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Nils Oprach

RCLine User

  • »Nils Oprach« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 1. August 2007, 21:59

Eure Erfahrungen mit dem Pick Up von Borjet ?

Hi,
wie der Titel es schon sagt geht es um den Pick Up von Borjet.Ich würde gerne mal wissen was ihr so für Erfahrungen mit dem Flieger gemacht habt.Ich habe einen (V2) zum Geburtstag geschenkt bekommen und jetzt fertig gemacht und mal auf einer Wiese aus der Hand geworfen.Fliegen möchte ich ihn später mal am Hang.Bei meinem war der Gleitflug mieserrabel und die Reaktionen auf die Ruder fast null.Schon die Flächenkerne haben eine nicht ganz zufrieden stellende Qualität.Die Kerne sind zu heiß geschnitten und die beiden Flächenkerne haben an der Wurzel eine unterschiedliche Flächentiefe und bei einem Querruder ist die Endleiste total verbrannt!Insgesammt bin ich schon etwas enttäuscht von dem Flieger.Nun würde ich gerne mal wissen,was ihr so für Erfahrungen mit diesem Flieger gemacht habt?

mfg
Nils

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nils Oprach« (1. August 2007, 21:59)


viperchannel

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2

Mittwoch, 1. August 2007, 22:06

Ich habe den Flieger nicht und hab ihn auch nur kurz einmal gesehen. Fand die Idee eigentlich super, aber angeblich fliegt er auch miserabel... Darum hab ich mich nie näher damit beschäftigt.


Also die Meinung habe ich allerdings nur von 2 Personen gehört. Von daher geb ich keine garantie, dass das stimmt.


Schau mal, ob bei dir der Schwerpunkt stimmt... Vielleicht musst du da etwas experimentieren.
Gruß Frank!

Nils Oprach

RCLine User

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3

Mittwoch, 1. August 2007, 22:32

Hi Frank,
hab ihn momentan bei der Herstellerangabe.Hab ihn schon versucht weiter nach hinten zu nehmen,aber beim Werfen hat er dann entweder unterschnitten oder überschnitten.

mfg
Nils

HaraldL

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4

Mittwoch, 1. August 2007, 22:45

Im aktuellen Modellflieger ist ein Bericht über den Pickup drin.

Fliegt natürlich phänomenal, und es ist auch "echt klever", dass Akku und Empfänger einfach direkt oben aufgeklebt werden anstatt im Material versenkt zu werden.
Zu den Flugeigenschaften wird nicht geschrieben außer, dass sie "nurflügeltypisch" sind...
Und dem Autor war das Wort "Doppelstegplatte" wohl nicht geläufig.. Er redet immer von einem zweischichtigen Kunststoff der mit parallel verlaufenden schmalen Kammern verbunden ist.
Ein von der Form her wellpappeähnliches Material.

Da kann man sich echt ein schmunzeln nicht verkneifen.
Ansonsten gibts wenig informatives, aber den Bildern nach zu urteilen ist der Bau entweder unter Zeitdruck entstanden oder blutige Anfängen dürfen inzwischen Artikel im Modellflieger veröffentlichen...
MfG Harald

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »HaraldL« (1. August 2007, 22:46)


5

Donnerstag, 2. August 2007, 01:30

Zitat

Original von HaraldL
Im aktuellen Modellflieger ist ein Bericht über den Pickup drin.

Fliegt natürlich phänomenal, und es ist auch "echt klever", dass Akku und Empfänger einfach direkt oben aufgeklebt werden anstatt im Material versenkt zu werden.
Zu den Flugeigenschaften wird nicht geschrieben außer, dass sie "nurflügeltypisch" sind...
Und dem Autor war das Wort "Doppelstegplatte" wohl nicht geläufig.. Er redet immer von einem zweischichtigen Kunststoff der mit parallel verlaufenden schmalen Kammern verbunden ist.
Ein von der Form her wellpappeähnliches Material.

Da kann man sich echt ein schmunzeln nicht verkneifen.
Ansonsten gibts wenig informatives, aber den Bildern nach zu urteilen ist der Bau entweder unter Zeitdruck entstanden oder blutige Anfängen dürfen inzwischen Artikel im Modellflieger veröffentlichen...


den fand ich auch zum lachen und weinen gleichzeitig :wall: :D

das mit dem komponenten oben aufkleben als superlösung is wirklich der gipfel :dumm: :dumm:

Elektroniktommi

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6

Donnerstag, 2. August 2007, 07:18

Zitat

Original von Nils Oprach
Hi Frank,
hab ihn momentan bei der Herstellerangabe.Hab ihn schon versucht weiter nach hinten zu nehmen,aber beim Werfen hat er dann entweder unterschnitten oder überschnitten.

mfg
Nils


Aus Erfahrung von meinem Weppy (Auch Borjet) kann ich nur sagen: Setzt der Schwerpunkt weiter vor, ca. 0,5-1 cm vor der Herstellerangabe! (Näher zur Nasenleiste)
Bei einem Nurflügler den Schwerpunkt nach hinten zu verlegen ist sehr schlecht,
er wird unsteuerbar!

Meinen Weppy habe ich auch recht schnell entsorgt, flog auch wie ein Sack Mücken.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Abdrehfaktor

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7

Donnerstag, 2. August 2007, 12:19

Ich hab so ein Teil mal an der Waku gesehen. Der Pilot hat den Namen wörtlich genommen und sein Teil immer nur den Hang runtergeworfen und wieder hoch getragen, während das Team mit seinen Freebazern über Ihm Kunstflug und Combat gemacht hat.

Bei diesem Teil sind alle Fehler vereinigt, die man machen kann:

- zu geringe Streckung
- schmale, schwere, bis zur Mitte durchgehende Ruder
- schwere Kommerzruderhörner
- schwere Winglets, die an der Nasenleiste anfangen (schlecht) und vor der Endleiste aufhören (schlecht)
- außerhalb der Profilkontur montierte (schwere) RC- Komponenten
- schwere Verstärkungen in der Flächemitte.
- exorbitenter Preis

Mein Tip: Holt euch nen Freebaze zum halben Preis des Pick Up, dann ist Fliegen statt Frust angesagt.

Ciao,

Julez

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Abdrehfaktor« (2. August 2007, 12:24)


Nils Oprach

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8

Donnerstag, 2. August 2007, 13:05

Hättet ihr denn Tipps wie man den Bojet modzizieren kann?Oder kann man den total vergessen?

mfg
Nils

Abdrehfaktor

RCLine User

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9

Donnerstag, 2. August 2007, 13:14

Vielleicht hilfts was, alles überflüssige, schwere Gedöns von den Flächen abzureißen, bis sie komplett nackig sind, und ihn dann so wie den Freebaze2006 zu bauen.
http://www.abdrehfaktor.de/abdrehfaktor084.htm

10

Dienstag, 19. Mai 2009, 23:22

Pickup-Frust-Story mit happy end

Hallo zusammen,
auch ich habe mir einen Pickup gekauft, und zwar nicht als Hangsegler, sondern in der Elektroversion als Urlaubsflieger, der in einen Koffer passt. Da ich auf der Messe in Sinsheim war, habe ich direkt bei Borjet das Koplettpaket gekauft, in der wirklich alles dabei war (Flieger, Servos, Motor, Regler, Akku, Tasche). Ich hatte also nur genau die Komponenten, die Borjet dazu verkauft. Zuhause habe ich dann alles genau nach Plan gebaut, den Schwerpunkt sauber ausgewogen und genau dahin gesetz, wo er laut Plan sein soll und bin voller Erwartung auf den Platz gegangen. Und hier zeigte sich, genau das, was bereits mehrfach gesagt wurde : er fliegt wie ein "Sack Mücken" (echt super Vergleich!!!).
wir haben dann zu mehreren endlose Versuchsreihen angestellt, wie wir ihn stabilisierne können:
Schwerpunkt in 5mm Schritten insgesamt 5cm vor und 3cm hinter den angegebenen Schwerpunkt gesetz. -> Kein Erfolg.
Die Ruderausschläge immer weiter verringert -> nicht mehr ganz so hibbelig, aber nicht mehr steuerbar, wenn er einmal schief liegt.
Was wir aber festgestellt haben ist, dass der Pickup bei abgestelltem Motor durchaus steuerbar war, aber sofort nach oben ausriss, wenn der Motor anging, und dass trotz mächtigem Motorsturz (der ja schon vorgegeben ist, da das Motorträgerrohr schon eingebaut war).
Frustriert bin ich dann nach hause und habe hier im Forum gelesen, dass ihr mit ihm auch alle nicht glücklich seid.
Ich wollte ihn schon wieder verticken, habe aber nicht aufgeben wollen und bin das Problem systematisch angegangen
(Danke an Julez, der ja aufgelistet hat, was beim Pickup alles falsch gemacht wurde!)
Das völlig unterschiedliche Verhalten zwischen "mit" und "ohne" Motor hat mir am meisten zu denken gegeben. Meine Lösungsidee war, die Ruder in der Mitte zu kappen, so dass der Luftstrom des Propellers nicht mehr an den Rudern angreifen kann. Das sieht dann wie im Anhang aus.
Und siehe da, ich habe ein gänzlich anderes Flugzeug.
Ungelogen, ich habe sonst nichts geändert, nur die blöden Ruder ausgeschnitten und schon ist dieser Flieger nahezu anfängertauglich. Sofort stellte sich heraus, dass ich beim angegebenen Schwerpunkt entgegen der Angabe der Bauanleitung die Höhenruder (nuritypisch) leicht ziehen muss (rund 2mm nach oben). So segelt der Pickup ganz ordentlich, obwohl er natürlich aufgrund seines Gewichts nicht mit echten Seglern mithalten kann. Jetz wird natürlich sofort klar, warum er vorher beim Gasgeben nach oben überzogen hat, der schnelle Luftstrom der Schraube hat bei den nach oben gezogenen Höhenrudern extrem stark gewirkt. Jetzt, wo die Innenteile der Ruder fehlen, störts es den Pickup überhaupt nicht, ob der Motor an ist oder nicht. Der schneller werdende Flieger steigt natürlich nach oben, wenn es zu steil wird, wird er wieder langsamer, neigt sich wieder etwas runter und stabilisiert sich selbst. Die Vollausschläge der Ruder habe ich bei rund 25mm, ohne dass der Pickup wackelig wird. nach kurzem Nachtrimmen
(wie oben gesagt, etwas Höhe ziehen) konnte ich bei 1/4 Gas alle Knüppel loslassen und der Pickup flog wie auf Schienen.
Mein Fazit: Die Bauanleitung ist schrott, Borjet sollte unbedingt die leichte "Nach oben Stellung" der Ruder in der Bauanleitung aufnehmen und zumindest darauf hinweisen, dass die Ruder für ein (meinetwegen anfängertaugliches) ruhigeres Flugverhalten innen gekürtzt werden können.
Der Pickup selber aber hat sich als leicht zu beherrschender Urlaubsflieger qualifiziert und ich werde ihn im Sommer mit nach Mallorca nehmen (und nachher berichten)
»r.stiebel« hat folgendes Bild angehängt:
  • pickup2_web.jpg

11

Donnerstag, 23. Juli 2009, 22:02

p$ick up Akku

Hi habt ihr wie in der anleitung einen 1000 lipo genommen ? ih stelle diese frage da ich den motor in nem schocky mit nem 350 fliege.
:w

12

Samstag, 25. Juli 2009, 15:30

RE: pick up Akku

Hi,
ich fliege den Pickup in der Regel mit einem 2s 1000er.

Mein Malle- Urlaub ist inzwischen vorbei und ich bin mit meinem pickup sehr zufrieden.
Klar, es ist kein (Motor-) Segler, sondern eher ein funflyer, aber genau das habe ich in den Dünen
am Strand "Plaja de Muro" zwischen Alcudia und Can Picafort gebraucht.
Mit dem 1000er Lipo bin ich übrigens rund 15 Minuten geflogen und hatte immer noch 300-400 mAh drin.
Da ich aber auch übers Meer geflogen bin, wollte ich auf jeden Fall Reserve haben :D

Ich kann den Pickup also für den Urlaub sehr empfehlen, wenn die Änderungen (sieh oben) gemacht wurden.

Gruß
Roland

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »r.stiebel« (25. Juli 2009, 15:31)


Amigofly

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13

Sonntag, 2. August 2009, 08:57

Tiefergelegt und ohne "Gummi"

Hallo Roland Hallo Freunde

.... und er fliegt doch ;D

Gestern war Maiden, Die Komponenten teifergelegt uind den Gummi am
Prop weggelassen, nachdem dieser beim ersten Akku etwas
Problme machte.
Entgegen der Baubeschreibung , hab ich dem Flügel ein ganz leichtes V
für etwas mehr Stabilität gegeben, Siehe Bild im Anhang


Als erstes gings ans Herantasten und es schien auch so als ob das Teil nicht fliegbar wäre.
Ruderausschläge mit Dif begrenzt 80% Expo programmiert
Es war ein schrittweises Herantasten und es sah bei den ersten Versuchen
so aus als könnte man das Teil nicht in der Luft halten,
dann 3 Flugphasen, mit unterschiedlichen HR Einstellungen
programmiert, langsam kam ich der Sache näher und es reichte nach dem 3. versuch
bereits für eine Platzrunde, dennoch war ich noch nicht zufrieden,
weil er mir bei Vollgas iimmer noch etwas zu stark wegstieg.
SChrittweise in 5 Gramm SChritten Blei raufgepappt, bis ich bei 30 Gramm war
nun flog das Teil zufriedenstellend und stabil, bei Vollgas
muss man nur mehr ganz leicht dazudrücken , bei 2/3 Gas fliegt er nun neutral,
wäre zu überlegen einen Mixer von Motor auf das HR zu legen und
etwas Tiefe dazu zu mischen.

Bei Akku Nummer 2 waren noch einige Trimmkorrekturen
und dan ging es in die erste Rolle um zu sehen wie es mit der Differenzierung
aussieht, Loop bin ich heut noch nicht geflogen.

Bei Akku Nummer 3 kam schon so etwas wie ein gutes Fluggefühl auf
und es wurde der Geschwindigkeitsbereich das Verhalten bei abgestelltem
Motor getestet, da die Bremse ausgeschaltet war gabs auch das Problem
mit dem Anklappen der LS nicht.

Nun gings mit einigen Rollen ,weiträumigen Vollgasrunden und tiefen Überflügen
an die Sache, um einfach mal ein Gefühl für das Gerät zu bekommen,
nach ca 14 Minuten zog ich den Pickup im leichten Motorschlepp
rein und es gab so etwas wie eine Punktlandung vor meinen Füßen.
3 Akkus mehr hatte ich nicht mit, fürs erste zufrieden fuhr ich wieder nach Hause

Wie Roland würde ich den Pickup als Funflyer bezeichenen, der
in den Urlaub mitgenommen werden kann,
Rein Optisch hat aber der neue Xeno von MPX: Offfizielles Video von MPX das schönere Flugbild.
Mit dem Tuningantrieb dürfte das ein weiteres heißes Eisen neben
dem neuen Merlin von MPX fürs Urlaubsgepäck
werden

bevor ich die Flycam einbaue, gibts noch einige Testflüge mit unterschiedlichen Einstellungen,
der CG ist nun durch das zusätzliche Blei etwas weiter vorne
als in der Beschreibung angegeben,
so sind zumindest für mein Gefühl die Flugeigenschaften als
angenehm und stabil zu bezeichnen,
Als Anfängertauglich würde ich das Teil jetzt aber noch nicht bezeichnen,
wenngleich es so gut wie unzerstörbaar ist / sein sollte :D


Heut hab ich schweren Herzens die Ruder gekürzt, Testflug steht noch aus
mal sehen ob Roland recht hat, und ob er bei Vollgas immer noch
so stark gedrückt werden muss, werd auf jeden Fall berichten


LG

Norbert
»Amigofly« hat folgendes Bild angehängt:
  • P1020463.jpg
´Suche sinnvolles Hobby

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Amigofly« (2. August 2009, 10:07)


14

Montag, 3. August 2009, 22:54

RE: Tiefergelegt und ohne "Gummi"

Hallo Norbert,
du wirst feststellen, dass du die Ruderausschläge wieder deutlich erhöhen kannst, sobald du
die Ruder innen gekürzt hast. Damit der Pickup agil bleibt (wird) kannst du meines Erachtens auch den Expo auf 50% senken. Schreib auf jeden Fall, ob der Pickup bei dir mit den gekürzten Rudern auch stabiler ist.
So wie ich das erwarte, wirst du auch schrittweise den Schwerpunkt wieder nach hinten ziehen können,
dann wird die "neutral-Flug" Höhenrudereinstellung wieder etwas kleiner und er muss beim Gasgeben noch weniger gedrückt werden. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß!

Roland

FBL

RCLine User

Wohnort: Zell, (nähe von Freiburg)

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15

Dienstag, 4. August 2009, 23:03

Zitat

Original von AbdrehfaktorWinglets, die an der Nasenleiste anfangen (schlecht)


Hallo,
kenn mich damit nicht so aus, aber was ist der Vorteil, wenn die Winglets nicht an der Nasenleiste anfangen?
Gruß
FBL

Amigofly

RCLine Neu User

Wohnort: Bezirk Graz Umgebung

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16

Freitag, 7. August 2009, 23:49

RE: Tiefergelegt und ohne "Gummi"

Zitat

Original von r.stiebel
Hallo Norbert,
du wirst feststellen, dass du die Ruderausschläge wieder deutlich erhöhen kannst, sobald du
die Ruder innen gekürzt hast. Damit der Pickup agil bleibt (wird) kannst du meines Erachtens auch den Expo auf 50% senken. Schreib auf jeden Fall, ob der Pickup bei dir mit den gekürzten Rudern auch stabiler ist.
So wie ich das erwarte, wirst du auch schrittweise den Schwerpunkt wieder nach hinten ziehen können,
dann wird die "neutral-Flug" Höhenrudereinstellung wieder etwas kleiner und er muss beim Gasgeben noch weniger gedrückt werden. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß!

Roland


Hallo Roland

Es ist in der Tat wie Du es schilderst, Ausschläge und Expo hab ich angepasst,

Pickup lässt aich auch wunderbar Starten und auch Landen, inzwischen
hab ich Pickup aber weiter modifiziert und dazu im
Nachbaruniversum
das ganze in Bild und Wort dokumentiert.

Nun fliegt Pickup noch besser, natürlich stehen noch Testflüge mit anderen möglichen Setups
noch aus, bis jetzt hat aber jede Modifizierung etwas gebracht,
und er ist wesentlich stabiler gworden mit den modifizierten Rudern

Was Anfangs wie nahezu unfliegbar aussah hat sich in Wohlgefallen
aufgelöst

Pickup ist nun auch geringfügig schneller gewordern und macht noch mehr Spaß´,
Nun kann ich ihn wirklich kontrolliert im Motorschlepp langsam hereinziehen,
ohne daß die Strömung abreißt und das Teil vor meinen Füßen absetzen.

Bevor ich die Cam einbaue, muss ich aber noch einiges testen und vielleicht
kommt der Kleine ende August auch mit nach Griechenland......

LG

Norbert
´Suche sinnvolles Hobby

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Amigofly« (8. August 2009, 00:05)


17

Mittwoch, 30. September 2009, 16:13

Zusammenfassung der Eckdaten zum PickUp bittebitte

Hallo zusammen,
bin neu hier ;)
Ich hab mit großem Interesse und Bewunderung für so viel Ausdauer die Berichte gelesen, in denen bewiesen wurde daß der Pickup doch fliegt...

Meiner tuts nämlich nicht.

Obwohl ich versucht habe die Tipps hier umzusetzten,
Tragfläche mit leichter V-Form, Querruder in der Mitte weggeschnitten
und schließlich Schwerpunkt nach Anleitung.

Ich hab ihn nicht zum Fliegen gebracht,
wobei ich zugeben muß daß der PickUp mein 2. Flieger nach Easystar ist,
was natürlich zielgerichtete Probeflüge nicht gerade erleichtert.
Mittlerweile sind mir sogar die Flügel bei einer harten "Landung" vom Super-Patent-Klappscharnier abgerissen :(

Um mir und evtl. Anderen die das Ding auch zum fliegen bringen wollen zu helfen wär es super, wenn diejenigen bei denen der Flieger fliegt,
nochmal kurz die Eckdaten zusammenfassen würden, die sich bewährt haben:

Vor allem: wo liegt denn nun Euer Schwerpunkt (und wie meßt Ihr den? Von der "Spitze" des EPP-Flügels aus?),
welche Ruderausschläge benutzt Ihr
und nicht zuletzt
wie schwer ist das Ding bei Euch flugfertig?
(Ich hatte einen 96g-3s-Lipo drin, auch keinen superleichten Empfänger (MPX RX7),
dazu den Original-Motor/Regler und 6g-Servos und frag mich ob das alles nicht zu schwer war?)

Muß der Pick up im Gleitflug (ohne Motor geworfen) auch sauber fliegen (d.h. der Schwerpunkt so geprüft werden) oder macht das im "richtigen" Flug die schiere Motorkraft alleine??

Vielen Dank für jede Hilfe

Grüße

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »thomas_frankfurt« (30. September 2009, 16:18)


Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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18

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 21:02

Er sollte ohne Motorkraft schon alleine gut segeln.

Beschreibe bitte mal das Flugverhalten deines Nuris.
Ich habe die Erfahrung gemacht, das Nuris mit größerer Pfeilung besser fliegen, die Weppys und der Pick Up haben eine geringe Pfeilung.
Meist brauchen die weniger gepfeilten einen etwas weiter vorn liegenden Schwerpunkt.

Wie waren die Klappen angestellt?
Standen Sie etwas nach oben (5-10°/ 3-5mm)?
Die Nuris brauchen einen sogenannten S-Schlag im Profil, sonst geht es sofort abwärts.
Meist übernehmen die Ruder die Funktion des S-Schlages.


Wenn Du weiter einen Nuri verwenden möchtest, nimm welche von www.epp-versand.de.
Dieses Patent-Scharnier kann man bestimmt selber bauen ;)
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

19

Freitag, 16. Oktober 2009, 11:02

Hallo, erstmal vielen Dank für die Antwort!

Also:
Nachdem ich versucht hatte mir die für mich passendsten Ratschläge hier zu Herzen zu nehmen (insbes. das Wegschneiden der inneren Bereiche der Querruder fand ich einleuchtend – aber muß ich deshalb nicht auch den Schwerpunkt ändern?), hatte ich folgendes probiert:

Die Ruder habe ich nur leicht (vielleicht 2mm) nach oben gestellt, weil ich das mit dem S-Schlag schon öfters gelesen habe.
Dann habe ich versucht, den Schwerpunkt durch Verschieben eines 15g-Gewichtes so einzustellen, dass er beim waagrechten Wurf halbwegs gradeaus segelt und eher leicht nach unten weggeht.
(Meine angelesene Halbbildung ist, daß Nuris eher leicht kopflastig als hecklastig sein sollten?)
Insgsamt fand ich aber, dass der „Gleitwinkel“ ziemlich schlecht ist, er ist nach maximal 5m aus den 1,5m Abflughöhe am Boden eingeschlagen, und das mit recht hohem Tempo…
Deshalb die Frage nach den „zulässigen“ Abfluggewicht (ich habe wie erwähnt möglicherweise zu schwere Komponenten, insbes. einen 950er 3s Lipo mit knapp 100g drin, Abfluggewicht waren bei mir ca. 340g, einschl. Trimmgewicht)

Beim Wurf mit Motor hat er sich regelmäßig stark aufgestellt (wobei ich nicht ausschließen will, dass ich gleich nach dem Wurf aus lauter Angst viel zu stark „ziehe“, deshalb auch die Frage nach „bewährten“ Ruderausschlägen), bis er schließlich torquemäßig am Propeller hängt und dann irgendwie unkontrolliert abstürzt, oder ich habe zu stark gegengedrückt, so dass er sofort in den Boden knallte.
Es ist also nicht so dass er z.B. seitlich ausgebrochen wäre, ich habe nur nie wenigstens einen stabilen horizontalen Flug hingekriegt.

Wie gesagt, ich vermute vor allem meine Ruderaktionen waren insgesamt zu heftig, wenn doch schon mehrfach bewiesen wurde dass diese Ding überhaupt fliegen kann.

Um überhaupt einen Anhaltspunkt zu haben in welche Richtung ich probieren muß, wären für mich Hinweise über „gesunde“ Ruderausschläge (mit viel Expo vermute ich mal? 60% oder mehr?) hilfreich.
Ist der S-Schalg auch konkret für den Pick Up ratsam (in einem Bericht oben habe ich gelesen, dass fast ohne geflogen wird)?
Außerdem wären Angabe zum letztlich empfehlenswerten Schwerpunkt toll, denn an allen Parametern gleichzeitig zu arbeiten und letztlich in die richtige Richtung zu gehen, fällt mir, auch überhaupt mangels Flugerfahrung, schwer.

Nochmal vielen Dank für Eure Hilfe

Thomas

20

Sonntag, 25. Oktober 2009, 11:26

Pickup fliegt doch...

Hi Thomas,
da ich im Urlaub war (mit dem Pickup...), schreibe ich erst jetzt.

Also hier meine Eckdaten: Schwerpunkt 13,5 cm hinter der Flügelnase, Gewicht 295g, Ausschläge : alles was drin war, 30mm in beide Richtungen, aber das ist nicht notwendig, 20 reichen, ich habe 50% Expo drauf.

Zu dir:

Die Ruder können sicher auch 3mm nach oben gestellt werden, aber das hängt natürlich von deinem Schwerpunkt ab.
Die genaue Einstellung lässt sich nur "erfliegen".
Wichtig ist, dass der Flieger auch ohne Motor gleitet. Also versuch erst mal den Schwerpunkt
so um die 13,5cm zu setzen und nimm für den Anfang etwas mehr als 2mm S-Schlag.
Ansonsten war der Weg schon mal gut, den Flieger zum Geradeausflug zu trimmen!

340g Abfluggewicht sind eine Menge, da muss er schon ziemlich schnell sein, damit er noch gut fliegt.
Und hier ist auch schon "dein" Problem.
Wenn du den Flieger nach dem Start stark nach oben ziehst, bis er "torquemäßig am Propeller hängt", wie du sagt,
kannst du ihn nicht mehr steuern!
Du steuerst den Flieger mit den Rudern, aber das funktioniert nur, wenn Luft über die Ruder streicht.
Bei Kunstflugmodellen bläst du mit dem Propeller Luft über die Ruder, aber genau das hast du ja mit dem Wegschneiden der "inneren" Ruder ausgeschaltet.
Aus dieser Stellung kann der Flieger nur unkontrolliert fallen. Mehrere Meter. Und dann sollte er sich soweit gedreht haben, dass er mit der Nase zuerst fällt, und dann und wirklich erst dann kannst du wieder steuern.

Mein Rat also, soweit ich das aus der Entfernung sagen kann:

Dein Flieger scheint halbwegs gut austariert zu sein, sonst würdest du ihn nicht (wenn auch nur kurz) segeln lassen können. Lass das also erst mal so. Wenn du kannst, versuche das Gewicht zu reduzieren, vielleicht tut es ja auch ein 2S 800er.
(Ich fliege mit einem 2S 1000er bis Windstärke 5 (letzte Woche an der Ostsee, Wind gemessen : 32km/h), dann allerdings nur noch gegen den Wind ankämpfend.)

Schmeiß den Flieger genau so, wie du es ohne Motor gemacht hast, dieses mal aber mit laufendem Motor und
mache entweder nichts (Idealfall) oder ziehe ganz leicht (!!!) am Höhenruder.
Denke daran, dass der Flieger erst mal Tempo haben muss, damit du sinnvoll steuern kannst.
Der Flieger sollte jetzt langsam und dann immer schneller steigen, nach 2-3 Sekunden wirst du anfangen müssen,
etwas zu drücken, da der S-Schlag mit größer werdender Geschwindigkeit immer stärker als Höhenruder wirkt.

(etwas Theorie: Ideal wäre ein Flieger ohne S-Schlag. Dummerweise neigen Nuris dann dazu, bei der kleinsten Böe nach oben wegzureißen. Deshalb legt man den Schwerpunkt absichtlich etwas weiter nach vorne, so dass der Flieger
immer etwas nach unten fällt und Fahrt aufnimmt. Damit er jetzt nicht tatsächlich nach unten wegsackt, zieht man das Höhenruder etwas an, so dass der Flieger wieder geradeaus fliegt, nur eben etwas stabiler als vorher.
Dies hat aber den großen Nachteil, dass das Höhenruder bei zu wenig Fahrt nicht richtig wirkt und der Flieger tatsächlich nach unten steuert, bei großen Geschwindigkeiten aber so stark wirkt, dass der Flieger die Nase hoch nimmt. Daher gibt es den perfekten S-Schlag nicht, er hängt von der Fluggeschwindigkeit ab)

Ich habe meinen Flieger so eingestellt, dass er bei etwas mehr als Halbgas - damit fliege ich dann auch die meiste Zeit - waagerecht bleibt. Also Folge muss ich, wenn er segelt, etwas ziehen und bei Vollgas etwas drücken.
Borjet empfiehlt, einen Mischer von Gas auf Tiefe zu programmieren, davon halte ich aber nichts, da ein leerer werdender Akku dann dafür sorgt, dass ich beim schnellen Gasgeben ohne tatsächlich viel schneller zu werden auch noch an Höhe verliere, da ich ja Tiefe beimische. Und das will ich sicher nicht, wenn ich z.B. im Landeanflug noch mal eben ein bisschen Gas gebe, um die Landung zu strecken oder gar durchzustarten.

Wenn du also beim Start bei einem gut eingestellten Nuri nichts machst, sollte er so lange schräg nach oben steigen, bis er durch die Steigung wieder langsamer wird und sich so zu einem gescheiten Steigflug einpendeln. Je stärker der Motor ist, desto steiler ist dies natürlich (Wie war das, du kannst ihn torquemäßig halten? Also hast du jede Menge Leistung). Wenn du jetzt beim Start nach oben ziehst, überziehst du ihn ganz schnell, da er ja rapide an Tempo verliert.
Und mit 340g muss er ein gewisses Tempo haben.

Zieh in geradeaus erst mal langsam hoch, gaaanz vorsichtig lenken und kreisend weitersteigen. Wenn du schön weit oben bist, geh auf Halbgas und versuche ihn damit auf waagerechten Flug zu trimmen.
Und dann viel Spaß!

Poste nachher, wie es geklappt hat!
Gruß
Roland