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Lopi

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1

Donnerstag, 3. April 2008, 17:49

Neues aus meiner Bretter-Schmiede

So, es ist geschafft: Nuri No.4 hat seine Flugtaufe überstanden.
In knapp 2 Wochen Bauzeit entstand ein Elektrobrett, welches zum Schnuppern am Hang oder auch zum gemütlichen Absegeln in der Ebene dienen soll. Trotz mieser Bedingungen sind die ersten Testflüge erfolgreich verlaufen: ich denke mal, als kleiner immer dabei Segler dürfte das Teil super funktionieren. Als Basis zum Entwurf kam der bereits erwähnte Rumpf zun Tragen: er läßt sich wirklich universell einsetzen.
Für weitere Projekte (mal was größeres!) liegen noch etliche auf Halde - Problem ist nur, ich hab´nur noch einen Modellspeicher im Sender übrig. Da wird wohl demnächst ein neuer fällig...
Eckdaten des Modells:
einteiliger Flügel mit dem Profil HQ/S 1,3/9
1,55m Spannweite, Balsa-Styro Bauweise
Fluggewicht komplett: 1,15kg
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Lopi

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2

Donnerstag, 3. April 2008, 17:56

mehr Fotos

Motorisierung: Roxxy 2827/26 mit 3 LipoZellen 2100mA... Hatte ich noch über und ist eigentlich etwas schwach konzipiert. Ich war allerdings erstaunt, wie gut und zügig es nach oben ging. Mein Wunschmotor wäre eine MVVS 2,5/1200 Brushless: damit dürfte dann die Luft brennen!
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3

Donnerstag, 3. April 2008, 17:59

...

Das Finish war diesmal reine Resteverwertung: alles was an Oracover noch übrig war, wurde draufgebügelt.
Der Rumpf bekommt aber noch seinen verdienten Anstrich...
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4

Donnerstag, 3. April 2008, 18:01

Detail Haube

Edles Stück: die Haube im "golden style"
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Hangfräse

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5

Donnerstag, 3. April 2008, 18:06

Könntest Du noch für die Zukünftigen Nachbauer die Verwindung angeben und die Flächentiefe innen und aussen!! Dachte nur, nicht das hier wieder ne Diskusion entsteht!! Schönes Teil, wie is das Quabekprofil so vom fliegen her!!!?

mfg. 8)
:angel:

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6

Donnerstag, 3. April 2008, 18:27

...

Das Profil scheint eine Menge Leistungspotential zu haben. Naja: Doktor Quabeck eben!
Ich werde mich ans Optimum aber erst bei den nächsten Testflügen rantrauen: dazu waren die Bedingungen heute einfach zu miserabel und eigentlich hätte ich auch kein Einfliegen gewagt. Dennoch und das spricht für das Modell/Profil: keinerlei Unarten direkt von den ersten Hüpfern an. So leicht hatte ich es noch nie...
Das Einstellen eines Brettes verlangt jedoch immer einiges an Geduld - wie ich finde. Man wird aber mit erstklassigen Flugleistungen belohnt und das bei diesem simplen Modellaufbau. An den Rudern werkeln übrigens zwei HS81MG: einfacher und billiger kommt man sonst an keinen Leistungssegler!
Wurzeltiefe: 270mm
Tiefe außen: 200mm
leichte Schränkung -1 Grad: ich weiß, die Experten werden mich steinigen, aber für meinen Geschmack schadet es nicht, kann man aber auch weglassen.

Lopi

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7

Freitag, 4. April 2008, 14:19

Re: ...

So das endgültige Einstellen des Brettes ist vollbracht: ich konnte bei einormer Leistungsgewinnung den Schwerpunkt nochmal zurückverlegen. Dennoch bleiben die absolut gutmütigen Flugeigenschaften. Das Teil wollte heute gar nicht mehr runter und nimmt wirklich alles an Aufwinden mit. Bereits der dritte Start des Modells überhaupt endete mit einer Flugzeit von 1 Stunde! - wohlgemerkt eine Akkuladung.
Ein paar Detailbilder noch vom Aufbau. Der Rumpf mit eigens angeformter Flächenauflage...
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lopi« (4. April 2008, 14:19)


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8

Freitag, 4. April 2008, 14:21

Re: ...

Der Übergang Spinner-Rumpf... Durchmesser 38mmm.
Luftschraube ist eine 10x6 Aeronaut.
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9

Freitag, 4. April 2008, 14:23

Re: ...

Die Lösung für die Haubenbefestigung: vorne Draht + hinten Magnet...
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10

Freitag, 4. April 2008, 14:24

Re: ...

Das Gegenstück im Rumpf...
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11

Freitag, 4. April 2008, 14:29

Re: ...

Die Anlenkung erfolgt über Kreuz von unten kommend. An der Unterseite braucht man keine Auswölbung für die HS81MG. Auf die Oberseite kommen vielleicht noch Hutzen...
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12

Sonntag, 6. April 2008, 16:18

Rumpfdesign - mal anders

Für mein kommendes Projekt wird der hier verwendet. Gewicht: 140g & sehr stabil!
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13

Sonntag, 6. April 2008, 16:20

RE: Rumpfdesign - mal anders

... noch nicht nachbearbeitet: wurde alles so in der Form lackiert.
Gruß Jens
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Hangfräse

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14

Montag, 7. April 2008, 19:49

Auf den Bildern erkennt man es schlecht aber das goldene Texalium, hat es nach dem laminieren immer noch seinen goldenen Glanz oder wirkt es danach stumpfer!!? Würde mich mal so nebenbei interessieren.
:angel:

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15

Dienstag, 8. April 2008, 08:19

...

Die Haube auf den Bildern ist aus Alu-Texalium (170er), mit Transparentlack golden behandelt. War eigentlich nur ein Versuch, da das echte gold-texalium (280er) sich nicht gut verarbeiten läßt... Mit Klarlack und polieren kriegt man aber auch da Hochglanz!
Gruß Jens

Hangfräse

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16

Dienstag, 8. April 2008, 13:59

Stimmt das Texalium in Köper ist sehr wiederspenstig, ok Danke für die Info deiner Bauweise!!
:angel:

Lopi

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17

Dienstag, 8. April 2008, 15:26

Texalium

Das 170er Texalium von Bacuplast ist aber sehr gut drapierbar - zumindest in meiner Form! Ich arbeite jedenfalls gerne damit und der Look ist schon ziemlich g....l. Wenn ich wieder Harz da habe, mache ich mal einen kompletten Rumpf...
Gruß Jens

Hangfräse

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18

Dienstag, 8. April 2008, 22:24

aber mit Bild, es gibt texalium noch in einer anderen Bindung, nicht Köper zumindest sah man es auf einem Bild nicht richtig das soll geschmeidiger sein. Naja mal sehen, ich kann von meinen Laminierkünsten hier keiner Bilder einsetzen, und zu Hause hab ich einfach kaum Zeit mich vor den Rechner zu setzen, aber vieleicht schaff ich das dann auch noch irgendwann!! Wäre in der Bastelabteilung mal ein interessanter Fred, über verschiedene Designkünstler!! ;) :nuts:
:angel:

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19

Samstag, 26. April 2008, 19:04

....

Heute konnte ich nochmals die guten Thermikeigenschaften des Modells erproben. Das Teil kreist selbstständig ein und dann brauch man eigentlich nur noch Höhe ziehen, um den Kreisflug zu optimieren. Und da ist dann auch immer was!
Leider gings nicht nur fahrstuhlmäßig rauf, sondern ebenso wieder runter: gemeinstes Saufen. An gemütliches Abgleiten war da nicht zu denken: entweder kam der Hammer von oben oder von unten.
Gruß Jens
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Claas

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20

Samstag, 26. April 2008, 21:24

Hi Jens,

typisch Brett halt - als Erster oben, als Erster unten....
Mit den Leitwerklern ging es (Düsseldorf) mit bis zu 3m/s hoch, Saufen war aber nicht überproportional.

Respekt übrigens für deine Bretter, verfolge deine Berichte immer sehr gerne!!

VG Claas