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Sanguinius

RCLine User

  • »Sanguinius« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Ingolstadt

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1

Sonntag, 6. September 2009, 20:14

One 4 All oder Marder als elektrischer, flotter Allrounder.

Servus.

Ich bin schon seit längerer Zeit auf der suche nach einem kleinem Allrounder ,
der um die 1,50m Spannweite hat. Da bin ich jetzt bei zwei Modellen von EPP-Fun
hängen geblieben.

Einmal der Marder und der One 4 All. Da ich in der Ebene fliege, würde das Modell
einen Antrieb verpasst bekommen. In aller erster Linie sollte das Modell eher die
zügigere Gangart beherrschen. Ich will damit einfach nur rumturnen und schön
mit Speed in Bodennähe über den Platz fegen :D .

Welches der beiden Modelle ist jetzt besser?

Und wie schwer sollte ich das Modell bauen für den nötigen Durchzug?

Ich wärde dankbar für jeden Tipp oder vielleicht sogar Erfahrungen von Piloten
die das Modell selbst fliegen.

Grüße
Alex

Peter_K

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Wohnort: Kirchheim/Teck

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2

Montag, 7. September 2009, 09:06

Hi,

die Videos vom Marder auf meiner Seite und auf youtube.de (erste Minute) hast du schon gesehen? Wenn es ums reine rumturnen geht, würde ich den Marder empfehlen.

Der One-4-all wird zwar auch schnell, rollt im Vergleich zum Marder aufgrund der anderen Flügelgeometrie nicht ganz so fix - seine Stärken sind eher der Thermikflug und am Hang bei guten bis schwachen Bedingungen. Auch dazu hat es Videos von der Segelversion ... mit Motor fliegt er ähnlich dem Big-One, nur etwas agiler.

HIER findest du die Videos meiner Modelle im Überblick.
Schöner Gruß von der Teck

Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter_K« (7. September 2009, 09:29)


Sanguinius

RCLine User

  • »Sanguinius« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Ingolstadt

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3

Montag, 7. September 2009, 19:27

Hallo Peter.

An Youtube und Konsorten hab ich garnicht gedacht :O .
Aber auf alle Fälle wird es jetzt der Marder. Da hab ich jetzt noch ein paar Fragen.

Welches Gewicht sollte ich für einen ordentlichen Durchzug anpeilen?

Wie groß ist der Gewichtsunterschied zu einer voll gestrappten Fläche und
einer normal über Kreuz gestrappten Fläche?

Grüße
Alex

Peter_K

RCLine User

Wohnort: Kirchheim/Teck

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4

Freitag, 11. September 2009, 08:00

Hi Alex,

kennst du auf meiner HP die Seiten zu den Tapes bei den Bautipps? Da sind auch die Gewichte der verschiedenen Oberflächenveredelungen drin. Rechne mit mind. 0,75m'² Oberfläche = 15lfd Meter Tape pro Lage plus Überlappungen. Das ganze dann mal 1,5, denn du muust vorne zuladen, um Gewicht hinten auszugleichen.

Das für "ordentlichen Durchzug" notwendige Gewicht hängt neben der Modellauslegung noch von sehr vielen Faktoren ab:
- Oberflächengüte
- Profiltreue
- Schwerpunktlage
- Steifigkeit des Flügels
- Umgebungsbedingungen
- Segler oder mit Motor
- und vor allem: Was ist "ordentlicher Durchzug"? Was soll das Modell sonst noch können? Wie wird gestartet?

Zum segeln sind die typischen Marder-Gewichte zwischen 600g und 850g. Mit Motor kann noch höher sein, da musst du nen gescheiten Kompromiss für deine Wünsche finden.

Bedenke dabei eines:
Mehr Antrieb >> mehr Belastung >> mehr Verstärkungen >> mehr Gewicht >> mehr Antrieb >>> usw.. Eine Spirale, die sich immer weter dreht.

Darum motorisiere ich meine Modelle sehr leicht zB der Big-One auf dem Video hat den kleinen HET-Motor (Kontronic Dancer, 45g) drin, der zieht nur 10A an 3S und läßt die über 1,1kg schon ordentlich steigen. Und beim segeln merkt man das minimale Mehrgewicht (ca 100-200g) praktisch gar nicht. So hab ich ein Modell für alle Fälle - allerdings etwas auf Kosten des reinen Durchzugs, der wäre mit 2kg sicherlich stärker ;)
Schöner Gruß von der Teck

Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter_K« (11. September 2009, 08:12)