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Bleiente

RCLine User

  • »Bleiente« ist der Autor dieses Themas

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Beruf: Soft- und Hardwareentwickler

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1

Dienstag, 2. März 2010, 11:23

Sichel-Pfeil

Hallo Leute,

habe einen schönen Termikpfeil in Rippenbauweise (2.5m, 30°Pfeilung 1.8Kg) der leider im Schnellflug flattert.
Bald habe ich ein leichtes Brett für Hangflug bei mittlerem Wind ( Strong Mini mit 80 Watt Motor ).
Nach Versuchen mit einer kleinen Sichel mit elektronischer Stabilisierung um die Hochachse (125cm) will ich nun alles zusammenschmelzen und was schnelles für ordentlich Wind bauen:

Spannweite=170cm
Mittelteil 15°Pfeilung 70cm ohne Rumpf mit Platz für Elektronik und Ballast.
Aussenflügel 30° Pfeilung.
Flachentiefen: 25cm,21cm,16cm
Schraenkung 0°, -1°, -4°
Als Profil habe ich das HS522 im Auge.
Ich peile so 30g/dm2 an.

Flügel soll dreiteilig werden weil er Rucksacktauglich sein soll.

An den Aussenflügeln sind jeweils 2 Klappen geplant.
Das unerwünschte Gieren bei Querruderausschlag soll mit einem alten Kreisel und Elektronik durch Anbremsen beeinflusst werden.

Im Ranis stellt sich bei CA=0.3 ein Stabilitätsmass von 8.4% ein.
Das sollte doch angenehm fliegbar sein, oder ?

Bauen will ich mit Styro, Holm, 49 Gram Glas unter 45 Grad und 1.5mm Balsa.
Steckungen 8mm Kohle.

Unsicher bin ich bei dem Profil (zu stark gewölbt ?) und der Bauweise (reicht 49 Gram ?).
Ich hab schon einen Pfeil der flattert !

Was haltet ihr von dem Plan ?

Habe mit einem Bekannten vor zig jahren schon mal einen Glaspfeil gebaut der richtig schwer war (Bleiente).
Wir haben damals die Matten auf dem Styro eingepinselt.
Und dann unbehandeltes Balsa 1.5 mm draufgelegt, welches sich je nach Härte der einzelnen zusammengeklebten 10*100cm Brettchen sehr schön vollgesaugt hat.
Wir haben die Styrokugeln geduldig von der Oberfläche runtergeschliffen (Der Bekannte ist jetzt Messermacher, wahrscheinlich deshalb).

Will jetzt die 25cm*100cm Beplankung vorher mit Clou-Schnellschliffgrund zweimal dünn lackieren wie hier im Forum gelesen.
Pressen will ich in einer Presse wie von Robert Schweissgut beschrieben.

Bitte helft mir wenn ich mit meinem Plan ins Verderben renne.

Gruss Andi

Hangfräse

RCLine User

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2

Dienstag, 2. März 2010, 16:34

Nur die Ruhe! Die Horten-Jünger rasseln schon mit ihren Säbeln!! :D

Du verrätst leider nix über dein Profil welches Du verwenden möchtets, Und der Sichelflieger, ist das der SIF vom Jupp Wimmer!!?

mfg. Udo :w
:angel:

Bleiente

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3

Dienstag, 2. März 2010, 16:42

Hallo Udo,

ich hab das HS-522 im Auge.

Gruss Andi

Hangfräse

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4

Freitag, 5. März 2010, 06:29

Willste nicht lieber mal beim Nachbar-Universum fragen. Hier dreht sich doch alles zu 90% nur um diese Schaumwaffeln!! :evil: :evil: Ich steh nun mal mehr auf die H.J. Unverferth´schn Nurflügel Pfeile, wobei in seinem Buch auch eine Sichel beschrieben wurde. Hab das Buch grad nicht zur Hand!

mfg. Udo,

von den Hortenjüngern läst sich auch keiner blicken!! :evil: :D :D
:angel:

Bleiente

RCLine User

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5

Freitag, 5. März 2010, 10:43

Hallo Udo,

im Nachbaruniversum gelte ich als eine Art Troll.
Meine Sprache ist oft unexakt und ich hab von der Theorie mehr Ahnung als von der Praxis. Da gehts dann gerne mal rund.

Gruss Andi

Hangfräse

RCLine User

Wohnort: Rott am Inn

Beruf: Laminierer/ Faserverbundtechniker/Carbonfaserverbieger

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6

Freitag, 5. März 2010, 18:37

Naja, ich bin geächtet!! Aber mir is des Wurscht, die Herren sind mir Teilweise zu Eingebildet!! Aber egal. Hier musst Du dich dann in Gedult üben, bis Wingletlosen aufkreuzen!!
Ich bin mehr der Praktiker, wenn es um CfK und GfK geht. Zur Zeit geht aber garnix, muss mich auf meinen neuen Job konzentrieren, da geht privat garnix.


mfg. Udo :w
:angel:

Dog Manfred

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7

Montag, 8. März 2010, 09:14

RE: Sichel-Pfeil

Hallo Andi,
dass ein Rippenpfeil flattert, ist unvermeidbar, denke ich.
Durch die Schränkung entstehen bei den Pfeilen starke Torsionmomente am Flügel, die ohne Diagonlverstarkung (am besten Kohlefaser) nicht zu begerrschen sind.
Erschwerend kommt hinzu, dass jede Durchbiegung des Flügels zu einer Veränderung des Anstellwinkels des Aussenflügels kommt, welche das Flattern begünstigt.

Dein Projekt klingt gut!
Das HS522 ist sicher eins der besten Pfeilprofile. Es ist aus dem SD 5010 hergeleitet, was an sich schon sehr gut ist und Siggi hat es dann noch deutlich optimiert.
Aber: bei der Bauweise, welche du anpeilst, wird er durch die geringe Dicke doch sehr flatteranfällig sein.
Ich behaupte mal jetzt mal ganz frech, dass du ohne massiven Einsatz von diagonalem Gewebe (mind 110g/qm Glas oder besser natürlich 80 oder 93 er Kohle)
und einem Holm, keinen flatterfreien Hangrocker bauen kannst.

Liebe Grüße
Manfred
(Pitbull-Team)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dog Manfred« (8. März 2010, 09:15)


Bleiente

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8

Montag, 8. März 2010, 15:29

Hallo Manfred,

vielen Dank für deine Ratschläge.
Bin schon überrascht das so viel Glas erforderlich ist.

Neuer Vorschlag:

Ich bau einen 3mm Balsasteg mit 50 mm UD-Kohleband als Holm.
Stützrippen bei der Steckung aus Sperrholz und Sperrholzverkastung.

Ruder bekommen einen Blasaholm mit Glasschlauch.

Unter die 1.5mm Balsabeplankung kommt 110 g Glas Diagonal. Ist bezahlbar im Vergleich zu Kohle.

Die Ruder werden aber sehr dünn bei dem Profil !
Und die Fasern sind nochmal 1.5mm Beplankungsstärke von der Oberfläche weg.
Ist so ein Ruder noch torsionssteif ?
Ok, sie sind recht kurz.

@Udo, ich lese viel mit bei den Nachbarn, sind sehr gute Ideen zu Konstruktion, aber der Abstand zu meinem Wissen ist recht hoch.
Ich glaub ich bin hier besser aufgehoben.

Gruss Andi
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Dog Manfred

RCLine User

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9

Dienstag, 9. März 2010, 09:20

Hallo Andi,
mit deiner Holmbauweise bin ich nicht so ganz einverstanden....

Ein Holm/Flügel bricht immer, indem die "Oberseite einknickt".
Will sagen: Wenn du einen 3 mm Balsasteg (stehende Faser) nimmst und 5 cm breites Holmband da drüber nagelst, dann hält eigentlich nur ein 3 mm breiter Teil richtig. Das ist viel Gewicht für wenig Festigkeit.
Mein Vorschlag wäre, ein etwas breiterer Steg und Rowings dann auch nur über den Steg. Ohne zu rechnen würde ich jetz mal so abgestuft 10-20 innen und aussen 3-5 Rowings als ungefähr passend bezeichnen.
Und Rowings kosten fast nichts.

Falls du mit Kohlerovings baust, wäre noch eine Idee, den Kern mit einer Art Disser-Gewebe zu belegen, also Rovings diagonal über den Kern legen. Wie bei den SAL- Flächen. Aber damit habe ich keine eigenen Erfahrungen! Auch das könnte man abgestuft machen: Innen kleinere Abstände, aussen grössere...
Über die Steifigkeit der Ruder musst du dir bei deinem Aufbau wohl keine Gedanken machen, oder willst du Dizzen?

Liebe Grüße
Manfred
(Pitbull-Team)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dog Manfred« (9. März 2010, 09:23)


Bleiente

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10

Mittwoch, 10. März 2010, 08:38

Hallo Manfred,

Leuchtet ein mit dem Einknicken.
Vielen Dank für die Tipps.

Dizzen will ich nicht. Ich kann es auch nicht.
Aber Rumbolzen bei ordentlich Wind ist schon witzig.
Habe ich bisher mit einem 80cm Pfeil, 25° Pfeilung, Ti und Ta=180mm, Profil = S5020, in Rippe gebaut, gemacht.
Nur leider hat er einen Stacheldraht geküsst und seitdem zieht er, wenn aufgebleit, auf eine Seite.

Gruss Andi

lichtl

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11

Donnerstag, 11. März 2010, 06:00

Mein Vorschlag

Hallo
DenHolm Aufbauen wie Manfred sagt, aber auf das Blasa senkrecht stehend eine Lage CFK, Dazu unter die Beplankung ca 160er Cfk diagonal vom Holm über die Nase .
Das ganze schlägt mit Max 30€ zu Buche .
Die CFK D box die entseht bringt aber erfahrungsgemäß genug satibilität Für alle Flugmanöver!

Ich habe mehrer Holmfreie Styro balsa Flächen so nachgearbeitet, die Kohle liegt da wohl auf dem Balsa , aber der stabilitätsgewinn ist so enorm, das aus einem 3,5m vorsichtig Flieger ein durchaus wild heizfähiges gerät wurde!

Bei einem Selbstbau der dann Rocken soll, würde ich nicht mehr an der satbilitäts Unterkante arbeiten.

Es macht einfach einen höllen Spaß und Eindruck wenn man gefahrlos mit Full Speed um die Ecke heizen kann. Und nix flattert oder knackt und bricht.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Bleiente

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12

Donnerstag, 11. März 2010, 10:23

Hallo lichtl,

Neuer Stand der Bauweise:

Gewichtsbilanz:

Beplankung:
200g = Beplankung: 2 * 3300 cm2 * 0.15cm * 0.2g/cm3 Balsa
78g = Dbox Kohle: 2 * 3300 cm2 * 1/3 * (160g Kohle + 200g Harz) * .0001
52g = Glas hinter: 2 * 3300 cm2 * 2/3 * ( 50g Glas + 70g Harz) * .0001
66g = Styro: 1 * 3300 cm2 * 1cm * 0.02 g/dm3
50g = Holm 170cm * 1.5cm * 1cm * 0.2g/cm3 Balsa
15g = Kohlestab 2* 15cm D8mm * 2 g/cm3
30g = 4 Steckungen
100g = Verkastung + Rowinge
---------------------------
591g Flügel

50g = Servos: 4 * 12mm MG 12g
140g = Akku 2*A123
30g = Empfanger
20g = Anlenkungen
---------------------------
240g

169g Blei

1000g Fluggewicht sollte klappen :-)

Ich hoffe ich kann mit den Akkus und dem Blei hinter der D-Box bleiben.
Lönnte klappen.
Vielen Dank, das sind richtig gute Vorschläge die man hier bekommt.

Gruss Andi

Bleiente

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13

Donnerstag, 11. März 2010, 10:41

Noch was,

die 4 Grad Verwindung die ich plane sind evtl. etwas viel.
Was meint ihr, kann man so einen steifen Flügel in der Sauna bei 80 Grad etwas 'entschränken' ?

Die Kerne will ich von Hand schneiden.
Da macht es doch Sinn ein Stück der Nase zu opfern und eine Balsanase auch als Knautschzone zu verbauen (8mm ?) .
Kann ich mit der Kohlelage am Holm unter beginnen, dann nach oben, vor um die platte Nase des Kerns rum und wieder hinter zum Holm mit etwas überlappung ?
Oder fummelt man sich da zu Tode ?

Gruss Andi

Dog Manfred

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14

Donnerstag, 11. März 2010, 19:20

Zu deiner Auslegung hätte ich noch ein paar Fragen:

Ist die stark unterellyptische Auftriebsverteilung beabsichtigt, um das neg. Wendemoment klein zu halten (also eine Annäherung an die Glocke?)

Welches Auslegungs- ca stebst du an? Wenn du nämlich weniger schränkst, wird die Kiste auch sicher sehr schnell. Aber dann geht Thermik/ Normalflug nur mit sehr hochgestellten Höhenrudern.

Und eins ist sicher: enen Flügel mit 160er Kohle D-Box verbiegst du nie wieder. auch nicht in der Sauna.

Gruß
Manfred

Bleiente

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15

Donnerstag, 11. März 2010, 22:27

Hallo Manfred,

ich will ja ohne Winglets mit elektronischer Gierstabilisierung auskommen und deshalb bin ich unterelliptisch in Richtung Horten gegangen.

Als auslegungs ca hab ich 0.3 geplant.

Bei meinen bisherigen stark gepfeilten musste ich immer etwas mehr Schränkung reinbuegeln als Ranis ausspuckt um nicht mit hochstehenden Rudern rum zu fliegen.
Ist aber bei Rippenfluegeln recht einfach.

Gruss Andi

lichtl

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16

Donnerstag, 11. März 2010, 23:04

Kohle c box fummeln

Als erstes kannst du auf dis balsa nase verzichten, nehm da ein bisschen Kiefer das bringt dir mehr nasesteifigkeit!

Die fummelei mit der kohle D Box
Ja das ist ne fummelei weil diagonal geschnittenes Cfk gewege schon gerne ausfranst.

erst mal zur d Box
wenn du vom holm zur nasenleiste guggst und auf der unterseite zurück das ist die beite deiner Matte. Sie wird ohne zu schneiden um die nasenleiste herumgelegt!

So du besorgst dir Doppelseitiges Klebeband dünn 9mm breit z.b. Tesa 4970 oder von scotch das gibt es von 6mm breite aufwärts 9mm ist ideal
das klebst du um die Aussenmaße Deiner kohlematte bevor du schneidest!
Ich kelbe an einem Lineal entlang das macht gerade Kanten.
Du bekommst so 9mm überstand oben und unten über deinen Holm hinaus!
Jetzt kannst du Fransefrei mit einer Schere oder mit einem Rollmesser ausserhalb des Kelbebandes schneiden.

Zeihst du den trägerfilm vom doppelseiteigen Klebeband ab kannst du jewiels hinter dem Holm die matte fixieren . Hinter dem Holm oben beginnen und grade hinter dem holm kleben, dann um die nase herumstriechenhen und unten hinter dem Holm unten ankelben!

Die über die nasenleiste nicht geschnittenen Fasern bilden wieder einen Holm, bei einem nasen schaden wird die trosionsteifigkeit der fläche nur minder beinträchtigt, da ja alle anderen Fasern immer noch um die nase herumlaufen! hier ensteht keine empfindliche Klebekante bei der Verarbeitung.

Das doppelseitige klebeband haftet auf staubfreinem schaum genauso gut wie harz!
Das heißt nach verpressen zerstört man den Schaum beim wiederabziehen!
Somit bleibt das doppelkelbeband beim harzen und verpressen kurzerhand im flügel!

Für alle die mitlesen , das gilt jetzt nicht für die unter Balsa verarbeitung, sondern zum nachträglichen verstärken aussen . Ich kelbe tesaband auf die Matte und schneide dann so das ca 2mm tesa auf den zu verarbeitenden Stück verbleiben!
Fixire das ganze dann mit Seku an den Kanten auf der Cfk matte auf der Fläche . Der tesa liegt dabei oben. Beim harzen unterwandert das Harz den tesafilm, der löst sich dann von alleine ab!
die Laminatkante ist da ohnehin vom sekundenkleber verschlossen! Das macht eine saubere gerade cfk kante! .Dann verpresse ich mit Rollglas, ein streifen für oben, einer für Unten . selbige werden wieder mit breitem tesa Pack mit ca 5mm abstand verbunden , Der Tesa pack kommt dann mit der nicht klebeseite auf der flügelnase zu liegen.
Das rollglas wird nach den harzauftrag uaf das lamint gelegt und mit tesa an den hintekanten fixiert .
Dann Wickel ich das ganze mit schmaler dehnbarer schweißfolie unter zug ein.
und rolle von der nase zur lamintaknte die luftblasen raus.
Das ganze bringt ein nahezu perfektes glattes ergebniss!

Edit: einen Holm müsst Ihr dann schon in die fläche ienarbeiten um eine entsprechende biegesteifigkeit zu erreichen.
dann gibt nur noch die Steckung nach.
ein bisschen nachspchteln udn schleifen an der Flügelnase bleibt euch auch nicht erspart wenns schön werden soll.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lichtl« (11. März 2010, 23:07)


Dog Manfred

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17

Freitag, 12. März 2010, 08:57

Zitat

Original von Bleiente
Bei meinen bisherigen stark gepfeilten musste ich immer etwas mehr Schränkung reinbuegeln als Ranis ausspuckt um nicht mit hochstehenden Rudern rum zu fliegen.


Hallo Andi,
das Problem hat Frank Ranis auch erkannt. Bei Re- Zahlen so unter 150.000 bis 200.000 ändern sich die Profileigenschaften extrem und so wird das Profilmoment auch wegen des Grenzschichteinflusses oft negativer. Noch stärker ausgeprägt ist das bei Brettprofilen, wo bei kleinen Re-Zahlen der "S-Schlag" durch die dickere Grenzschicht nicht mehr richtig wirkt.
Frank's Programm rechnet ja mit Eppler. Vielleicht vergleicht du mal das cm-0 (oder wie man heutzutage sagt, das cm-0,25) eines Profils zwischen Eppler und xFoil. Evtl bekommst du bessere Ergebnisse. Oder du baust einfach viel grössere Flieger. Durch die hohe Re-Zahl verschwinden die Probleme :D

Deine elektronische Gierstabilisierung finde ich sehr spannend!!!

Gruß
Manfred

Bleiente

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18

Freitag, 12. März 2010, 09:56

Hallo Lichtl,

also Du beklebst den Styrokern erst mit CFK-Gewebe und pinstelst dann das Gewebe auf dem Styro mit Harz ein.
Davor hab ich mich etwas gescheut wegen Harzseen. Aber anders geht es ja wohl nicht.
Ich teste mal an einem Probestück den Harzauftrag mit einer Rolle um das mal zu lernen.
Bisher hab ich immer mit einem Pinsel gearbeitet und das war ganz schrecklich.

Also Ablauf von vorne:

1. Holm hinten mit 45° Kohle beschichten und Aushärten lassen.
2. Holm mit Kern verkleben, Steckungen, Verkastungen, Servokabel einbauen.
3. Beplankung innen mit Schnellschliffgrung Versiegeln ( sonst Totschleifgefahr !!! ).
4. Kohle-Matten mit Klebeband am Rand fixieren und zuschneiden.
5. Glas-Matten mit Klebeband fixieren und an Rand 5mm Überlappung stehen lassen.
6. Harz anrühren.
7. Rowinge tränken und auf Holm kleben.
8. CFK hinter dem Holm oben ankleben (Doppelklebeband), um die Nase rum und unten Ankleben.
9. GFK mit 5mm Überlappung ankleben (Doppelklebeband, direkt hinter dem CFK).
10. Vorsichtig mit Rolle einharzen ( Sonst wird es wieder eine Bleiente ).
11. Kieferleise mit angedicktem Harz einkleben.
12. Beplanken
13. Pressen
14. Hoffen
15. Schleifen

Bin recht zuversichtlich das ich es diesmal dank eurer Hilfe ohne grobe Fehler hinbekomme.

Gruss Andi

Bleiente

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19

Freitag, 12. März 2010, 10:13

Hallo Manfred,

ne ich giess die Flieger aus Blei, dann stimmt die RE-Zahl auch bei der Geometrie !
Und ich kann die passende Schränkung von Hand biegen.
Ne mal im Ernst.
Ich bau innen auch noch Klappen rein um Auslegungsfehler zu korrigieren.
Und der Spielwert ist da auch enorm.
Wenn ich die Pfeilung noch etwas erhöhe kann ich sie recht gut als Wölbklappe verwenden.

So eine Stabilisierung ist sehr spannend.
Habe eine einfache Nurflügel-Simulation programmiert um die Einstellungen zu testen.

Gruss Andi

Bleiente

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20

Freitag, 12. März 2010, 12:01

Hallo Leute,

hier noch mal eine Variante mit 6-Klappen und weniger Schränkung und mehr Pfeilung.
Die äusseren Klappen will ich Oben anschlagen um bei Querruder stark differenzieren zu können um innen anzubremsen.

Gruss Andi
»Bleiente« hat folgendes Bild angehängt:
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