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Donnerstag, 18. Oktober 2007, 22:34

Querruder differenzierung bei Nuris?

Hallo Allerseits ich bin seid ein Paar Wochen stolzer Besitzer eines Toro 900 von Telink, das Dingens ist einfach genial es ist für Anfänger super einfach zu fliegen aber hat den enormen Vorteil das man mit dem Modell "wachsen" kann, es hat so eine grosse Geschwindigkeits Bandbreite und einfacher Kunstflug ist auch kein Thema.

Jetzt hab ich folgende Frage:

1. Querruder Differenzierung

Macht das bei einem Nuri Sinn?

2. Wozu benutzt man Dual Rate?

Gruss

Max
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Abdrehfaktor

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2

Freitag, 19. Oktober 2007, 14:27

Genau 9 Posts unter diesem befindet sich ein Post "Querruderdifferenzierung".

Na da könnte man ja glatt denken, dass man da mal nachschauen könnte, wat?

3

Freitag, 19. Oktober 2007, 14:48

Du kannst wohl nicht lesen Julez, da steht Öuerruderdifferenzierung ;)

Grüße
MAlte

4

Freitag, 19. Oktober 2007, 16:53

Zitat

Original von Abdrehfaktor
Genau 9 Posts unter diesem befindet sich ein Post "Querruderdifferenzierung".

Na da k�nnte man ja glatt denken, dass man da mal nachschauen k�nnte, wat?


Mensch in den 9 (eigentlich sind es ja viel mehr) hab ich keinen einzigen gefunden wo es um Nuris ging, ich will ja nichts sagen aber ich finde es wieder ein mal super das ich als Anfänger gleich zusammen geschei.... werde.

Ich weiss eigentlich was Querruderdifferenzierung heisst, aber ich möchte gerne wissen ob das bei Nuris was bringt.

Danke,

Max
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5

Freitag, 19. Oktober 2007, 19:00

Malte, hast ja recht, aber das bisschen Transferleistung war ich sicher voraussetzen zu können.

Max, sei nicht böse, aber dies Forum handelt von Nurflügeln, daher wird sich auch wohl das beschriebene Posting auf solche beziehen, oder ;)
Hier ist es:
http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…did=172860&sid=

6

Montag, 22. Oktober 2007, 14:17

Danke für den Link, auch wenn es nicht genau um das selbe Thema geht und ich etwas mühe habe alles zu verstehen hab ich ungefähr verstanden das Querruderdifferenzierung bei einem Nuris nichts bringt.

Gruss,

Max
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7

Montag, 22. Oktober 2007, 14:19

Doch, sie kann was bringen.

8

Dienstag, 23. Oktober 2007, 08:25

... je nach dem was man eben erreichen will.
ueliisa

Roman.C.

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9

Sonntag, 28. Oktober 2007, 23:47

ähm sorry, will dich jetzt nicht runter machen. Aber jetzt überleg mal:
Bei deinem Toro bspw. werden die Ruder als QR und HR verwendet, d.h. "ineinander gemischt"! Wie soll da noch eine Differenzierung funktionieren? :D
Meine Homepage
-6m B4 mit gefrästen Negativformen
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Youtube Kanal: www.youtube.com/user/schabi0815

HaraldL

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10

Montag, 29. Oktober 2007, 00:04

Um zum Bleistift den einen Höhenruderanteil dazu- oder "wegzumischen" wenn man Querrudergibt. Geschicktes differenzieren sorgt dafür, dass ein Nurflügel beim Rollen weder auf Tiefe abtaucht noch auf Höhe wegsteigt
MfG Harald

cathunter43

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Beruf: Maschinenbaumeister

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11

Dienstag, 30. Oktober 2007, 12:22

Also ich fliege den Nuri XXL ohne Differenzierung.

Hatte mir überlegt das reinzumischen, weil sich da Thermik besser auskreisen lässt.

Aber wenn man halbwegs Steuergefühl hat, geht das problemlos auch ohne Diff.

Was das Reinmischen der Differenzierung vom Sender her angeht: Warum sollte das nicht gehen, auch wenn man nur zwei Ruder hat? Bei meiner FC18 und FF9 geht (ginge) das problemlos. Sollte auch bei jedem anderen Sender gehen, der das anbietet.

Weiterhin habe ich irgendwo mal gelesen, dass man bei Nuris mit 2 Klappen die Ausschläge symmetrisch lassen soll, um in extremen Situationen die Steuer-Kontrolle zu behalten.

Wenn man ein 4-Klappen Nuri hat, vor allem, wenn er etwas schwerer, als ein 'normaler' Styrobomber ist, kann man sich getrost an die Einstellungen eines 4-Klappen-Seglers halten. Butterfly, Landeklappen, Differenzierung, alles drin :) Man sollte allerdings am Sender die Mischungen zu und Wegschalten können. So dass z.B. immer zwei Klappen als ein ganzes funktionieren können.

Meinen Albatros XXL, den ich gerade im Bau habe, werde ich nur mit zwei Rudern fliegen und auch ohne Diff.

Dualrate macht keinen Sinn, da man sich nur unnötig den Weg begrenzt. Als Einsteiger sollte man mit Expo arbeiten. Dann hat man von Anfang an mehr Erfolgserlebnisse. :)

Nachtrag:
Wölbklappen machen beim Nuri keinen Sinn, weil das gleich dem Teifenruder kommt!
Gruß
Michael P.
:w

Mein Verein
[SIZE=1]Logo 500 3D-V-Stabi, Eco 8 (BL), T-Rex 250 + 500 ESP (Hughes 500E), Quadrokopter (FPV)
FVK Signal, DG-1000, E-FOX, Wow...!, K10-105, Thor, FlyBaby
[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cathunter43« (30. Oktober 2007, 12:30)


12

Mittwoch, 31. Oktober 2007, 08:11

Beim differenziernen am sender meiner Optic 6 stelle ich verschiedene max. ausschläge nach oben (mehr) und unten (weniger) ein.

Ich muss dabei Kanal 1 und Kanal 2 mit den gleichen Ausschlägen mischen.
(wenns auch anders geht dürft ihr es mir gerneerklären - ist so etwas mühsam vor allem weil eben Quer und Höhe nicht seperat eingestellt werden können)

Via double Rate kann ich dann die gesamt ausschläge für die gemischte höhe und das gemischte Quer noch etwas begrenzen.
ueliisa

Roman.C.

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13

Mittwoch, 31. Oktober 2007, 17:30

Zitat

Original von ueliisa
Via double Rate kann ich dann die gesamt ausschläge für die gemischte höhe und das gemischte Quer noch etwas begrenzen.


Wow du hast aber eine gute Funke :ok: Doppelter Ausschlag :D

Meinstest sicherlich Dual Rate

Apropos. Ich habe schon den 3ten Toro und die fliegen echt toll. Mein aktueller ist mit Brushless gepimt und geht senkrecht. Knapp 400gr. Abfluggewicht.

Die Ruderausschläge habe ich noch nie nachgemessen. Von Auge solala und gut ists..
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Abdrehfaktor

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14

Donnerstag, 1. November 2007, 20:15

Hi!

1) Bei einem Nurflügel zu differenzieren, um das Schieben im Kurvenflug zu beeinflussen, wie man es bei Leitwerklern macht, funktioniert nicht, da man zusätzlich in der Kurve Höhe ziehen muss um diese zu halten, was dem Effekt der positiven Differenzierung gleichkommt. Somit fliegt man bei positiver Differenzierung so, als wenn man in jeder Kurve automatisch Höhe zieht.
Das kann bei schnellem Kurvenwechsel mit wenig Neigung um die Längsachse dazu führen, das der Nuri nach oben wegsteigt.

Fazit: Positive Differenzierung bringts nicht.

2) Auch ohne Differenzierung kann es sein, dass die Ruder bei gleichem Ausschlag nach oben und unten ein unterschiedliches Moment um die Längs- oder Querachse ausüben. Das liegt daran, das das Profil durch den Ruderausschlag entweder mehr oder weniger Wölbung bekommt, was man nicht einfach so vergleichen kann.
Das Ganze kann dazu führen, dass auch bei gleichen Ausschlägen eine höhenruderähnliche Komponente beim Rollen eintritt, was die Rollen ei- oder korkenzieherförmig aussehen lässt.

Fazit: Wenn Rollen sch... aussehen, liegts an der unterschiedlichen Ruderwirksamkeit.

3) Die unter 2) angesprochene Höhenruderbegleiterscheinung lässt sich durch negatives Differenzieren kompensieren. Hierbei wird die Differenzierung in kleinen Schritten (10%) so weit vergrößert, bis die Rollen gerade aussehen und der Pilot zufrieden ist.
Der nun nicht mehr vorhandene Höhenruderanteil hat den Vorteil, das sich auch schnelle Kurvenwechsel sauberer fliegen lassen.
Man muß zwar in den Kurven etwas mehr ziehen, aber das ist einfacher, als bei Kurvenwechseln immer zu drücken und bei Rollen je nach Querruderausschlag jedes Mal genau den passenden Tiefenruderausschlag mitzusteuern.

Fazit: Negative Differenzierung verbessert das Roll- und Flugverhalten von Nuris unserer Güteklasse, weil sie, im richtigen Maße eingesetzt, jeglichen Höhenruderanteil während des Rollens eliminiert. Die Behauptung, daß negatives Differenzieren automatisch "tiefenruderähnliche Wirkung" hat, ist dementsprechend unzutreffend.

Ciao,
Julez

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Abdrehfaktor« (1. November 2007, 20:17)