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PRAESES

RCLine User

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1

Freitag, 14. November 2008, 10:20

Ruderflattern bei Vollgas

Hallo Kollegen,

hab gerade die BeeCombat von Windriders gebaut und als ich den (Original 400er)Motor das erst mal laufen liess, flatterten die Ruder!?!?. Allerdings nur bei Vollgas. Die Anlenkungen sind spielfrei und die Servos stark genug, es kann also nicht vom "Wind" kommen. Das Flattern ist ein sehr gleichmässiges, gegengleiches Auf und Ab der Ruder.
Als Regler hab ich den Original Regler vom Twinstar drinnen:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
MultiCont M-32
Zellenzahl NiXX mit BEC 6 - 8

Zellenzahl NiXX ohne BEC 6 - 8

Impulslänge 1250 - 1750 ¼sec

Zulässiger Dauerstrom max. 32 A

BEC-Spannung 5 V

BEC-Strom max. 1,5 A

BEC-Verlustleistung max. 2,5 W

Taktfrequenz 6 kHz
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Als Akku einen 2S Lipo 950mAh und es sind Hitec Standard Servos verbaut.
Der Empfänger sitzt bei diesem Modell unten im Rumpf zwischen den beiden Servos, Regler und Akku an der Oberseite unter der Kabinenhaube.

Kann es sein, dass sich die ganzen E-Komponenten gegeseitig beeinflussen?? und vor allem, wie kann ich das feststellen??


Ich wäre sehr dankbar für Antworten!

schönen Gruss aus Gunskirchen,
Martin

Paul H.

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Beruf: freiberuflicher Techniker

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2

Freitag, 14. November 2008, 11:16

RE: Ruderflattern bei Vollgas

Hallo,

ist der Motor eingelaufen und entstört?

:w Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

-KOMET-

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3

Freitag, 14. November 2008, 11:20

War auch mein erster Gedanke, hört sich an, als wäre der Motor nicht.- oder unsachgemäss entstört.

Das auftretende Bürstenfeuer wird für das Servozucken verantworlich sein. Sieh mal nach, ob alle Dioden korrekt angelötet sind bzw. vorhanden sind.
MfG Claus
---------
:ok:Warbirds & Jets der 50-60iger :ok:

BlackJack

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Beruf: Student

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4

Freitag, 14. November 2008, 11:22

flattern denn nur die ruder also vom wind oder ist es tatsächlich ein servozucken???

Gruß

Jack
Your-Aerial-Pic.de

PRAESES

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5

Freitag, 14. November 2008, 11:30

Hallo,

Danke erstmal für die schnellen Antworten,
der Motor ist aus der Packung in den Flieger rein, ohne irgendwas...
aus dem Motorinneren kommen zwei kleine Drähte raus und werden an den Hauptpolen mitgelötet.
Ich hatte am Twinstar mal einen 400er Ersatzmotor gebraucht, da war ein Kondensator dabei, den ich mitgelötet habe(parallel).

bin mir sehr sicher, dass das Flattern nicht vom Wind kommt.

Grüsse!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PRAESES« (14. November 2008, 11:30)


PRAESES

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6

Freitag, 14. November 2008, 13:12

Hallo,

eine frage hab ich noch. Wie lässt man einen Bürstenmotor einlaufen und wie funzt das mit dem entstören??

@Claus: Welche Dioden meinst Du und wo sollen die sitzen??


Gruss!
Martin

Extra300l

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Wohnort: Neumünster

Beruf: Tischler/Treppenbau

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7

Freitag, 14. November 2008, 15:07

Hi Martin

Man kann ihn nass einlaufen, dann dauert es,in etwa 10 Minuten.
Den Motor ,an 4 Zellen anschliessen und ins Wasser legen ,aber nur den Motor:evil: .
Da nach gut trocknen und die Lager Ölen.
Holm und Rippenbruch
Tommy;)

http://www.sahara-tommy.de

aerostar

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Beruf: Kunststoffing.

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8

Freitag, 14. November 2008, 15:10

Moin Martin,

erst mal sollten wir klären, ob die Servos laufen oder der Flieger schwingt. Bewegen sich die Servohebel sicht- und fühlbar? Oder vibriert die ganze Chose nur? In diesem Fall den Propeller / Welle und Mitnehmer auf Rundlauf prüfen.

Einlaufen und tunen Navigation fast ganz unten sind ein paar interessante Artikel dazu.

Martin
:ansage: [SIZE=2]Failure is not an option! [/SIZE] It's basically included. :D

9

Freitag, 14. November 2008, 15:26

Wenn die Ruder zu weich sind helfen selbst die stärksten Servos und die spielfreisten Anlenkungen nicht, dann flattern die Ruder ab einer gewissen Geschwindigkeit oder bei besonders großer Belastung im Kunstflug.
In diesem Punkt haben es die Manntragenden einfacher, die haben immer eine zulässige Höchstgeschwindigkeit vorgegeben, die (z.B. im Sturzflug) nie überschritten werden darf udn einen genauen Fahrtmesser um das zu kontrollieren. Wir Modellflieger haben keinen Fahrtmesser und keine genauen Angaben zur Belastbarkeit, da hilft nur schätzen und Überlastung vermeiden, oder stabiler bauen ...

Ich kann mir aber nicht wirklich vorstellen, dass ein 400er Bürstenmotor das Modell auf eine Geschwindigkeit bringt, für die die Ruder nicht mehr steif genug sind. Außer vielleicht im extremen Sturzflug.

Also wird es wohl ein elektrisches Problem sein. Die Bürstenfeuerspucker müssen sichtig entstört werden. Die werksseitige Vorentstörung reicht zwar in Akkuschraubern, aber ncith in Flugmodellen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (14. November 2008, 15:33)


PRAESES

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10

Freitag, 14. November 2008, 17:34

ich hab jetzt einen Permax 400 aus meinem Twinstar hergenommen und ihn angeschlossen, das Ruderflattern wird nicht wirklich weniger.
Es liegt übrigens nicht an etwa zu weichen Rudern oder so, ich hatte die Gestänge runter und die Servos zuckten trotzdem.
Ich habe da mal was vom Kondensatoren parallel und jeweils von den Polen aufs Gehäuse löten gehört!?!?! Was ist da dran und ersetzt das die Schottky Diode wie auf dem Link von Martin Bauer. Oder ist die Diode besser?

auch noch ne grundsätzliche Frage: für was steht eigentlich das "400" bei einem 400er Motor?

Danke schonmal,
Martin

11

Freitag, 14. November 2008, 17:40

Die Schottky ist zusätzlich, die eigentliche Entstörung machen die Kondensatoren.

Die 400 steht, großzügig aufgerundet, für die Gehäuselänge des Motors.
Der Herteller Mabuchi rundet nicht so großzügig wie die Labelkleber die die Motoren für Modellbauanwendungen weiterverkaufen, da heißt der Motor Mabuchi 380. 38mm ist die genauere Angabe der Gehäuselänge.

reset-leo

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12

Freitag, 14. November 2008, 20:27

den motor musst du auf jeden fall entstören. fürn 400er hab ich grad etwas gestöbert, da sollte von beiden motorpolen zum gehäuse jeweils ein 100nF kondensator gelötet werden und zusätzlich zwischen die pole einer mit 47nF.

die diode zwischen den polen ist nicht zwingend erforderlich. so viel ich weiß, soll sie dazu dienen, den regler von den generatorströmen des motors zu entlasten, die entstehen, wenn der fahrtwind den propeller dreht. die diode ist quasi eine "leerlaufschaltung" für den motor.

dein servozucken könnte auch mit der einbaulage des empfängers zusammenhängen. vielleicht hilft es auch, den empfänger weiter von regler und antriebsakku entfernt einzubauen.
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
-- und noch einige mehr --


Und in groß: PA-18-150 Super Cub D-ELUK, PA-28-181 Archer III OE-KMV

13

Samstag, 15. November 2008, 19:10

hab jetzt den threat nur überflogen aber hast du schon mal den motor mit flieger in der hand vollgas laufen lassen? wenn da die ruder flattern liegts höchstwahrscheinlich an der entstörung. flattern sie nicht, dann wahrscheinlich an der strömung.
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

PRAESES

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14

Sonntag, 16. November 2008, 17:00

Hallo,

hatte nach ein wenig herumprobieren das Flattern so weit weg, dass ich den erstflug wagen konnte.
Fliegen tut das Ding sehr gut, aber es wird sehr schnell klar, dass ein 400er nicht reicht um da allzugrosse Freude aufkommen zu lassen. Ich werd mich mal nach nem Brushless innenläufer umsehn der in den Nuri reinpasst.

Danke für die Hilfe!

Martin

P.S. für Tipps wegen em Inneläufer bin ich offen!

reset-leo

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Beruf: Softwareentwickler und Scrum Master

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15

Montag, 17. November 2008, 09:56

mach für die motorfrage besser einen eigenen thread in der elektroflug-sektion auf. hier drin wirds wohl nicht so leicht gefunden.
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