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camel

RCLine User

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1

Montag, 9. Juni 2003, 17:14

K10,Zagi und Konsorten im Stakwind im Nachteil?

Hallo,
ich hab grad 3 Stunden an einem Hang den Nuris, Deltas und anderen zugeschaut.
Kann es sein, daß Zagis und K10 und F4Y-mini und wie sie alle heißen den Deltas und Brettchen unterlegen sind bei Winden um die 5 Stärken?

Das war ja wirklich irre was die Leute mit Modellen wie z.B. dem Weasel da für Speedmanöver geflogen sind....Wie inner Schiff-Schaukel, Toll Toll,Toll !!

Die anderen Bauformen, Zagiformen , hatten da einfach nicht genug Speed, oder waren die dann zu leicht gebaut?

Was meint Ihr?
Gruß
Jens

Ich überlege glatt mir meinen F4Y mini in Leichtbau zu bauen für weniger Wind und Thermik und noch ein Brettchen oder Weasel für Starkwind zu holen...
Gruß
Jens

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »camel« (10. Juni 2003, 12:31)


calli

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2

Dienstag, 10. Juni 2003, 09:46

RE: K10,Zagi und Konsorten im Stakwind im Nachteil?

Ich habe meinen f4y Mini gestern auch mal etwas in den recht starken Wind geworfen. Musste aber auch vorne schwerer machen (ca 1Euro ;-) damit man sich behaupten konnte. Hatte leider nicht wirklich einen Hang, den einen den ich gefunden habe konnte man knicken weil ein kleiner Hügel davor den Wind zu verwirbelt hatte, die zwei Flüge die ich aber machen konnte kamen mir sehr schnell vor, Reflex-Training.

Auf der platten Wiese konnte ich als die Sonne rauskam und der Wind kurz nachlies den Mini per Hand in einen warmen Aufwind werfen, hat mich für den ganzen WestwindTag entschädigt!

Warst Du am Teufelsberg?

Carsten.
[size=1]Status: Flugtagebuch
Setup : Humingbird, TRex500+600N, Me109, Blizzard, EPP Nuris, Sim, Evo9 M-Link, DMFV[/size]

Albert

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3

Dienstag, 10. Juni 2003, 10:52

Servus Jens,

Speed ist nicht das Problem, sondern daß die gepfeilten Nuris (F4Y und Ähnliche)
die Geschwindigkeit in der Wende nicht so gut mitnehmen. Das heißt, sie bremsen
in der Kurve ab.

Brettnurflügel sind in dieser Hinsicht viel besser, man sagt dann, sie hätten einen
"besseren Durchzug". Ich fliege selbst einen F4Y-Mini, ein Weasel und "The Moth",
ein Brett-Nuri aus USA.

Ich würde die drei folgendermaßen charakterisieren:

- F4Y-Mini : Thermik und leichter Aufwind am Hang. Immer dann, wenn
großräumiges Kurven angesagt ist.

- Weasel: Allrounder. Spricht auf Thermik noch gut an, kann eng gekreist werden
und macht auch noch bis 4 bft am Hang eine gute Figur.

- "The Moth": ab 4 bft. aufwärts wirds dann richtig lustig, überhaupt wenn
aufgebleit.

Voraussetzung ist natürlich, daß der Schwerpunkt stimmt, wobei der F4Y-Mini
relativ unkritisch ist (fliegt mit SP von 160 bis 180 mm), bei den beiden anderen
entscheiden 2 mm zwischen "unfliegbares Herumgeeier" und "der reine Wahnsinn".

LG
Albert Öttl
Wien

camel

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4

Dienstag, 10. Juni 2003, 12:31

Hi,
jo, ich war am Teufelsberg. Zwar ohne Flieger, muß ja erst noch bauen und Komponenten auswählen, aber es war die reine Freude auch nur zuzuschaun...

Hab mal zuhause mit Vatterns Wetterstation gemassen...Windstärke 4 in Spitzen 5.


Also, ich glaub solch ein Brett oder Weasel muss ich auch haben...*g*

*immernochtiefbeeindrucktsei*

@Albert

da stimme ich mit Dir wohl überein...die gingen einfach "ungebremst" durch die Wende. Ich glaube an solch einem Tag hat auch Gewicht Geschwindigkeit gebracht...
Gruß
Jens

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »camel« (10. Juni 2003, 12:32)


5

Dienstag, 10. Juni 2003, 13:50

Wenn das Profil stimmt und man die Ruder innen sehr schmal macht (z.B. CZ-Ruder), dann gehen auch "Zagis" richtig um die Kurve. Ein Einzelstück, daß ich einmal geschenkt bekam, der "GibsMir", beschleunigt in der Kurve, als wenn er geflitscht würde!

Grüße,
Malte

camel

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6

Dienstag, 10. Juni 2003, 16:40

Hi Malte....
Ich dachte auch, so etwas mal gelesen zu haben...
Was entstehen dann für Nachteile im Normalflug?
edit:siehe nächstes Posting...Auch für mich gilt leider: Wer lesen kann ist schwer im Vorteil *g*
Gruß
Jens
Gruß
Jens

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »camel« (10. Juni 2003, 16:48)


camel

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7

Dienstag, 10. Juni 2003, 16:47

Hier mal was interessantes von Maltes Seite :

...ganz neu CZ-Ruder hat sich so eingebürgert, da wir uns diese geniale Idee dort abgeschaut haben.
Also die Servos ganz normal in die Mitte (der Vorteil gegenüber den Halbrudern, weniger Massenträgheit, und weniger angreifbar), die Ruder selber machen wir 50cm (dann bekommt man 2paar aus einem Brett ) vom Winglet gesehen laufen 35-37cm in der normalen Größe, und verjüngen dann stark bis zum Ende auf 1-1,5cm.
sie haben den gleichen Effekt wie die 2/3 Ruder, es ist halt ein Kompromis, da man die Servos in der Mitte behalten kann, Nachteile zu den "normalen" Rudern konnten wir bisher bei mehreren Modellen nicht feststellen.



PS: ich hoffe Du hast nix gegen Dein Bild hier im Forum...
Gruß
Jens

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »camel« (10. Juni 2003, 16:47)


8

Dienstag, 10. Juni 2003, 18:09

Hehe, die Seite & Bilder sind zum allergrößten Teil von Holle ;) aber ich denke er hat auch kein Problem damit, wenn die EPP-Seuche weiter verbreitet wird :D:D:D!

Die Anschrägung mache ich meistens sogar über 2/3tel der Ruderlänge von innen (Der Flieger auf meinem Bild ist von Holle).

Grund:
Im inneren Bereich ist wegen Schwerpunktnähe die Wirksamkeit der Ruder sehr gering, die Bremswirkung aber im Verhältnis sehr groß, daher müssen die Ruder da möglichst klein gehalten werden.

Grüße,
Malte

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DrM« (10. Juni 2003, 18:11)


camel

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9

Dienstag, 10. Juni 2003, 19:25

meinst Du den gelben? Mit den Karierten Rudern?

J.

Gruß
Jens

10

Mittwoch, 11. Juni 2003, 12:16

Nee, den weiß/roten schräg links darüber und darunter :D:D:D! Der Gelbe kommt allerdings auch aus der Gegend um Hannover ;)

Grüße,
Malte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DrM« (11. Juni 2003, 12:16)


camel

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11

Mittwoch, 11. Juni 2003, 22:09

dachte nur, da der gelbe auch so gepfeilte Ruder hat....
Voll Cz-schechisch ey *g*
Gruß
Jens