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axman

RCLine User

  • »axman« ist der Autor dieses Themas

Beruf: Elektroingenieur

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1

Sonntag, 12. November 2006, 22:42

Erfahrungen mit Hai-XXL von epp-fly.de ?

Hallo,
ich habe seit Ende letzten Jahres den Hai-XXL in Betrieb. Es ist mein erstes Brett. Mit 1,8m Spannweite und 2,4kg ist es kein Leichtgewicht und war von mir für kräftigen Wind gedacht.

Was mich daran erstaunt ist die irre Empfindlichkeit auf Änderungen bei Schwerpunkt und Ruderlage. Ich hätte das Teil im März beinahe entsorgt, weil es nicht zu beherschen war. Obwohl ich 450g Blei eingebaut habe, war der Schwerpunkt kaum zu erreichen, mehr habe ich in der Nase neben 4 NC-Akkus 2400 nicht mehr unterbekommen. Mit etwas Klebeband habe ich dann aussen nochmal was zugefügt. Die Kiste ließ sich kaum fliegen und reagierte auf kleine Trimmfehler im Bereich 1mm enorm mit sofortigem Absturz nach unten oder direktem Aufstieg bis Strömungsabriß nach oben. Nach mehreren Landungen auf dem Rücken und mehreren Sätzen abgebrochener Seitenflossen hab ich aufgegeben.

Vor ein paar Wochen habe ich nochmal etwas experimentiert und eine Rudereinstellung gefunden, mit der es ging. Rein gefühlsmässig war der Schwerpunkt jedoch immer noch zu weit hinten. Das Ergebnis war, daß die beiden äusseren Klappen ca. neutral waren, die beiden mittleren Klappen deutlich nach oben gestellt. Es flog stabil, aber die Leistung war nicht berauschend. Dann habe ich weiter experimentiert in kleinen Schritten, so daß die beiden Aussenklappen deutlich nach oben standen und die Mittelklappen nur wenig nach oben standen. Ergebnis: bessere Leistung, aber hibbeliger zu fliegen, weniger Seitenstabilität Heute habe ich zu der Einstellung nochmal noch 50g Blei angeklebt und siehe da: deutlich besser. Das einzige was ich noch nicht hinbekommen habe ist die Neigung zu Faßrollen. Aber da will ich mit "negativem Expo" nochmal dran.

Es ist zu hoffen, daß die Haltbarkeit des Fliegers hilft die Dauer des Einstellvorgangs zu überleben ==[] Nach mehreren Deltas, Pfeilflügeln und Leitwerklern war das bisher die schwierigste Geburt.

Heute ging es bei 5 Windstärken sehr gut. Das einhändige Starten mit 3/4qm Fläche an der Hangkante und nach hinten gewehter Fernsteuerung war spassig, aber einmal in der Luft kommt man gut damit aus. Bei Böen muss man bei dieser Sorte Flieger immer aufpassen, daß er die Nase nicht zu hoch nimmt. Ansonsten macht die Dynamik bei derartiger "Antriebskraft" natürlich Spass. Wendigkeit und Geschwindigkeit bei diesen Bedingungen am Hang erfüllen meine Vorstellungen von Adrenalinschub ausreichend. 8(

Gibts denn noch andere Piloten mit Erfahrungen zu diesem Modell ?

Beste Grüsse

Axell8(

Buzzer

RCLine User

Wohnort: Burscheid(NRW)

Beruf: Azubi

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2

Dienstag, 14. November 2006, 18:06

RE: Erfahrungen mit Hai-XXL von epp-fly.de ?

hallo!
hast du dich denn schon mit dem geschäftsleiter boris kutzer ausgetauscht?der müsste eigentlich eine lösung wissen!in irgendeiner fmt haben die den haixxl getestet und der hat super abgeschnitten...
ich hab bisher nur den glider geflogen und der fliegt super.mehr kann ich dir leider auch nicht sagen!
gruß
Und die Moral von der Geschicht' ,
Flügel hat man oder nicht.

Abdrehfaktor

RCLine User

  • »Abdrehfaktor« wurde gesperrt

Wohnort: Münster

Beruf: Werkzeugmechaniker-Facharbeiter und jetzt Studi

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3

Donnerstag, 16. November 2006, 09:50

Hi!

Bei Brettern muss man mit dem Schwerpunkt sehr aufpassen. Zwischen "keine Leistung" und "unfliegbar" liegen oft nur wenige Millimeter. Hier darf man den Schwerpunkt nicht mal so eben mit Daumen und Zeigefinger hinschätzen. Präzision ist angesagt.
Selbiges gilt für den Höhenruderausschlag. Da er oft nur wenige Millimeter beträgt, sind hochwertige, spielarme und hysteresefreie Servos Pflicht. Auch die Anlenkungen und ruderaufhängungen wollen mechanisch sauber sauber ausgeführt werden.

Bei der korrekten Einstellung eines Brettnurflügels trennt sich die Spreu vom Weizen. Hier muss Hartnäckigkeit bewiesen werden.

Wenn aber alles korrekt funktioniert, sind sie um einiges interessanter zu fliegen als Pfeile. :ok: