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Lena_Marie

RCLine User

  • »Lena_Marie« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hamburg

Beruf: Elektronikerin

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1

Freitag, 25. Januar 2008, 04:19

Nuri starten - Wurfkiel ?

So, nun ist die Elektronik und der Antrieb für meinen Knurrus Maximus (140 cm Nuri von EPP-Versand) endlich eingetroffen und Samstag muß ich wegen "Tag der offenen Tür" den gaaanzen Tag im Bastelkeller des Vereins verbringen - welch Bürde ;-)
Was liegt also näher, als das fragile Libellchen im höchsten Regal in Sicherheit zu bringen und endlich den als Winterflieger gedachten Nuri zu bauen.
Nun plagt mich schon seit geraumer Zeit eine Frage: Wie starte ich den Vogel, ohne mir die Finger zu zerschreddern.
Angetrieben wird er wohl durch eine APC 8 oder 9 x 6E - für einen Schubantrieb also doch recht lange Latten mit entsprechender Verletzungsgefahr.
Nun überlege ich mir, wie ich Ihn mit stehendem Motor starten kann.
Wurflöcher im Rumpf finde ich aus zweierlei Gründen nicht so toll.
1. bieten sie nicht wirklich viel Halt und
2. betrachte ich sie als optische und aerodynamische Schandtat.
Meine Überlegung ist nun, vor dem Zusammenfügen der Flächenhälften, einen kleinen Wurfkiel aus Sperrholz einzupassen.
Hat jemand von Euch mit so etwas schon Erfahrung oder einen anderen Vorschlag, wie man die Startproblematik lösen könnte?

Würde mich freuen, wenn der eine oder andere noch kurzfristig einen Tipp auf Lager hätte.

Vielen Dank und Herzliche Grüsse,

Lena.

Elektroniktommi

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2

Freitag, 25. Januar 2008, 07:43

Also, das mit dem Wurfkiel hört sich sehr gut an, schön aus Buchensperrholz oder GfK Laminat und unten 2 cm überstehen lassen.
Du könntest sogar die Motorhalterung mit anfügen.
Den Wurfkiel würde ich vollflächig mit den Flügelteilen verkleben, also die Form der Wurzel übernehmen.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Chilikakaoexperte

JoGerhard

RCLine User

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3

Freitag, 25. Januar 2008, 09:51

Also meine Nuris startet ich so, daß ich ihn links von meinem Körper halte und mit der rechten Hand den Nuri an der Vorderkante des linken Flügel halte und ihn ähnlich wie einen Frisbee dann nach vorne rauswerfe.

Geht ganz prima !!

Probiers doch mal aus.

Gerhard
Multiplex Panda Sport , Funglider und Parkzone Radian

mazola01

RCLine User

Wohnort: Karlsruhe

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4

Freitag, 25. Januar 2008, 10:22

Ich starte ohne Wurfkuve/Löcher...

Einfach vorne an der Schnauze packen. Dabei die Hand 90° zum Unterarm nach hinten biegen...Zwischen Daumen (kommt auf die Oberseite) und Handfläche (kommt auf die Unterseite) halten und dann werfen. Hört sich seltsam an,sieht seltsam aus, dennoch kommen wir auf ca. 10m und starten am Hang oder in der Ebene zum einfliegen auch so....

Test es mal! aber mit schmackes...hehe

Gruss Steffen
LazyBee,Knuffel,Mini-Ellipse,China Holz Hangfräse und ein paar EPP Nuris ....

neonerl

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5

Freitag, 25. Januar 2008, 15:02

Ich bau immer Kufen ein. Und zwar über die gesamte Länge. Das bringt zusätzlich Steifigkeit. Nur die ersten 2 cm (von der Spitze) bleiben ohne Holz, damit es bei einem Absturz nicht bricht (hatten wir auch schon).
Ich hab derzeit einen Zelebanu mit 1,8 Meter Spannweite und 1,6 Kilo Abfluggewicht. Da ist der Handstart nicht mehr so einfach.
Je schwerer er wird, desto wichtiger ist es, daß Du ihn unter dem Schwerpunkt greifen kannst, sonst kippt er ständig nach hinten weg. 2 cm Überstand ist etwas wenig. Mach mal lieger 4-5 cm. Absägen kannst Du später immernoch.
Ich hab mir auch schon mal sauber in den Finger gehackt als ich meinen 1,6 Meter K10 mit laufenden Motor gestartet habe. Damals war eine 10x8 Schraube drauf.
Der Trüg scheint.

Lena_Marie

RCLine User

  • »Lena_Marie« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hamburg

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6

Freitag, 25. Januar 2008, 22:30

Danke Boris,

das bestätig voll meine Überlegungen.
Macht sich also doch manchmal bezahlt die Wartezeit mit ein wenig hirnschmalzrühren zu verbringen :-)
Verklebst Du dann Kiel und Flächen mit Epoxy oder nimmst Du dennoch Uhu-Por?
Ich würde jetzt eher zu Epoxy tendieren.

Herzliche Grüsse,

Lena.

neonerl

RCLine User

Wohnort: Starnberg

Beruf: Ingenieur

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7

Samstag, 26. Januar 2008, 09:38

Wenn ich EPP auf EPP klebe nehme ich immer Sekundenkleber + Aktivator.
Beim Verkleben von Holz mit EPP nehme ich Uhu Por.
Epoxy nehme ich meist nur wenn ich CFK oder ALU Stangen einklebe.
Außerdem zur Motorbefestigung wo ich eine formschlüssige Verbindung erzielen möchte.
Epoxy ist halt grundsätzlich recht schwer und spröde
Sekundenkleber ist sehr leicht und etwas spröde
Uhu Por ist sehr elastisch und zäh. Für "präzise" Verklebungen nicht so geeignet, dafür wirder gut löslich (z.,B. bei Servoeinbauten).
Der Trüg scheint.

8

Samstag, 26. Januar 2008, 19:41

Zitat

Original von mazola01
Ich starte ohne Wurfkuve/Löcher...

Einfach vorne an der Schnauze packen. Dabei die Hand 90° zum Unterarm nach hinten biegen...Zwischen Daumen (kommt auf die Oberseite) und Handfläche (kommt auf die Unterseite) halten und dann werfen. Hört sich seltsam an,sieht seltsam aus, dennoch kommen wir auf ca. 10m und starten am Hang oder in der Ebene zum einfliegen auch so....

Test es mal! aber mit schmackes...hehe

Gruss Steffen


Habs heute probiert, das geht ja tatsächlich :)
Sogar besser wie mit meiner Wurfkeule, da hat ihn mir zwei mal aus der Hand gerissen.

Boris

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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9

Sonntag, 27. Januar 2008, 20:06

Hallo zusammen.

Ich habe heute einen Nuri mit Wurfkiel gebaut, daran angefügt den Motorträger.
Ist ein 70er K10 mit einer 320er Bürste und 2s1p 730er Lipo.
Fluggewicht ca. 200 Gramm
Lässt sich sehr gut und kontrolliert werfen :ok:

Nur muss der Besitzer jetzt damit zurechtkommen ;)
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Chilikakaoexperte

Lena_Marie

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10

Sonntag, 27. Januar 2008, 22:28

Ich tendiere nun dahin, den Kiel erst nach dem Tapen anzubringen.
Ich denke mir mit vier bis fünf Stiften in die Fläche und beidseitig eine Balsa-Dreikantleiste sollten die Kräfte hinreichend zu übertragen sein.
Ich würde ungern darauf verzichten über die Mittellinie hinweg zu tapen und Ober- und Unterseite unterschiedlich zu tapen halte ich auch nicht für empfehlenswert.
Da es mein erster Nuri sein wird halte ich doch eine gewisse Stabilitätsreserve für durchaus angebracht.
Am Ende wird der Kiel, der an der Hinterkante eine schöne Mulde für den Zeigefinger hat, dann in die Gegenplatte (dünnes Sperrholz) des Motorhalters übergehen.
Die gesamte Elektronik kommt dann, mit Ausnahme der Servos natürlich, auf die oberseite und wird mit einer Haube aus EPP-Platten verkleidet.
Ich hoffe so wird das sowohl zweckmässig als auch optisch ansprechend.
Steckt halt doch mehr Aufwand drinn als einfach zusammenbappen und mit Tape zukleistern, aber was ich schon so an Nuris gesehen habe war ästhetisch wirklich nur noch als Katastrophe zu bezeichnen.
Für Combatwaffeln mag das ja OK sein, aber da ich den zum rumkurven haben will, soll nicht nur das Flugbild schön aussehen.
Na, wir werden sehen.

Herzliche Grüsse,

Lena.

Lena_Marie

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11

Montag, 24. März 2008, 22:14

So, der Maximus hat nun seinen Jungfernflug erfolgreich absolviert und ich kann nur sagen: Wahnsinn!
Das Teil ist nichtr nur was sein Startgewicht von 850gr betrifft ein echter Hammer, denn wehe wenn die 175 W im Heck zünden..
Da bin ich doch froh einen soliden Wurfkiel angebaut zu haben.
Sperrholz mit Balsa 1/4 Stab vollflächig mit Seku verlebt hält wunderbar und bei dem Gewicht braucht es schon einen herzhaften Abwurf.



Die Verkleidung aus EPP war mir dann doch zu Klobig, so dass ich nun eine etwas elegantere Form aus Balsa baue.
Und so sieht der Vogel zur Zeit aus


Thomas H.

RCLine User

Wohnort: Simmerath liegt in der nähe von Aachen

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12

Dienstag, 25. März 2008, 10:06

Siht ja nicht schlecht aus kannst ja mal nen video vom start reinsetzen




mfg


Thomas
[SIZE=4]Was nicht senkrecht geht ist untermotorisiert!!! [/SIZE] Ich Grüsse Andy :angel:

:evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil:

Lena_Marie

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13

Dienstag, 25. März 2008, 10:51

Hier das Video vom ersten Start.
Die Ruderausschläge sind hier noch Pi * Daumen eingestellt .Der Maximalausschlag der Ruder liegt bei 30 Grad und wurden später mit 30 % Expo und - 40% Dualrate gebändigt.

Knurrus Maximus Start

Mit den Einstellungen kann man den Maximus durchaus als bedingt anfängertauglich einstufen.
Mit etwas Querrudererfahrung und viel üben am FMS (der Snurf kommt dem recht nahe) sind dann aber alle Grundmanöver kein Problem. Looping, Rollen, Rückenflug, aus dem Rückenflug mit halben Looping wieder in die Normallage - alles schon bein den ersten Flügen mit im Programm. Einzig bei sehr weit ausgeflogenen Loopings und extremen, senkrechten Steigflügen neigt er (noch) ein wenig zum abkippen.
Der Spaßfaktor ist wirklich enorm und es wird in Zukunft wohl kaum einen Flugtag geben, an dem nicht mindesten 2 Akkuladungen "leergeknurrt" werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lena_Marie« (25. März 2008, 11:19)