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photonic

RCLine User

  • »photonic« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Zürich, Schweiz

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1

Mittwoch, 10. September 2008, 21:17

Kurri - zickiges Flugverhalten

Hallo zusammen

Ich haben mit einem Freund zusammen einen Knurri vom EPP-Versand gebaut. Das Fluggewicht ist ca 500 g (wegen voll getaped und 4s 1300 mAh Akku). Fliegen tut er eigenlich ganz gut, nicht sonderlich präzise aber gut zum herumheizen. Was er aber gar nicht mag ist zu langsam fliegen oder zu viel Höhenruderausschlag (4 mm sind immer noch zuviel), das quittiert er sofort mit Abriss und Trudeln. Handstart ist auch jedesmal ein Abenteuer, voller Kraft schmeissen reicht gerade so um nicht abzustürzen... Der Schwerpunkt ist nach meinem Gefühl schon recht konservativ.

Hat jemand Erfahrungen mit dem Knurri? Wie macht er sich so?

Gruss
Andreas

mad44

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Wohnort: 72336 Balingen

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2

Mittwoch, 10. September 2008, 21:52

Hallo,

nach Deiner Beschreibung würde ich darauf tippen, dass der Schwerpunkt zu weit hinten liegt.



Grüsse Matthias
Flächenflieger
Heliflieger
UL-Pilot

Jupiter42

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Wohnort: von Daheim

Beruf: nix

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3

Mittwoch, 10. September 2008, 21:56

Wo liegt denn der Schwerpunkt??
[SIZE=4]VERKAUFE[/SIZE]
[SIZE=3]oder Vertausche[/SIZE]

Powerschnürzze und Schnürzze mit Wicklung nach Wunsch bis 3 fach Statorgröße für 3D Modelle bis 600g und Segler bis ca 1,2kg.

Drehteile jeder Größe für Motoren oder andere

4

Donnerstag, 11. September 2008, 19:02

Hallo Andreas,

- 500 gr. sind zwar nicht leicht, aber durchaus ein gut fliegbares Gewicht. Voraussetzung ist allerdings eine gewisse Mindestgeschwindigkeit - aushungern mag er bei diesem Gewicht nicht. Richtig langsam geht der Knurrri als Segler oder sparsam getaped mit einem leichten Antrieb.

- Abrisse und trudeln lassen sich beim Knurrri normalerweise nur in Extremsituationen provozieren (sehr langsam fliegen und voll in die Ruder greifen). Wenn es in anderen Situationen passiert ist in der Regel der Flügel verzogen. Lege ihn auf den Tisch und schaue von hinten auf den Flügel - die Endleiste sollte links und rechts symmetrisch verlaufen und keine Biegungen beschreiben.

- Falls er dir beim Start auf eine Seite abkippen sollte ist das ebenfalls ein deutliches Anzeichen für Verzug, oder eine aussermittige Gewichtsverteilung.

- Die Präzision des Modells hängt stark vom Schwerpunkt und der Querruderdifferenzierung ab - da hilft leider nur probieren bis man für sich die idealen Einstellungen gefunden hat.


Viele Grüße
Christian

Minihawk

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Wohnort: Timbuktu

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5

Donnerstag, 11. September 2008, 22:02

Versuch mal, die Expo-Funktion im Sender zu benutzen, auf Höhenruder und evtl. auf Querruder. Bei meinem Sender kann man Flugzeuge auch mit 60 bis 80 Prozent Expo noch gut fliegen, aber so Übersteuerung passiert dann so schnell nicht mehr. Habe ne MX16S.
Liebe Grüße
Hartmut

photonic

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6

Donnerstag, 11. September 2008, 23:25

Danke für die Tipps!

Ich werden den Flügel auf Verzug prüfen und noch ein bisschen mit dem Schwerpunkt spielen und den HR-Ausschlag noch etwas reduzieren. Fliegen tut er eigentlich sehr gut, solange er schnell ist. Expo habe ich 50% drin, und Abrisse passieren eigentlich nur beim voll ziehen wenn man versucht Rechteckloops oder so zu fliegen oder aushungern. Langsam fliegen ist eh nicht der geplante Einsatzzweck :D .

Die Startschwierigkeiten liegen wahrscheinlich auch an dem etwas kleinen Prop mit 4.1x4.1 mit dem mickrigen Standschub. Der Motor verträgt noch einen etwas grösseren Prop, dann wird der Handstart bestimmt etwas einfacher.

Gruss
Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »photonic« (11. September 2008, 23:27)


photonic

RCLine User

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7

Dienstag, 16. September 2008, 11:45

Wir werden uns bald noch einen zweiten Knurri basteln, wie wichtig sind eigentlich die Winglets? Könnte man die auch weglassen und die Randbögen schön abrunden zwecks besserer Aerodynamik? Oder wäre der Flieger dann unkontrollierbar?

Gruss
Andreas

Z-Maniac

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Wohnort: Ingolstadt (Ex-Kasseläner)

Beruf: Student

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8

Dienstag, 16. September 2008, 12:24

Die Winglets erzeugen eine Art V-Form, so wie ich das verstanden habe und stabilisieren das ganze ein wenig zusätzlich, so ein Nuri leitet ja die Kurve langsam selber aus, wenn man die Schräglage nach der Kurve nicht ausgleicht.

photonic

RCLine User

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9

Dienstag, 16. September 2008, 14:11

Falls dem so ist wären sie verzichtbar, Stabilität um die Längsachse muss nicht dringend sein.

Meine Bedenken sind eher, dass sie durch die starke Pfeilung des Flügels wie Seitenleitwerke wirken, und wenn ich sie weglasse ein um die Hochachse instabiles Verhalten bekomme?

Gruss
Andreas

10

Dienstag, 16. September 2008, 15:04

Hallo,

die Nuris in meinem Programm sind für geübte Piloten theoretisch (und praktisch) auch ohne Winglets fliegbar. Sie reagieren dann aber mitunter ziemlich giftig - vor allem wenn es windig ist. Wie sich ein Randbogen auswirkt habe ich noch nie probiert.
Alles in allem: ich würde es nicht machen - es bringt keinen Vorteil und der Flieger wird bei weiten, seitlichen Vorbeiflügen fast unsichtbar. Die Winglets bringen Ruhe in den Flieger und erhöhen die Gleitleistung etwas.


Viele Grüße
Christian

photonic

RCLine User

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11

Mittwoch, 17. September 2008, 21:24

Es war tatsächlich der Flügel etwas verzogen, und auch der Schwerpunkt kritisch weit hinten. Jetzt nach dem geradebügeln startet er locker aus der Hand und zieht dank 5.5x4.5 Prop gut weg (Motor: Turnigy B2040, 2080 kv an 4s1250). Nur noch den Motorsturz etwas korrigieren und dann müsste das perfekt sein. Macht Spass das Teil und ist schön schnell! Wenn Winglets weglassen keine Vorteile für noch mehr Speed bringt werde ich das seinlassen.

Bei Full speed Überziehen geht aber immer noch, mit Anlauf kann man damit senkrecht nach oben trudeln :D , trotz einem Maximalausschlag auf Höhe von rund 4 mm. Aber ohne Absicht passiert das nicht mehr.

Gruss
Andreas

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »photonic« (17. September 2008, 21:38)


flughansi1

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Wohnort: Bei Mutti

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12

Dienstag, 7. Oktober 2008, 20:29

Beim Handstart schön aufpassen...

Gelle...
beim Handstart von der Mord-Maschine aber schön erst werfen und dann den Motor starten.
Umgekehrte Reihenfolge hätte mich fast den rechten Zeigefinger gekostet.
Zum Glück hat das ein geduldiger Chirurg in einer 3/4 Stunde Fleißarbeit wieder zusammengeflickt.

Also ich hab den Knurrus Maximus mit 150cm Spannweite. Das ist wirklich eine Höllenmaschine. Der Start ist jedesmal abenteuerlich. Mit vollem Schmackes das Ding wegschmeißen und dann schnell den Motor starten.
Auf Strömungsabriss reagiert er mit heftigem Trudeln. Bei genügend Geschwindigkeit geht die Kiste aber richtig gut. Die Giertendenz ist relativ gering und der Vogel segelt sogar ganz nett in der Termik.

Für Anfängerhände ist das Gerät aber nicht geeignet.

... ich glaub ich muss den mal wieder aus dem Keller holen...

Grüßli
Flughansi1

Philipp_Meyer

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Wohnort: D-57572 Niederfischbach

Beruf: Student

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13

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 11:21

RE: Beim Handstart schön aufpassen...

Hab meinen Knurri mit Mittelmotor gebaut, dann kann man ihn einfach an der Endleiste festhalten, Gas geben und los geht's :ok:

Abgesehen davon ist es auch Combat-tauglicher IMHO, auch wenn ich praktisch keine Gelegenheit habe, das zu nutzen ;(


Philipp
"Burn rubber, not gasoline."

Tesla Motors

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14

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 12:42

Hallo,

wo Ihr gerade beim Thema Knurri seid - habe noch einen seit 2 Jahren liegen (bin manchmal blitzschnell mit meinen Projekten zzz ) und ihn jetzt mal nur so mit Tesa Krepp mittig zusammengeklebt.

Denn da ich ihn auch gut motorisieren wollte will ich ihn mit Holm bauen - meiner hat bereits einen Ausschnitt für 6mm Rohr (keine Ahnung ob Christian das heute immer noch so macht). und ob ihr das noch für gut befindet ? Habe immer die Hoffnung wenn ich einen Holm verbaue kann ich mir die ein oder andere Lage Strapping tape ersparen ?

Aber ich habe gar keine richtige Vorstellung über die "Soll-Form" vom Knurri - wenn ich meinen jetzt so auf die Unterseite hinlege liegt die Nasenleiste durchgehend auf und die Hinterkante schwebt komplett und er hat damit ein leichtes V - Mitte ist der höchste Punkt (von hinten gesehen) und auch der Holmausschnitt schwebt schon ganz leicht.

Wenn ich aber jetzt den Holm einkleben will (Oberseite liegt auf dem Tisch), muss ich ihn ja dann dort auch beschweren und eine klare Vorstellung über die gewünschte Form haben, denn das kann ich ja wohl kaum rückgängig machen !

Und da ich keine Negativschalen (helings) vom Knurri habe - wie mache ich das am besten ? und wie soll es sein ?

Freue mich über Erfahrungswerte und Tipps ! DANKE :ok:

Gruß

Jan