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JAP

RCLine User

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1

Dienstag, 16. Februar 2010, 22:20

SALmon - ein SAL-Nuri Eigenbau aus Depron

Hi Nurflügelgemeinde,

ich bin in letzter Zeit wieder verstärkt dem SAL-Virus verfallen und habe daher mal einen einfachen SAL-Nuri gebaut um mich wieder bisschen "einzuwerfen".
Zielsetzung war: Einfach, gute Flugleistung, billig.
Der Flieger hat 100cm Spannweite, wiegt jetzt rund 180 Gramm, ist aus Depron in abgewandelter Jomari Bauweise gebaut. Die Materialkosten liegen deutlich unter 10€.
Anfänglich hat mich die enorme Wendigkeit (fast schon Instabilität) um die Querachse erstaunt, mit DR 60% auf Höhe und 60% Expo aber nun sehr gut fliegbar.
Der SAL- Start klappt prima und die Höhen sind gut. Das Depron Seitenleitwerk musste ich mit Strappingtape verstärken, die auftretenden Kräfte da waren doch stärker als vermutet.
Ein kurzes Video habe ich gleich mal online gestellt, schaut doch mal rein:

http://www.rcmovie.de/video/f33f1affad51…Nuri-aus-Depron

Hier noch zwei Bilder:

beste Grüße, Jeremy
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JAP

RCLine User

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2

Dienstag, 16. Februar 2010, 22:21

RE: SALmon - ein SAL-Nuri Eigenbau aus Depron

Nr. zwei:
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Sanguinius

RCLine User

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3

Dienstag, 16. Februar 2010, 22:46

Sieht ja klasse aus und fliegt auch so. Glückwunsch :ok: .
Wirst du einen Bauanleitung veröffentlichen?

Grüße
Alex

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relaxr

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4

Mittwoch, 17. Februar 2010, 07:18

Ja toll das Teil und auch die Performance! Da mich SAL/HLG seit neustem extrem fasziniert und die fertigen Flieger so teuer sind, würde ich mich aúch über nen Plan freuen. Zumindest probieren würde ich das gerne :w
markus
8)

Wohnort: Mönchengladbach

Beruf: star architekt

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5

Mittwoch, 17. Februar 2010, 14:42

toll was du da gebaut hast. ich finds nur ein bisschen komisch, das profis jahrelang an der entwicklung eines salnuris sitzen, und dir sowas auf anhieb gelingt. :D :ok:
nicht böse gemeint ;)
"warum hast du gestern die bullen gerufen ?"
- "bei euch war lautes gerumpel kumpel !"

gruß felix

(Jo)Hannes

RCLine User

Wohnort: Trier

Beruf: Dipl. Inf.

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6

Mittwoch, 17. Februar 2010, 14:49

Sehr schönes Teil! Ich hatte so was auch mal versucht, flog aber leider nicht sehr gut, brauchte zumindest recht viel Wind um oben zu bleiben. Das Problem des Übersteuerns hatte ich auch.
http://der-frickler.net/modellbau/planes/saldizzy

Würd mich auch über nen Plan freuen!
Baubeschreibungen und Fotos meiner Modelle unter http://www.der-frickler.net

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »(Jo)Hannes« (17. Februar 2010, 14:49)


JAP

RCLine User

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7

Mittwoch, 17. Februar 2010, 17:23

@gustav:
Kein Problem, aber das Ding ist bestimmt nicht abgekupfert.
Es gibt bereits SAL Nuris, das ist nichts neues, aber wie ich in der Zielsetzung bereits gesagt hatte sollte meiner billig, einfach und gut zu fliegen sein.
Komplizierte Aufbauten aus Schalen und Carbon sind (noch) nicht so meins, daher in dem Werkstoff in dem ich mich am besten auskenne. Auch SAL Nuris aus Depron wurden schon gebaut, aber mit anderen Geometrien, Spannweiten und so.
Ich wollts einfach mal testen und wie immer gilt:

Keep it simple (and light)! Dann fliegts auch gut.

Natürlich sind ein paar aerodynamische Grundlagen zu beachten. Dünne Endleisten (daher aus Balsa und nicht aus Depron), gute Oberfläche, verzugfreie Fläche, Schwerpunkt und Proportionen sollten schon stimmen. Desweiteren betreibe ich das Hobby schon paar Tage und ganz abgesehen davon:
Die wahnsinns Flugleistung moderner SAL Flieger wird damit bei weitem nicht erreicht, daher kann ich mir schon vorstellen, daß da sich einige helle Köpfe den Kopf zerbrechen diese tolle Leistung mit einem Nuri zu erreichen. Das scheint mir sehr schwer.
Ich bin gestern abend bei sehr ruhigen Bedingungen kurz vor Sonnenuntergang aus einem guten Wurf 52 sek geflogen. Nicht schlecht aber damit gewinnt man keinen Blumentopf.
Dafür kostet der Flieger keine 10€ und macht irre Spaß.
Da ich frei Schnauze gebaut habe gibt es keinen Plan.

SAL-Grüße, Jeremy
Gravity is not just a good idea - it´s a law !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JAP« (17. Februar 2010, 17:25)


relaxr

RCLine User

Wohnort: Rhein-Main Gebiet

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8

Mittwoch, 17. Februar 2010, 17:41

Na das hört sich doch gut an, für einen schnellen Eigenbau liegst du wohl verdammt gut mit dem SALmon. Wie gesagt, ich würde sowas auch gerne probieren, glaube aber, dass da viele Detailtricks und know-hows drinstecken. Leicht, stabil, zugfest und glatt - das sind schon einige Anforderungen. Hast du keine Lust doch noch ein paar Bilder zu machen und die Konstruktion etwas zu erläutern ? Hier ist Interesse geweckt !

Wenns mal wärmer wird und trägt hast du sicher nen irre Spaß mit dem Teil :ok:

Gruss
Markus
8)

9

Mittwoch, 17. Februar 2010, 18:33

Hast du ein symmetrisches Profil oder asymmetrisch? Also die Oberschale etwas grösser als die Unterschale...

Ich habe vor einer Woche auch intensiv daran rummstudiert, es dann aber gelassen. Aber dein Modell bringt mich wieder auf den Geschmack :)

Hast du die beiden Platten hinten so verjüngt das du auf 3mm rauskommst und dann mit Balsa weitergemacht? Hast du Stützrippen drinn oder nur ein Holm?

Patrick

Als Lesehinweis: http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…did=216324&sid= (Andersrum wurde es ja schon verlinkt)
Verkaufe leere 1.8m Extremeflight YAK 54

http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…did=238417&sid=

Suche: KORA TOP 30-xx und KORA 15-xx

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »patrick nagel« (17. Februar 2010, 18:47)


JAP

RCLine User

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10

Mittwoch, 17. Februar 2010, 21:28

@ Osmosis, danke fürs verlinken, stimmt, andersrum habe ichs schon gemacht, aber die beiden Beiträge überschneiden sich ja öfters, wusste nicht wo zuerst posten. Wollte dem Twirl nicht den Thread zumüllen.

@ All:

hier paar Detailinfos:

Die Fläche ist in (angewandelter) Jomari bauweise erstellt. Die zwei Halbschalen bestehen aus 3mm Depron, die Unterseite ist gerade, die Oberseite gewölbt. Es ist ein stehender 4mm Balsaholm im ersten Drittel verbaut (an dem wird später auch der Wurfpin befestigt) und ein stehender 6mm Depronholm im zweiten Drittel der Flächentiefe.
Der Hauptholm ist in der Mitte 1,9mm hoch und aussen 8mm (jeweils plus die zwei mal 3mm des Deprons ergeben eine Profildicke von 2,5 cm innen und 1,4cm aussen)
Die Tiefe der Fläche beträgt innen 25cm, aussen 15cm. Dazu kommen noch die durchgehenden Balsaruder mit einer Tiefe von 3cm. So kommt man auf innen 28cm und aussen 18cm.
Durch die gerade Unterseite und die gebogene Oberseite muß man die Oberschale beim bauen einen knappen cm tiefer (länger) bauen. Diese Differenz geht für die Wölbung drauf. Es bietet sich an die Wölbung bereits vor dem verkleben der beiden hälften in die Oberschale zu biegen, so erhält man einen wesentlich besseren und runderen Profilverlauf und die Unterseite bleibt schön gerade.
Die Höhe des zweiten Holmes ergibt sich. Sie ist genau halb so hoch wie Holm eins.
An der Endleiste wo sich Ober- und Unterschale treffen ist lediglich die untere Hälfte leicht schräg geschliffen. Dadurch hat man etwas mehr auflagefläche für den Kleber und die Endleiste wird etwas dünner. (ca 5mm) Daran werden dann ganz normal fertige Balsaendleisten ( also die dreieckigen, nicht nur brettchen) anscharniert. Zuvor die Endleisten hinten richtig spitz schleifen, das bringt definitiv Flugleistung.

Nun unten ein Rumpf aus 2mm Balsa bauen, und zwar so klein als möglich, da alles bloß Luftwiderstand bringt und Widerstand ist ja bekanntlich zwecklos... :tongue:

Die Anlenkungen aus 1,5 mm Carbonstäben laufen in dem Rumpf. Alles soweit wie möglich nach vorne bzw. in die Nähe des Schwerpunkts bauen. da beim Schleuderstart große Kräfte auftreten und es ist von Vorteil wenn sich alles Gewicht in der Nähe des Schwerpunkts befindet und nicht so weit aussen. Das Problem ist, daß Teile die weit vom Schwerpunkt entfernt sind aufgrund des längeren Hebels eine größere Kraft auf die Struktur ausüben, also kurzum: BAUT KOMPAKT!

Der Schwerpunkt ist sehr wichtig und liegt bei mir genau 5,5cm hinter der Nasenleiste, als kurz vor dem ersten Holm der bei 6,5cm hinter der Nasenleiste ist.

Das Seitenleitwerk ist von der Form her oben und unten Gleich (symetrisch auf die Längsachse)
In der Mitte habe ich es längs aufgeschnitten und ein 3mm Carbonflachprofil eingeklebt. Die verwindert ein übermäßiges Verbiegen beim Schleuderstart. Dieses Carbonflachprofil ist etwas länger als das Seitenruder und schaut daher vorne ca. 7cm raus. es wird mit am Flügel verklebt. Senkrecht kommen paar STreifen Strappingtape drauf um es zusätzlich zu stabilisieren. Das hatte ich erst nicht und das Leitwerk wurde nach 20 Würfen weich... nächstes Mal gleich!

Ruderausschläge: Querruder alles was geht, mit ca. 25 % Expo je nach Geschmack
Höhenruder: Erstmal Dual Rate auf 60%, sonst fast unfliegbar. Zusätzlich noch 60% expo und selbst dann noch sehr "wuselig" aufs Höhenruder, also nach Geschmack ruhig mehr.
Ich verwende zwei 5 Gramm Servos, einen Rex 5 plus, die Antenne liegt im rechten Flügel parallel zum Holm. Dort stört sie nicht durch Luftwiederstand und bildet gleichzeitig in wenig ein Gegengewicht zum Wurfpin den ich an der Linken Fläche montiert habe, da Rechtshänder. Linkshänder könnens ja grad andersrum machen.
Der Wurfpin besteht aus einem 4,5cm hohen und 1,5 cm breiten 2mm Carbonplättchen welches mittels zusatzbalsa vorne an den Holzholm geklebt wurde und zwar 2cm vom Randbogen nach innen. All diese Klebungen nochmals mit PU leim verstärken, der wiegt wenig und füllt die Spalte und bleibt minimal beweglich, also ideal da draussen.
Den Rumpf noch in Längsrichtung ein paar Strappingtapes verpassen für die Festigkeit und am Übergang zur Fläche ruhig auch noch was PU Leim hin.
immer dran denken, etwas mehr Klebstoff erhöht zwar das Gewicht, ist aber immernoch x-mal leichter als einen abgerissenen Rumpf wieder anzukleben!

Wenn alles fertig ist erstmal sachte normal werfen und Schwerpunkt und Höhenrudertrimm einstellen. Die Querruder werden beidseits ca. 2-4 mm nach oben gestellt. Querruderdifferenzierung habe ich nicht.

Nun stärker werfen jedoch noch in Speerwurftechnik.

Wenn alles passt erste SAL Start aber noch ohne Drehung, nur so ne 180° bewegung ausm Arm raus. Steigt er gut nach oben weg, Kraft erhöhen.
Ich habe eine Startstellung auf nen Kippschalter gelgt, da meiner bei sehr schnellen Starts zu FLACH weg ging. daher habe ich 2 % Höhe drauf gemacht. kommt aber auch auf den Wurfstil an.

Wenns gut fliegt: Jedem rumerzählen was für ein netter Flieger das ist, ein Video machen und posten!

Wenns nicht gut fliegt: Dafür übernehme ich keine Verantwortung !!! :tongue:

Experimentiert einfach mal bisschen rum, die Kosten halten sich ja in Grenzen.


blue sky, Euer Jeremy
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11

Mittwoch, 17. Februar 2010, 22:30

Hallo Jeremy, danke für die ausführlichen Infos. Damit sollte alles gesagt sein für einen Nachbau. Nasenleiste ist gerade nehme ich an.

Wie siehts mit der V-Form aus?

Das Profil das du beschreibst kommt ja stark an ein Naca mit der geraden Unterseite, da drängt sich mir die Frage nach dem Rückenflug auf... unfliegbar? Oder geht es einigermassen?

Patrick
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JAP

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12

Mittwoch, 17. Februar 2010, 22:55

Ja, die Nasenleiste ist gerade. Der Hauptholm verläuft ebensogerade parallel zur Nasenleiste. Der zweite holm ist geknickt und verläuft jeweils zwischen dem ersten und der Endleiste, direkt im halben Abstand.

V-Form hat er nicht wirklich. Da die Fläche aber nach aussen dünner Wird und die Oberseite gerade ist hat er sozusagen eine pseudo V-Form von unerheblichem ausmaß.
Nchstes Mal würde ich sie jedoch negativ bauen, da die Rollwende Momente eines Nurflügels durch V-Form eher negativ beeinflußt werden. Man kann disem Problem durch negative v-Form entgegen wirken. Naja, da war der Holm schon drin, beim nächsten dann!

Rückenflug geht problemlos, man braucht jedoch deutlich Tiefenruderausschlag und der Gleitwinkel ist schlechter.

J
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Minihawk

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13

Mittwoch, 17. Februar 2010, 23:51

SAL und Nuri, el iget doch nur am Großen Seitenleitwerk, welches ein "Drehen" des Fliegers beim SAL-Start verhindert, oder? Alle SALs haben große Finnen...
Liebe Grüße
Hartmut

JAP

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14

Donnerstag, 18. Februar 2010, 10:41

ja das stimmt soweit, wobei man beachten muß das die Finneober-bzw. unterhalb der Längsachse ca. gleichgroß ist. Desweiteren muß man, den Flieger schon während des bauens auf SAL auslegen, bezüglich der auftretenden Kräfte. Aber im Prinzip ist es nichts anderes als ein Nuri mit größerem Seitenleitwerk - völlig richtig!

J
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Elektroniktommi

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15

Donnerstag, 18. Februar 2010, 11:53

Schöner LAChs :ok:

Ich suche auch noch eine neinfach zu bauenden SAL Nuri, allerdings tendiere ich zu etwas gepfeiltem. :tongue:

Woher kommt das vergleichsweise hohe Gewicht?
Ein "Vollbalsa" Leitwerkler mit Rippenfläche wiegt bei 1m Spannweite etwa 150-160g
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

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JAP

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16

Donnerstag, 18. Februar 2010, 13:37

berechtigte Frage.
Ich habe 4x 800mAh Twicell als Empfängerakku drin, plus 6 Gramm Blei, da ich zuerst dachte mit dem Schwerpunkt hin zu kommen, nun ist die Schnauze doch minimal zu kurz. Also, Schnauze ca 3cm Länger, dann gehts mit kleinerem Akku und ohne blei.

Dennoch fällt das Gewicht wirklich nicht auf, er fliegt schön langsam, war grad nochmal damit draussen, einfach herrlich!

Jeremy
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JAP

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17

Donnerstag, 18. Februar 2010, 13:43

wichtige Änderung falls jemand tatsächlich nachbauen möchte:

Das Seitenleitwerk ist mit der Zeit weich geworden. Nun habe ich sowohl längs als auch VERTIKAL eine Kohleflachprofil drin. Damit wird es extrem steif. Habe gerade bestimmt 40 Würfe gemacht, keine Mukken mehr...!

Ein Bild verdeutlicht die Änderung. Das Carbonflachprofil welches längs verläuft wird an der Kreuzungsstelle mit ner kleinen Trennscheibe HALB durchgesägt. Das senkrechte, wird mittig ebenfalls HALB durchgesägt. Nun an dieser Stelle mit nem Tropfen CA rechtwinklig verkleben. wenn alles gerade ist, die Kreuzungsstelle mit Nähgarn oder Kohleroving umwickeln und in Sekundenkleber tränken. Dann das Leitwerk drankleben und dünnes Strappingtape drüber kleben. Jetzt marschiert super gerade aus und die Wurfhöhen sind gefühlt etwas höher, da das Seitenleitwerk zuvor immer kurz geflattert hat.

Hier das Bild:

beste Grüße, Jeremy
»JAP« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG_0959.jpg
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relaxr

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18

Donnerstag, 18. Februar 2010, 19:52

Ja ein wirklich blitzsauber gemachter Flieger! Hast du als Nasenleiste auch etwas Holz drin, als Versteifung - oder nur die reine Schaumverbindung verschliffen? (So habe ich es bisher verstanden). Und dass der Balsaholm die Zugkräfte hält, erstaunt mich schon.

Vielleicht probiere ich mal einen, ich will nur mal SAL antesten. Ist ja schon ne faszinierende Sache :tongue:
8)

JAP

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19

Donnerstag, 18. Februar 2010, 20:17

Danke!

Die Nase enthält kein Balsa.
Die ober und unterschale wurden jeweils um gut 45° angeschrägt. Dann wurde VOR dem umbiegen der Oberschale ein Streifen leichtes Gewebetape über die ganze Länge aufgebracht. Nun biegen.
Das ergibt eine akkurate Nasenleiste und schütz gleichzeitig das Depron vor "Springbäumen" und übereifrigen "Greifhänden".

blue sky, Jeremy
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20

Donnerstag, 25. Februar 2010, 16:46

Hallo Jeremy,


dank dir ist der abend gerettet und ich erlaube mir deinen Salmon nachzubauen.




Danke, Stefan