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franz_zier

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1

Samstag, 8. August 2009, 19:31

Nuri zum testen

hallo Freunde

ich habe mir diese Woche zwei Flächen mit dem PW51 geschnitten. Flächentiefe ist innen 250mm und aussen 190mm. Die 1/4 Linie ist gerade, also ein Brett. Die Flächen sind 1m lang plus dem Randbogen von je 3cm. Wie groß in etwa soll nun der Rumpf und das Slw sein? Was an Flugleistungen kann ich mir erwarten.
Auch bin ich noch in schwebe ob ich geteilte Flächen machen soll oder einfach eine im Ganzen.
Ich möchte einfach einmal das Nuri - Fluggefühl auch selbst erleben.

LG Franz

franz_zier

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2

Freitag, 14. August 2009, 20:03

hallo
bin jetzt mit den bauen soweit fertig, dass ich nur mehr den Schwerpunkt auswiegen muss. Werde auf etwa 1100g Fluggewicht kommen . Hoffentlich ist das nicht etwas zu leicht. Es sind ja bloß so um 23g Flächenbelastung. Habe ja schon gelesen (bei Schweissgut) dass ein zu leichter Nuri einfach nicht so richtig fliegen will.
Für das Steuern habe ich das Vierklappensystem gewählt. Ob es besser als nur mit zwei Klappen werde ich ja dann in der Praxis sehen.
Kann man bei einem Brett auch Butterfly benutzen? dass war eigentlich das Hauptargument für mich um 4 Klappen zu nehmen.
Den Schwerpunkt werde ich zuerst einmal auf 50mm festlegen. Ob das richtig ist weiss ich nicht. Habe von 45 bis 62,5 mm ab Nasenleiste schon alles als Schwerpunkt, je nach Rechenprogramm oder Methode, herausbekommen.
Auch ist die größe der Ausschläge eine unbekannte Sache für mich. Da hoffe ich halt auf mein Gefühl und eine gute Reaktion falls ich daneben liegen sollte.

LG Franz

UweH

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3

Freitag, 14. August 2009, 20:32

Hallo Franz,

die 23 g/dm² für das PW 51 passen schon. Die mangelnde Flugleistung bei zu leichten Brettern gilt für kleine Flügeltiefen, Deine 190 mm außen sind schon O.K. :ok:
Der Schwerpunkt mit 50 mm für den Anfang dürfte auch passen, nach meiner Schnellüberschlagsrechnung sind das etwa 6% Stabilitätsmaß :-)(-:
Wenn Du noch keine Erfahrung mit den 4 Klappen hast, dann laß die nur bei Quer mit etwas geringerem Ausschlag mitlaufen. Stell die Ruder alle auf 5° hoch.
Höhenruderausschlag +- 10° mit 60 % Expo nur äußere Klappen, Querruderausschlag +- 20° mit 40 % Expo äußere Klappen, innere nur +- 15 % Ausschlag. Keine Differenzierung. Querruderausschalg ist beim Brett deutlich größer als Höhenruderausschlag, ansonsten stimmt was nicht :evil:

Butterfly funktioniert, aber die Wirkung und der Momentenhaushalt sind bei Brettern oft nicht linear zum Butterflyausschlag, da mußt Du Dich rantasten und nicht erst beim landen probieren, sondern in Sicherheitshöhe 8(
Das A und O bei Brettern sind absolut spielfreie Anlenkungen. Wenn Du das hast dann kannst Du langsam den Schwerpunkt zurück nehmen bis das Eigenleben um das Höheruder größer wird als Deine Steuerkünste (Rodeoritt) :D und die Ruderausschläge Deinen Vorlieben anpassen. Mit den 4 Klappen sind interessante Sachen möglich, aber das zu erklären würde hier zu weit führen. Im Nachbaforum ist dazu schon einiges geschrieben worden, such mal nach Differenzierung bei Nurflügeln.....aber eigentlich gehört das mal in einem eigenen Thread diskutiert.

Hoffe Dir helfen zu können, viel Erfog beim Erstflug :ok:

Viele Grüße,

Uwe.
Ein Flügel genügt.

franz_zier

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4

Samstag, 15. August 2009, 07:30

Hallo Uwe

Danke für die schnelle Antwort. Ich werde das Brett mit meiner Evo ) steuern. Habe, um mir die viele mixerei zu ersparen das Grundmenue 4 Klappen gewählt. Da musste ich bloß das Höhenruder auf die Flaps draufmixen, ist fertig im Programm, dieser Mischer. Lediglich das Mischverhältnis musste ich noch einprogrammieren. Das ganze läuft am Tisch sehr gut, wie es in der Luft aussieht werde ich dann frühestens morgen dann sehen. Heute geht es sich zeit mäßig nicht aus ;( . Das ganze Programm hat aber einen Schönheitsfehler, der Mix Höhe Flaps lässt sich wegschalten. Hoffentlich passiert mir das nicht einmal irrtümlich. Der Schalter (G) liegt aber rechts vorne am Sender, da tappe ich normalerweise nie hin. Aber wie sagt man so schön, sag niemals nie.
Hat es außerdem Sinn, Flugphasen zu programmieren? Oder ist das bei einem Nuri nicht allzu erfolgreich?

LG Franz

UweH

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5

Samstag, 15. August 2009, 11:29

Hallo Franz,

dass ausgerechnet der Höhe-Flap wegschaltbar ist macht fast nix, je nachdem wie großzügig der notwendige Höhenruderausschlag ist. Schlimmer wäre es wenn durch einen versehentlich betätigten Schalter das Höhenruder nur noch auf den inneren Klappen wäre, das verschlechtert nämlich das Abrißverhalten 8(
Flugphasen beim Nuri machen durchaus Sinn, bei 4 und mehr Klappen sogar mehr Sinn als beim Leitwerkler, aber bring das Ding erstmal grundsätzlich zum fliegen und erarbeite die Details nach und nach in der weiteren Flugerprobung ;) Ich änder an manchen Fliegern sogar nach Jahren noch Flugeinstellungen weil ich neue Erkenntnisse teste oder sich meine Gewohnheiten etwas verändert haben....

Nochmal viel Erfolg beim Erstflug und viele Grüße,

Uwe.
Ein Flügel genügt.

franz_zier

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6

Samstag, 15. August 2009, 20:44

wenn ich nun deine postings richtig verstanden habe, soll ich auf den äußeren Rudern, den größeren, unbedingt die Höhenruderfunktion haben. Nicht so wie ich mir vorgestellt habe, Quer und Höhe getrennt.
Meine äußeren Ruderklappen sind 600mm lang und die inneren 300mm, bei einer durchgehenden breite von 38mm.
LG Franz

UweH

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7

Samstag, 15. August 2009, 21:26

Zitat

Original von franz_zier
wenn ich nun deine postings richtig verstanden habe, soll ich auf den äußeren Rudern, den größeren, unbedingt die Höhenruderfunktion haben. Nicht so wie ich mir vorgestellt habe, Quer und Höhe getrennt.


Jepp, so isses. Wenn Du die Höhenruder außen hast und für den Langsamflug, z.B. Landung ziehst schränkst Du dabei den Flügel und die Strömung wird innen zuerst abreißen, damit fällt das Brett auf die Nase und schmiert nicht einseitig über eine Flügelspitze ab. Wenn nur die inneren Klappen als Höhenruder benutzt werden sollen sollte die Auftriebsverteilung und das Abrißverhalten in einem Auslegungsprogramm überprüft und darauf abgestimmt werden, ansonsten Höhenruder auf die äußeren Klappen oder auf alle 4 Klappen, dann mit größerem Ausschlag bei den äußeren.

Wenn das Brett anständig fliegt, kannst Du die Vorteile der 4 Klappen nutzen indem Du die Butterflyprogrammierung für die Landung machst.
Fürs normale fliegen programmierst Du dann Flugphasen.
Z.B. die Flugphase "Thermik" könnte so aussehen, dass die äußeren Klappen bei Querruderausschlag stark differenziert werden und die inneren Klappen ebenfalls , aber mit mehr Ausschlag nach unten der kurvenäußern inneren Klappe. Damit erhälst Du einen Giermoment in die Kurvenrichtung, was flaches kreisen bei kleinem Kreisradius ermöglicht. In der Flugphase "Akro" laufen alle 4 Klappen bei Querruderausschlag ohne Differenzierung miteinander, so wie Du es beim Erstflug programmieren solltest, aber mit mehr Ausschlag. Damit schlägt das Brett dann am Hang Haken :D
Es gibt noch weitere Möglichkeiten die 4 Klappen zu nutzen, die Funktion Höhenruder innen und Querruder außen gehört bei Deinem Bretttyp aber nicht dazu :shake:

Viele Grüße,

Uwe.
Ein Flügel genügt.

franz_zier

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8

Sonntag, 16. August 2009, 20:38

Hallo Uwe

habe so gut wie möglich den Sender nach deinen Angaben programmiert und wollte auf dem Platz einige gleitversuche machen. So richtig ins gleiten klam der Vogel nun aber nicht. Ich konnte ihm zwar immer relativ sanft hinsetzen aber ein Fluggefühl war nicht dabei. Entweder ist er doch zu leicht oder fehlte einfach der Wind un damit die nötige Re Zahl.

LG Franz

UweH

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9

Sonntag, 16. August 2009, 22:01

Hallo Franz,

bei Brettnurflügeln ist es ganz normal, dass die Einstellerei länger dauert. Die Leistung kommt erst mit dem richtigen Schwerpunt. Wenige mm zu weit vorne und die Gleitleistung ist weg, wenige mm zu weit hinten und das Vieh macht um die Querachse (Höhenruder) was es will..."Rodeoritt" Ich habe heute ausgiebig mein Brett Strong-Mini von Laqua Modelltechnik geflogen, das ist kleiner und hat etwa die selbe Flächenbelastung wie Deiner, da ist nix von zu leicht zu spüren :evil: :D Schade dass ich das Video noch nicht geschnitten und eingestellt habe, das hat satt Spaß gemacht :D

Wie viel standen die Höhenruder beim Gleitflug über der Strakposition hoch und wie viel mußtest Du zum abfangen ziehen?
Wahrscheinlich ist der Schwerpunkt noch zu weit vorne, aber nimm das Blei vorne in kleinen Portionen raus, vielleicht 2-3-Grammweise.
Hast Du eigentlich mal ein Foto von dem Flieger das Du hier rein stellen kannst, langsam wird es arg trocken und abstrakt so ganz ohne Anschauungsobjekt 8(

Viele Grüße,

Uwe.
Ein Flügel genügt.

franz_zier

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10

Montag, 17. August 2009, 07:19

Uwe
Ich habe die Höhenruder etwa 3mm hochgestellt und mußte zum Abfangen voll ziehen. Vielleicht hatte ich auch zu wenig Höhenruderausschlag programmiert.

LG Franz

Peter_K

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11

Montag, 17. August 2009, 07:42

Hi,

von deiner Beschreibung her müsste dein Modell dem Skunk sehr ähnlich sein. Den habe ich mit 900g geflogen. Zu leicht wird dein Modell bestimmt nicht sein.

Aus dem Handstart in der Ebene kannst du so ein Modell (vor allem mit PW51) nicht einstellen. Vermutlich bist du aus dem Sackflug gar nicht herausgekommen, die starke Ruderanstellung spricht jedenfalls dafür .... wenn du es mit dieser Einstellung an die Flitsche hängst, macht es vermutlich nen recht engen Looping ... :angry:

Das Beste ist, auf einen "guten" Tag warten und das Brett am gut tragenden Hang einstellen. Nur im Flug kannst du Schwerpunkt und die Klappen richtig einstellen. Da machen wenige mm schon sehr viel aus - ein Brett dieser Auslegung braucht sehr exakte Einstellungen, um Spaß zu machen - dann aber richtig :ok:

Auf meiner HP habe ich zum Thema Ruder, Einstellung und Optimierung einige Seiten veröffentlicht ... vielleicht sind da für dich auch ein paar Anregungen dabei.
Schöner Gruß von der Teck

Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Peter_K« (17. August 2009, 07:45)


franz_zier

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12

Montag, 17. August 2009, 07:59

Hallo Peter

das Frettchen war der Auslöser um mich auf die NF Modelle neugierig zu machen. Wie ich beim auf deiner hp Skunk nun sah, hast du einen 4Klappen Flügel gemacht. Wie hast du nur da die Anlage programmiert? Habe die Evo9 und es gibt da so kleine Probleme bei mir. Vielleicht finde ich aber im großen Editoral eine Lösung. Bisher bin ich ohne diesem Nachschlagswerk ausgekommen.

LG Franz

Peter_K

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13

Montag, 17. August 2009, 09:58

Zitat

Original von franz_zier
Hallo Peter

das Frettchen war der Auslöser um mich auf die NF Modelle neugierig zu machen.

:ok: LoL, hat das Frettchen mal wieder nen Leitwerkler umgedreht, hehe ...

Zur Programmierung der Evo kann ich nix sagen, ich wohne in Kirchheim/Teck, da fliegt man ja fast zwangsläufig Graupner 8) und da sind bis zu 2x 3 Ruder kein Problem, aber darüber wirds dann dafür sehr schwierig - beim Taborca hab ich das bemerkt.

Wenn du die Grundeinstellungen erflogen hast, kannst du Butterfly programmieren. Allerdings ist es typisch am Brett, dass Butterfly nur für EINE bestimmte Geschwindigkeit momentenneutral wirkt. Das heißt, am besten stellst du es auf deine Lande- oder Anfluggeschwindigkeit ein, je nachdem ob du nen kurzen Landeweg oder steilen Anflug brauchst.

Ich mache es immer so, dass ich die inneren Klappen soweit wie möglich nach unten fahre und die äußeren Ruder dann soweit hoch stelle, bis sich die gewünschte Geschwindigkeit einstellt. Natürlich sollte dabei noch genug Querruderwirkung gegeben sein.
Schöner Gruß von der Teck

Peter

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franz_zier

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14

Montag, 17. August 2009, 17:43

da heute windmäßig tote Hose war habe ich das Brett mit Hochstart gestartet. Flog wunderbar. Nur beim 4. oder 5. Hochstart hat sich mein Senderpult mit Sender so verdreht, dass ich nicht mehr rechtzeitig auf die richtigen Knüppel zugreifen konnte. Aus und vorbei, der Flügel ist beim senkrechten Einschlag einfach abgebrochen. Was soll man da machen. Die erste Phase beim Start ist halt die gefährlichste. Da ist eine leichte Thermik bedingte Brise von der Seite halt gefährlich, wenn man nicht zum Korrigieren kommt. Aber der erste Eindruck war so positive, das ich schon eine neue Fläche in der Presse habe.

LG Franz

UweH

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15

Mittwoch, 19. August 2009, 01:02

Zitat

Original von franz_zier
Nur beim 4. oder 5. Hochstart hat sich mein Senderpult mit Sender so verdreht, dass ich nicht mehr rechtzeitig auf die richtigen Knüppel zugreifen konnte. Aus und vorbei, der Flügel ist beim senkrechten Einschlag einfach abgebrochen. Was soll man da machen. Die erste Phase beim Start ist halt die gefährlichste.


Hallo Franz,

vielleicht solltest Du flitschen? Wenn man weiß wie´s geht ist es die sicherste Startmethode. Einen Stift schräg ganz vorne in die Nase harzen (Nase vom Flieger natürlich) Ring oder große Schlaufe in den Stift einhängen, anziehen und waagerecht loslasen. Nach dem aushängen sachte am Höhenruder ziehen.
Du mußt Dich nur langsam rantasten damit der Flieger nicht überlastet wird, aber sonst: No Problem.

Kannst Du in dem Video von meinem Strong Mini sehen.

Viele Grüße,

Uwe.
Ein Flügel genügt.

franz_zier

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16

Mittwoch, 19. August 2009, 08:29

Hi Uwe

fürchte, das ich beim flitschen nicht genug höhe schaffe. Unser Platz ist leider mitten in einer Ebene gelegen, wo die höchste Erhebung der Bahndamm ist. Da ist es sehr schwierig überhaupt eine Thermik, welche brauchbar ist, zu finden. Die Thermik ist meist in Bodennähe so zerrissen, dass man mit einem Normalmodell nichts anfangen kann. Die ausgedehnten Thermikflüge mit einer Ausgangshöhe von um die 50m sind sehr sehr selten bei uns.
LG Franz

franz_zier

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17

Mittwoch, 19. August 2009, 19:49

Hallo

habe es geschafft und die neue Fläche ist am Nachmittag fertig geworden. Habe aus Bequemlichkeit nur zwei Klappen eingebaut. Trotz dem Leichtgewicht von nur 1050g ist die Gleitleistung schon ganz ordentlich. Konnte mit meinem alten Hochstartgummi locker immer eine schöne große Platzrunde fliegen.
Die Ruder sind ca 1-2mm angestellt. Ausgiebig erproben werde ich den Vogel bei etwas Wind am Braunsberg.

LG Franz

franz_zier

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18

Samstag, 22. August 2009, 20:09

Nach dem der Hochstart nicht so richtig funktionierte, habe ich mir gedacht, so kann das doch nicht weitergehen. Schnell beim Lindinger angerufen und den Schlauchgummi bestellt. Fand sonst bei niemanden in Ö so einen Gummi. Warscheinlich ist die Nachfrage eingebrochen, weil ein jeder E-flug betreibt. Ist auch nicht so aufwändig wie jedesmal die Hochstartleine einzuholen und neu spannen.
Aber, damit hatte ich endlich das richtige Hochstartfeeling. Der Flieger ging problemlos und gut auf Höhe. Obwohl bedekter Himmel die denkbar schlechteste Voraussetzung für Thermik machte. Konnte ich doch mehr als nur Platzrunden fliegen.
Bin überrascht, wie gutmütig dieses Brett flog. Wird wahrscheinlich nicht mein einziges bleiben. Nur werde ich das nächste zwar in der gleichen Konfiguration, nur schwerer soll es werden. Ich meine so 1500 bis 16oo wäre optimal. Habe jetzt mit 100g Blei im Schwerpunkt blos 1150g. Das ist für Thermik zwar gut, aber am Hang?

LG Franz

Tiefflieger Rudi

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19

Sonntag, 6. September 2009, 20:23

Hei,
Franz warum fliegst du nicht am Braunsberg(Hang) oder am Spitzerberg (Hang) ?
Ist doch einfacher als mit Gummi Flitsche usw.

franz_zier

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20

Montag, 7. September 2009, 07:11

Hallo Rudi

ich habe den Flieger ja für den Hang gebaut. Blos durch das etwas wenige Gewicht und die , etwas das zwar selten aber doch vorkommt, ungünstige Windlage am Braunsberg habe ich das Einfliegen in die Ebene verlegt. Bin dann am Braunsberg auch prompt zweimal abgesoffen. Hat den Flieger nichts ausgemacht, zum Glück, mich aber ganz schön außer Atem gebracht. Mit dem E-Rumpf hatte ich dafür fast das gegenteilige Erlebnis. Erwischte beim Erstflug einen so tollen Bart, daß ich das Modell fast aus den Augen verlor. Mit Glück und Rutine konnte ich den Flieger aber sicher zurückbringen und landen.

LG Franz

PS.: baue gerade an noch einen Flieger in dieser Auslegung (Profil und Geometrie), aber mit Steckflächen um auf etwa 1500 -1600g zu kommen.