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Flyer

RCLine User

  • »Flyer« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: 15345 Eggersdorf

Beruf: Leichtflugzeugbauer

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1

Donnerstag, 15. Januar 2004, 21:32

Wer hat einen Yoda?

Hallo...

Überlege ernsthaft, mir den Yoda für den Sommer anzuschaffen.
Hat einer von euch schon einen daheim und kann was zum Bau/Fliegen schreiben?
Die Hompeage habe ich schon durch, hört sich alles sehr vielversprechend an.
Kann mich auch nich recht entscheiden ob 1,50m oder doch größer?!

Danke!

Gruß,
Christian

christoph.graf

RCLine User

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2

Freitag, 16. Januar 2004, 10:25

RE: Wer hat einen Yoda?

Hallo

Ich habe einen 1.65m Yoda. Ist fast fertig gebaut aber noch nicht geflogen.
Zum Bau kann ich nur sagen DER TRAUM. Super Qualitaet (wie immer von Andreas Decker). Mit der Beschreibung koennte sogar ein Anfaenger das Ding bauen.
Die Lieferung der Teile ist OHNE die Kohlefaserrohre. Dabei solltest Du Dich achten, dass die Rohre gerade sind. In der Schweiz (Region Genf) habe ich nach Drachenrohren geschaut, Qualitaet war aber echt Sch... Sehr teuer und nicht gerade. Habe meine Rohre von swiss-composite.ch gekauft (in Deutschland r-g.de). Rohre sind gezogen, absolut gerade). Dazu brauchst Du noch Schlauchgewebe und ein wenig Abreissgewebe zum Zusammensetzen der Rohre. Der Rest des Baus geht sehr schnell, und durchsichtig bespannt sieht das Teil affengeil aus. :ok:
Gruss Christoph
In a world without walls and fences, who needs windows and gates ?

Flyer

RCLine User

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3

Freitag, 16. Januar 2004, 12:20

Hallo Christoph,

das hört sich doch schon gut an, hast du Bilder vom Bau? Braucht man sonst noch was außer Klebstoffe etc.? Lässt es sich auf der Papierhelling gut arbeiten?
Die Kohlerohre stelle ich selbst her ---> Buchtip: "Rippenflügel aus Faserverbundwerkstoffen" von Stefan Dolch!

Sonst keiner mehr mit einem Yoda?

gruß,
Christian

christoph.graf

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Beruf: Networking Engineer

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4

Freitag, 16. Januar 2004, 14:32

Papierhelling ???????
Die Rippen von aff-cnc.de sind alle auf der Unterseite mit Fuesschen versehen... also no Problem. Und die Sache wird praezis.... Bilder habe ich analog gemacht, muss ich noch entwickeln... geht eine Zeit wenn Du Bilder moechtest.
Das Buch kenne ich... aber fuer Rohre ist mir der Aufwand zu hoch...
In a world without walls and fences, who needs windows and gates ?

lofty

RCLine Neu User

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5

Freitag, 16. Januar 2004, 17:15

fligen auch gut,besonders mit axi
lofty

Flyer

RCLine User

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Beruf: Leichtflugzeugbauer

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6

Freitag, 16. Januar 2004, 19:46

Hi...

aso, stimmt, dann haben die Rippen jetzt Füßchen bekommen, am Anfang haben die noch mit einer Helling gebaut.
Ja, auf die Bilder warte ich gerne, danke!
und fliegen würde ich den erstmal als reiner HLG, später vielleicht mal mit BL, mal sehen...
@Christoph:
Wie hast du deinen Yoda ausgebaut? Und was wiegt er jetzt?

7

Dienstag, 20. Januar 2004, 23:42

RE: Wer hat einen Yoda?

Hi,

habe Yoda 1,65m, ist rohbaufertig.
Qualität der Frästeile super 1a, ist ein Genuß zu bauen.
Nervig ist allerdings der Einbau von Akku und Empfänger; da gibts eigentlich keine Vorgabe und auch keine Teile. Problem dabei ist daß der Flieger sehr kopflastig ist bedingt durch den Pfeilwinkel. Und jetzt muss der Akku irgendwo in die Luft gebaut werden. Blei in den Flügelenden macht nicht viel Sinn..:no:

Gewichte:
- Rippensatz unverklebt 30 gr
- Rohrholm CfK komplett verklebt 62 gr
- Cfk Voll d=2mm komplett 24 gr
- Endleisten komplett 39 gr

Gesamtgewicht rohbaufertig komplett mit 2x SES 170BB, jedoch ohne Bespannung, Rumpf (????), Winglets, Empfänger, Akku 192 gr.

Mike

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

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8

Donnerstag, 5. Februar 2004, 13:11

Hi zusammen,
ich baue gerade auch einen Yoda, den mit 150 cm Spannweite.
Als Antrieb kommt ein handgefertigter Eigenbau BL (Baugleich zu mfly 290-5 24W Stern) mit Klappluftschraube 9x4,5"
und ein Eigenbau Mittelstück zum Einsatz.
Als Regler dient ein Hacker Jeti Master 8 Ampere, Timing 18°.
Für den Antrieb kommt ein 6 Zellen KOKAM-360 mAh Akku (3 seriell, 2 parallel) zum Einsatz.
Erste Messungen des Antrieb haben ergeben, daß die auf Zanonia.de beschriebene Motorisierung
mit BL-Antrieb nun Stand von Gestern ist. :tongue:
Der Rohbau ist zu 90% erstellt, es wird bald bespannt.
Der BL-Motor Bericht auf Zanonia.de wird sicher ausführlich um die Erfahrungen
mit der LiPoly Variante ergänzt.
Ich habe den Yoda von Bernd Pfeiffer schon selbst am Hang gesteuert,
ich kann nur soviel dazu sagen, anschließend habe ich sofort Frästeile geordert!
Viele Grüße, Dieter

PS: In meinem Avatar ist der Yoda Motor abgebildet.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dieter_Doerr« (5. Februar 2004, 13:13)


Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

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9

Mittwoch, 11. Februar 2004, 11:20

Hi zusammen,
die Zanonia Seite wurde inzwischen wieder um ein paar neue Infos
zum Yoda ergänzt.

http://www.zanonia.de/yoda_pics.php

Viele Grüße, Dieter

10

Samstag, 21. Februar 2004, 17:25

Hi Dieter,

fliegt der Yoda schon????

Brauche Info ???

Kannste mal bitte Einbauposition des Motors durchgeben; z.B. Abstand Nase - Motorspant?

danke
mike

physlehrer

RCLine Neu User

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11

Samstag, 21. Februar 2004, 21:55

Hallo,

ich hab den Yoda in der 2m-Version gebaut, ist aber noch nicht geflogen. Will mir wie Dieter Dörr den mfly-Motor einbauen, allerdings mit NiMh-Akkus.

Wie schon gesagt, der Bau ist problemlos, aber beim Einbau von Motor und Anlage wird man schon etwas alleine gelassen. Hab nicht soviel Modellbauerfahrung und tu mir mit Motorposition sowie -sturz schon etwas schwer.

Kann eigentlich so ein bürstenloser Motor im Rechtslauf betrieben werden oder braucht man ne Druckschraube?

Sobald der Yoda das erste Mal geflogen ist, wer ich darüber schreiben.

MfG

Uli
Schwer ist leicht was!

12

Samstag, 21. Februar 2004, 23:32

Hi Uli,

willkommen!

Welche NimH hast du geplant zu verwenden?

Drehrichtung beim bürstenlosen ist vollkommen frei, einfach 2 Phasen tauschen für Drehrichtungsumkehr.

Sturz (denke ich) wie in der Anleitung, Rücklage ist beim Mfly noch nicht klar.

Gruß
Mike

Dieter_Doerr

RCLine User

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13

Sonntag, 22. Februar 2004, 09:28

Hallo Mike,
gestern war der Tag des Yoda! :ok:
Da war Erstflug, und drei weitere Start folgeten im Laufe des Tages. :tongue:
Ich habe gerade die schriftliche Zusammenfassung an Herbert Stammler gesendet. Er wird sie bestimmt auf Zanonia.de in den Bericht einfügen.
Das Ergebnis war besser als erwartet.
Mein Motor liegt genau im Schwerpunkt bei 180 mm (gilt nur für 150 cm Spannweite, entspricht der Bauplanangabe.) hinter der Spitze.
Fluggewicht 394 g.
Wegen der leichten LiPO Zellen, vorne sogar zwei 11mm Bleikugeln als Balast! :no:


@Uli
Die NimH sind vermutlich mit dem Antrieb gestresst.
Meine 10 Zellen KAN-350 NimH haben unter Vollgas mit dem BL Antrieb
eine Spannungslage von nur noch 8,5 bis 9 Volt.
Die KOKAM-360er haben unter der gleichen Last 10,5 Volt Spannungslage,
außerdem da zwei Sätze paralell, auch die doppelte Kapazität!

Bin mit dem Yoda voll zufrieden, ohne Motor voll gemütlich, mit Motor senkrechter Steigflug, wenn man will, ist aber nicht nötig.
Ein Steigflug bis auf ausreichende Segelhöhe dauert 10 Sekunden.

Alles weitere in den nachsten Tagen auf Zanonia.de.

Viele Grüße, Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dieter_Doerr« (22. Februar 2004, 09:31)


Dieter_Doerr

RCLine User

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14

Sonntag, 22. Februar 2004, 09:43

@Uli

Was den Motorsturz angeht, ich habe die "Rumpfseitenteile" des Bausatz modifiziert. Ich habe hinten die "Zuspitzung" einfach abgeschnitten und dann rechtwinklig (sozusagen unter 90°) einen Abschlußspant aus 1mm Sperrholz angeklebt.
Siehe die Bilder auf Zanonia.
Wenn man die Seitenteile auf die Fläche klebt ergibt sich der Sturz automatisch.
Die Flugerprobung ergab, daß der Sturz etwas zuviel war, ich werde nun an meinem Motorträger an den oberen beiden Schrauben jeweils eine M3 Unterlegscheiben unterlegen, dann müßte es passen.
Zur Zeit muß ich im Steigflug bei Vollgas etwas nachdrücken! :no:
Beim Erstflug machte Yoda mit Vollgas ohne das man Höhenruder anfaßte, selbständig einen Looping mit etwa über 100m Durchmesser!
(Das kam nur vom falschen Sturz.)

Den Sturz in Winkelgrad kenne ich leider nicht.

Viele Grüße, Dieter

15

Sonntag, 22. Februar 2004, 11:02

@Dieter

Super, danke für die Info.
Hast ja mächtig Dampf installiert in deinem Yoda.

Bin am überlegen den mfly mit den neuen Konions zu betreiben.
Denke 2s (will sagen 2 Stück in Reihe) wäre ausreichend.

Ideen, Vorschläge????? :ok:

Gruß
Mike

Dieter_Doerr

RCLine User

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16

Sonntag, 22. Februar 2004, 11:53

Hallo Mike,
mein LRK-290-5 (Baugleich zu MFLY 290-5 24 Windungen Litze im Stern verschaltet)
zieht mit dem Graupner 9x4,5" CAM folding Prop an den 6 Zellen KOKAM-360
(3 seriell, 2 paralell) bei Vollgas im Stand 10 Ampere.
Im Flug geht die Stromaufnahme etwas zurück.

Wenn du nun 2 serielle KONION nimmst, paßt vermutlich die ganze Abstimmung
von Windungszahl, Drehzahl, Luftschraube und Akku nicht mehr so richtig zusammen.

Ziel der Abstimmung war es hauptsächlich, den Motor in seinem Betriebspunkt
möglichst nahe dem max. Wirkungsgrad bei trotzdem akzeptabler Leistung
zu bringen.

Wenn du die Spannung um eine Zelle niedriger machst, wird dieser gefundene
Kompromiß aus dem Gleichgewicht gebracht.

Betrachte es einmal so, eine gewisse Flugleistung benötigt eine gewisse
Motorleistung in Watt dargestellt.
Nun hast du zwei Möglichkeiten diese Leistung in Watt zu erzeugen.

Ein von Yoda unabhängiges Beispiel:
Zum Flug werden 100 W Eingangsleistung benötigt.
Bei 10 Volt fließen 10 Ampere.
Bei 7 Volt fließen ca. 14,3 Ampere.

Wir erbringen die Leistung wenn möglich grundsätzlich aus der Spannung und nicht
über den Strom. Wenn wir die Leistung über den Strom erbringen, leidet immer
die Flugzeit!

Die KONION kenne ich nicht in der Praxis, hatte noch keine in den Fingern.
Ich weiß nicht wie sie belastet werden können.

Bei einem Antrieb mit 2 Zellen wird alles wesentlich "softer". Vermutlich wirst
du mit der Luftschraube experimentieren müssen. Auch die Belastbarkeit des
Reglers muß im Auge behalten werden. Mein Hacker Jeti 8A ist an der Grenze.
Bei über 10 A sollte man auf eine 18 A Regler wechseln.

Wenn du mit 2 Zellen seriell Flugerfahrung hast, wäre ich an dem Ergebnis
sehr interessiert.

Vielleicht sollte ich mal etwas klarstellen, was vielleicht Mißverstanden wurde.
Mein Yoda ist keine F3B Rakete!
Weder im Kraftflug, noch im Segelflug.
Aber beim Steigflug hat er eine gewisse Geschwindigkeit die auch beim Weg nach
oben nicht nachläßt!
Die Steigung am Prop von "nur 4,5 Zoll" ergibt eben kräftigen Durchzug, nicht Speed!
Das System paßt einfach zusammen.
Wer es wirklich Soft haben will, kann den Steigflug jederzeit auch mit 1/4 oder mit
1/2 Gas machen.

Bedenke, der Aufwand für LiPoly und BL-Motor sollte auch entsprechenden Spaß bringen.
Wenn die Flugleistung eines Speed 280 mit 6 Zellen gewünscht wird, sollte man
nicht so viel Geld für eine BL Antrieb ausgeben.
Preislich ist der Speed 280 klar im Vorteil.

Viele Grüße, Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dieter_Doerr« (22. Februar 2004, 11:58)


physlehrer

RCLine Neu User

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Beruf: Lehrer

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17

Sonntag, 22. Februar 2004, 12:28

Hallo Dieter,

vielen Dank für die ausführlich Info. Ich denke, ich werde genau deine Antriebsversion übernehmen. Ich kenne mich allerdings mit LiPoly-Akkus nicht aus. Mein Ladegerät (Simprop Intelli-Control V3) kennt einen Lademodus für Li-Ionen-Akkus. Kann der für die LiPolys genommen werden?
In einem anderen Thread hab ich gelesen, dass es eine Ladeschlussspannung gibt. Dann wärs ja einfach, man könnte jedes stabilisierte Netzgerät mit einstellbarer Spannung und Strombegrenzung hernehmen.

Das letzte Problem ist dann noch die Beschaffung der Akkus, aber irgendwoher werd ich die schon kriegen.

Nochmals vielen Dank

Uli
Schwer ist leicht was!

18

Sonntag, 22. Februar 2004, 13:59

@ Dieter

Ja, verstehe deine ausführliche Antwort und kann auch das Abstimmungsproblem Zellenzahl - Wicklung nachvollziehen.

Natürlich muss man auch das "Rüstgewicht" des Antriebes sowie den finanziellen Einsatz berücksichtigen.

Generell gebe ich dir Recht...aber....

Guckst du hier:
http://www.kontronik.com/Index2.htm

Ich denke Preis - Leistungsverhältnis sowie Praxistauglichkeit spricht für sich.
3 Zellen wären doch etwas schwer.

Was meinst du?
Gruß
Mike

19

Sonntag, 22. Februar 2004, 14:03

@all

Noch n`link zu den Konions:

http://www.elektromodellflug.de/konion-test.htm

Mike

Dieter_Doerr

RCLine User

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20

Sonntag, 22. Februar 2004, 15:41

Hallo Mike und Uli,

auf den ersten Blick sehen die KONION gut aus.
1100 mAh, 13 A Belastung, 10,90 EUR und 41 g pro Zelle sind
erst mal gute Daten, keine Frage.

Jetzt schauen wir uns das mal in Bezug auf Yoda genauer an.
> Bei Yoda gilt, je leichter, je besser.
> Und ich brauche 11,1 V Nennspannung mit 10 A Belastbarkeit.

3 Zellen KONION
= 123 g ohne Kabel und Stecker, bei 1100 mAh Kapazität.

Meine 6 KOKAM-360
= 64 g mit Kabel und Stecker, bei 720 mAh Kapazität.
(Bei 1440 mAh, also 12 Zellen, wären es 128 g.)

Die Gewichts/Energie-Bilanz ist, wenn auch gering, zugunsten
der KOKAM Zellen.

Beim Preis sieht es schon ganz anders aus, diese Runde geht eindeutig
an die KONION.
3 KONION (1100 mAh) = 32,7 EUR Listenpreis
12 KOKAM (1440 mAh) = etwa 120-132 EUR
6 KOKAM (720 mAh) = etwa 60-66 EUR (im Yoda)

In meinem Yoda sind 17g Blei drin, würde ich auf 3 KONION umrüsten,
könnte ich das Blei entfernen, sofern ich die Zellen so positionieren
kann, daß der Schwerpunkt stimmt.
Dann wäre die Gewichtsbilanz wie folgt.
123g minus 17g minus 64g = 42g
Mein Yoda wäre um 42g schwerer, bei einer gleichzeitigen
Kapazitätserhöhung von 1100 mAh minus 720 mAh = 380 mAh!
Ich hätte ca. weitere 10 Steigflüge zusätzlich!

Wenn ich das so betrachte, muß ich in zwei Wochen in Sinsheim unbedingt
3 KONION zum testen kaufen!
Ich denke, Preis/Leistung rechtfertigt diesen Versuch auf jeden Fall.

Danke für den Tipp. :ok:

@Uli
Man kann LiIonen und LiPoly mit einem stabilisierten Netzgerät mit
einstellbarer Spannungs- und Strombegrenzung laden.
Aber Vorsicht, hier gelten ganz enge Grenzen!
Hier muß man ganz genau wissen was man tut!
Ich habe mich entschlossen, ein geeignetes Ladegerät anzuschaffen.
Ich fühle mich dabei sicherer, außerdem lade ich auch mal auf dem
Flugplatz nach, was mit dem Netzgerät nicht geht.
Die Abschaltspannung richtet sich nach der verwendeten Kathoden/Anoden
Kombination.
Akkus mit Kohle-Anode haben 3,6 V Nennspannung und eine Ladeschlußspannung
von 4,1 V.
Akkus mit Graphit-Anode haben 3,7 V Nennspannung und eine Ladeschlußspannung
von 4,2 V.
Aber ich betone nochmals, ich empfehle aus Sicherheitsgründen LiPoly geeignete
Ladegeräte aus dem Handel.

Gruß, Dieter