Brushless-Antrieb unterm Strich nicht. Ein Schnurz-Motor ist für wenige Euro schnell selbst gebaut und ein 2-Zellen-Lipo kostet auch nicht mehr als die Twicell. Bleiben ca. 20-30 Euro Aufpreis für den Brushless-Regler, dies ist der Gewinn an Flugspaß definitiv wert.
...lieber Luftraum als Raumluft...

10

Montag, 6. Februar 2006, 10:57

Moin,

ich habe meinen Sanyo Twicell-Akku um eine Zelle auf nun 8 erweitert. Gestern habe ich das Teil mal zwischen zwei Schneeschauern geflogen, geht deutlich besser und reicht mir erstmal so, nächster Schritt ist nun wirklich BL und Lipos !
Bin mal gespannt wie lange der 280 Motor das überlebt !

Schöne Grüsse aus dem Sauerland

Michy :w
Alles wird gut ! :w
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rinninsland

RCLine User

Wohnort: DE-38551 Vollbuettel

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11

Montag, 6. Februar 2006, 11:28

Die Frage ist eher, wie lange die Akkus das überleben... Die Twicell mögen den hohen Strom nicht so wirklich.
Technik für Elektroflug ->

12

Montag, 6. Februar 2006, 12:05

Hallo, naja wir werden es erleben, die Akku´s waren aber relativ kalt, was wiederum auch an den Aussentemparaturen gelegen haben kann (war schei....en kalt!); was empfielt der Spezialist den für dieses "Probelm".

Gruss

Michy :w
Alles wird gut ! :w
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rinninsland

RCLine User

Wohnort: DE-38551 Vollbuettel

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13

Dienstag, 7. Februar 2006, 10:46

Entweder die KAN650AAA (sind auch deutlich günstiger) oder LiPoly-Zellen, 3s ist aber schon recht heftig für so einen kleinen Motor, 2s aber wiederum etwas schwächer als 8 Twicell (dafür spart man ca. 60g, wenn man die Tanic 830 verwendet, das wiegt die geringere Spannungslage der LiPoly-Zellen eigentlich auf).

Bei sehr kalten Temperaturen gehen aber weder NiMH noch LiPoly besonders gut, wenn nicht vorgewärmt.
Technik für Elektroflug ->

dieter w

RCLine User

Wohnort: Grünstadt (Pfalz)

Beruf: Dipl. Ing. Elektrotechnik

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14

Mittwoch, 8. Februar 2006, 09:26

Hallo,
ich hab zwischenzeitlich schon eine ganze Flexiboard-Flotte in unterschiedlichsten Varianten geflogen und das Teil ist derzeit in unserem Verein recht verbreitet.

Auslegungsziel beim Flexiboard war eigentlich, ein Billig-Spaßfliegerle zu haben, das auch mit Billig-Komponenten fliegt, robust ist und gut transportiert werden kann. In der von Pemotec angegebenen Minimalversion bin ich das Teil bis vor etwa 3 Jahren geflogen, da ich damals weder BL noch Lipos hatte. Dann habe ich auf Kokam 1500 2s1p umgerüstet. Mit einer leichten Vorverlegung des Akkus ging das ohne Trimmblei, der Leistungsanstieg gegenüber den Twicells war gewaltig. Nach einem 20min-Vollgasflug war der Motor recht heiß, aber er ist nie abgeraucht. Fliegen in der Halle ist ebenso möglich (und macht auch Spaß) wie draußen.

Ich habe verschiedene BL-Versionen realisiert, dafür habe ich immer auf die Hinterkante des Flügels (zwischen den Rudern) einen Gfk-Streifen aufgeklebt, an dem der Motor befestigt wurde. Mal habe ich den Motor nach hinten montiert (Rückflansch-Befestigung), mal vor dem Streifen. In beiden Fällen passt der Motorsturz recht gut. Bei langsamer drehenden Motoren mit einer 8"-Ls muss der Ausschnitt zwischen den Rudern verbreitert werden. Hier empfiehlt sich dann, die Ruderanlenkung mit einem im Bowdenzuginnenrohr geführten Stahldraht zu machen. Dieser wird in S-Form verlegt und in einem kleinen Schlitz im Flügel versenkt. Somit erhält man eine auf Standschub ausgelegte Antriebsversion mit langen Flugzeiten, die in der Halle gut verwendbar ist. Aufgrund des großen Props gehen die Gleitflugeigenschaften aber deutlich Richtung "Fallschirm" ;)
Soll das Teil schneller geflogen werden, dann sind höher drehende Motoren mit kleineren Luftschrauben zu verwenden. Für die Halle sollte man dann aber auf Vollgas verzichten.

Ein Vereinskollege fliegt das Board mit ca. 200W Eingangsleistung. Da sind dann schon Versteifungsmaßnahmen angebracht. So ein Flug sieht einfach nur brutal aus ==[]

Ich fliege meine Boards mit einer SP-Lage von 46 mm hinter der Flächenvorderkante. Dieser Wert hat sich auch bei den Kollegen bewährt.

Eine Version mit schmalerem Rumpf benötigte einen SP bei 41 mm, sonst war sie nicht kontrollierbar.

:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts:

15

Mittwoch, 8. Februar 2006, 09:34

Hallo,

das ist doch mal ein Wort ! Zwei Lipo - Zellen sind im Budget noch zu vertreten !
Ich werde die Version auch mal testen, danke für den ausführlichen Bericht.
Ich werde den Schub und die Drehzahl mal von beiden Versionen messen und dann noch mal posten !

Gruss aus dem winterlichen Sauerland

Michy :w
Alles wird gut ! :w
HBCP2, HBK2 und X-400,Pocket Zoom

pstoehr

RCLine User

Wohnort: Scheßlitz

Beruf: Informatiker

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16

Donnerstag, 9. Februar 2006, 11:33

Hi Dieter,

Zitat

Original von dieter w
Ein Vereinskollege fliegt das Board mit ca. 200W Eingangsleistung. Da sind dann schon Versteifungsmaßnahmen angebracht. So ein Flug sieht einfach nur brutal aus ==[]
:) Dieter

200W? Selbst bei meinem Setup komm ich an die Festigkeisgrenzen vom FlexiBoard, 200W sind da meiner Meinung nach einfach nur brutal ...

Man liest sich
Peter
Mein Verein: Modellflieger Club Merkendorf
Ich: Homepage
Mein zweites Ich: PDPS

17

Donnerstag, 9. Februar 2006, 11:40

Hallo,

wie fliegst du das Flexiboard denn ?
(Motor, Akku, Prop. Schwerpunkt ?)
Ich will mein Brett gerade hochrüsten und suche nach funktionierenden Systemen !

Gruss aus dem winterlichen Sauerland vom Michy :w
Alles wird gut ! :w
HBCP2, HBK2 und X-400,Pocket Zoom

pstoehr

RCLine User

Wohnort: Scheßlitz

Beruf: Informatiker

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18

Freitag, 10. Februar 2006, 09:14

RE: Erfahrungsaustausch Pemotec Flexiboard

Hi Michael,

wenn Du mich nach der Frage mit dem Setup gemeint hast ...

Zitat

Original von pstoehr
Hi,

ich fliege das FlexiBoard mit zwei Kokam 730mAh LiPos und einem Flyware MicroRex 220/6-2800 und Günni-Props. Das Startgewicht liegt bei gut 170gr.
Senkrechtes Steigen ist kein Problem :ok:
Full Speed in der Horizontalen ist aber etwas problematisch, man wird so schnell, dass die Ruder nicht mehr in Form bleiben (klar, man fliegt ja auch jenseits der Spezifikation des Modells). Beim Nachfolger wird das Problem durch etwas Kohle oder Strapping-Tape auf den Rudern gelöst.

den Schwerpunkt habe ich nach Plan genommen und dann im Laufe der Zeit ne Idee nach vorne verlegt. Bevor die Frage nach dem genauen Wert kommt: Ich kenne ihn nicht! Ich habe einfach 50 Cent zusätzlich direkt vorne unter die Nase geklebt.

Viele Grüße
Peter
Mein Verein: Modellflieger Club Merkendorf
Ich: Homepage
Mein zweites Ich: PDPS

19

Donnerstag, 18. Mai 2006, 15:23

RE: Erfahrungsaustausch Pemotec Flexiboard

Habe meinem neuen Flexiboard eine Schnellwechselhalterung für Schnurz-Motoren spendiert. Sehr einfach aufzubauen, besteht lediglich aus einem Stück 8mm-Alurohr mit einer Bohrung, auf die eine selbstsichernde M3-Mutter aufgeklebt ist. Der Schnurz wird einfach eingeschoben und mit der Schraube fixiert, fertig.
»Ted Striker« hat folgendes Bild angehängt:
  • motorhalterung.jpg
...lieber Luftraum als Raumluft...

sico

RCLine User

Wohnort: Erbach (ODW)

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20

Freitag, 18. August 2006, 00:38

Hier mal mein Flexiboard ^^

Hab leider nur das Handy zur Hand, daher die schlechte Quali.

Hab nen Axi 2208/20 verbaut, Tsunami 10, C261, Act µ4, akku von Stefansliposhop . de 3s1p 1200 10/16C 85gr.

Naja, Akku ist nich nicht da, aber ich hab den FLieger mal mit nem gleichschweren auf die Waage gelegt, 240 Gramm hat die Gesagt, SP dürfte auch einigermassen stimmen, das kann ich noch nicht genau sagen.

Genausowenig wie meinst fliegt.

Ich hoff aber zackig, Antrieb war vorher in einem Microjet an einer APC 4,75*4,5
Macht an dem Akku von meinem Heli (2100mAh 20C) mal glatt 10A gut, mal sehen inwieweit der Strom aber sinkt mit dem schwächeren AKku.

In der Anleitung steht weiter man solle den Rumpf tapen, muss man wirklich? Da steht auch was von Wänden, aber ich flieg nicht in der Halle. Mit kommt auch ausgerechnet die Schnauze sehr stabil vor.
Wäre endlich der erste epp-Flieger der komplett ohne Tape, das nie zufriedenstellend hält, auskommt bei mir ^^

mfg
Jo
»sico« hat folgendes Bild angehängt:
  • 060818_001221.jpg