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paderpiper

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1

Donnerstag, 16. Juli 2009, 13:04

FUN4YOU vom EPP-Fun

als bisher stiller Mitleser und absoluter Nuri Neuling möchte ich aus gegebenem Anlass meinen ersten Bericht hier schreiben. Keine Frage, nix dolles, nur Ausdruck meiner Freude :)


Seit über 20 Jahren plane ich einen Nurflügel-Segler zu bauen. Damals hatten mich die
Modelle Windfreak etc. von den Harsewinkeler Nurflügelbauern inspiriert, aber wie es
so kommt, es wurde nie was draus. (gibt es die noch? Kennt die noch wer?)
Jetzt hatte ich Anfang Juni mal den Giganten von Jomari nachgebaut. Begeistert vom
Flugbild und gestört vom Rumpf habe ich mir den FUN4YOU vom EPP-FUN (ist das
das selbe wie EPP-Versand? ) geholt. Ein Menschheitstraum geht in Erfüllung! (s.O.)

Geliefert wurden die Teile schon am nächsten Tag.
Die Flächenhälften waren sauber geschnitten, das verwendete EPP fester als erwartet.
Aufgebaut habe ich den Flieger nach Vorschlag. Verstärkt mit 50mm und 19mm
Straping Tape nach der Skizze in der Anleitung. Nur in der Spitze habe ich ein
3mm Kohleflachprofil als Smiley-Face eingebaut weil die Löcher für meine alte Anlage
doch recht groß geworden sind.
Besagte Löcher habe ich mit dem Fräser in der Ständerbohrmaschine frei Hand gemacht.
Das geht schnell und einfach. Als Empfänger kam ein alter MX Uni 8 zum Einsatz, die
Servos sind MS-X4 und als Akku habe ich einen alten NiMH Handy Akku eingesetzt.
Nur ein Schalter mit Ladebuchse guckt oben aus der Fläche. (ich fliege eh kein Combat)
Zum Schluss das ganze mit dem Tape von EPP-Fun beklebt. Die Winglets habe ich komplett
mit 3mm Kohleflachprofil umsäumt.
Der Flügel ist steif wie ein Tischlerplatte geworden und wiegt flugbereit 600g.
Bauzeit grad mal 2 Abende. Und hübsch issser geworden.

Leider war bisher noch kein passender Wind zur passenden Zeit für ausgedehnte Hangflüge.
Aber die ersten Würfe auf geneigter Wiese waren sehr überraschend. Der Flügel wirft sich
wider Erwarten sehr gut. Er setzt das Tempo sehr effizient in Höhe um, die ersten Würfe
waren gleich Haushoch und höher. Leichter Wind wird sofort in Höhe umgesetzt.
Steuerbarkeit und Wendigkeit sind so gut, das ich den Vogel fast ohne Wind werfen,
eine Runde drehen und wieder fangen kann. (als totaler Nuri-Anfänger)
Nur der Gradeausgleitwinkel scheint bei meinen Leitwerklern etwas besser zu sein.
Die sind aber mehr als doppelt so groß, da täuscht eventuell das Augenmass.

Bisher bin ich sehr zufrieden. Allerdings ist es mir noch nicht gelungen den FUN4YOU
oben zu halten. Mal sehen was geht wenn ich mal an einen richtigen Hang komme.

Grüße
~ sapere aude ~
Der Paderpiper, nicht die Paderpiper :D
Paderpiper

Peter_K

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2

Freitag, 17. Juli 2009, 10:03

Hi,

es freut mich, dass du mit dem Fun4You gleich so gut zurechtkommst. Er wird dir bestimmt noch viel Freude machen, besonders am Hang. Denn dafür ist er gedacht ....

Ob du jemals aus der Hand Anschluss an die Thermik erreichen wirst, wage ich zu bezweifeln ... höchstens es geht ein Hammerbart durch dein Fluggebiet, der das Heu nach oben reissst - da könnts dann klappen ;)

Für dich und die Mitleser will ich das mit EPP-Fun und dem EPP-Versand mal aufdröseln:
Das sind zwei ganz eigenständige Firmen, die jede ihre eigenen EPP-Modelle verkauft.

Allerdings schneidet Christian Knüll (EPP-Versand) schon seit einiger Zeit meine Modelle (EPP-Fun) nach meinen Vorgaben. Diese Vorgaben sind recht schwer zu erreichen, Christian war einer der wenigen Anbieter, die die geforderte Qualität überhaupt herstellen konnten - denn dazu braucht man neben Top-'EPP auch eine Schneidetechnik, die 2-3 mal so lange dauert wie die Normalschnitte von EPP.-Modellen. Darum werden die EPP-Fun - Modelle immer etwas mehr kosten als im Durchschnitt.

Seit Ende letzten Jahres ist mein ältester Sohn (und Testpilot) an Leukämie erkrankt. Und da EPP-Fun eigentlich mehr Hobby ist (hauptberuftlich bin ich Geschäftsführer einer Bäckerei), konnten wir das zeitlich dann nicht mehr bewältigen. Darum habe ich mit Christian ein Abkommen getroffen, dass er meine Modelle (die er ja eh schneidet) in seinem Shop ebenfalls anbietet.

Ob dieses dauerhaft so bleibt oder ob wir den Vertrieb irgendwann wieder selbst machen werden, ist noch nicht entschieden .... für die Kunden ist die jetzige
Regelung vorteilhaft, denn Christian kann die Modelle als Selbst-Hersteller günstiger anbieten als ich ... so bekommt ihr die Top - EPP-Fun - Qualität fast zum Normalpreis! :ok:

Darum kann ich euch zu Fragen der Verfügbarkeit, Preis, Versand und so auch nicht weiterhelfen ...da ist Christian der richtige Ansprechpartner. Bei Fragen zu den Modellen schaut auch auf meine Seite EPP-Fun.de , da ist das allermeiste ausführlich beshrieben und bebildert. Viele Videos von und mit den Modellen hats auch ...

Doch mit der Zeit haben uns die netten Kontakte zu den Kunden etwas gefehlt - darum vertreiben wir nun wieder das Weasel-Evo und künftig die Alula von meinem Freund Michael Richter aus USA - da ist der Aufwand überschaubar und wir sind nicht ganz weg vom Fenster ... :tongue:

Ich hoffe, das Wirrwarr etwas aufklären zu können und wünsch dir noch weiterhin viel Spaß mit deinem Fun4You!
Schöner Gruß von der Teck

Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Peter_K« (17. Juli 2009, 10:16)


paderpiper

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3

Mittwoch, 22. Juli 2009, 09:24

Hallo Peter,

vielen Dank!
Es war eigentlich nur Neugier, und ich wollte nicht Shop mit Shop verwechseln.
Ich wünsch euch Glück!

Zitat

Original von Peter_K
es freut mich, dass du mit dem Fun4You gleich so gut zurechtkommst. Er wird dir bestimmt noch viel Freude machen, besonders am Hang. Denn dafür ist er gedacht ....


Gestern hatte ich endlich mal die Gelegenheit den Fun4U-Evo am sehr feinen, aber sehr kleinen Hang zu fliegen. Ich bin begeistert.
Der Wind war wie üblich vor solchen Unwettern sehr unstet und wechselhaft, so konnte ich den Flieger mal in allen möglichen Situationen testen. Durch den großen Geschwindigkeitsbereich und die gute Wendigkeit macht er auch an unserem engen Südhang viel Spass. Ruhiges fliegen bei zu leichtem Wind geht genau so gut wie rumheizen in der Brise. Beim Versuch einem Milan in einer Böe hinterherzukommen konnte ich auch gut die Ahorn-Festigkeit der Konstruktion ausprobieren.

Wie ist denn das, kleine Hänge, kleine Flieger, kann man das so sagen?
Wir haben hier einen noch kleineren aber noch feineren Hang. (300 vom Haus)
Der geht zwar mit dem Evo, macht aber schon fast keinen Spass mehr. Ist das
eher was für den Fun4U-Mini? So für den kleinen Aufwind zwischendurch.

(obwohl, wenn ich ehrlich bin, die Fauvel AV361 frisst mich grad mehr an, ma gucken)

Thomas
~ sapere aude ~
Der Paderpiper, nicht die Paderpiper :D
Paderpiper

paderpiper

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4

Samstag, 25. Juli 2009, 10:21

so, Neuigkeiten.
Ich habe gestern in einer Wind-, und Regenfreien Phase den Schwerpunkt noch etwas optimiert. Der konnte noch etwas zurück. Jetzt kommt der Nuri im Gleitflug in Bereiche meiner besseren 3m Leitwerkler!
Auch wenn es schon überall steht, hier nochmal das Mantra:
Der Schwerpunkt ist offenbar sehr wichtig für einen Nuri, es lohnt sich wirklich das nochmal genau zu erfliegen. :ok:

Im Moment fliege ich die Ruder noch grade, so wie sie gekommen sind.
Durch die (für mich neue) Erkenntnis mit der Schränkung bei aussen tieferen Rudern überlege ich ob es wohl sinnvoll ist die noch mal zu ändern?

Thomas
~ sapere aude ~
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Peter_K

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5

Samstag, 25. Juli 2009, 15:57

Zitat

Original von paderpiper
Wie ist denn das, kleine Hänge, kleine Flieger, kann man das so sagen?

Im Prinzip ja. Allerdings brauchen sehr kleine Modelle (Spannweite 50-80cm) aufgrund der schlechteren aerodyn. Gegebenheiten eher bessere Hänge wie zB ein leicht gebauter 1m-Nuri.

Zitat

Im Moment fliege ich die Ruder noch grade, so wie sie gekommen sind.
Durch die (für mich neue) Erkenntnis mit der Schränkung bei aussen tieferen Rudern überlege ich ob es wohl sinnvoll ist die noch mal zu ändern

Es kann sein, dass die Trudelneigung sich durch das zurücknehmen des Schwerpunktes verstärkt (wenn der CG jetzt wirklich recht weit hinten ist) oder dass sie sich verringert hat (wenn der Schwerpunkt ursprünglich viel zu weit vorne war). Das musst du ausprobieren.

Zitat

Jetzt kommt der Nuri im Gleitflug in Bereiche meiner besseren 3m Leitwerkler!

LOL, das wäre schön .... ganz so gut sind wir wohl noch nicht - aber wir arbeiten daran :ok:
Sicher ist, dass eine sorgfältige Einstellung von Schwerpunkt und Ruderausschlägen beim Nurflügel einen weitaus größeren Einfluss auf die Flugleistungen und -eigenschaften hat als beim Leitwerkler. Darum habe ich auf meiner HP mehrere Seiten zum Thema Einstellung, Optimierung und Tuning veröffentlicht - da sollte dir geholfen werden.
Schöner Gruß von der Teck

Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter_K« (25. Juli 2009, 16:03)


paderpiper

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6

Montag, 27. Juli 2009, 12:58

Zitat

Original von Peter_K

Zitat

Jetzt kommt der Nuri im Gleitflug in Bereiche meiner besseren 3m Leitwerkler!

LOL, das wäre schön .... ganz so gut sind wir wohl noch nicht - aber wir arbeiten daran :ok:


Ooch, ich hab’s jetzt nicht genau nachgemessen, aber ich trimmwerfe immer an der selben Stelle und würde schon meinen das er beinahe so weit wie mein Cirrus fliegt. Hmm, eventuell haben die Leitwerkler in den letzten 30Jahren etwas an Leistung zugelegt?!
Ach, egal. Hauptsache fliegt gut. 8)

Thomas
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paderpiper

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7

Samstag, 8. August 2009, 15:13

so, mal richtig Hangwind gehabt habend.
Die von mir so schlau erdachte Umklebung der Winglets mit Kohle-Flachprofil war Unsinn. Da heddern beim Landen nur die Halme hinter. Ein Streifen Tesa drumrum ist besser jetzt.
Ansonsten bei etwas mehr am Hang einfach :ok:
Eventuell hat noch jemand nen Tip?
Bei sehr hohem Tempo scheint er aus der Bahn zu brechen. Ich habe die Ruderanlenkung in Verdacht,die habe ich aus 1,2mm Stahl gemacht, oben angelenkt.
Mann kann durchaus das Ruder nach oben biegen. Kann es das sein?
(ich dachte das das Gestänge hauptsächlich auf Zug belastet wird.
Mal Kohle nehemn?

Thomas
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Z-Maniac

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8

Samstag, 8. August 2009, 19:41

Japp, Kohle ist viel besser (ich hatte auch mal Stahldraht, konnte fast keine gedrückten Figuren fliegen) , wenn du keine Lust auf Schrumpfschlauch-Anlenkungen hast, kannst du auch ein kleines Stück Draht an beide Seiten des Kohlestabs kleben und dann die Ruder- und Servohörner wie gehabt anlenken.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Z-Maniac« (8. August 2009, 19:41)


paderpiper

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9

Samstag, 8. August 2009, 21:54

Zitat

Original von Z-Maniac kannst du auch ein kleines Stück Draht an beide Seiten des Kohlestabs kleben


Jap, genau so werde ich es wohl machen, ich meine auf der EPP-Fun auch genau sowas als Tip gelesen zu haben. Als Draht_in_Rohr_Variante.

Thomas
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paderpiper

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10

Dienstag, 11. August 2009, 09:43

Ruder unten anschlagen?

eine Frage noch, wo die nächste Revision des Fliegers grade ansteht:
In meiner Ungeduld hatte ich die Ruder beim Bau in gewohnter Manier oben angeschlagen.
Auf dien sehr guten und informativen Seiten von EPP-Fun kann man ja nachlesen das es
vorteilhaft ist die Ruder unten anzuschlagen.

Was bringt denn das genau, und bringt es davon so viel das es sich lohnt das noch mal
zu ändern?

Gruß

Thomas
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Peter_K

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11

Mittwoch, 12. August 2009, 07:37

Moin Thomas,

bei einem Nurflügel ohne Rumpf sind die Anlenkungen fast immer oben (sonst würde man drauf landen ...). Um die Anlenkung eines Ruders besonders präzise zu machen, soll der Hebelarm des Ruderhorns möglichst lang sein. Also ist es sinnvoll, den Hebel auf der dem Scharnier gegenüber liegenden Ruderseite anzubringen, da ist der Hebelarm um Ruderstärke länger. Das hat im Combat den Vorteil, dass der Hebel weniger weit raussteht und somit weniger bruchgefährdet ist.

Ein zweiter Vorteil dieser Methode ist die bessere Kraftumsetzung der Schubbewegung des Gestänges in die Kreisbewegung des Ruders >> Ruder, Servo und Aufhängung werden weniger belastet.

Auch aerodynamisch ist es besser, wenn der Ruderspalt oben ist, denn in diesem Bereich ist die Strömung auf der Profiloberseite eh verwirbelt >> da nützt der Spalt eher als Turbutator, damit die Strömung am Ruder besser anliegt - auf der Profilunterseite dagegen stört der Spalt die dort (im Idealfall) anliegende Strömung. Und durch das enger anliegende Gestänge (kürzerere Ruderhebel) bremst es weniger als bei oben liegender Scharnierlinie.

Weitere Gründe findest du HIER , da habe ich diese Methode erstmals publiziert .... :D
Schöner Gruß von der Teck

Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter_K« (12. August 2009, 07:38)


paderpiper

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12

Montag, 17. August 2009, 08:48

Anlenkung verbessert.

so, kleines Update:
Ich habe die Anlenkung jetzt IMHO optimal.
2mm Carbonstangen. Servoseitig Nylonclipse aufgeharzt. Ruderseitig ne fette
MPX Schraubklemmung. Das Spiel ist jetzt bei ungefähr null, und das Schnellflugverhalten deutlich besser. Vor allem sehr schnell geflogene Kurven
gehen besser.
Wieder was gelernt!

Edit: nur damit das nicht komisch klingt, die Anlenkung war mit dem Draht in keiner
Weise labberig oder hatte viel Spiel. Es war lediglich recht elastisch. Die Verbesserung
bei hohem Tempo ist aber wirklich enorm :w

Thomas
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »paderpiper« (17. August 2009, 08:58)


paderpiper

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13

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 12:04

Tape hält nicht

Eventuell hat ja jemand nen Tip.
Bei meinem gern geflogenen FUN4YOU löst sich immer das Tape. Ich reibe das mit einem Baumwolltuch fest an, und nach einigen Tagen hat es wieder Beulen und Blasen überall. Benutzt habe ich das Ultradünne Tape von EPP-Fun, vorbehandelt mit dem 77 vom 3M, wie vorgeschlagen.

Was tun?

Thomas
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Peter_K

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14

Freitag, 23. Oktober 2009, 08:36

Hi Thomas,

du kannst mal versuchen, das Tape mit dem Fön etwas zu straffen und dabei anzureiben. Ist aber nicht 100pro, dass es danach dauerhaft hält.

Das ul-Tape ist eher für kleinere Modelle und für komplett gestrappte Modelle gedacht, aber nicht für die Combats, da nimmt man besser Monta-Tape. In meinem Shop stands in der Artikelbeschreibung drin, aber leider hat nicht jede Information den Umzug zum EPP-Versand mitgemacht .. ;(
Schöner Gruß von der Teck

Peter

15

Freitag, 23. Oktober 2009, 09:29

Nimm ein Stück Backpapier und bügel den Tesastreifen fest.
Das Tesa verschweißt so zusagen mit der Epp Oberfläche!
Die passende Temperatur musst du ausprobieren. Am Besten auf einem Probestück testen. Bei meinem Bügeleisen ist es eher die niedrigste Temp. die du einstellen kannst,so grob als Anhaltspunkt.


Ansonsten würde sich auch ein Uhu-Por Schanier anbieten. Die sind super leicht und total robust. Ist etwas mehr arbeit aber dafür auch optisch schöner. Ohne den Tesasteeifen auf der Fläche.


Gruß Stefan

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »xsteal« (23. Oktober 2009, 09:30)


paderpiper

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16

Freitag, 23. Oktober 2009, 10:48

@ Peter: ah, jetzt. Hatte ich leider gar nicht gesehen. Ich werde dem Vogel wohl mal das Fell abziehen und neu bespannen. Eventuell lass ich mal den Kleber weniger ablüften vorher. Hat an nem Probestück besser gehalten.

Der Vogel verführt übrigens zu einem recht "extrovertierten" Flugstil. :ok:
Man darf das nicht für andere Modelle übernehmen. Sturmwarnung heist F4U laden!

@xsteal: Es ist kein Tesa, sondern UL-Tape, und auch nicht als Schanier, sondern als Bespannung. Schauste am besten mal auf die sehr informative Seite http://www.epp-fun.de/index_bau.htm und da unter dem Punkt Alles über Tapes.

Nochn Tip von mir zu Tesa-Schanieren auf EPP:
TESA (Original) ist besser als die meisten Anderen. Ich schmiere immer einen Haftgrund aus Uhu-Por auf die Klebefläche und lasse den ablüften bis er noch etwas klebrig ist. Das hält bombig!

so, möge uns am Wochenende allen ein guter Wind wehen


Thomas
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paderpiper

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17

Samstag, 31. Oktober 2009, 17:16

Ab heute ohne Ohren

Heute waren wir bei allerbestem Hangwind mit dem F4Y unterwegs. Dabei hat Jan beim Zaunlimbo ein Winglet abgeflogen, und weil wir keinen Kleber mit hatten haben wir das Andere einfach auch abgerissen. Und siehe da, er fliegt einfach super ohne!
Natürlich schiebt er durch die Kurven, aber er läßt sich gut rein-, und wieder raus steuern.
Enge Kreise gehen, weite Kreise, Schnellflug, langsam, Böen ausreiten... das ganze Programm.

Und was das Allerbeste ist: Das Flugbild ist zwar etwas unstet geworden, aber was immer er dadurch an Flugleistung verliert macht er durch den geringeren Widerstand deutlich mehr als wett. Vor allem die Gleitleistung ist verbessert.
Ich hätte mir den Unterschied so groß nicht vorgestellt!
Wir sind uns einig, die Winglets bleiben erst mal ab.
(und ein Zusatzvorteil ist natürlich noch als Bonus dabei. Jetzt ist er noch unkaputtbarer und man kann ihn beim Radfahren einfach mit Tape auf den Rücken kleben :ok: )
Allerdings sind wir jetzt komplett angehortet.

Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht?

etwas erstaunte Grüße

Thomas
(wenn morgen das Wetter mitspielt werden wir mal ein Video versuchen)
~ sapere aude ~
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »paderpiper« (31. Oktober 2009, 17:20)


paderpiper

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18

Montag, 2. November 2009, 13:18

RE: Ab heute ohne Ohren

..... bei so richtig bockigem Wind funktioniert es denn doch nicht sooo gut.
Bei scharfem Anluven nach einem schnellen Leepart neigt er dazu sich rückartig zu überschlagen. Ansonsten wie gesagt prima.
Ich wollts nur erwähnen bevor ihr die Ohren abreist. :O

Thomas
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19

Samstag, 14. November 2009, 12:03

RE: Tape hält nicht

Zitat

Original von paderpiper
Bei meinem gern geflogenen FUN4YOU löst sich immer das Tape.
.....
Was tun?


nur falls jemand drüber stolpert oder das selbe Problem hat:
Ich habe den F4Y einfach abgezogen, komplett mit 240er geschliffen, mit Spiritus abgewaschen,dann mit K77 eingesprüht, deutlich kürzer ablüften lassen (etwa 15min) und neu bespannt.
Das hält jetzt sehr viel besser als vorher.
Allerdings hat das Schleifen Stunden gedauert weil das EPP so zäh ist und ich so vorsichtig geschliffen habe um nur die Oberfläche und nicht die Form zu verändern.
Löhnt sich aber auch optisch, sieht jetzt eher wie ein Schalenzagi aus.

Thomas
ps.: und das ist jetzt schon ein paar Flüge her, scheint also auch zu halten ohne Falten.
~ sapere aude ~
Der Paderpiper, nicht die Paderpiper :D
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