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Mittwoch, 22. März 2006, 18:28

Meinungen zum Leichtwindbrettentwurf

Servus!

Ich habe verschiedene Modelle für den Hang, die aber alle erst bei etwas mehr Wind funktionieren. Nun wollte ich gerne noch eine Mischung aus HLG und Leichtwindsegler für den Hang.

Also hab ich mir mal einen Brettnurflügel gezeichnet. ich bin mir im Klaren darüber, dass Bretter normalerweise nicht die ultimativen Obenbleiber sind, aber ich spekuliere einfach über die Flächenbelastung (<13g/dm²) auf den entsprechenden Erfolg.


Mich würden einfach mal Eure Meinung zum Entwurf interessieren.
Das Bild kann durch anklicken vergrößert werden.

Eingesetztes Material ist nur 3mm Sperrholz und Kohlestäbe/rohre.








Netten Gruß
Carsten
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Donnerstag, 23. März 2006, 09:42

65 Hits und keiner kann dazu was sagen?
Nun traut Euch mal!

Netten Gruß
Carsten
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Emanem

RCLine User

Wohnort: Graz

Beruf: Student

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3

Donnerstag, 23. März 2006, 09:46

Hallo

Also dann werd ich mal was sagen:

Schaut gut aus! Fliegt sicher :D ! Aber wieso willst du alle Rippen aus Sperrholz machen? ich würd die ersten drei von der Wurzel aus aus Sperrholz machen und den Rest mit Balsa. Außerdem würd ich eine Beplankung über die ersten 2 Rippen machen. Bringt einiges an Stabilität und die Gewichtsersparnis der Balsarippen is wohl klar. Aushalten trut er dann auch genug.

LG
ich hab keine Klamotten ich zieh Frauen an....

h@bib

RCLine User

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Beruf: Angestellter

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4

Donnerstag, 23. März 2006, 10:01

welches profil willst du einsetzen?

lg

david
..::www.aeroworx.net::..
:dumm: ...denn Stillstand ist RÜCKSCHRITT! :nuts:

5

Donnerstag, 23. März 2006, 11:36

@E.T.: Ich will Sperrholz nehmen, weil ich das in rauhen Mengen da habe und weil ich da gut was für die Optik machen kann (Fachwerkausfräsungen). Gewicht von ausgefräßter Pappel solltest Du mal nicht überbewerten. Laut Berechnung im CAD wiegen alle abgebildeten Teile zusammen 450g.


@H@bib: Ich habe hervorragende Erfahrungen mit dem Phönix gemacht. Da Siggi aber auf Aerodesign schreibt, dass sich zu leichte Entwürfe nicht unbedingt mit dem Profil vertragen (da war doch was mit alpha-Schwingungen) habe ich das EMX07 genommen.

Darüber hinaus paßt das vom Nasenradius her sehr gut zu dem 5er Kohlerohr was ich noch da habe und als Nasenleiste einsetzen will. Also eigentlich ist das Modell anhand meiner Kohlestäbe-Bestände konstruiert.


Netten Gruß
Carsten
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h@bib

RCLine User

Wohnort: Linz/Oberösterreich

Beruf: Angestellter

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6

Donnerstag, 23. März 2006, 11:55

schau dir mal das an.

lg

david
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:dumm: ...denn Stillstand ist RÜCKSCHRITT! :nuts:

7

Donnerstag, 23. März 2006, 11:56

Nachtrag@H@bib:

Hab gesehen, dass Du schon so nen bißchen was in der Brettrichtung gebaut hast. Wenn Du also Verbesserungsvorschläge (auch hinsichtlich des Profils und der Geometrie) hast, werf ich das auch gerne alles weg und beginne bei Null.
Einzige Vorgabe: Ein Ultraleichtnuri soll dabei rauskommen.
Konstruktion macht schließlich Spaß. :D

Gruß Carsten
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h@bib

RCLine User

Wohnort: Linz/Oberösterreich

Beruf: Angestellter

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8

Donnerstag, 23. März 2006, 13:30

hallo carsten

mit der streckung von 6.7 (von 350mm=> 248mm) bist du im grünen bereich.
=> die Zuspitzung 0.7 passt. (von 350mm=> 248mm ist ein bissi heftig für 2m-spannweite)
=> die flügelfläche beträgt ca. 60dm2

um die 13gr/dm2 erreichen zu können, sollte das abfluggewicht 780gr betragen.
aus meiner sicht sind da 450gr nur den flügel etwas heftig.

meine empfehlung für ein thermik-orientiertes brett geht in richtung des Bleed von JWL auf 2m "aufgeblasen"
mit meiner angegebenen flächenbelastung von ca. 20gr/dm2 ist die thermik-tauglichkeit sicher noch mehr aus ausreichend :ok:

den kannst du auch in rippe bauen (fachwerk sieht ja ganz nett aus, rechne das ganze einmal mit 1mm-Sperrholz statt 3mm Pappel durch, das sollte für einen ultimativen obenbleiber reichen.)

alternative:
den bleed2m nicht als rechteckflügel ausführen, sondern als z.b. einfachtrapez mit ti=250 ta=175mm gerade nasenleiste, Profil JWL097 und ab geht die post......

bin schon gespannt.........

lg

david
..::www.aeroworx.net::..
:dumm: ...denn Stillstand ist RÜCKSCHRITT! :nuts:

9

Donnerstag, 23. März 2006, 20:16

Um überhaupt erstmal zu schauen wie sich ein Brett dieser Größe und Flächentiefe bewegen läßt, habe ich mir heute Nachmittag Kerne aus PS20 geschnitten. Rechteckfläche mit PW75 mod.

Ultralowbudgetaufbau. 5mm Balsa als Holm. Einer weiter vorne einer weiter hinten. Bin grade dabei diese zu verkleben.
Dann habe ich erstmal mit mäßigem Aufwand etwas zum probieren.
Ich baue halt gerne Entwürfe mit großer Flächentiefe. (Diesmal durchgängig 300mm). Ergo ist der Flächeninhalt wieder der gleiche wie bei der Rippenversion.



Du findest die 450g für den Rippenflügel zu viel? Über 300g für RC und Folie. Das sollte doch drin sein.


Netten Gruß
Carsten
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h@bib

RCLine User

Wohnort: Linz/Oberösterreich

Beruf: Angestellter

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10

Freitag, 24. März 2006, 07:13

das mit der vor-version ist immer eine gute idee.

aber ein holm aus balsa? ??? es kommt darauf an, wie du den flügel beblankst. (und ob überhaupt für einen versuchsflügel...)

aber balsa als leiste ausgeführt ist aus meiner sicht kein geeignetes holmmaterial.

ich hab die erfahrung gemacht, dass man nicht unbedingt einen holm verwenden muss, wenn du abachi als beblankung verwendest.

bei Ultralowbudgetaufbau verwende ich zumindest 2mm-CFK-stäbe (einen oben, einen unten bei xd) um wenigstens ein "paar" biegekräfte aufnehmen zu können :ok:

es geht nicht nur um das gewicht, sondern um den aufbau. 3mm-pappelsperrholz-rippen kannst du in einer F3A-Maschine verwenden 8)

warum machst du den flügel nicht gleich aus styro mit beblankung?

lg

david
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:dumm: ...denn Stillstand ist RÜCKSCHRITT! :nuts:

Peter_K

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Wohnort: Kirchheim/Teck

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11

Freitag, 24. März 2006, 07:51

Zitat


Du findest die 450g für den Rippenflügel zu viel? Über 300g für RC und Folie. Das sollte doch drin sein.

Einen Rumpf brauchst du auch noch ... ca 50g.
Akku 110g, 2 Servos mit langen Kabeln 70g, Empfänger, Schalter, Stecker ... 30g
Folie (Oracover 1g/dm) x 130 dm = 130g

>>> Macht zusammen 390g ohne Flügel. Und dann kommt noch Kleber, die Steckung, Trimmblei. ....
Schöner Gruß von der Teck

Peter

12

Freitag, 24. März 2006, 16:02

Hallo!

Also das Balsa kommt auf kompletter Profildicke ins Styro. Soll heißen ich schneide den Kern in Spannweitenrichtung durch und einen Streifen von 4mm ab. Dort wird dann ein 4mm Balsa aufgeleimt und dann die andere Kernhälfte wieder drauf. ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Die angedachte Rippenbauweise sollte halt was fürs Auge sein. Wenn ich mir so die ganzen Gewichte anschaue wird Styro-Balsa wohl echt wesentlich leichter.

@Peter: Yo haste recht. Kommt doch einiges zusammen. Hab ich mir wohl schön geredet.


Der Versuchsflügel bekommt tatsächlich nur Siggis Tesabeplankung. Wird gewiss reichen.

Bin dann schon bald soweit. Fotos gibts dann auch noch.

Gruß
Carsten
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wurpfel1

RCLine User

Wohnort: CH-rheintal

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13

Freitag, 24. März 2006, 17:24

Hi Carsten

du fängst ja auch mit quick`n`dirty an ;)


am meisten leistung bringt mehr spannweite, tiefere flügel für mehr RE und ein dünneres profil zum langsamfliegen.

leider widerspricht das dem leichtbaugedanken.
viel glück bei der kompromisssuche :evil:

bin gespannt auf dein ergebnis!
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

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Montag, 27. März 2006, 10:46

So hier nun nochmal was zum Thema quick and dirty. Aufbau aus PS20 mit 5er bzw. 4er Balsaholm.












Reaktion auf Höhe war prima aber auf QR die echte Armut. In der zwischenzeit hab ich das Modell in 28m k*ckbraunes Paketband eingewickelt. Gewichtszuwachs dürfte nicht ohne sein, aber Festigkeit ist auch spürbar besser geworden.
bedingt durch die Bauweise wurde das 780g Ziel nicht erreicht. Auf den Fotos fliegt es bei 2-3 Bft mit 820g. Der Schwerpunkt musste einfach so gigantisch weit nach vorne.


Netten Gruß
Carsten
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