Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

  • Nachricht senden

21

Sonntag, 22. Februar 2004, 16:38

Hallo zusammen,
jetzt habe ich noch eine Frage zu den KONION Akkus.

Original Text von Kontronik Seite:
"KONION Akkus haben eine Temperatursicherung, die den Stromfluss bei Fehlbedienung unterbricht. Sowohl bei Überladung als auch bei Kurzschluss der Zelle wird ein KONION Akku weder brennen noch explodieren, wie das bei anderen Fabrikaten geschehen kann. "

Weiß jemand etwas genaueres über die Abschaltkriterien? ???
Immerhin würde meine Empfängerstromversorgung über BEC mit dran
hängen. Ich möchte nicht, daß mir die Anlage im Flug abschaltet!

Bin für jede Info dankbar.

Gruß, Dieter

22

Sonntag, 22. Februar 2004, 20:23

@ Dieter

Zur Abschaltung:

Denke das ist eine reine Sicherheitsfunktion und sollte im Normalbetrieb nicht abschalten.

Voraussetzung ist natürlich dass der Regler VOR dem Akku abschaltet.
Wenn dann im Modell ein Kurzschluß auftritt ists eigentlich egal ob der Verlust durch Explosion oder Ausfall der Steuerung bedingt ist......
Am besten wissen das aber wohl die Jungs von Kontronik.


Zur Zellenzahl:
Wenn man sich die Laborwerte des 24Winders anschaut:

http://www.mfly.de/Techn_Daten.htm

dann sehen die Werte für 2 Zellen (max 8,2V, nominell 7,4V, Abschaltung bei 6,0V) mit einem Prop 10x4,7 gar nicht so schlecht aus, oder?

Eine Alternative wäre auch ein guter alter Mini LRK. In der letzten FMT Extra "Slow- und Prkflyer" sind eine Menge Wicklungs- und Propvarianten vermessen worden.
Einige Konfigurationen für 6 Zellen sind auch nicht so übel.

Gruß
Mike

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

  • Nachricht senden

23

Sonntag, 22. Februar 2004, 21:23

Hallo Mike,
der Mini LRK ist für den Yoda nicht der richtige Motor.
Der Mini LRK ist für Modelle wie z.B. den Projeti.
Schnelle Modelle, die hohe Drehzahl und kleine Propeller brauchen.
Der MFLY mit 24 Windungen ist schon der richtige Motor für Yoda, aber mit 2 Zellen wird er halt nicht soviel Spaß bringen, wie mit drei.

Die Empfehlungen auf der MFLY Homepage sind in der Hauptsache für die
neue Wettbewerbsklasse des Indoor-Kunstflug gedacht.
Eine 9x4,7 oder eine 10x4,7 APC Slowfly ist nicht vergleichbar mit einer
9x4,5 CAM folding Prop und einem 42mm Mittelstück.

Übrigens, wegen den Segelflugeigenschaften sollte bei so einem großen
Durchmesser in jedem Fall eine Klappluftschraube verwendet werden!
Aber beachten, daß sie eine Einklappsperre hat, daß die Blätter nicht über
die Mitte auf eine Seite klappen können.

Gruß, Dieter

georgs

RCLine Neu User

Wohnort: Freising

Beruf: Wissenschaftler

  • Nachricht senden

24

Montag, 23. Februar 2004, 15:40

Hallo,

ich bau auch gerade den Yoda mit 1,65cm.

Ich hatte eigentlich schon vor da den Mini-LRK dran zu hängen.
Mein Kollege fliegt den in einen EPP Funflyer mit einer 8 o. 9x4,7 mit sehr ansprechenden Leistungen. Motor ist ein 36W im Dreieck wenn ich mich recht erinnere.

Wieso soll das nicht auch in einem Yoda funktionieren?

Ich plane mit einer 8x4 Klapplatte und 2 1100 Irate. Ich habe das zwar noch nicht getestet hoffe aber doch damit den Yoda stielgerecht auf Höhe zu bringen.

Ich werds jedenfalls testen und dann evtl. berichten.

Ich meine gelesen zu haben, dass der Yoda eher kopf- als hecklastig ist. Bei meinem Rohbau sieht das aber ganz anders aus.
Wie ist eure Erfahrung?
Muß doch alles ganz nach vorne?
Sind die die "Rumpfwände dann überhaupt zu gebrauchen?

Gruß
Georg

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

  • Nachricht senden

25

Montag, 23. Februar 2004, 16:10

Hallo Georg,
natürlich wird der Mini LRK den Yoda in die Luft bringen, das ist nicht die Frage.
Es ist nur die Frage wie effizient er die Akku Energie verbrauchen wird.
Ich bin der Meinung, daß der MFLY dies wirtschaftlicher macht!

An Erfahrungen zum Mini LRK im Yoda bin ich interessiert.
Allerdings werde ich nicht mehr "zurück Rüsten", da ich mich schon an den
senkrechten Steigflug gewöhnt habe.
Und wenn ich es "softer" haben möchte, steige ich einfach mit 1/4 bis 1/2 Gas.

Zu den Rumpfseitenwänden, folge dem Link und du siehst die Seitenwände
im Rohbau und am fertigen Yoda. (Sie funktionieren.)

Mein Yoda ist Hecklastig, ich habe ganz vorne an der Spitze 17g Blei eingeklebt.
Mein Motor ist genau im Schwerpunkt eingebaut.
Ich vermute, daß die Kopflastigen Yodas reine Segler sind.

www.zanonia.de/yoda_pics.php

Wenn du geflogen bist, laß was über deine Erfahrungen hören.
Viele Grüße, Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dieter_Doerr« (23. Februar 2004, 16:32)


26

Montag, 23. Februar 2004, 21:59

Hi Dieter,

danke für die Infos.
Auf den Wirkungsgrad bezogen hast du sicherlich recht. Dass der MiniLRK drehzahlhungriger ist wie der 290-5-24 ist unbestritten.

Klapplatte ist auch klar, hätte auch nicht ansatzweise eine Starrlatte in Erwägung gezogen.

Eigentlich müsste der Prop noch größer sein, ein Getriebe davor.....
Denke aber dass bei einem Modell in dieser Größe die sinnvolle Grenze schon erreicht ist, zumindest wenns halbwegs bezahlbar sein soll.

Gruß
Mike

27

Dienstag, 24. Februar 2004, 20:36

Hallo,

@Dieter
Danke für die detaillierten Ausführungen zum Thema BL. Es hat mir auf jeden Fall die Entscheidung erleichtert.

Zu dem Schwerpunkt beim Yoda als reinen Segler kann ich aus Erfahrung berichten. Der Yoda ist im Rohbau schwanzlastig. Das betrifft sowohl die 1,5, als auch die 2m-Version. Die anderen Versionen, also 1,65 und 1,8 dürften daher ebenfalls schwanzlastig sein. Im Jahr 2003 habe ich mir den Yoda nach der Skizze von www.zanonia.de nachgebaut. Die Schwerpunktangaben stimmen exakt und sollten auch unbedingt eingehalten werden (das nimmt sonst ein schlimmes Ende, aber wem erzähl ich das ;( ). Nach dem Auswiegen habe ich Blei in die Spitze eingeharzt.

Gruß
Thomas

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

  • Nachricht senden

28

Dienstag, 24. Februar 2004, 21:52

Hallo Thomas,
freut mich, daß ich dir mit meinen Angaben helfen konnte.
Herbert hat inzwischen meine "Erstflugerfahrung" auf Zanonia online gestellt.
Siehe Link.

http://www.zanonia.de/yoda_pics.php

Morgen bekomme ich vermutlich 3 Zellen der KONION geliefert.
Dann werde ich gelegentlich meinen Antrieb mit 2 Zellen und mit 3 Zellen testen.

Ein bischen problematisch ist, daß meine Akkubox auf die 6 KOKAM Zellen
ausgelegt ist. Bei den KONION muß erst mal wieder eine Position gefunden
werden wo sie reinpassen und auch der Schwerpunkt stimmt.

Hecklastig; wie gesagt ich habe auch 17g Blei in der Nase!
Schwerpunkt exakt auf 180 mm wie in der Bauanleitung beschrieben!

Viel Grüße, Dieter

29

Mittwoch, 25. Februar 2004, 00:39

Hallo Dieter!

Na logisch habe ich deine Erstflugerfahrung gelesen.
Da ich meine Yodas als Segler fliege, benötige ich etwas mehr Blei. Bei der 2m Version sind das etwa 40 g.
Im gleichen Link http://www.zanonia.de/yoda_pics.php gibt es ein Bild von meinen beiden Yodas. Der "2m" steht nun kurz vor der Fertigstellung. Mit der Flächensteckung habe ich mich etwas schwer getan. Ich habe Herbert aber schon ein paar Bilder geschickt mit Erläuterung. Vielleicht stellt er diese demnächst auf die Seite.
Da ich wie gesagt über keine Elektro- und schon gar keine BL-Erfahrung verfüge, kommt für mich z.Z. nur ein Flitschenstart in Frage. Bei meinem Eigenbau
http://www.zanonia.de/yoda_eig.php hat das ganz passabel funktioniert. Lediglich die Servos hätte ich doch nach außen setzen sollen. Wenn ich zu früh ziehe, flattern die Ruder. Hinterher ist man immer schlauer.
Wenn am kommenden Wochenende einigermaßen gutes Wetter ist, gibt es bei mir den Erstflug mit Flächensteckung und Flitsche des 2 m Yodas.
Meine Flugerfahrungen vor dem Yoda hatten sich auf diverse selbstgeschnittene Styro-Zagis beschränkt. Der erste Gleit-Flug meines Eigenbau-Yodas verlief aber sehr positiv. Auf einer leicht abschüssigen Wiese "schob" ich den Yoda in die Luf in etwa 2 m Höhe. Nach etwa 100 ist er dann endlich gelandet (die Wiese war zu Ende!!!). Es war auch etwas Gegenwind.
Ich kann diese Konstruktion wirklich jedem Anfänger empfehlen, da der Yoda absolut unkritsch fliegt. Der Frästeilesatz von Andreas Decker ist absolut klasse und paßgenau.

Gruß aus dem Norden
Thomas

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

  • Nachricht senden

30

Mittwoch, 25. Februar 2004, 08:06

Hallo Thomas,
jetzt wo du es beschreibst, geht mir ein Licht auf, wo ich deinen Namen schon mal gelesen habe. Die Bilder deiner Segler-Versionen habe ich mit Freude aufgesaugt.
Übrigens, beim Bespannen der Fläche mit den 1 mm Sperrholzrippen, habe ich mir Balsa Aufleimer gewünscht.
Bei mir hält an der Profilunterseite an der einen oder anderen Rippe die Folie in der konkaven Wölbung nicht so richtig.
Sie löst sich immer wieder mal ab. Ich habe schon mehrfach nachgebügelt.
Aber anscheinend macht es dem Profil nichts aus. Yoda fliegt trotzdem (Oder gerade deswegen?) hervorragend!
Viele Grüße, Dieter

31

Mittwoch, 25. Februar 2004, 09:34

Moin Dieter!

Oh ja, die Berichte von den Yodas aus den Frästeilesätzen haben mir auch schon sehr weitergeholfen. Es ist doch schwer, wenn man quasi als "Einzelkämpfer" seine Erfahrungen machen muß. Da ich das "Rad" oder besser den Yoda ein zweites Mal erfinden mußte (...Hmm, leicht übertrieben ;) ), hatte ich mit so einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Ich war bereits dabei mir einen "2m"-Plan per CAD zu zeichnen, bis dann der Frästeilesatz erhältlich war. Bezüglich CAD-Programme bin ich ein absoluter Analphabet. Wer es auch noch mal wagen will, solllte sich auf folgende Punkte "seelisch" einstellen
1.Bei der Position der Löcher in den Rippen gibt's ein Problem . Die sind nämlich oval. Ich hab' die mit Schleifpapier "aufgebohrt". Im CAD-Programm mußte ich die Größe dann zeichnerisch ermitteln. Herbert hat das übrigens auch so gemacht. Um so mehr kann ich die Arbeit von Andreas Decker nur noch mal loben. Die Paßgenauigkeit ist wirklich sehr gut.
2.Bernd und Herbert hatten eine Papierhelling beschrieben. Das war für den Prototypen sicherlich die einfachste Lösung. Ich habe diese dann relativ aufwändig in Holz nachgebaut. Auch hier kann ich nur wieder auf den Frästeilesatz hinweisen ( ups, da mach' ich aber ziemlich viel Werbung. Nee, nee ich habe mir einen Satz gekauft!). Die Beinchen an den Rippen sind einfach optimal.
3.Die Ruderklappen waren auch so ein Thema für sich (man hab' ich geflucht). Durch die Verwindung bedingt, sind die Ruder "gebogen". Je nach Betrachtungsweise gibt es aber auch eine Gerade im Ruder. Hier bietet der Frästeilesatz auch eine sehr gute Lösung.

Bei der Folienbespannung hatte ich mit den gleichen Problemen wie Du zu kämpfen, logisch (warum soll ich das besser haben ;) ). Aber ich beginne bei der Bespannung mit der Unterseite sozusagen am tiefsten Punkt. und "pappe" die Folie auf den Rippen mittig fest. Dann arbeite ich mich auf den Rippen jeweils zur Nasen- und zur Endleiste. Wichtig dabei ist möglichst keine Spannung zwischen den Rippen zu erzeugen. Das gibt natürlich Falten, die später weggefönt werden. Auf diese Weise liegt die Folie überall gut an. Auch hier ist das bei meinem Eigenbau nicht so geglückt.

Balsa -Aufleimer wären sicherlich auch eine Lösung, da dann die Auflagefäche für die Folie vergrößert wird. Bedeutet aber auch mehr Bauaufwand.

Gruß
Thomas

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

  • Nachricht senden

32

Donnerstag, 26. Februar 2004, 08:59

Hi zusammen,
ich habe inzwischen meine Konion Zellen.
Da aber die Akkubox sehr sorgfälltig um die 6 KOKAM-360er herum gebaut ist,
habe ich Schwierigkeiten, die Zellen Schwerpunktneutral unterzubringen.
Zwei Zellen bekomme ich in den Schacht hinein, aber auch da muß ich einen
neuen Deckel anfertigen, da die Zellen etwas dicker sind, als die innere
nutzbare Höhe der Box. (ca. 2-3 mm fehlen)
Wird also noch eine Weile dauern, dann kann ich wenigstens mal mit
2 Konion den Antrieb testen.
Aber ich weiß jetzt schon, die eine Zelle weniger gegenüber den KOKAM
wird mir sehr fehlen.
In zweiter Stufe will ich versuchen testweise die 3 Zelle außerhalb der Akkubox
irgendwie geeignet unterzubringen.
Gruß, Dieter

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

  • Nachricht senden

33

Samstag, 28. Februar 2004, 18:33

Hi Leute,
Yoda wurde heute mit dem BL Antrieb und zwei Zellen KONION 1100 mAH Lithium Ionen Akkus geflogen.

Subjektives Flugergebnis:
Der BL Antrieb ermöglicht mit zwei KONION einen Steigflug mit etwa 20°-30° Steigwinkel.
Für einen Steigflug werden etwa 30 bis 45 Sekunden benötigt, je nach Unterstützung
durch leichten Gegenwind.
Der Antrieb funktioniert, ist aber als "Soft" zu einzustufen.
(Rückblick, vergleichbare Höhe wurde mit den 3s2p KOKAM-360er in 10 Sekuden erreicht.)
Da ich noch keine Erfahrung über die Laufzeit und Stromaufnahme hatte, wurden
die Akkus nicht leer geflogen, um eine Tiefentladung zu vermeiden!

1. Flug:
Motorlaufzeit in Summe = 7 Minuten 16 Skunden
Flugzeit in Summe = 32 Minuten 45 Sekunden (ohne Thermik)
Beim anschließenden Laden konnten 734 mAh eingeladen werden.
Somit wurde der 1100er Akku nur zu etwa 67% leer geflogen.

2. Flug:
Motorlaufzeit in Summe = 8 Minuten 35 Sekunden
Flugzeit in Summe = 35 Minuten 20 Sekunden (ohne Thermik)
Beim anschließenden Laden konnten 801 mAh eingeladen werden.
Somit wurde der 1100er Akku zu etwa 73% leer geflogen.

Schön ist, das die KONION Akkus jeweils innerhalb 1 Stunde wieder geladen waren.
Nachladen auf dem Platz ist also kein Problem.
(Meine Kokam brauchen etwa 1,5 Stunden pro einzelnes Dreierpäckchen!)

Fazit:
Die KONION sind eine gute Ergänzung zu den KOKAM Zellen.
Letztendlich ist der Yoda ein Segelflugzeug. Der Antrieb dient nur dazu, die erforderliche
Ausgangshöhe für den Anschluß an die Thermik zu erreichen. Ob dieser Steigflug
senkrecht oder im Winkel von 20° bis 30° sein soll, ist letztendlich nur eine Frage, wieviel
Aufsehen man auf dem Flugplatz erregen will.

Preislich gesehen, liegen die KONION natürlich klar im Vorteil.
Da stehen etwa 20 EUR für die beiden KONION im Vergleich zu etwa 66 EUR
für die 6 KOKAM-360 LiPoly Zellen.

Viele Grüße, Dieter

34

Samstag, 28. Februar 2004, 19:18

Hi Dieter,

danke für den ausführlichen Bericht.
Die Segelflugzeiten ohne Thermikeinfuß sind doch ganz ordentlich im Vergleich zur Motorlaufzeit.

Hast du mit den 2 Stück Konions noch Blei dazupacken müssen?
Wie sind die Konions eingebaut?
Schon eine Lösung in Sicht (Einbaulage) für 3s Konions?
Vielleicht schon Fotos gemacht?
Dank im voraus!
Gruß
Mike

35

Samstag, 28. Februar 2004, 19:31

Hallo,
allen Yoda-Fans möchte ich meinen heute durchgeführten Erstflug nicht vorenthalten. Bilder und 2 Videos (*.wmv-Datei) findet ihr auf meiner Hompage
http://home.arcor.de/jobmann/modellbau.html
Ich habe den Yoda als 2 Meter-Segler Version gebaut. Wir haben uns heute den A&$(% abgefroren!

@Dieter
Klasse Bericht über die Akkus! Mein nächster Yoda wird ne 1,8 m Version mit BL-Antrieb. Danke!

Gruß
Thomas

Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

  • Nachricht senden

36

Sonntag, 29. Februar 2004, 08:35

Hi zusammen,
ich sehe, es gibt noch immer genügend Fragen zum Yoda.

Zum Umbau auf 2 Zellen KONION ist folgendes zu ergänzen.
Der Akkuschacht mußte geringfügig modifiziert werden, da die beiden
KONION im Durchmesser etwas dicker sind, als der seitherige KOKAM Akkus.
Dieser Umbau erforderte die Anfertigung eines neuen Deckel.
Die Zellen wurden so positioniert, daß keinerlei Veränderungen am Schwerpunkt
aufgetreten sind. Es können zukünftig bei gleicher Schwerpunktlage sowohl
die KOKAM, als auch die KONION Akkus geflogen werden.
Es ist nicht einmal ein Umtrimmen der Ruder erforderlich.
Yoda wird mit den 2 Zellen KONION um 20 g schwerer, da liegt sein Fluggewicht bei 415 g.
Bilder habe ich an Herbert Stammler gesendet, ich bin sicher, er wird sie
zusammen mit ein paar erklärenden Worten auf www.zanonia.de/yoda_pics.php veröffentlichen.
Die dritte KONION Zelle einzubauen ist aus Platzgünden bei meinem Yoda sehr
schwierig! Da müßte ich eine neue größere Akkubox bauen.
Neue Erkenntnisse sind dadurch auch nicht zu erwarten!
Die Motorleistung wird wie bei den 3s2p Kokam Zellen sein, nur mit insgesamt
etwa 60g mehr an Gewicht!
Ich denke, jetzt werde ich es gut sein lassen. Jetzt habe ich je nach Wunsch einen
Power- oder einen Softantrieb.
Mein Fazit:
Der Versuch mit den KONION ist durchaus positiv verlaufen.
Bei einem neuen Yoda würde ich die Akkubox gleich so groß machen, daß
3 Zellen KONION reinpassen.
Aber aus Gewichtsgründen möchte ich trotzdem auf meine 3s2p Kokam
nicht verzichten.
Nun werden erst mal kräftig Flugstunden gesammelt!
Viele Grüße, Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dieter_Doerr« (29. Februar 2004, 20:32)


Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

  • Nachricht senden

37

Sonntag, 29. Februar 2004, 08:51

Hallo Thomas,
den "Überziehtest" auf dem Video habe ich Dank Elektroantrieb in etwa
100m Höhe gemacht. Mein Yoda zeigt genau das gleiche Verhalten.
Wenn man das weiß, geht zukünftig beim Landen nichts mehr schief.
Für die erforderliche Mindestgeschwindigkeit bekommt man sehr schnell
ein Gefühl. Ich bezeichne Yoda als sehr gutmütig!

Flugaufnahmen fehlen mir derzeit noch total.
Fliegen und gleichzeitig knipsen, das wärs!
Gruß, Dieter

38

Sonntag, 29. Februar 2004, 10:24

Moin Dieter!

Bei 100 Meter Höhe hattest Du sicherlich noch genügend Platz nach unten ;) !!
Bis dato fehlte uns die Erfahrung bezüglich etwaiger Langsamflugeigenschaften des 2m Yodas. Da ist dann wirklich die Grenze.

Was meine Flugerfahrungen anbelangt, kann ich nun folgendes berichten:
1.Die doppelte Flächensteckung hält bei dieser Seglerversion. Ich hatte sogar zum Fixieren den Holm durchbohrt, um dann mit 2 Nylonschrauben das Mittelteil und die Tragflächen zu verbinden (Ich weiß, normalerweise sollte weder die Nasenleiste, noch ein Holm, noch die Endleiste unterbrochen werden). Den Holm habe ich mit reichlich Gewebe und Harz um das Loch herum verstärkt. Das hält.
2.Die Endleisten müssen bei einer Flächensteckung innen unbedingt verstärkt werden. Ohne Flächensteckung ist das nicht notwendig.
3.Falls jemand einen Flitschenstart versuchen will, laßt die Finger davon! Ich hab's probiert. Der Yoda hat so geflattet, daß der Akku aus dem Rumpf geflogen ist und die Endleiste innen hat's zerfetzt. Für diese Startart ist der Yoda nicht gebaut. Wer also wie ich keinen Hang zur Verfügung hat, der sollte besser einen E-Motor nehmen oder gut schmeißen können ==[] . Dieter hat das nun ausreichend und anschaulich erläutert (mit dem Motor ;) )
4.Ich hatte den Schwerpunkt zuerst sehr hecklastig eingestellt. Da ist Vorsicht geboten. Yoda wird dann so langsam, daß er auf Steuerbefehle nicht reagiert und runterfällt . Zusatzblei in der Spitze ermöglicht dann ein sehr entspanntes, gutmütiges Fliegen.

Schönen Sonntag noch!

Gruß
Thomas

georgs

RCLine Neu User

Wohnort: Freising

Beruf: Wissenschaftler

  • Nachricht senden

39

Montag, 1. März 2004, 10:22

Hallo,

ich habe am Wochenende endlich mal die zweite Flächenhälfte gebügelt.
Mit Steckung und zwei Dymond D60 Servos komme ich jetzt auf 191g
+ Winglets ca. 10g.
+ Empfänger 10g
+ Regeler 20g
+ 6 Microzellen 80g
+Mini LRK 60 g

Also kommt er hoffentlich auf ca. 370g mit Lipos ca. 340g.

Inzwischen hoffe ich sogar den Schwerpunkt ohne Blei hinzukriegen.

Ich bin auch recht zuversichtlich mit dem Mini-LRK. Ein Freund fliegt den sehr erfolgreich in einem Kleinen Funflyer mit einer 8/9 x 4,7 Latte. Das sollte doch auch für den Yoda passen.

@ Mike
Du hast Wicklungsvarianten für den Mini-LRK an sechs Zellen erwähnt, könntest Du die evtl. kurz benennen. Muß meinen leider nochmal wickeln, da wären vorschläge ganz interessant.

Ich hoffe dann auch bald vom Erstflug berichten zu können.

Gruß
Georg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »georgs« (1. März 2004, 10:23)


Dieter_Doerr

RCLine User

Wohnort: Schwabenland

  • Nachricht senden

40

Montag, 1. März 2004, 12:55

Hi Leute,
Herbert hat inzwischen die Bilder und Infos zu den KONION Akkus auf
Zanonia gestellt.
Aufgrund der vielen Bilder und Infos habe ich es jetzt dort zu einer
eigenen Seite für meinen Yoda gebracht. :D

www.zanonia.de/yoda_pics_di.php

Viel Spaß beim Betrachten und Analysieren der Inhalte.

Viele Grüße, Dieter