Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Fliegerassel

RCLine User

  • »Fliegerassel« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Angermünde

Beruf: Erzieher

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 31. Januar 2007, 13:57

Störklappen beim Nurflügel?

Ich weiß zwar nicht, ob das schon mal in dieser Form diskutiert wurde. Aber über einen anderen Beitrag bin ich auf die Frage gestoßen, ob es Sinn machen könnte, Störklappen wie bei normalen Seglern auch zu verwenden. Oder wird sowas schon gemacht? Welche Vor- und Nachteile könnte das bringen?

Meine Überlegung kommt daher, dass mein Hai zum Landen schon manchmal überredet werden möchte. Und das ist gerade bei ruppigeren Verhältnissen nicht immer ungefährlich für das Modell, da es ziemlich lange in Bodennähe bleibt. Da wäre mir ein zügigeres und kontolliertes Absteigen schon manchmal lieber. Nun will ich aber nicht den Hai nachrüsten. Es geht eher um die grundsätzliche Frage, ob`s was bringt...

Mirko
Meine Seite: www.fliegerassel-modellbau.de.tl

2

Mittwoch, 31. Januar 2007, 19:15

RE: Störklappen beim Nurflügel?

Hallo Mirko!

Grundsätzlich geht das! Du musst nur auf die Lastigkeitsänderungen achten: Klassische Sturzflugbremsen müssen an der Ober-und Unterseite gleichmäßig ausfahren und querab vom Schwerpunkt liegen.
Beim Pfeilnuri gehst du folgendermaßen vor: Ziehe eine Linie senkrecht zur Längsachse bis in den Bereich der t/4-Linie auf der Fläche: Liegt deine Klappe vor dieser Linie, d.h. vom Schnittpunkt deiner Hilfslinie Richtung Flächenwurzel, wird das Ding kopflastig (bei Sturzflugbremse) bzw schwanzlastig bei Endleistenflaps. Der Mittelpunkt deiner Klappe sollte also möglichst nahe am Kreuzungspunkt deiner Hilfslinie liegen, bei Endleistenklappen an der Vorderkante gemessen. Geringe Abweichungen können mit Höhe/Tiefebeimischung ausgeglichen werden. Mit letzterem kannst du dir eine sympathische Anfluggeschwindigkeit einstellen, allerdings nicht zu langsam. sonst kannst du nicht mehr "durchstarten".

Ich ziehe Endleistenklappen, an der Unterseite angeschlagen, den deutlich wirksameren Sturzflugbremsen vor. Sie sind weniger gefährdet durch Bodenberührung und leichter zu bauen. Die Anlenkung erfolgt durch einen 1-2fach abgewinkelten Stahldraht. Dieser federt bei Bodenberührung und schützt so Klappe und Servogetriebe.

Einstellversuche machst du natürlich mit ausreichend Bodenabstand!

Hinweis: Beim Brettnurflügel ist ein klassischer "Butterfly" nicht möglich, weil damit der Querruderausschlag zu stark begrenzt wird. Es wäre allerdings denkbar, die Landeklappe auf beiden Seiten zu teilen und die eine Hälfte nach oben und die andere nach unten ausschlagen zu lassen. Als Wölbklappe kann sie ohnehin nicht benutzt werden. Dieser Aufwand wäre m.E. allenfalls bei großen Modellen zu rechtfertigen. Dafür kann bei Pfeilnurflügeln kann lastigkeitsneutrale Endleistenklappe auch als Wölbklappe eingesetzt werden

Gruß

Nuri

Fliegerassel

RCLine User

  • »Fliegerassel« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Angermünde

Beruf: Erzieher

  • Nachricht senden

3

Mittwoch, 31. Januar 2007, 21:56

Mhm,

da muss ich ja erstmal drüber nachdenken, was du mir da geschrieben hast. Also ich will das mal etwas konkreter machen. Es geht schon um den Hai, aber die neue größere (2 Meter) Variante. Da sind dann vier Klappen dran, wobei die inneren Klappen wohl eher nur zum Landen eingesetzt werden (Butterfly). Zum Fliegen bräuchte man sie sicher nicht unbedingt. Jetzt war halt meine Idee, die inneren Klappen mal unter den Tisch fallen zu lassen, die Äußeren dafür etwas größer zu machen und dann eben mal einfach Störklappen wie beim Segler einzubauen und diese als Abstiegshilfe zu nutzen. Ich habe mir aber schon gedacht, dass das Problem so ein wenig in den Lastigkeitsänderungen liegen wird.

Mirko
Meine Seite: www.fliegerassel-modellbau.de.tl

MADSEN

RCLine User

Wohnort: Ochsenfurter Gau

Beruf: TZ

  • Nachricht senden

4

Mittwoch, 31. Januar 2007, 22:05

Zitat

Original von Fliegerassel
Mhm,

da muss ich ja erstmal drüber nachdenken, was du mir da geschrieben hast. Also ich will das mal etwas konkreter machen. Es geht schon um den Hai, aber die neue größere (2 Meter) Variante. Da sind dann vier Klappen dran, wobei die inneren Klappen wohl eher nur zum Landen eingesetzt werden (Butterfly). Zum Fliegen bräuchte man sie sicher nicht unbedingt. Jetzt war halt meine Idee, die inneren Klappen mal unter den Tisch fallen zu lassen, die Äußeren dafür etwas größer zu machen und dann eben mal einfach Störklappen wie beim Segler einzubauen und diese als Abstiegshilfe zu nutzen. Ich habe mir aber schon gedacht, dass das Problem so ein wenig in den Lastigkeitsänderungen liegen wird.

Mirko


du meinst wie beim leitwerker queruder nach oben? das ergebniss wäre du würdest ziehn(netter loop, schön und gut....)

der Hai 2 hat ja 4 klappen damit man die 2 mitleren zum bleistift nach unten stellt und die 2 äußeren zum ausgleich nach oben. dadurch wird die höhenruder wirkung vernichtet und der flieger nur gebremmst...


PS: Ist schon jemand am rumpfbau?hab zwar den Hai 1 nich aber der 2er wirkt mit seinen 2 m als interesanntes projeklt zum selber baun
©Thomas
"SED" - "SED-PDS" - "PDS" - "Die Linkspartei.PDS" - "WASG" + "Die Linkspartei.PDS" => "Die Linke" - Und wenn Sie sich noch 10 mal umbennen...
www.radio-legende.de

Fliegerassel

RCLine User

  • »Fliegerassel« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Angermünde

Beruf: Erzieher

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 1. Februar 2007, 11:02

Nee Thomas, das hast du falsch verstanden.

Mit Störklappe meine ich schon diese Dinger, die aus der Tragfläche nach oben und/oder unten herausfahren, um Auftrieb zu vernichten und auch zu bremsen. Das heißt doch Störklappe. Oder? Also keine Wölbklappe oder Ähnliches an der Flächenhinterkannte. Ich weiß doch, dass der neue Hai 4 Klappen hat und dass die zum Landen in Butterfly-Stellung gefahren werden können.

Es geht mir ja nur darum, ob man solche Störklappen beim Nurflügel einsetzen kann und ob das etwas bringt. Wenn die Nachteile oder Probleme eher überwiegen kann ich es natürlich lassen. Und das möchte ich gern abklären, da ich eben nicht so der Nurflügelexperte bin, auch wenn ich einen fliege...

Mirko
Meine Seite: www.fliegerassel-modellbau.de.tl

6

Donnerstag, 1. Februar 2007, 11:29

Hallo Mirko,

wie gesagt: Störklappen(-mitte) genau querab vom Schwerpunkt, wie beschrieben und ausfahren oben und unten gleich. Du wirst aber auch bei gleichmäßigem Ausschlag lastigkeitsänderungen korrigieren müssen.

Viele Grüße

Nuri

Fliegerassel

RCLine User

  • »Fliegerassel« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Angermünde

Beruf: Erzieher

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 1. Februar 2007, 14:53

Das heißt aber definitiv, dass die Störklappen oben und unten Ausfahren müssen. Da lohnt der Aufwand eher nicht, dann kann ich auch die vorgesehenen Klappen nutzen. Danke.

Mirko
Meine Seite: www.fliegerassel-modellbau.de.tl

8

Donnerstag, 1. Februar 2007, 22:30

Zitat

Original von Fliegerassel
Das heißt aber definitiv, dass die Störklappen oben und unten Ausfahren müssen. Da lohnt der Aufwand eher nicht, dann kann ich auch die vorgesehenen Klappen nutzen. Danke.

Mirko


Das ist richtig: Bremst die Klappe nur auf der Flächenoberseite, kriegst du eine Lastigkeitsänderung: Die Kiste bäumt sich auf, da die Bremskraft oberhalb des Schwerpunktes angreift. Würde man die V-Form so groß machen, dass der Schwerpunkt in die Ebene des Flächenmittelpunktes der ausgefahrenen Klappe käme, würde das Ding ziemlich überstabil, das heißt, es würde bei Richtungsänderungen schaukeln.

Ich erinnere mich aber an ein Modell mit einer relativ kleinen, oberseitigen Störklappe in der Mitte. Obwohl seine Flugeigenschaften und -leistungen zu wünschen übrig ließen, funktionierte die Klappe: Offenbar haben sich das aufbäumende Moment der Klappe und der Auftriebsverlust in der Mitte, also vor dem Schwerpunkt, gerade aufgehoben.

Schau mal den Beitrag von BZFrank in diesem Forum an. Das wäre eine Idee zum Ausprobieren an diesem kleinen Modell: Zwei Spreizklappen an der Rumpfseite, einfach mit Klebebandscharnier auf den Rumpf kleben und so lange variieren, bis die Größe passt. Aber Achtung: Die Variante hat natürlich ein kopflastiges Moment! Aber eine größere Schränkung durch das draufgemischte Höhenruder kann beim Landeanflug auch nicht schaden

Wenn's klappt, berichte mal darüber oder zeigs auf dem Nurflügeltreffen in Walsum.
Termin und Anmeldung: www.das-nurfluegelteam.de.

Gruß

Nuri

Fliegerassel

RCLine User

  • »Fliegerassel« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Angermünde

Beruf: Erzieher

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 1. Februar 2007, 22:48

Na so schnell schießen die Preußen nun auch nicht. Ich möchte mir zwar den Hai 2 bauen. Aber vorher habe ich noch zwei Baustellen aufzuräumen. Werde das Modell dann aber eher so bauen, wie vorgesehen. Wozu sollte ich die Ideen des Konstrukteurs verschlimmbessern? Wär ja auch Quatsch.
Danke für die Infos.

Mirko
Meine Seite: www.fliegerassel-modellbau.de.tl

Stmuelller

RCLine Neu User

Wohnort: Birkenau (Odenwald)

  • Nachricht senden

10

Mittwoch, 14. Februar 2007, 19:24

Ich habe letzte Woche zwei Bausätze für den Hai 2 bestellt und mich dabei mit dem Konstrukteur unterhalten.
Meine Frage ging dahin, dass die Wölbklappen beim Setzen nach unten (für mein Verständnis) Tiefenruderwirkung haben müssten, was man dann durch hochgestellte Querruder wieder ausgleichen müsste, was dann aber einer Bremse gleichzusetzen wäre (für den Aufstieg (!) in der Termik eher nicht zu brauchen ;-).)
Doch Herr Wehling erklärte mit folgendes:
Die Wölbklappen sind so nah am Neutralpunkt (nicht am Schwerpunkt) angebracht, dass das Setzen zu quasi keinem Nickmoment nach vorne führt.

Muss ich jetzt davon ausgehen, dass ich den Hai dann gar nich bremsen kann??

In diesem Fall wären Störklappen vielleicht wirklich gut!
(weiß ich aber nicht!)

Ludwig10

RCLine Neu User

Wohnort: Kempten

Beruf: Kaufmann

  • Nachricht senden

11

Mittwoch, 14. Februar 2007, 22:52

[SIZE=2]Ich hatte einen Chinnook mit Störklappen , die als Abstiegshilfe äusserst effizient arbeiteten: Bei nach oben ausgefahrenen Klappen entsteht ein rechteckiges Loch im Flügel, was den Druckausgleich ermöglicht. Besser kann man Auftrieb kaum vernichten.

Bei Unterbringung zwischen vorderem und mittlerem Drittel der Flächentiefe erfolgte diese Abstiegshilfe Momentfrei.

Um bei Flügeln mit Rippenfläche diese brachiale Abstiegshilfe zu verwenden, müsste man das Loch durchgehend verkasten und je eine Klappe nach unten und oben ausfahren. Wenn konstruktiv kein Loch entstünde, würden zwar die Strömungen am Profil gestört, was auch Auftrieb vernichten würde. Die Sinkrate wäre dann vermutlich nicht ganz so hoch. [/SIZE]

Ludwig

oxo

RCLine User

Wohnort: Rheintal CH

  • Nachricht senden

12

Donnerstag, 15. Februar 2007, 01:33

SplitRudder

Hallo!

Schaut euch DAS mal an, unten unter SplitRudder. Damit hätte man nebst Bremsklappen auch Seitenruder.

Grüsse
Simon

Fliegerassel

RCLine User

  • »Fliegerassel« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Angermünde

Beruf: Erzieher

  • Nachricht senden

13

Donnerstag, 1. März 2007, 21:48

Die Diskussion ging ja noch weiter...

Also ich denke, dass die Wölbklappen am Hai 2 nur die Querruder unterstützen, indem sie etwas mitfahren und ansonsten wirklich nur als Butterfly wirken, um die Kiste schnell und gezielt absteigen zu lassen. Eine klassische Verwölbung wie bei einem "normalen" Flugzeug funktioniert doch m.E. bei einem Nurflügel so nicht. Oder? Wenn ich die Klappen nach unten fahre, mache ich das Modell doch schnell und erhöhe nicht den Auftrieb, da ja der S-Schlag geringer wird.

Ein Splitruder ist sicher auch eine Möglichkeit. Ich würde aber eher denken, dass man damit gut Fahrt abbauen kann. Nur bringt das auch schnelles Sinken? Mein kleiner Hai gleitet während des Landens immer schön weiter, auch wenn er immer langsamer wird. Deswegen steigt aber nicht die Sinkgeschwindigkeit. Und das stört mich ja gerade, da er recht lange mit geringer Geschwindigkeit in Bodennähe gleitet. Und dass ist bei böigem Wind schon mal gefährlich. Deshalb kam ich auf die Idee mit den Störklappen. Ich möchte bei relativ hoher Geschwindigkeit viel Höhe abbauen, also steil absteigen können, um nicht so lange in der verwirbelten Luft über der Erde fliegen zu müssen. Das war im riesigen Lee an der dänischen Küste echt spannend und die Landungen erinnerten manchmal mehr an kontrollierten Absturz als an eine wirkliche Landung.
Andererseits sollten bei einer solchen Aktion Aufwand und Nutzen auch immer in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen. Und ich hatte auch nicht vor, die Konstruktion des Hai neu zu erfinden. Aber ich hoffe, dass die Diskussion darüber neue Ideen und Anregungen bringt, vielleicht doch mal etwas zu versuchen...

Mirko
Meine Seite: www.fliegerassel-modellbau.de.tl

14

Donnerstag, 1. März 2007, 23:45

Hallo Oxo,

das mit den Split-Rudern ist übrigens in vielfältiger Art und Weise schon bei allen Horten-Flugzeugen als sogenanntes Widerstandsseitenruder eingebaut worden.

Allerdings haben die Hortens Störklappen (Schremp-Hirth) oder eiene "aufklappbare Nasenleise" eingebaut. Der effekt war wohl der gleiche.

Lothar
Gothus sum. Cave cornua

BZFrank

RCLine User

Wohnort: Schwaben

  • Nachricht senden

15

Montag, 5. März 2007, 17:11

Hallo,

mein Ximango mit der Heckspreizklappe hatte inzwischen Erstflug. Ein erster Test der Klappe zeigte gute Wirksamkeit ohne Momentenprobleme.

(Noch vom Bau:)





Ausserdem siehts gut aus wenn der Flieger mit der offenen Klappe einschwebt... ;)

Ein Video folgt sobald ich mal einen Kameramann/frau dabei habe.

Grüße

Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »BZFrank« (5. März 2007, 17:14)


MADSEN

RCLine User

Wohnort: Ochsenfurter Gau

Beruf: TZ

  • Nachricht senden

16

Montag, 5. März 2007, 20:10

Zitat

Original von BZFrank
Hallo,

mein Ximango mit der Heckspreizklappe hatte inzwischen Erstflug. Ein erster Test der Klappe zeigte gute Wirksamkeit ohne Momentenprobleme.

(Noch vom Bau:)





Ausserdem siehts gut aus wenn der Flieger mit der offenen Klappe einschwebt... ;)

Ein Video folgt sobald ich mal einen Kameramann/frau dabei habe.

Grüße

Frank



du ziehst die aber schon vor bodenkontakt wieder ein, oder? du ahst das bild shcon ma wo reingestellt, damals noch ohne flugerprbung, freut mich des es klappt! mach ma n bild wies von forne aussieht :-)(-:

:w
©Thomas
"SED" - "SED-PDS" - "PDS" - "Die Linkspartei.PDS" - "WASG" + "Die Linkspartei.PDS" => "Die Linke" - Und wenn Sie sich noch 10 mal umbennen...
www.radio-legende.de

Fliegerassel

RCLine User

  • »Fliegerassel« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Angermünde

Beruf: Erzieher

  • Nachricht senden

17

Montag, 5. März 2007, 20:11

Hallo Frank,

ich habe den Thread über dein Modell still mitgelesen. Das ist natürlich auch eine Möglichkeit. Da heißt es aber auch, Platz zu schaffen und die Mechanik zu basteln. Und in der Fläche ha ich ja eigentlich den Platz, weil da ist ja nix weiter.

Mirko
Meine Seite: www.fliegerassel-modellbau.de.tl

Manfred Wagner

RCLine User

Wohnort: Rhoen

Beruf: Dipl. Ing. Kunststofftechnik

  • Nachricht senden

18

Dienstag, 6. März 2007, 12:26

Hallo Mirko,

ein weiterer Negativpunkt von Störklappen: von denen, die ich bisher gesehen habe, stören die meisten auch dann, wenn sie es gar nicht sollen..

Zum Einbau:
Ich hab meine Nuris bisher immer in Styrodur/Gfk pos. gebaut, da würde der Einbau von Störklappen den Bauaufwand vervielfachen.
OK, bei einer Rippenfläche ists nicht ganz so extrem....

Grüsse, Manfred

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Manfred Wagner« (6. März 2007, 12:27)


Fliegerassel

RCLine User

  • »Fliegerassel« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Angermünde

Beruf: Erzieher

  • Nachricht senden

19

Dienstag, 6. März 2007, 15:29

Manfred,

wie meinst du deinen ersten Satz? Verstehe ich nicht...

Also ich meinte mit dem "Stören" eher den Platz im Rumpf. Und da im Rippenflügel (zumindest im in Frage kommenden Bereich) nicht weiter unterebracht werden muss, habe ich zumindest damit kein Problem. Na klar macht es immer Aufwand, etwas zusätzlich einzubauen. Aber mein Grundanliegen war ja eigentlich auch, ob es rein flugtechnisch Sinn machen könnte, Störklappen im Nuri (Hai 2) einzubauen und welche Vor-/Nachteile dies bringen kann. Ich bin da eben zu wenig Theoretiker und die praktischen Erfahrungen fehlen mir auch. Da frag ich dann halt mal in die Runde, denn es gibt ja eigentlich nichts, was nicht schon ausprobiert wurde.
In disem Sinne...

Mirko
Meine Seite: www.fliegerassel-modellbau.de.tl

Manfred Wagner

RCLine User

Wohnort: Rhoen

Beruf: Dipl. Ing. Kunststofftechnik

  • Nachricht senden

20

Dienstag, 6. März 2007, 16:29

Hallo Mirko,

da hab ich mich wohl etwas nebulös ausgedrückt.

Was ich sagen wollte : Störklappen sollen ( ausgefahren ) die Luftströmung stören, oft gibt es aber durch nicht optimalen Einbau auch eingefahren eine Störung und damit Leistungsverlust...

Grüsse, Manfred