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1

Donnerstag, 9. Oktober 2003, 11:05

Nuri und geflitscht

Hallo,

eine Frage an alle die ihren Nuri (bei mir ein F4Y-Mini) mit einem Bangeeseil in die Luft bringen.
Wie macht ihr das, damit eine optimale Höhe erreicht wird. Gegen den Wind ist klar. Aber jetzt hat man ja durchaus die Möglichkeit, den Nuri mit etwas Übung senkrecht in den Himmel zu schießen. Oder aber ihn auch leicht steigend zu flitschen. Mein Gelände hier ist leicht hückelig aber man kann es nicht unbedingt als Berg bezeichnen.

Mike ==[]

Peter_K

RCLine User

Wohnort: Kirchheim/Teck

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2

Donnerstag, 9. Oktober 2003, 11:43

Hi Mike,

das hängt von vielen Faktoren ab, die wir nicht kennen:
- Lage des Hakens
- Gewicht und Stabiltät deines Minis
- Gummizug und Seillänge
- .... usw.

Ich stell meine Nuris so ein, dass sie nur ganz leicht nach oben wegziehen beim Start. Dann nach dem ausklinken nur leicht ziehen, keinen Haken schlagen. Senkrechtes steigen ist immer schlechter, da das Profil keinen Auftrieb liefern kann, sondern nur Widerstand erzeugt. Ich denk so, 45 bis 60° je nach Gewicht und Gegenwind, sollten optimal sein.
Schöner Gruß von der Teck

Peter

3

Freitag, 10. Oktober 2003, 07:24

Hallo Peter,

ja danke. Habe das schon gemerkt, daß man bei einem senkrechten Start eigentl. mehr Energie verschießt im Gegensatz zum Höhengewinn.

Ciao Mike

Philipp_Meyer

RCLine User

Wohnort: D-57572 Niederfischbach

Beruf: Student

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4

Samstag, 11. Oktober 2003, 11:22

Zitat

. Habe das schon gemerkt, daß man bei einem senkrechten Start eigentl. mehr Energie verschießt im Gegensatz zum Höhengewinn.



macht aba mehr spaß ==[] ==[] ==[] ==[]


mit senkrecht aufwärts rollen und sonem blödsinn.........


Philipp
"Burn rubber, not gasoline."

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Pat

RCLine User

Wohnort: Bodensee/Schweiz

Beruf: Elektroniker, SW Entwicklung

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5

Dienstag, 14. Oktober 2003, 20:44

Hallo Mike,
Ich mache das schon seit ca. 8 Jahren. Wir haben viel experimentiert, bis wir die Sache 100 % im Griff hatten.
Bei mir ist es der Rogallo aus dem Heft Aufwind so Jahrgang '92, mit 130cm SPW und ca 650gr. Der Nuri ist ideal zum flitschen weil nahezu unzerstörbar und tolle Flugeigenschaften in der Therimik an unseren kleinen Hängen. Es kann auch kein Leitwerk abreissen oder so.
Der Gummi ist ein Strang aus 3 mal 10mm!!!!!!!!!!!!! Der honigfarbene.
Das ist sehr sehr heftig! Geht ab wie Sau! 8( 8( 8( 8( :evil:
Die drei Schläuche sind zu einem Zopf geflochten. :ok: Dadurch kommt einem nix entgegen, wenn ein Gummi reisst, weil die beiden anderen ihn durch die Verflechtung umklammern.
Die Flitscherei ist EXTREM gefährlich!
Zwei Kollegen haben sich schon sehr sehr weh getan an einem einzelnen Gummi, einem ists genau zw. die Beine, autsch :hä: :hä: :hä: ;(
Er hat den Sender weggeschmissen und sich flach gelegt. Der Flieger ist 2m neben Leuten im Garten eingeschlagen!
Ich hatte auch schon Gummirisse, die wurden aber nicht mal sofort bemerkt, weil die anderen beiden Schläuche auch so noch genug Power hatten.
Es kommt auch darauf an, die Schlauenden sehr sehr sorgfältig zu adaptieren.
Ich verwende 3 * 5m Gummi als Zopf und 3 * 5m Nylon. Alles dreifach!
In die Schlauchenden stecke ich ca. 5mm Alubolzen, welche eine leichte Verjüngung aufweisen (Drehbank). Dort wird mit einem starken Faden abgebunden. Den Gummi dabei langziehen, damit er dünn wird. Vorher den Schlauch innen mit einem Silikonfett gut schmieren, damit der polierte Alubolzen innen gut flutscht. Sonst reibt sich das nach kurzer Zeit durch und peng, aua.
Mein jetziger Gummi hält nun schon seit ettlichen Jahren und hunderte Starts. :tongue:
Mein erster Gummi war noch von 1978 und mittlerweile voll spröde. Hat als Zopf dann aber noch gute 2 Saisons durchgehalten und niemanden verletzt :)
Auch auf den Bodenanker achten. Schnell ist ein Spaten oder Hering zu einer Harpune geworden. Ich sichere immer doppelt!
Keine Ahnung, wie hoch man so kommt. Aber Publikum ist immer voll von den Socken hähähä. Macht schon Spass, wenn ein Elektrosegler 2 Min auf Höhe geprügelt wird und man in nullkommanix hinterhergeschossen kommt und dann auch noch höher ist.
Mein Nuri braucht in der Start- und Steigphase keine Steuerung. er geht von selber langsam gegen senkrecht. Erst wenn die Geschwindigkeit abklingt kurz Tiefe geben, das wars. Ich mache in den letzten 100m meistens eine Rolle wie das Space Shuttle. Sieht gut aus.
Man sollte sich langsam herantasten und nicht von Anfang an volle Pulle ausziehen.
Nach meinen Erfahrungen spielt der Abschusswinkel keine grosse Rolle. Die Startgeschwindigkeit ist so gross, dass es unverzüglich richtung oben geht. Bei einem schwächeren Gummi holt man aber durch 'Hochhalten' sicher nochn paar Meter raus. Habe auch schon darangedacht, einen meiner Windsurfmasten als Hering zu missbrauchen. er sollte nach dem Start aber nach vorne umkippen und dann nicht bei der Landung stören. Dazu einfach nach vorne im V abspannen.
wie gesagt, die Sache ist alles andere als harmlos, ich habe euch gewarnt ==[]
Pat

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Pat« (15. Oktober 2003, 08:12)


Pat

RCLine User

Wohnort: Bodensee/Schweiz

Beruf: Elektroniker, SW Entwicklung

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6

Dienstag, 14. Oktober 2003, 20:54

Ach ja, es versteht sich ja von selbst, dass nur starke Servos mit Metallgetriebe den Abschuss überstehen. Auch darf nix wackeln oder in Schaumgummi gepackt sein!
Für guten Grip habe ich 150'er Schmirgel oben und unten auf dem Flieger, damit er mir nicht beim rückwärts laufen aus den Fingern flutscht.
Bei nassem Gras bin ich auch schon mal auf den Rücken gefallen vor lauter Zug :D
Pat