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41

Montag, 7. April 2008, 14:43

Der Balancer von Graupner scheint mir für das vorhaben ja ganz gut zu sein... nur leider gibt es ihn nicht mehr zu kaufen.. muss mal schauen (ebay...)

Ich weiß jetzt nicht so genau... der balacer schützt doch nicht nur vor überladungen, sondern er regelt auch die ladung oder?

also werden die solarzellen zwischen lipo und regler geschaltet und der balancer wird am seperaten anschluss an die lipos gehängt oder?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mausss« (7. April 2008, 14:56)


Elektroniktommi

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42

Montag, 7. April 2008, 22:12

Wenn die Solarzellen mit 200 mA laden, der Balancer 500 mA verkraftet, geht es normal gut.
Du kannst die Ladespannung auch auf 8,4 V begrenzen, das dürfte vollkommen reichen.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Chilikakaoexperte

43

Dienstag, 8. April 2008, 15:52

wie gesagt.. ich muss erstmal versuchen, diesen balancer zu bekommen.
denkst du, ich kann die Solarzellen einfach zwischen regler und akku anschließen (der balancer is natürlich direkt am lipo...)

Elektroniktommi

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44

Dienstag, 8. April 2008, 19:35

Geht, nutze eine Diode dazwischen, dann ist es sauber.

Eigentlich reicht es, die Spannung der Zellen mit einem Low Drop Festspannungsregler auf 8,4 Volt zu begrenzen, einen Balancer würde ich abends nach dem fliegen dranhängen.

Besser als ein Sannungsregler wäre ein Laderegler, der die Ausgangsspannung dem MPP Wert der Zellen anpasst, damit immer die max. Leistung zu verfügung steht.

ich setze morgem mal gesammelte Links rein.
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Elektroniktommi

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45

Mittwoch, 9. April 2008, 07:43

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haschenk

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46

Freitag, 11. April 2008, 07:59

Hallo Leute,

ich hab den thread erst jetzt entdeckt, sonst hätte ich schon früher was dazu gesagt.

Kauft euch erst mal das "Solarflug-Buch" von Helmut Bruss, und das studiert ihr.
Und dann rechnet ihr die Geschichte mal durch; im Buch steht alles, was man dazu wissen muß. Das wird möglicherweise etwas ernüchternd sein.

Ein Nurflügel ist für den Modell-Solarflug suboptimal. Die Stichworte dazu lauten "Sinkgeschwindigkeit" und "Profilierung des Flügels". Das steht aber auch in dem Buch.


Grüße,
Helmut

Elektroniktommi

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47

Freitag, 11. April 2008, 09:17

Hallo Helmut,

ich habe das Buch.
Leider ist dort kein brauchbarer MPPT, oder reicht es, eine Diode zwischen Lipo und Solarzellen zu schalten.
Die Solarzellen sind sowieso Konstantstromquellen, die Spannung müsste nur begrenzt werden.

Ich werde einen kleinen Segler als Solarmodell umbauen, der soll bei ca. 6 dm Fläche unter 100 Gramm wiegen.

Versuch macht Kluch ;)

PS: Es gibt Solarnurflügel ;)
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haschenk

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48

Freitag, 11. April 2008, 15:48

Thomas,

Zitat

.....oder reicht es, eine Diode zwischen Lipo und Solarzellen zu schalten.
Die Solarzellen sind sowieso Konstantstromquellen, die Spannung müsste nur begrenzt werden.

Im einfachsten Fall genügt eine Rückstrom-Sperrdiode (Schottky). Ob eine Spannungsbegrenzung notwendig ist, hängt von der Konfiguration von Solarzellen und Akku ab.

Zitat

Ich werde einen kleinen Segler als Solarmodell umbauen, der soll bei ca. 6 dm Fläche unter 100 Gramm wiegen.

Wenn dir das gelingt, wäre es eine sehr gute Leistung. Hast du schon mal abgeschätzt, was dir bei z.B. 100 mW/dm² Einstrahlung (wäre schon ziemlich günstig) am Ende der Wirkungsgradkette an Leistung bleibt ?
Und vergiß nicht: Wenn Solarflugwetter ist, dann ist es oft auch böig und windig, zumindest lokal.

Zitat

Versuch macht Kluch

Man sagt aber auch "Erst studieren, dann probieren".

Zitat

PS: Es gibt Solarnurflügel

Meinst du damit "Pathfinder", "Helios"..... ?
Da waren die "Besten der Besten" mit vergleichsweise unbegrenzten Mitteln am Werk. Die wussten genau, was sie taten. Helios flog mit künstlicher Stabilität; damit kann man bis zu einem gewissen Grad die Gesetze von Aerodynamik und Flugmechanik "außer Kraft setzen". Helios hatte dazu 72 (!) computer-gesteuerte Hinterkanten-Klappen. Die wurden von 72 speziell präparierten Modellbauservos betätigt. Und diese Modellbauservos ("Jumbos") kamen aus Deutschland.

Ich wünsche dir aber viel Erfolg; machbar sollte es sein.


Gruß,
Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (11. April 2008, 16:07)


Elektroniktommi

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49

Freitag, 11. April 2008, 17:47

Solar Nurflügel:
http://www.delago.de/ariane/images/solnf1.jpg

Die Einstrahlleistung ist mir eigentlich egal, ich flieger gepuffert, sollen nur die Flugzeit verlängern ;)

Noch eine Frage....wie verlötet man die Zellen vernünftig?

Der Flieger ist Winderprobt :ok:

MfG
Thomas
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haschenk

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50

Freitag, 11. April 2008, 18:41

Hallo Thomas,

danke für das Bild, kannte noch nicht oder hab´s wieder vergessen...

Ich bleibe aber dabei, daß Nurflügel beim Solarflug dem Normalmodell aerodynamisch unterlegen sind. Die Stärke der Nurflügel liegt woanders (vor allem widerstandsarmer Schnellflug).

Solarzellen löten:
Hängt von der Zellengröße ab, wo möglich und wenn man´s mag "Schindelstrings" (nur in Flugrichtung).

Ansonsten dünne (max. 0,1 mm) verzinnte Kupferbändchen, Breite je nach Stromstärke. Evtl. eignet sich auch die kleinste Größe von Lötsauglitze.

Wichtig ist ein Lötkolben, der "eine Nummer größer" als sonst ist, da das Silizium die Wärme gut/schnell ableitet. Normaler Elektronik-Lötdraht (mit Blei), schnell und heiß löten, Lötzinn sparsam verwenden wegen Gewicht.

Gruß,
Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (11. April 2008, 18:43)


Elektroniktommi

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51

Freitag, 11. April 2008, 18:48

Habe ich schon versucht, mit breiter Spitze und Gaslötkolben (ca. 80W), klappte nicht richtig, brauche ich ein bestimmtes Flußmittel?
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haschenk

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52

Freitag, 11. April 2008, 18:56

Nein, nach meiner Erfahrung braucht´s das nicht.
Beide Teile (wie sonst auch) vorverzinnen.
Ein heißer Lötkolben (>= 80W), der genug Wärme "nachschieben" kann, ist das A und O.
Achtung- bei zu langem "rumbraten" löst sich die Metallisierung der Zellen auf bzw. ab, und dann ist fast nichts mehr zu retten.

Gruß,
Helmut

PS: Man könnte versuchen, die Zellen mit Warmluftgebläse oder Kochplatte auf unterster Stufe vorzuwärmen, das hilft sicher.
Ich hab das früher aber nicht gebraucht.

PS PS: Ein Versuch mit Lötpaste (wie sonst für Reflow-Löten verwendet) hat imho auch gute Erfolgsaussichten; deren Flußmittel schmilzt in der ersten Phase des Reflow-Lötens, reinigt die Oberflächen und ist etwas agressiver als das von Lötdraht. Aber NICHT bleifrei, Silberanteil hilft. Beschaffung könnte Probleme machen, und billig ist das Zeug auch nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (11. April 2008, 19:16)


53

Freitag, 11. April 2008, 20:04

also ich werds erstmal mitm nuri versuchen.... wenns nicht geht, werd ich die solarzellen halt für nen anderes modell verwenden.

Elektroniktommi

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54

Freitag, 11. April 2008, 20:30

Zitat

Original von haschenk
PS PS: Ein Versuch mit Lötpaste (wie sonst für Reflow-Löten verwendet) hat imho auch gute Erfolgsaussichten; deren Flußmittel schmilzt in der ersten Phase des Reflow-Lötens, reinigt die Oberflächen und ist etwas agressiver als das von Lötdraht. Aber NICHT bleifrei, Silberanteil hilft. Beschaffung könnte Probleme machen, und billig ist das Zeug auch nicht.


Das trifft sich gut, bei mir in der Firma wird das Zeug verarbeitet, muss mal sehen ob die noch was verbleites haben.....
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haschenk

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55

Freitag, 11. April 2008, 22:24

Hallo mausss,

bevor du das Modell baust, könntest du alle Antriebskomponenten provisorisch z.B. auf ein Brett montieren.

Damit, und mit Volt-, Amperemeter und einem Drehzahlmesser bewaffnet gehst du dann in die Sonne. Danach weißt du, was Sache ist.

Gruß,
Helmut

56

Samstag, 12. April 2008, 00:49

Ja, das werde ich wohl so machen. Als erstes werde ich alles trocken ausprobieren, dann werde ich die rc komponenten in den nuri bauen.... doch die solarzellen dürfen bei den ersten flügen nicht mit, stattdessen werde ich holz.. anbringen... denn ich denke, die solarzellen werden keinen absturz überleben.. sicher ist sicher ;)

Elektroniktommi

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57

Montag, 14. April 2008, 21:20

So, mit der Bleihaltigen Lötpaste habe ich gute Ergebnisse erziehlt :ok:

Die Zellen lassen sich löten, muss sie jetzt mal vermessen, ob sie auch wirklich 200mA bringen.
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Chilikakaoexperte

58

Donnerstag, 24. April 2008, 10:12

In den nächsten tagen werde ich anfangen, das Modell zu bauen. Ich habe jetzt einen 16 Gramm schweren Brushless Motor
(Der 16g schwere Brushless-Aussenläufer eignet sich für unsere Elektro Flugmodelle bis 300g bei normalen Anforderungen im Flugbetrieb. 1700rpm/v, mit 2S LiPo bis Prop 8x3,7" 6A, Schaft 2,0mm ) Den passenden minirgeler habe ich auch schon.
Erstmal werde ich einen pico4 Empfänger, zwei lipo zellen (1ah) und zwei micro Servos verwenden.
Eine von den zwanzig Solarzellen ist mir leider zerbrochen, so habe ich nun nur noch 19 (18) Solarzellen zu verfügung.
Vor ein paar tagen habe ich eine Solarzelle 10 minuten unter eine Halogenlampe gelegt und wollte dann die leistung messen, doch das Messgerät hat nichts angezeigt.
Wie würdet ihr die Solarzellen zum Modul schalten?

Elektroniktommi

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59

Donnerstag, 24. April 2008, 10:28

18x0,5 = 9V...also in Reihe um 2s Lipo zu laden.
Ich habe mir auf der Intermodellbau 32 390mW Zellen gekauft....
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Chilikakaoexperte

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60

Donnerstag, 24. April 2008, 15:54

Zum löten habe ich auch noch einen Trick:

einfach direkt vor dem Löten mit einem Pinsel Isopropanol (Isopropylalkohol) auf die Leitbahnen der Solarzellen auftragen und dann mit bleihaltigem Lötzinn und Entlötsauglitze verlöten. Dann brauchts auch keine teure Paste :w
[SIZE=2]Mit freundlichen Fliegergrüßen,Björn :w[/SIZE]