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robert-1

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1

Montag, 14. April 2008, 22:04

UAV-Plattform (EPP-Pfeil?)

Hallo,

wir (ein Team des Robotiklabors an der Hochschule München) sind momentan dabei, ein UAV aus Basis des Paparazzi-Projekts aufzubauen.
Bisher war ein alter Zagi als Ausgangspunkt für erste Versuche vorgesehen, der irgendwie mit einem E-Antrieb ausgestattet werden soltle.
Leider überzeugt das Teil momentan durch großen Verzug, komplett lockergewordene Betapung und ziemlich zweifelhaften Zustand.

Daher wird überlegt, gleich was neues zu bauen.
EPP ist klar (es wird desöfteren geerdet werden), Zaggi-like wirds wohl werden (verträgt sich jedenfalls recht gut mit den restlichen Parametern).

Gefordert wäre: guter Langsamflug, E-tauglich, leicht zu fliegen, ca. 1,2-1,5m, viel Einbauplatz in den Flächen, crashresistent und vielleicht nicht total hässlich.
Elektronik wiegt max. 100g, plus Antrieb natürlich (ist noch nicht beschafft, aber wohl 250g Akku [3S2P Konion], ~100g Motor+Regler+Prop).
Zumindest die Flächen sollten fertig zu bekommen sein.Budget unkritisch.

Ideen?
Der sieht ja ganz nett aus, die Beschreibung klingt top aber lässt sich das sinnvoll motorisieren?
Standard schreibt man mit D
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Minihawk

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2

Montag, 14. April 2008, 22:37

Ich würde euch raten, eventuell mal in die Richtung kostenunintensiver Depron/Selitron-Nuris zu schauen. Da baut man sich halt drei oder vier von, die Elektronik und Motorisierung ist innerhalb Minuten ausgetauscht. Vertragen tun die Teile trotzdem enorm viel ohne direkt in die Einzelbestandteile zu zerfallen. Bauplan z.B. bei modellbauvideos.de, dizzy-bird nennt sich das Teil. Ich habe einen Delta-Bird im Angebot, ist genau wie der Dizzy aufgebaut, nur eben ein Delta. Bauplan findet man auch im Forum bei modellbauvideos.de bhei Eigenbauten. Der Dizzy wurde schon mit 2 Meter gebaut und fliegt wohl einwandfrei...

Motorisierung halte ich für zu schwer, ein Motor mit 50gr Gewicht sollte genug Power haben.
Liebe Grüße
Hartmut

robert-1

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3

Montag, 14. April 2008, 23:57

Depron...
Eigentlich wollten wir nicht die ganze Zeit kleben ;)
Eine halbwegs aufwändige (möglichst gute Sichtbarkeit) Bespannung (inkl. Laborlogo) sollte halt drauf, das jedesmal neu machen?
EPP würd die eingebauten Teile auch halbwegs vor vorzeitiger Zerbröselung schützen, da versammelt sich dann ja auch schon an die 1000€ an Elektronikteilen drin (GPS, Controllerboard, Telemetriemodem, IR-Sensoren, Gyro).Die müssen wir zwar nicht zahlen, sinnlos verschrotten ist aber auch nicht drin.

Sonst wär das Teil schon nicht verkehrt.

Wie reproduzierbar bekommt man da die Profilierung eigentlich hin, und ist das Ergenbnis vergleichbar mit geschnittenen EPP-Flächen?



Motor: 100g inkl. Regler und Prop sollten ca. hinkommen, bei nem Maxidancer mit nem 30er Schulze und 8*5 AeroCam.Plus Verdrahtung und Träger :(
Dürfte auf ~150W hinkommen im eta-Maximum, wohl nicht so verkehrt für einen dann ~800-900g Flieger.Gibt ja mehr als nur an/aus, und der schwere Akku sollte dann auch 15min reichen.

Wir haben keine Ambitionen hinsichtlich möglichst klein/leicht/schnell/indoor.Eher noch größer, um eine anständige Kamera mitsamt Sender mitzunehmen.
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Minihawk

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4

Dienstag, 15. April 2008, 06:33

Das Profil spielt bei den Fliegern nicht ganz so die Rolle, da diese Ihre Leistung eher durch ihr kleines Gewicht holen. Aber nach dem dritten Flächenpaar schafft man wohl ein Eppler-Profil ... :dumm: ;)
Geschnittene EPP-Flächen sind einiges schwerer. Das Bekleben mit Folie bzw. Klebeband ist aber meist auch bei EPP-Flächen nötig, da die ja meist "getaped" werden...
Liebe Grüße
Hartmut

Emanem

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5

Dienstag, 15. April 2008, 09:00

Hallo

Vl etwas in richtung albatros von den Küstenfliegern? Von Depron rate ich ab. Ungenaues profil, bei vl 800g wirklich nicht mehr stabil, die bastelei wenns hin ist,... das ist bei einem Forschungsprojekt nicht wirklich der richtige ansatz. da sollte dann doch zumindest der Faktor aerodynamik stabil bleiben.
ich denke ich seit mit epp oder styro schon besser bedient.

bei EPP-Versand.de könntet ihr noch schauen.

LG
ich hab keine Klamotten ich zieh Frauen an....

Flurnügler

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6

Dienstag, 15. April 2008, 11:51

Hallo Robert,

Vom technischen Konzept her wäre so etwas sicher gut geeignet:





(Siehe auch Tagfalter )

Spannweite 1.6 m, Flächeninhalt 50 dm², Leergewicht 400 g, Abfluggewicht ab 800 g, Flächenbelastung min. 15 g/dm² (!)

Das Teil ist super langsam, super leicht zu fliegen, trotzdem bis Windstärke 3 Bft zu gebrauchen, viel Zuladung möglich.

Der Nachteil ist nur: Sowas gibt es leider nicht als Bausatz. Und die gepfeilte Trapezfläche ist auch nicht ganz einfach zu bauen. Jedenfalls in Depron-Schalenbauweise. Aber vielleicht in Styro-Balsa-Bauweise ? Da könnte man leicht eine Kleinserie von auflegen. Von EPP würde ich eher abraten, zu schwer und zu laberig.


Bis dann denn
Stephan Urra
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jabl003

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7

Dienstag, 15. April 2008, 19:42

Hier der Link zum Dizzy Fred :D

Zitat

Der Dizzy wurde schon mit 2 Meter gebaut und fliegt wohl einwandfrei...

Danke für die Werbung

ach ja..

ausführlicher Baubericht vom Dizzy auf

www.be-able-to.de.tl
http://www.be-able-to.de.tl/Home.htm

Fliegergruß
jabl :D

8

Dienstag, 15. April 2008, 20:24

Da die Drohne in der Erprobungsphase bestimmt öfters stark vom Boden angezogen wird :wall: kommt eigentlich nur EPP in Frage. Sicher ist es labbrig, Oben und unten je einen gebogenen Carbonstab als Holm einkleben und das ganze sieht schon anderst aus. Dann braucht man nur noch wenig tapen.

Der Fun4U-Mako von EPP-Fun.de wäre für euch vielleicht interesant, hat durch das Mittelstück mehr Platz.

Ein normaler Zagi fliegt aber nicht eigenstabiel, da müsste man mit schrägen Winglets,ca. 45 Grad, experimentieren -> wie beim "Dizzy-Bird".

Akku wäre Lipo sinnvoller da leichter: Kokam 2100 3S = 177 gr.

Bei 100 gr Elektroniknutzlast würde ich nicht unter 1,2m SPW gegen.

Wo gibt es mehr Infos zu eurem Projekt??

Grüße
Andi

robert-1

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9

Dienstag, 15. April 2008, 21:24

Infos zum Projekt gibts bisher kaum öffentlich, u.a. weil es sich als unmöglich rausstellte, ein Wiki o.ä. auf der offiziellen Hochschulsite einzurichten.
Da man ansonsten jede kleine Änderung auf Papier und Floppy zum Admin geben müsste, werden wir früher oder später auf unseren privaten Sites etwas einrichten, ist nur noch fraglich wer es macht, zumal es noch nicht sehr viel zu breichten gibt (ausser hinten und vorne fehlendem Material und kaputter Messtechnik).

Andere Teams fliegen auf der gleichen HW/SW Basis inzwischen Funjets und 20cm-Kleinmaterial.

Akku ist schwer, sind aber auch 3,2Ah (3S Kokam 3200 250g, 3S2p 18650V1 270g), robust (zerknittert nicht gleich oder bekommt ein Loch) und in 3 2er-Päckchen ausreichend weit vorne zu platzieren um hoffentlich keine Schwerpunktptprobleme zu bekommen.
Vielleicht versuchen wirs auch mal mit 4S (180g) und angepasstem Motor, dann entsprechend geringere Flugzeiten.
Zudem haben wir das Problem, keine LiPoly Akkus im Labor lagern oder laden zu dürfen.Folglich müsste man die erst andernorts lagern, dort laden und immer in der Gegend rumschleppen, und wohl auch privat beschaffen.

Antrieb: Wir dachten bisher eher an einen Pusher, ist zwar laut und ineffizient aber weniger bruchanfällig.Mit leichtem Motor und schweren Akkus klappts auch mitm Schwerpunkt.
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Minihawk

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10

Dienstag, 15. April 2008, 21:35

Pusher hat den Vorteil, dass kein Seitenzug entsteht. Zugprops haben aber den Vorteil, dass beim Start schon der Prop Strömung auf die Ruder bringt. Meine Pusher-Versuche habe ich noch nie alleine abwerfen können, meine Zugrprop-Modelle machen da gar keine Probleme.

Ich hatte bei Vorschlag der Depron/Selitron-Fläche nicht an den Balast gedacht, der noch an Bord muss. Dann wird der Vorteil des geringen Gewichts nämlich schnell relativiert.

Aber wie enorm der Gewichtsunterschied ist, dass sieht man bei folgendem Video bei modellbauvideos.de : VIDEO

Bei wenig WInd gehen die Dizzys recht gut am Hang, der Weasel schafft gerade mal eine Platzrunde...
Liebe Grüße
Hartmut

haschenk

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11

Mittwoch, 16. April 2008, 00:19

Hallo Robert,

die "Black Widow" von Aerovironment kennt ihr ?
http://www.casde.iitb.ac.in/IMSL/MAVDOCS…com/bwidpap.pdf
oder hier:
www.darpa.mil/darpatech2002/presentation…/WilsonSBIR.pdf
(im web gibts noch mehr dazu)

so ein Teil kann man auch hochskalieren...

Warum soll es denn ein Nuri werden ?

Im Problemfall (bzgl. der Avionik) hat ein Normalmodell hinsichtlich Aerodynamik und Flugmechanik erheblich einfachere Eigenschaften.

Nur zur Klarstellung: Ich hab nichts gegen Nurflügel; hab sogar früher selbst welche geflogen.

Gruß,
Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (16. April 2008, 00:36)


spacy

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12

Mittwoch, 16. April 2008, 15:18

ich würde auch eher Richtung konventionelles Flugzeug gehen, wie das hier zum Beispiel:
http://www.pemotec.com/EppPorter.htm
oder den Big Brother von www.jomari.de

und wenn man schon in dem Bereich ist, dann bietet sich der ewige Easystar von MXP oder meinetwegen einer der Klone (aus EPP: Skyraider/Protech) noch mehr dafür an

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »spacy« (16. April 2008, 15:30)


robert-1

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13

Mittwoch, 16. April 2008, 19:54

Hauptgrund für einen Pfeil:
Kein Rumpf, kein Leitwerk das abbrechen (oder im Baum hängenbleiben, denn Bäume sieht das Teil keine) kann, Pusher mit großem Prop (Winzteile wie am ES sind ja nicht so schubeffizient) sinnvoll machbar, vermutlich größte Auswahl an robusten, bezahlbaren EPP-Bausätzen und letztendlich auch Optik.

Mir ist durchaus bekannt, dass die Teile aerodynamisch gesehen eine Vergewaltigung der umliegenden Luftmassen darstellen, wenn auch wenig definierte Depronprofile noch eine Nummer schlimmer sein können.
Aber es fliegt wohl doch ganz brauchbar, und vermutlich auch leichter kontrollierbar als ein Funjet (was ja bei den anderen auch super klappt).

Ja, wir kennen die superkleinen Scheiben und anderen Teile.
Nur sind die nicht gerade ein guter Ausgangspunkt, wenn jedes Gramm zuviel zählt, die Teile teuer sind und man das Teil spätestens aus 50m nicht mehr erkennen kann.
Wir sind durch keine Wettbewerbsregeln zur Miniaturisierung gezwungen...
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Flurnügler

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14

Mittwoch, 16. April 2008, 23:39

Hallo Robert,

Der Hauptvorteil eines Nurflüglers ist der, daß man auf solche unwichtigen aber schweren Teile wie Rumpf und Leitwerk verzichten kann.

Eine Fläche in Depron-Schalenbauweise kann durchaus mit einem vernünftigen Profil gebaut werden, z.B. mit diesem hier:



Wichtig ist halt der S-Schlag, damit der Momentenbeiwert leicht positiv wird, nur so ist der Flieger um die Querachse stabil (und unterschneidet nicht).

Ein solcher Flieger ist eigentlich sehr leicht zu steuern, es braucht nur eine Regelung der Geschwindigkeit über das Höhensteuer (beide Klappen gleichsinnig), eine Regelung der Flugrichtung über das Seitensteuer (beide Klappen gegensinnig) und der Flughöhe über den Motor.

Als Sensoren bräuchte man also nur einen elektronischen Kompass, einen Staudruckmesser für die Geschwindigkeit und eine Messung des statischen Druckes für die Höhe. Alles in Halbleitertechnik relatv leicht machbar.

Die Landung erfolgt super langsam und praktisch eigenständig mit voll gezogenem Höhensteuer.

Als Antrieb bevorzuge ich den Zugpropeller in Klappausführung. Der Handstart ist einfacher und vor allem sicherer auszuführen, und bei der Landung besteht eigentlich keine Gefahr den Prop zu zerstören, wenn die Landung wie beschrieben erfolgt. Auch ist der Schwerpunkt leichter zu erreichen, der Akku ist allerdings ganz hinten. Beim Druckpropeller kann es leicht passieren, daß die Nase verlängert werden muß, um den Schwerpunkt hinzubekommen.

Bis dann denn
Stephan Urra
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haschenk

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15

Donnerstag, 17. April 2008, 01:29

Robert,

wird das Teil auf Sicht von einem Pilot geflogen, oder soll es autonom operieren ?

Hat euer Projekt etwas mit dem auf dem Bild (fh münchen) zu tun ?
Etwas mehr Info wäre schon angebracht...

Gruß,
Helmut
»haschenk« hat folgendes Bild angehängt:
  • UFT.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (17. April 2008, 01:59)


robert-1

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16

Donnerstag, 17. April 2008, 14:51

Das Ganze hat mit dem unteren nix zu tun.
Momentan sind wir 2,5 Studenten die dran arbeiten, Tendenz momentan sinkend.
Verstärkung wäre sehr erwünscht, jeder Student der FH kann mitmachen!
Sieht aussichtslos aus, wenn man allerdings den Vorfertigungsgrad beachtet, den das Paparazzi-Projekt inzwischen bietet ist es machbar.Wer nicht alles durchlesen will:Zusammenbauen-konfiguriueren-flashen-theoretisch fertig.
Das Ganze läuft ohne wirkliche Zielvorgaben, lediglich könnten aus weitergehenden Anwendungen wie z.b. onboard-Bildverarbeitung Diplomarbeitsthemen entstehen.

Gesteuert wird über GPS (4Hz Updaterate), Fluglagenregelung über 3-Achs IR Sensoren zur Horizonterkennung.Geht natürlich nur draussen, aber erstaunlich gut für so eine einfache Lösung.
Das reicht so schon (ohne Gyro!) für einen Funjet mit reichlich Speed...
Wenn man einen Gyro verwendet, dient der nur der Kurzzeitstabiliserung (wodurch der Drift nicht so arg stört, im Gegensatz zu Versuchen, ausschlieslich damit zu navigieren).
Kommunikation über standard 35Mhz Fernsteuerung (die als Failsafe 1:1 durchschaltbar ist!) und 2,4Ghz Datenlink zur Bodenstation.

Fliegt Tracks usw autonom ab, kann aber immer jederzeit vom Pilot übernommen werden (und wird schon aus Sicherheitsgründen den Sichtbereich nicht verlassen).

Ja, landen sollte man kontrolliert, nur wird das nicht immer passieren (wie die Erfahrung gerne bestätigt).Einschlag mit Zugprop ist dann relativ schlecht für den solchen, den Rumpf und den Motor.
Wenn mal alles zuverlässig und sauber fliegt kommt ein anderer Flieger her, der soll nur zu Erprobungszwecken dienen und soll daher so robust wie möglich ausgelegt werden.
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haschenk

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17

Donnerstag, 17. April 2008, 17:26

Hallo Robert,

danke für dein Erläuterungen.

Was ihr da vorhabt, ist (neben Paparazzi) schon mehrfach gemacht worden, von Hobbyisten, aber auch ein Studi mit einer Diplomarbeit war m.E. nach dabei.

Stöbert mal in der Experimentalmodellbau-Sparte des Forums danach, da gibt´s Einiges dazu, das hilfreich für euch sein könnte. Das Thema wurde längere Zeit behandelt und diskutiert. Für Nicknames als Suchbegriff fallen mir auf die Schnelle "Veterok" und "Globe" ein, und auch von mir gibt´s ein paar Beiträge.

Die Leute haben alle Normalmodelle gewählt, ob bewusst oder mehr intuitiv, weiß ich nicht. Im Prinzip geht´s natürlich auch mit den Nuri, aber wegen seiner aerodynamischen/flugmechanischen Besonderheiten ist das nicht mehr so einfach wie beim Normalmodell.

Bein Nuri sind die Kräfte/Momente und Bewegungsverläufe in/um die 3 Achsen viel stärker verkoppelt als beim "Schwanzflieger". Und was ein geübter Pilot leicht wegsteuert, ist für einen Flugregler nicht mehr trivial und kann zum Problem werden. Ihr müsst da selbst entscheiden, worauf ihr euch einlasst.


Gruß,
Helmut