Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Samstag, 21. Juni 2003, 22:02

Komisches Verhalten bei Thermik

Hallo Leutz ,

Ist das bei euch auch so ?
Ich fliege einen Zagi XXS und jetzt noch einen motorisierten Toro 300 und ab und zu sackt der Flieger plötzlich nach unten ab.
Man hat das Gefühl, man fliegt eine Wünschelrute. Es geht plötzlich senkrecht runter.
Ich denke der Nurflügler reagiert so auf Thermik oder ?
Ist das bei euch auch so ?

Beste Grüße
Gerhard

2

Samstag, 21. Juni 2003, 23:02

Hallo Gerhard

Thermik geht normalerweise nach oben, vielleicht hast Du ja genau das Gegeteil davon erwischt: Fallwinde nämlich.

Ansonsten fliegen Zagis eigentlich immer, es sei denn, der Schwerpunkt stimmt nicht, vielleicht etwas zu weit vorne? (überziehen)

Oder könnten es Störungen sein?

Für Thermik spricht das von Dir beschriebene Verhalten jedenfalls nicht.


Grüsse Matthias

Speed_Flap

RCLine User

Wohnort: umgezogen, München

Beruf: Ausbildung

  • Nachricht senden

3

Sonntag, 22. Juni 2003, 09:19

RE: Komisches Verhalten bei Thermik

Jojo

das kenne ich. Das sind wie Matthias sagt, KRÄFTIGE Abfwinde. ;( Thermik geht nach oben, und das sieht man. Aber so extrem hatte ich das zum Glück noch nicht. :)

MFG
Speed_Flap
:D ***Alles was nicht senkrecht geht, ist untermotorisiert*** :D

Fraett

RCLine User

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

4

Sonntag, 22. Juni 2003, 14:22

Moin!!!


Was am hang unter böigen Bedingungen auch sehr erschreckend sein kann ist, wenn das Modell auf einmal "rückenwind" bekommt!!
Mein nuri ist schonmal aus 10m Höhe als ich zum Hang zurückgeflogen bin absolut unsteuerbar auf der Hangkante eingeschlagen... hat mich sehr erschreckt, im nachhinein sah es aber lustig aus... :dumm:


Gruß, Jan

5

Montag, 23. Juni 2003, 06:04

Hallo

danke für eure Beiträge,
Also es war gestern wieder. 20.30 Uhr , fast windstill.
Du gleitest so dahin, auch nicht zu langsam. Schwerpunkt stimmt.
Und trotz dem Sackt der Toro auf ein Schlag ab.
Es geht mit der Spitze nach unten, schlagartig.
Ich habe jetzt 2 Sender getestet im A und B Band.
Oder ist das der ACT Mini Empfänger ?

Grüße Gerhard

dieter w

RCLine User

Wohnort: Grünstadt (Pfalz)

Beruf: Dipl. Ing. Elektrotechnik

  • Nachricht senden

6

Montag, 23. Juni 2003, 08:55

Versuch doch mal nachzuvollziehen, ob dieser Effekt immer in einer bestimmten Ausrichtung zwischen Sender- und Empfängerantenne auftritt. Dann könnten das durchaus Empfangsstörungen sein.
Bisher hast du von einem Durchsacken gesprochen. So etwas lässt eher aerodynamische Schweinereien vermuten. Wenn der Flieger allerdings schlagartig auf die Nase geht und nicht in horizontaler Position durchsackt, dann klingt das eher nach empfangsseitigen Störungen. Und genau dafür wäre die Ausrichtung der Antennen zueinander eine mögliche Ursache. "Zielst" du mit der Senderantenne beim Landen auf den Flieger? Das wäre ungünstig. Grundsätzlich habe ich mit den ACT-Empfänger beste Erfahrungen bezüglich Störfestigkeit, gerade auch in ganz kritischen Einbausituationen. In deinem Fall tippe ich aber nicht auf Störungen (die würden im Kraftflug besonders auftreten) sondern auf ungünstige Empfangsverhältnisse. Da kann der Boden durchaus eine gewisse Rolle spielen.
Wie sind deine Empfängerantennen verlegt?

:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts:

7

Montag, 23. Juni 2003, 15:21

Hi...

ursprünglich hätt ich ja auch an nen Fallwind gedacht... (Kontinuitätsgleichung.... wenns irgendwo hoch geht, muss es woanders runtergehen...)

Aber dann las ich ACT Empfänger... GENAU DAS mach nämlich mein ACT up4 einigermassen regelmässig. Stellt alle Servos mal kurz in den Anschlag, und macht dann weiter, als wäre nichts gewesen (wenn das Modell noch lebt). Das ganze ist kein Reichweitenproblem, es passiert mir in jeder Entfernung.
Der ursprüngliche Verdacht einer losen Quarzfassung hat sich nicht bestätigt. Es sieht so aus, als ob sich der Dekoder einfach "verschluckt" und mal ein paar Impulstelegramme auslässt.

mfg
andi

dieter w

RCLine User

Wohnort: Grünstadt (Pfalz)

Beruf: Dipl. Ing. Elektrotechnik

  • Nachricht senden

8

Montag, 23. Juni 2003, 15:39

Na, na, na...

wir haben einen Übeltäter gefunden, der ACT heißt. ==[] ==[] ==[]

Einerseits habe ich nicht gelesen, dass Gerhard den up4 einsetzt, er schreibt lediglich etwas von einem Mini.

Andererseits haben wir diese Teile massenweise im Einsatz, ohne diese Effekte.

"ACT verschluckt sich" ist so, wie wenn der Arzt mit dem Holzhammer versucht, eine Krankheit zu diagnostizieren. ==[] Tschuldigung für diese Aussage, aber meine ACTs haben bislang weder sich selbst noch meine Flieger noch irgendwelche Teile von meinen Fliegern verschluckt. Können die auch gar nicht, dafür sind die viel zu klein... :tongue: ;)

:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts:

9

Dienstag, 24. Juni 2003, 11:32

Hi...

na ja, ich will nicht missverstanden sein.
Was die Aussetzer angeht:
Habe das nur von mehreren Leuten (genaugesagt in 5 Fällen, u.A. auch hier im Forum) gehört und leider selbst mehrfach erlebt.
Hab ja auch nicht behauptet, dass es im vorliegenden Fall genau daran liegen muss, sondern nur, dass es bei mehreren leuten mit einer gewissen Sorte ACT-Empfängern schon zu genau dem beschriebenen Symptom gekommen ist.
"Verschluckt sich" soll nur heissen, dass der Empfänger für etwa 0.5 Sekunden aussetzt und dabei die Servos in den Anschlag fährt.
Dass das nicht sehr präzise formuliert ist, ist klar, und man möge mir verzeihen, dass ich das nicht vorher von 4-8 Leuten habe prüfen lassen.
Eine "genaue Diagnose" eines defekten Empfängers hatte ich nicht im Sinn, sondern lediglich den Hinweis, beim nächsten "Sturzflug" mal darauf zu achten, ob die Servso dabei ausschlagen., bzw. auch "Trockentests" durchzuführen.
Gerhard wird schon selbst wissen, was er für einen Empfänger hat und die Information, die ich ihm damit geben wollte, entsprechend verwerten können oder auch nicht.

mfg
andi

MagicMouse

RCLine User

Wohnort: D-86169 Augsburg

  • Nachricht senden

10

Dienstag, 24. Juni 2003, 12:00

Ich habe auch öffters solche Ruderausschläge gehabt und das mit dem Micro6 von ACT aber auch mit dem Graupner R600 an unterschiedlichen Orten, zu unterschiedlichen Zeiten und zu unterschiedlichen Senderantenenausrichtungen.
Allseits guten Flug
Helmut

11

Dienstag, 24. Juni 2003, 13:18

Hi...

offtopic

bei dem up4 scheint das nicht das "gängige" Empfangsstörungsproblem zu sein, das manche Empfänger haben. Der Empfänger unterscheidet sich von den meisten anderen dadurch, dass die Dekodierung des Impulstelegamms nicht über nen Cmos4017 gemacht wird sondern mit nem Microcontroller (PIC). Ich denke, dass dieser in meinem Fall gelegentlich einen Reset durchführt, warum auch immer.
Die REICHWEITE mit dem up4 Empfänger ist erstaunlich gut, das Problem tritt völlig unabhängig von Antennenausrichtung, Entfernung usw. auf.


mfg
andi

dieter w

RCLine User

Wohnort: Grünstadt (Pfalz)

Beruf: Dipl. Ing. Elektrotechnik

  • Nachricht senden

12

Dienstag, 24. Juni 2003, 15:16

Hallo Andi,

war doch nicht so ganz ernst gemeint...:prost:

Ich hatte aufgrund der Problemschilderung nur den Eindruck, dass es sich eher um ein Empfangsproblem handelt als um "Aussetzer" oder "Verschlucker". Du sprichst von Fluglagen- und Entfernungsunabhängigen kurzen Störungen während Gerhard dieses Phänomen nur in Bodennähe beschreibt.

@ Gerhard:

Hast du bei den aufgetretenen "Störungen" eigentlich schon mal die Ruder zucken hören oder sehen? Dann könnte man wenigstens sagen, ob es sich um ein aerodynamisches Phänomen handelt oder um eine Empfangsstörung.

:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts:

13

Dienstag, 24. Juni 2003, 18:02

Hallo Gerhard,

ich kann nur etwas zum Zagi XXs sagen, habe ihn ja schließlich zusammen mit Achim 1997 konstruiert ! Die von Dir geschilderten "Flugeigenschaften" sind ganz bestimmt nicht auf eine falsche Schwerpunktlage oder thermische Einflüsse zurückzuführen, da würde der Nuri ganz anders reagieren. Der von Dir beschriebene Durchsacker ist garantiert auf eine wie auch immer geartete Störung zurückzuführen. Neben dem verwendeten Empfänger spielt auch die Lage der Empfangsantenne eine Rolle ! 8( Eine weitere Möglichkeit besteht in einer Störung, die durch ein defektes Poti am (Höhenruder)- Steuerknüppel des Senders verursacht wird. 8( Vor allem bei den MC 3010 und MC 3030 von Multiplex ist dieses Problem bei uns bereits an mehreren Sendern aufgetreten. Ansonsten besuche doch einmal unsere homepage www.zagi-xxs.de vielleicht kann Dir dort unsere Tipps und Trick's Seite noch ein wenig weiterhelfen. :ok:

Viele Grüße

Frank
Mehr als Schleswig- Holsteiner kann der Mensch nicht werden !

14

Dienstag, 24. Juni 2003, 21:52

Hallo

Also es handelt sich bei mir um ein ACT Pico 4 uP, in beiden Fällen .
Einer in einem Zaggi XXS und der Zweite in einem Toro 300.
Das Phänomen trat im Mai in Griechenland am Zaggi auf.
Ich fliege so lässig am Hand und plötzlich geht die Nase senkrecht runter.
Natürlich denkt man an Empfangsprobleme , also Antenne anders verlegt.
Aber kein Erfolg. Wieder das gleiche Spiel

Und jetzt ~~~~e ich einen Toro, einen völlig anderen Sender im B-Band .
Aber das gleiche wieder, und ohne Motor nur im Segelflug.
Selbst in nächster Nähe tritt es auf, wie ihr es auch beschreibt.
Leider habe ich es noch nicht gesehen, ob die Ruder voll ausschlagen.
Aber ich denke auch , das die Servos kurzzeitig voll ausschlagen !

Beste Grüße
Gerhard

15

Freitag, 27. Juni 2003, 12:00

Hi..

hab jetzt bez. des Themas mit ACT ein paar Mails ausgetauscht (Schnelle Antwort... können sich einige ein Beispiel dran nehmen) und auch ein paar Experimente gemacht.

@Gerhard:
Fliegst du Multiplex-Sender? Da kann es wohl zu Problemen kommen, wenn man die Endausschläge der Sorvos zu gross wählt, da MPX eine etwas andere Norm der Impulslängen hat.
Also Servoweg reduzieren (sagen wir auf 75%) und statt dessen etwas längere Servoarme montieren.

Bei mir hab ich festgestellt, dass die Störungen deutlich weniger werden, wenn ich den Schrumpfschlauch des Empfängers NICHT verwende. Kann mir das zwar nicht erklären, ausser mit irgendwelcher metaphysischer Elektrostatik, aber immerhin bin ich jetzt soweit, dem Empfänger wenigstens einen EPP-Flieger wieder anzuvertrauen. Für den teuren SAL HLG werd ich aber bis auf weiteres einen anderen RX nehmen, nen "Omega" von "Schmitt elektronik" ;)


mfg
andi