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Samstag, 4. November 2006, 19:42

Welcher Motorsturz/ Motorhalterung für Druckluft Nuris ideal?

Habe zu dem Thema schon Verschiedenes gelesen: Bei mir ist der Motor auf einer erhöhten Halterung leicht nach oben angestellt angebracht (Ende des Motors zeigt nach oben), der Motor verläuft etwa parallel zur Profilhinterkante, die ja auch leicht angestellt ist.
Ich überlege, ihn aus aerodynamischen Gründen direkt hinter das Profilende zu montieren, wie es auch viele machen. Wie sollte der Motorsturz Eurer Meinung nach sein und welchen Platz für den Motor haltet ihr für den Besten?

Abdrehfaktor

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2

Sonntag, 5. November 2006, 19:09

Hi!

Je nach Auslegung des Nuris ist auch der Motorsturz anders.

Wenn der Nuri Im Gleitflug nach der Bogenabfangmethode korrekt eingastellt wurde, muss der Motorsturz so angepasst werden, dass er einen schönen Steigflug macht, den man nicht mit Höhenruder korrigieren muss.

Die Motorpositionierung ergibt sich oftmals aus der Schwerpunktproplematik. Wenn der Motor sehr weit hinten ist, wird diese ohnehin schon problematische Problematik oftmals noch problematischer.

Daher würde ich den Motor soweit nach vorne bauen, wie möglich. Eine Fernwelle ist eine gute konstruktive Lösung. Solange die Luftschraube nicht in einem Schlitz mitten in der Fläche läuft, ist die Positionierung wenig relevant.


3

Montag, 6. November 2006, 00:43

hi, Julian!

Wow, was für eine Fernwelle - schöner als so manche Fönwelle!
Die Schwerpunktproblematik ist bei mir gar nicht so problematisch, ich hatte eher die Problematik, ihn wieder zurüchzuverlagern nachdem ich zuerst alles ganz nach vorne gepackt hatte - jetzt paßt er aber.

Habe gerade was über die Motorsturzproblematik gefunden: jetzt kapier ich's auch endlich!
http://www.modellflug-freakshow.at/Berichte/sturz_zug.htm

Nur blöd, daß man damit nicht so leicht experimentieren kann, da das jedesmal einen neuen Motoreinbau erfordert. Ich werde aber bei meinem Nuri auf jeden Fall den Motor auch hinter das Profilende verlagern, vielleicht bringt es etwas Leistung.

Grüße, Markus

4

Montag, 6. November 2006, 03:45

Wenn man den Motor einfachst an einem Streifen L-förmig gewinkelten 2mm Alu-Blech befestigt, kann man alle möglichen Motorstürze durch Verbiegen ausprobieren. Für mich hat sich ein Sturz von ein paar Grad nach unten als optimal erwiesen.

Grüße
Malte

HagbardC72

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5

Donnerstag, 6. September 2007, 21:51

Hi all,

ich greif das mal wieder auf, weil ich einen Knoten im Hirn hab:

Mein Nuri drückt beim Gasgeben nach unten, nahezu linear zum Gas bis in den Negativloop.

Bisher hab ich den Druckantriebsmotor unten unterlegt, so dass die Welle hinten weiter nach oben zeigt. Weiter in diese Richtung oder hab ich einen Denkfehler?

Der Motor sitzt hinter dem SP.

1000 Dank,

Hag
Auf meiner Homepage : Flug-Einsteigerhilfe, Akku-Einsteigerhilfe,
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Hangar: Piper Pico Cup, Twinstar, Twinjet, Skycat, Depron-Ultimate, Me163.

Wir sehen uns im Himmel!!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HagbardC72« (6. September 2007, 21:52)


6

Freitag, 7. September 2007, 13:45

Wenn Du einen dicken Motor hast, sitzt die Welle hoch. Abstand zum Nuri groß. Dadurch bekommst Du negatives Nickmoment (also nach unten) Unterlegen hilft etwas, bringt aber die Welle noch weiter vom Nuri weg, d.h. noch mehr unterlegen -> Teuelskreis

Extrembeispiel:
http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…did=167858&sid=

Am besten den Motor dichter zum Nuri.

Was auch sein kann, wäre unterschneiden, das hast Du aber mit einem Stechflug schon ausgeschlossen, oder? ;)


Grüße
Malte

HagbardC72

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7

Samstag, 8. September 2007, 19:35

Ne, ich bin momentan ziemlich im STress, war der erste flug seit ca einem Jahr, ich hab leider keine Zeit für aufwendige Einfliegereien...

Der Motor ist über ein L hinten über dem Nuri angebracht.

Vielleicht sollte ich den doch der Testprozedur unterziehen, aber das dauert und ich hab immer nur so 30 Min.

Hag
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Cursor

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8

Sonntag, 9. September 2007, 22:11

Zitat

Original von Abdrehfaktor
Hi!

Je nach Auslegung des Nuris ist auch der Motorsturz anders.

Wenn der Nuri Im Gleitflug nach der Bogenabfangmethode korrekt eingastellt wurde, muss der Motorsturz so angepasst werden, dass er einen schönen Steigflug macht, den man nicht mit Höhenruder korrigieren muss.

Die Motorpositionierung ergibt sich oftmals aus der Schwerpunktproplematik. Wenn der Motor sehr weit hinten ist, wird diese ohnehin schon problematische Problematik oftmals noch problematischer.

Daher würde ich den Motor soweit nach vorne bauen, wie möglich. Eine Fernwelle ist eine gute konstruktive Lösung. Solange die Luftschraube nicht in einem Schlitz mitten in der Fläche läuft, ist die Positionierung wenig relevant.




DIE Konstruktion könntest Dir patentieren lassen ;-)
Hast Du keine Lust mal so ein paar "Exemplare" auf den Markt zu schmeissen ?
Ich würde Dir schon mal eins abnehmen ;-)
Habe noch einen arbeitslosen DW18 hier liegen ...

Schön praktisch wenn man die Konstruktion auf und ab machen kann je nach Bedarf ;-)

vG
Peter

BlueAngel

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9

Montag, 10. September 2007, 14:56

Interessante Montage.

Wie hast du den Motor mit der langen Welle verbunden?

Abdrehfaktor

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10

Montag, 10. September 2007, 22:08

Hi!

Im Moment hab ich genug damit zu tun, Studium und Modellbau für mich selbst zu schaffen, deswegen bau ich im Moment nur für mich. ;)

Motorwelle und Fernwelle sind ein Teil, daher ist keine Verbindung getrennter Wellen nötig.
Vergleiche auch die Welle des AGGGRO .

Cursor

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11

Dienstag, 11. September 2007, 08:59

dann sieh es als ... "stipendium" an Julez :-)
sagen wir mal ... 20 Teuros !?

:-) :-) :-)
vG

Abdrehfaktor

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12

Dienstag, 11. September 2007, 13:04

Ich hab noch den kompletten Flieger hier, K10 160cm.
Den kannste mit 2 MG Servos und dem Motorhalter für 100 Teuros haben, wenn du willst.