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mad44

RCLine User

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1

Montag, 22. Mai 2006, 20:07

K-10: total instabil bei Langsamflug - weiß nicht mehr weiter

Hallo,

jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende.
Mein K-10 120cm, Mega 16/15/4 (76g) mit einem 3S Lipo, Abfluggewicht ca. 620g flog bislang einfach nur traumhaft.
Vor kurzem habe ich die Ruder frisch angeschlagen und neue Verspannungen mit Tape angebracht (von dem guten teuren Zeugs mit Glasfaser innen).

Seit dem ist der Nuri bei langsamen Geschwindigkeiten extrem kippelig um die Längsachse, der ganze Nuri wackelt hin und her.
Auch in langsam geflogenen Kurven sackt der Flieger fast durch, so, als würde die Strömung abreißen.
Steigere ich die Geschwindigkeit, liegt er wie ein Brett.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Beschädigungen sind nicht vorhanden, alle Verklebungen sind fest, verzogen ist auch nichts.
Ansonsten wurde ja auch nichts verändert, der SP scheint ok zu sein (Anstechmethode).

Hat jemand eine Idee, was das sein könnte.

Grüsse Matthias
Flächenflieger
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bemo24

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2

Montag, 22. Mai 2006, 20:49

Hallo

Ich hatte das selbe Problem nur mit dem 140cm K10. Der Erbauer gab mir dann den Tip den Schwerpunkt etwas weiter nach vorn zu verlegen. In kleinen Schritten immer so zwei Millimeter weiter vor mit dem Akku ,jetzt fliegt der einwandfrei.

Es kann durchaus sein das du den Schwerpunkt mit dem neuen Tape ein wenig nach hinten verlegt hast und der K 10 reagiert sowieso sehr sensibel auf Schwerpunktveränderungen.

Probiers halt mal aus

Gruß Björn
Manchmal verliert man ,manchmal gewinnen die anderen
Luft:
Raptor 50
Funjet,Twinstar,Minimag,Sonicliner,Twinjet(RIP),K10 140+220cm,Easystar,Parkzone ME 109.
Boden:
Hongnor CRTX2 PRO+Jamara LX-ONE

3

Montag, 22. Mai 2006, 21:09

Oder Du hast Dir die Verwindung "rausgetaped". Zum verbessern die Nasenleiste im Außenbereich mit einem Streifen Tape leicht nach unten ziehen. Geänderte Winglet-Geometrie kann auch negative Eigenschaften im Langsamflug haben.

Grüße
Malte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DrM« (22. Mai 2006, 21:09)


mad44

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4

Dienstag, 23. Mai 2006, 12:13

Hallo,

erst mal Danke für die Antworten.

Zitat

Oder Du hast Dir die Verwindung "rausgetaped"


Genau das habe ich mir auch schon überlegt. Habe ich das richtig verstanden: die Flächen außen, also an den Winglets leicht nach unten ziehen.

Den Schwerpunkt werde ich dann mal ein wenig nach vorne setzen, ist schon richtig, das fette Filamentband wiegt schon einige Gramm. Habe ich noch gar nicht bedacht.

Gut, dass es dieses Forum gibt.

Grüsse Matthias
Flächenflieger
Heliflieger
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5

Dienstag, 23. Mai 2006, 16:32

Nein, die Nasenleiste der Flächen außen nach unten ziehen!

Ich habe das so gemacht:
Zwei Stühle in Spannweitenabstand aufgestellt. Lehnen Zueinander. Flieger rücklings so draufgelegt, daß die Lehnen die Flächen ganz außen halten, dann mit je einem Streifen Tesa an der Endleiste an der Lehne auf Zug festtapen. Wenn man jetzt den Flieger langsam loslässt, zieht es die Spitze runter und die beiden Hälften werden gleichmäßig verwunden. Mit einem Dritten Stuhl, Büchern, die Spitze etc. so abstützen daß die Verwindung etwas mehr als 3° ist (1-2cm aus dem Bauch heraus) . Dann mit schmalem (~1cm) Strappingtape auf jeder Tragflächenhälfte von der Nasenleiste Richtung Mitte der Endleiste einen Zugstreifen aufbringen. (Auf der Unterseite ders Flügels, der jetzt aber oben ist)

Flieger losmachen und kontrollieren ob es gleichmäßig ist. Evenuell oben auch tapen aber von Hinten außen nach vorne mitte.

Verständlich ?! ;)

Zu starke Verwindung scheint nicht so schlimm zu sein.


Grüße
Malte

mad44

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6

Montag, 29. Mai 2006, 22:22

Hallo,

danke für Eure Hilfe. Ich denke, ich bin dem Problem jetzt näher gekommen. Ein Servo hatte ein deutliches Spiel, was für den unruhigen Flug verantwortlich war. Zum anderen hat sich der SP durch das schwere Filamentband in der Tat etwas verändert. Ob der Flieger zudem verspannt ist, muss ich nochmals austesten.

Jetzt kommen da vernünftige Servos mit Kugellager und Metallgetriebe rein.

Grüsse Matthias
Flächenflieger
Heliflieger
UL-Pilot