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Montag, 15. Juli 2002, 17:08

F4Y Mini: Hochstarthaken


Moin,

ich baue gerade meinen "Mini" und möchte Ihn mit einer Flitsche starten (ich sach nur Niederrhein[grin1]). Wie weit vor dem SP sollte der Haken montiert werden ? Wer hat Erfahrungen ?

Gruß, Michael

Peter_K

RCLine User

Wohnort: Kirchheim/Teck

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2

Montag, 15. Juli 2002, 19:26

Re: F4Y Mini: Hochstarthaken


Hi Michael,

ich bin mir nicht sicher, ob das eine gute Idee ist?!? Der Mini-F4Y besteht aus leichterem EPP. Das ist gut fürs Fliegen, aber ob er nen Flitschenstart aushält, weiß ich nicht. Und wenn, dann nur wenn
er gut verstärkt ist. Dann segelt er aber nicht mehr so gut...

Bau dir lieber nen leichten Elektroantrieb rein. 6 oder 7 Zellen Twicell 750 mAh und nen 280er Race L als Pusher, dann haste was vernünftiges.
Schöner Gruß von der Teck

Peter

3

Dienstag, 16. Juli 2002, 16:03

Re: F4Y Mini: Hochstarthaken


Tach Peter !

Ich habe beim Zusammenkleben der Flächen zwei dünne Sperrholzstücke im Abstand von 5mm eingeharzt. Das bring nur wenig Mehrgewicht und sollte einen 2mm Stift schon halten können. Wie weit vom der Schwerpunkt
sollte der Hacken rein, damit es gut abgeht ?

P.S. Ich baue mir gerade einen kleine Antrieb aus einem CDR Motor. Das dauert aber noch ein bisschen. Bis dahin brauche ich einen Haken [grin1]


Gruß, Michael

Tom

RCLine User

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4

Donnerstag, 1. August 2002, 00:04

Re: F4Y Mini: Hochstarthaken


Hallo,
schau mal unter Schwerpunkt Delta.
Mir wurde da geholfen.
Viele Grüße,
Tom
Tom

Smeagle

RCLine User

Wohnort: München

Beruf: IT

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5

Donnerstag, 8. August 2002, 21:51

Re: F4Y Mini: Hochstarthaken


Hallo,

ich schiesse meinen Zagi XXS (der mit der Styro-Fläche :) ) Regelmässig hoch, mit einem 5mm Schlauchgummi. Also ordentlich Bumms dahinter. Kein Problem mit der Stabilität! Und der hat überhaupt kein Tape
drauf!

Haken ca. 1-3cm vor dem Schwerpunkt. Je näher am Schwerpunkt der Haken desto steiler steigt er, desto höher ist die Belastung für die Fläche und desto schwieriger ist er gerade zu halten :) Also einen
Kompromiss finden...

- Oliver

Tobias_Schwf

RCLine User

Wohnort: D- 76669 Bad Schönborn

Beruf: Student

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6

Samstag, 10. August 2002, 11:11

Re: F4Y Mini: Hochstarthaken


Der Zagi XXS aus Styropor ist aber auch um einiges (imho um das doppelte bis 3 fache) stabiler als der F4Y Mini !!! [spook]

Also ich bin erschrocken wie wabbelig der F4Y mini ist.
Ich werde ihm jetzt mal einen Kohleholm spendieren.
Nicht was A sagt, sondern was B versteht ist wichtig !!

Gruß Tobi

Peter_K

RCLine User

Wohnort: Kirchheim/Teck

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7

Samstag, 10. August 2002, 12:23

Re: F4Y Mini: Hochstarthaken


Hallo zusammen,

Tobias, lies mal bitte meinen Beitrag weiter oben. Genau das hab ich gesagt. Es gibt zwei extreme Möglichkeiten, ein EPP-Nurflügel-Modell auszulegen: leicht, damit es gut segelt und anfängertauglich ist
oder schwer, dann kannst du es bretthart machen, aber die Segellleistung geht in den Keller. Meist wird irgendwas dazwischen daraus ....

Wenn du ein wirklich Bungee-festes Mörderteil willst, nimm einfach ein altes Slope-Combat-Modell, schneide die Mitte raus und klebe es wieder mit nem Holm zusammen. Kostet praktisch nix und dann kannste
auch mit einem 10mm-Gummi richtig auf Höhe flitschen. Wiegt dann halt über 400g, aber hält mehr aus als 10 XXS zusammen. Denn wenn der einmal bricht, isser kaputt, denn Styro ist steif únd bricht dann
eben schlagartig, EPP ist dagegen flexibel. Darum gibts ja für EPP das Strapping-Tape. Wie hast du denn deinen denn getapet? Vielleicht kannst du ja mal ein Foto hier einstellen?

PS: Wenn B richtig lesen würde, was A schreibt, wärs manchmal auch einfacher. ;)Letzte Änderung: Peter K. - 10.08.02 12:23:05
Schöner Gruß von der Teck

Peter

Tobias_Schwf

RCLine User

Wohnort: D- 76669 Bad Schönborn

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8

Samstag, 10. August 2002, 14:11

Re: F4Y Mini: Hochstarthaken


Servus Peter,

der F4Y ist ja schon super, nur eben daß er sich in der Mitte so stark durchbiegt.
Ich hatte in vor 2 Wo. in den Alpen dabei (Fiss und Stuben, auch Teck auf dem Heimweg) und
da war es doch schon enorm.

Ich hatte auch E-Motor drauf, ist mir jedoch beim ersten Crash gleich abgebrochen, so daß ich ohne geflogen bin.Motorisierung: Tipsy Set mit Micro 10 und 7xTwicell 700.
Beim Sp hatte ich auch Probleme (sowohl mit E las auch ohne), es waren ca. 15g Blei nötig.
Bespannt habe ich ihn noch nicht. Soll auch so bleiben ?? Bin mir aber unsicher, wenn ich eure Anleitung und Berichte lese.

Bilder würde ich gerne einstellen, habe aber nicht die Möglichkeit.
Ich habe sie dir per Mail geschickt, da kannst du sie anschauen und evtl. einstellen ??

Ich hatte folgende Probleme beim Bau:
- vor allem das Tapen, mal wars zu locker, dann waren (sind) Wellen drin oder zu straff, dann war(ist) er verzogen. Ein Teufelskreis [diablotin][diablotin]

Du fliegst ja an der Teck, ich würde mich wirklich gerne mal mit jemandem Treffen.
Sollte mal Gisbert anrufen, wo die denn fliegen ? (Komme aus Heidelberger Gegend).
Wär schön, wenn man sich mal treffen könnte.

Ich habe auch schon überlegt, ob man den F4Y Mini nicht aus stärkerem EPP schneiden könnte?? [frage][frage]

P.S: Wenn ich vom F4Y sprche, meine ich immer den Mini !!! Letzte Änderung: Tobias Schweinfurth - 10.08.02 14:11:43
Nicht was A sagt, sondern was B versteht ist wichtig !!

Gruß Tobi

Peter_K

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9

Samstag, 10. August 2002, 18:56

Re: F4Y Mini: Hochstarthaken




So ist Tobias's Mini-F4Y getapet. Sein Problem ist die zu nachgiebige Mitte. Woran kann das liegen? Zu wenig Tape ist es mit Sicherheit nicht. Also kann es nur an der Platzierung des Tapes liegen. Und
das sind die Probleme im Einzelnen:

Die Festigkeit eines Holmes steigt mit der 3. Potenz zur Höhe. Auffallend an dem Bild oben ist, dass die Holme (Tapestreifen) sehr weit hinten angebracht sind, wo das Profil nur noch halb so dick ist.
Wäre ein Tapestreifen an der dicksten Stelle des Profils, so wäre die Festigkeit achtmal (2)³ so hoch. Selbst wenn du nur ein Drittel rechnest, da es nur ein statt drei Streifen ist, ist es immer noch
fast dreimal so steif.

Der andere Punkt der auffällt ist, dass alle Streifen paralell verlaufen. Zur Erhöhung der Torsionsfestigkeit (Verwindung) wäre es aber notwendig, dass die Tapestreifen diagonal verlaufen und sich kreuzen.

Unten habe ich mal grob skizziert, wie ein optimierter Tapestreifenverlauf mit mehrfacher Festigkeit bei geringerem Gewicht aussehen sollte. Als Anhaltspunkt könnt Ihr das Bild des Sipkill-Light auf EPP-Fun
nehmen. Wer noch mehr Gewicht sparen will, kann die äußeren, diagonalen Tapestreifen noch halbieren (schmäler machen, nicht kürzer!).

Letzte Änderung: Peter K. - 10.08.02 18:56:02
Schöner Gruß von der Teck

Peter

Tobias_Schwf

RCLine User

Wohnort: D- 76669 Bad Schönborn

Beruf: Student

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10

Sonntag, 11. August 2002, 13:31

Re: F4Y Mini: Hochstarthaken


Zunächst mal danke fürs erklären Peter.[Heiligenschein]
Die Technik und die damit verbundene Festigkeit habe ich geschnallt.
Doch wie soll ich bitte das Tape über den Empf., über den Akku, oder über die Servos tapen ?? [frage][frage]
Entweder ich mach das Tape drunter, dann habe ich aber keine Vertiefung mehr, wo ich die Komponenten reinlegen kann; oder ich kann den Akku&Co nicht mehr wechseln.[oh2]
Nicht was A sagt, sondern was B versteht ist wichtig !!

Gruß Tobi

Peter_K

RCLine User

Wohnort: Kirchheim/Teck

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11

Sonntag, 11. August 2002, 15:54

Re: F4Y Mini: Hochstarthaken


Es kommt darauf an, wo du was anordnest. Die Teile, die fest im Flieger bleiben sollen, vor dem tapen versenken und einfach drübertapen. Komponenten, die gewechselt werden sollen, kommen an Stellen, wo
kein Tape verläuft. Beim Akku kannst du ja nen Rahmen aus Strapping-Tape drumrum machen, ist ja eh ganz vorn in der Spitze. Da stört das Gewicht am wenigsten.Letzte Änderung: Peter K. - 11.08.02
15:54:51

Schöner Gruß von der Teck

Peter